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Läuft die Vergesellschaftung gut? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By NiTi
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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.07.2010
Beiträge: 62
kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.09.2014, 09:51

Läuft die Vergesellschaftung gut?


Hallo zusammen,

unsere Letty wurde vor ungefähr 2,5 Wochen von ihrem Bruder Joshi verlassen.
Ihr ging es wirklich sehr schlecht danach. Sie hat sehr getrauert. Ich habe auf Hochturen nach einem neuen Freund in Ihrem Alter (5) gesucht, und bin schließlich nach 2 Wochen fündig geworden. Es sollte ein kleiner süßer schwarzer Widdermann sein. Sein Name ist Anton. Und er hat eine Zahnfehlstellung. Aber jetzt zur Vergesellschaftung.

Habe sie im Bad untergebracht (eine RIESEN Sauerei sag ich euch!!), das sind etwa 4-5 m². Kartons mit 2 Ausgängen, zwei Toiletten, Heu hier, Heu da, Frisches hier, frisches da. Also denke ich alles erstmal richtig gemacht.

Tag 1, Sonntag:
Habe die beiden gleichzeitig in ihr neues "Gehege" gesetzt, sie haben sich beschnuffelt, und meine Letty (schon immer die zurückhaltendere gewesen) ist nun erstmal geflüchtet. Er war total entspannt, hat sich mitten ins Gehege geknallt, und erstmal ne Runde gepennt, während sie in der Ecke saß und vor Anspannung kaum geschnauft hat. Nach etwa 2 Stunden wurde Sie dann von ihm ein paar mal gejagt und schlussendlich berammelt. Sie hat sich ihm da auch völlig unterworfen.

Tag 2, Montag:
Habe sie dabei erwischt, wie sie die ersten Schritte auf ihn zu gemacht hat und von hinten an ihm rumgeschnuffelt hat. Es ging so weit, dass sie zu ihm ging, und ihm schön mal das ganze Köpfchen markiert hat. Sie lagen dann auch völlig entspannt so etwa 20 cm nebeneinander, immer in Sichtkontakt des anderen. Fand ich doch schon ziemlich toll. Einmal wurde ihm sogar übers Öhrchen geleckt.

Tag 3, Dienstag + Tag 4, Mittwoch:
Er macht Anstallten zu ihr zu gehen, sie fängt sofort an ihn anzugrunzen (solche Geräusche hat sie noch nie gemacht, und sie ist jetzt schon über 4 Jahre bei uns) und läuft weg. Er bleibt einfach stehen und schaut ihr nach. Sie kommen sich nichtmehr näher. Sie grunzt ihn nur noch an.

Tag 5, heute Morgen:
*grunz grunz grunz*

Jetzt mache ich mir Sorgen, ich dachte erstmal eigentlich, dass alles ganz gut läuft, aber jetzt denke ich mir, vielleicht mag sie ihn einfach nicht? Denn sie waren sich schonmal näher, und sie weist ihn aber jetzt nur noch ab. Bin ich einfach zu ungeduldig, oder spricht dieses Dauergrunzen vielleicht wirklich dafür, dass sie ihn nicht sonderlich leiden kann?

Ich freue mich auf eure Meinungen!



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Joshi + 23.08.2014
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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.07.2010
Beiträge: 62
kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 10:20

Auch heute grunzt sie nur. :-( Gestern Abend wollte ich sie auf die Wage setzen, und da hat sie sogar mich angegrunzt. Also irgendwas ist nicht in Ordnung. Ich gehe heute mit Ihr zum Tierarzt. Nicht dass sie irgendetwas hat, und wir denken, dass es nur durch die Vergesellschaftung kommt, und in Wahrheit ist sie krank oder sowas.



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Benutzerbild von wollmonster
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Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 10:37

Nein alles ganz normal. Das machen die meine Mädels auch wenn ihnen ein anderer zu nahe kommt und sie das da gerade nicht möchten. Bei VG´s ist dieses grunzen ganz oft zu hören.



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Zwergkaninchen
 
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kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 10:44

Hm, aber das ist jetzt wirklich 4 Tage Dauerzustand. Nachdem ich ja auch nur Frühs kurz da bin, und Nachmittags nach Hause komme wegen Arbeit habe ich auch irgendwie das Gefühl dass sie so gut wie garnichts fressen. Vor allem da ich jetzt noch ein Zahnkaninchen dazu gesetzt habe, und er sowieso Probleme mit dem Fressen hat. Gemüse nur in Streifen, Wiese in kleinere Stücke geschnitten usw... Sonst fällt dem kleinen Kerl das Futter nämlich einfach wieder aus dem Mäulchen. Ich bin einfach total unsicher. Nach dem Tod von unserem kleinen Joshi will ich nicht noch eines meiner Lieben verlieren. :-(



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Benutzerbild von wollmonster
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wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 10:52

Bist du dir denn sicher das gar nicht gefuttert wird. Du kannst sie natürlich dem TA vorstellen aber das grunzen gehört bei den Mädels dazu und ist nicht krankhaft. Mehr ein Zeichen des Unmutes...



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Zwergkaninchen
 
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kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 20:00

Also ich war mit meiner Maus beim Tierarzt. Einfach weil ich mich unwohl gefühlt habe. Sie hat einen kleinen Knubbel am Bauch unter der Haut der da wohl nicht hingehört. (Den hatte ich gestern auch erfühlt) Der Tierarzt meinte, den würde sie rausschneiden lassen. Außerdem hab ich ihr gesagt dass unser neues Böckchen, von dem sie sich auch hat besteigen lassen am 1. Tag der VG, vor 8 Wochen kastriert wurde. Und sie sagte, na mit ganz viel Pech kann sie trächtig sein, und ist vielleicht deshalb so ARG biestig zu ihm. Was sagt ihr dazu? Ich weiß schon, dass man sagt, dass 6 Wochen Kastra-Frist ein Muss sind, aber jetzt nachdem ich mal gesucht habe, hat es wohl doch auch einige male nach 8 Wochen sogar noch "gefruchtet".

Aber mal ganz davon abgesehen... Erstens fressen sie immernoch schlecht (aber nach dem sie ja gesund sind, schiebe ich das jetzt einfach mal auf die VG....), und zweitens, wenn sie nicht schwanger ist, und trotzdem seit 4 Tagen ausschließlich grunzt und keinen Schritt auf ihn zu macht... Seht ihr dann in der VG noch eine Chance?

Danke für eure Meinungen.



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NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 20:14

Meine Flecki lebt seit 5 Jahren oder länger mit Kalli zusammen, seit nem halben Jahr zusätzlich mit Flo. Flecki grunzt eigentlich immer. Sobald sich jemand, egal ob ich, Besucher oder ein Kaninchen, sich ihr nähern. Sie ist halt ein kleines Schweinchen, und zickig noch dazu.

Ich glaube nicht, dass deine Häsin trächtig ist, das wäre schon mehr als ungewöhnlich. In der VG hat Flecki zB nicht nur gegrunzt, sondern regelrecht geschrieen. Das war schon lustig, wie sie immer lauter und schriller wurde...

Schlecht fressen in einer VG kommt vor, da kann man unterstützend Sämereien anbieten, damit sie nicht abnehmen. Hauptsache, sie fressen überhaupt. Verwöhn sie ein bisschen.

Eine VG dauert meist mehr als ein paar Tage, uU Wochen und Monate. Warte hier einfach ein wenig ab.



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wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 20:23

Das grunzen darfst du nicht überbewerten. Bei manchen Mädels gehört das einfach dazu. Trächtig glaub ich auch nicht nach 8 Wochen. Las den beiden einfach Zeit 4 Wochen sind da noch nichts.

WAs machen sie sonst noch außer im Abstand liegen und fressen ? Jagen? Fellflug?



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kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 20:49

Danke für eure Antworten. Aber genau das ist es ja. Sie tun nichts.
Sie sitzt die ganze Zeit hinten in ihrer versteckten Ecke, und er erkundet das Gehege, ist quietsch fidel und entspannt. Ab und an läuft er dann mal zu ihr, sie grunzt, und rennt weg. Aber es ist nicht so dass er auf sie zu rennt und sie verjagt, nein, er läuft ganz bequem zu ihr, ist einfühlsam und langsam, und wird immer abgewiesen. Dann wartet sie bis er wieder weg ist aus der Ecke, und setzt sich wieder rein. Das ist alles. Mehr passiert nicht seit 4 Tagen.
Und ich biete ihnen wirklich schon alles mögliche an. Habe heu, Gras, Wiesenkräuter, mind. 5 verschiedene Sorten Gemüse, gerade Petersilie und Dill, und Klopapierrollen mit Lekerlis drin zum spielen. Hier und da wird mal geknabbert, aber fressen, wie ich das kenne, tun sie keineswegs.



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Benutzerbild von wollmonster
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Registriert seit: 16.03.2010
Beiträge: 9.630
wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 21:26

Dann ist doch alles Ok. Das wird! Die brauchen nur Zeit.



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Geändert von wollmonster (13.09.2014 um 03:59 Uhr).

Benutzerbild von Redluna
Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 280
Redluna befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.09.2014, 22:10

Was für eine Zahnfehlstellung hat dein Anton denn?

Das sie wenig essen finde ich nicht schlimm. Meine beiden hatten während der VG auch nicht viel gegessen. Meine kleine hat auch immer mal wieder geschrien wenn ihr was nicht gepasst hat, an gegrunzt wurde der große auch. Er ist meist auch nur langsam hin gegangen und wollte schnuppern. Sie rannte panisch weg oder fing an zu grunzen. Nach ein paar Tagen fing sie auch an ihn zu besteigen, sobald er sie dann gejagt hat um sie zu besteigen fing sie total an zu schreien.

So lange beide gesund sind ist doch alles ok




Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 62
kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.09.2014, 14:02

Was für eine Zahnfehlstellung er genau hat, weiß ich nicht. Ich war mit ihm beim Tierarzt und der hat sich die Schneidezähne angesehen, die ihm im Tierheim gekürzt wurden. Waren in Ordnung. Aber die Backenzähne hatten wohl auch schon ein paar Spitzen die ihm in die Backe und Zunge gepiekst haben. Sind jetzt auch wieder korrigiert. Mal sehen wie lange es hällt.

Und nun zur Letty. Seit gestern Abend habe ich beobachtet dass sie ihn, wenn er ihr zu nahe kommt wärend sie im Häuschen sitzt, auch mal ordentlich eine verpasst. Und zwicken tut sie glaube ich auch schon. Aber verletzt ist niemand.

Also muss ich einfach nur noch etwas Geduld haben?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.07.2010
Beiträge: 62
kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2014, 17:53

So ich habe nun mal ein Update, und daraus dann auch eine Frage.

Ich war mit Anton letzte Woche wegen seinen Zähnen ja beim Tierarzt. Dieser hat die Backenzähne abgeknippst. Mit so einer Maulsperre. Ohne Narkose. Das ohne Narkose ist ja eigendlich gut, er wehrt sich auch garnicht und ist total entspannt. Aber das Abknippsen ist nicht gut. Das habe ich dann schon rausgefunden. Also hab ich mich nach einem anderen Tierarzt umgesehen. Habe auch einen gefunden, der "Zahnheilkunde" als Ausweis auf seiner Homepage stehen hat. Waren dann auch diese Woche dort, da er jetzt dazu auch noch ein tränendes Auge bekommen hat. Diese Tierärztin hat uns dann für nächsten Donnerstag einen Termin gegeben, in dem er dann mit Inhallationsnarkose geröngt wird, und ihm die Backenzähne geschliffen werden. Ausserdem hat sie ihm den Tränennasenkanal gespült, hier war aber erstmal kein Durchkommen. Weiteres werden wir dann nächsten Donnerstag sehen. Er frisst auch noch genauso ("schlecht") wie die ganze Zeit seit dem ich ihn habe. Abnehmen tut er nicht, also mache ich mir jetzt bis Donnerstag erstmal keine Sorgen. Wird bestimmt alles gut werden!!!

Und nun zu meiner Vergesellschaftung.... Also meine Letty brummt noch immer. Genauso dauerhaft, genauso intensiv, genauso grunzig. AAAABER.... einen Fortschritt sehe ich trotzdem. Er ist total unbeeindruckt von diesem Gegrunze, und ignoriert es vollkommen. Wenn sie mal wieder (oder eigentlich wie die ganze Zeit) in ihrer Ecke unter der Heizung sitzt, kommt er dazu, wird angegrunzt, geht aber nicht weg sondern quetscht sich einfach mit da hin. Jetzt gibt es zwei Reaktionen die sie drauf hat. Die eine ist, weiter grunzen, und einen Sprung machen. Da (etwa 30 cm von ihm entfernt) bleibt sie dann aber auch immer sitzen und rennt nicht weiter weg. ODER liegenbleiben, grunzen, und warten was passiert. Und er ist so knuffig. Er steckt dann immer seinen Kopf unter ihren. Also er quetscht ihn richtig rein. Und dann guckt sie erst mal blöd, und dann putzt sie ihn ausgiebig, auch bis zu 2 Minuten am Kopf und an den Ohren (sowohl von aussen als auch von innen ). Danach hat sie aber keine Lust mehr und geht weg. Also kuscheln oder so ist nicht.

Jetzt meine Frage. Da das jetzt bald 2 Wochen sind, und sie auch nebeneinander (20 cm Sicherheitsabstand) von einer Futterstelle fressen, und sich nicht zwicken, jagen oder sonstiges (nur grunzen), meint ihr ich kann heute ihr altes Gehege mit Essigwasser reinigen (incl. Einrichtung), es bis morgen trocknen lassen, und sie morgen Abend dort hin umziehen lassen? Das wäre 1. für uns schöner, weil das Bad wirklich Schaden genommen hat (ich glaube die roten Pipiflecken unter der obersten Schicht meiner weißen Fliesen kriege ich nie wieder raus - und das in einer Mietswohnung!!! ), und zweitens würde es ihnen auch gut tun. Denn dann würden nicht jeden Morgen, Mittag und Abend 6 Menschenfüße durchs Gehege stampfen, um die Toilette, das Waschbecken oder die Dusche zu benutzen. Was sagt ihr?

Entschuldigt den Roman, und danke an die, die es bis hier her geschafft haben!!!



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Registriert seit: 28.07.2010
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kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.11.2014, 10:54

Schöne und nicht so schöne Erkenntnisse


Ich wollte euch mitteilen, wie es bei uns aktuell so aussieht. Ich bin ein wenig niedergeschlagen.

Also die beiden wohnen nun im Wohnzimmer. Eigentlich sollten Sie wieder zurück in ihr Gehege, da habe ich aber schnell gemerkt, dass ihnen das ganz und garnicht gefällt. Also habe ich "umgebaut". Die Gehegetür ist nun dauerhaft offen, und mein Wohnzimmer ist jetzt ein Kaninchenzimmer.
Die beiden liegen endlich immer öfter zusammen, und "kuscheln" ein bisschen. Aber die andauernden Zickereien unserer Dame haben mir dann wirklich Sorgen gemacht. In der einen Sekunde liegt sie noch gern neben ihm, und in der anderen wird er mit voller Kraft von ihr attakiert.

Nachdem ich gestern mit Anton wegen seinen Zähnen sowieso mal wieder (aktuell alle 2-3 Wochen) zu meiner Tierärztin gehen musste, dachte ich mir, ich nehme sie direkt mit. Hat ja auch noch ihren Knubbel am Bauch, der entfernt werden sollte (laut meiner alten Tierärztin). Bei der Untersuchung des Knubbels und beim Abtasten hat sie festgestellt, dass sie am Unterbauch wohl schmerzempfindlich reagiert. Also wurde geröngt, um auf Gebärmutterprobleme (auch in Zusammenhang mit dem Knubbel, der vielleicht mit Ihren Säugorgangen zusammenhängt) zu prüfen. Und tatsächlich.... Sie hat einen Tumor an der Gebärmutter. Walnussgroß.
Lunge wäre okay, also stände einer eventuellen Kastration nichts im Wege. Außer natürlich ihr Alter von über 5 Jahren mittlerweile. Sie bekommt nun erstmal "testweise" 5 Tage lang Metacam, um zu sehen ob es bei ihr anschlägt.
Mit einer Operation hat meine Tierärztin die Erfahrung gemacht, dass das kastrieren von 2 jährigen Häsinen kein Problem sei, aber je älter, desto risikoreicher. Und mit 5 Jahren möchte sie mir keine Emfehlung aussprechen. Die Entscheidung überlässt sie mir.
Mein Bauchgefühl sagt, lass sie leben so lange es ihr gut geht, und versuche nicht durch eine gefährliche OP ihr Leben zu verlängern. Ich würde ihr täglich ihr Schmerzmittel geben, damit sie schmerzfrei ist. Wie würdet ihr handeln?

Viele Grüße von den armen, kranken, aber trotzdem queitsch fidelen, glücklichen Mäusen



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die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.11.2014, 17:19

Hallo, das sind ja gemischte Neuigkeiten.

Unsere Häsin wurde auch kastriert, aber sie war viel jünger. Ich finde 5 jahre jetzt nicht sooo alt und würde an deiner Stelle wohl nochmal nach einem anderen Tierarzt schauen, der vielleicht bessere Erfahrung mit älteren Häsinnen hat und eine Gasnarkose macht. Für mich wäre eine dauernde Schmerzmittelgabe keine Option, denn wenn die Op gut geht könnte sie noch viele Jahre haben.
Unser Tierarzt hat sehr gute Erfahrung mit der Kastration an Häsinnen. Auch an älteren, vielleicht findest du ja auch einen. zur Not muss man dann halt einmal länger Fahren, ich würde es wagen, aber die Entscheidung musst du für euch treffen, schauen was dein Gefühl dir da sagt.

Ich wünsche dir gute Nerven dafür und die für euch richtige Entscheidung




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.07.2010
Beiträge: 62
kipfi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2014, 11:17

Das Happyend


Hallo,

danke für die netten Worte die-sue1983. Ich bin mit meinem Tierarzt vollkommen zufrieden. Sie kennt sich mit Kaninchen wirklich bestens aus, benutzt Gasnarkosen, und kümmert sich auch um unser zweites Zahnkaninchen absolut vorbildlich. Darum nehme ich auch immer den 45 Minütigen Weg dort hin in Kauf.
Ich hatte mich also entschlossen, sie dort kastrieren zu lassen. Und zum Glück ist alles gut gegangen. Sie wollte etwa 2 Tage lang nur fressen, wenn man ihr "hinterher krabbelte" und das leckerste vom leckersten gefühlte 10 Stunden unter die Nase hielt. Aber es funktionierte und sie futterte dann ab und zu mal etwas selbstständig. Gestern sind die Fäden gezogen worden, und alles sieht gut aus. Sie frisst wieder wie früher. Und das aller beste ist:
Sie grunzt nichtmehr!!!! Diese Wesensveränderung die ich zeitgleich zu Beginn der Vergesellschaftung bei ihr wahrgenommen habe, ist wohl anscheinend wirklich auf den Tumor und die dadurch freigesetzten Hormone zurückzuführen. Sie war auch vor etwa 5 Wochen damals zum ersten mal in ihrem Leben scheinschwanger.
Jetzt geht es ihr super, sie hat sich mit ihrem neuen Partner wirklich eingelebt und ich habe Sie gestern früh als ich die Wohnzimmertüre zum ersten mal aufmachte dabei erwischt, wie sie pritsche breit gemeinsam kuschelnd mitten auf der Couch lagen. Herzallerliebst!

Vielen Dank für eure Tips, wir sind nun endlich glücklich.


Grüße von Letti und Anton



Rasta likes this.
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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.08.2014
Beiträge: 371
die-sue1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2014, 19:49

Das sind ja wunderschöne Neuigkeiten. Schön dass ihr den Schritt gewagt habt und er ist auch gut gegangen. Nun steht den Beiden ein schönes gemeinsames Leben bevor, ohne den Stress der ständigen Medi gabe.

Alles Liebe Euch



 
 
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