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Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 18:55

Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Hallo ihr Lieben,

ich habe ein nicht ganz einfaches Anliegen. Und zwar habe ich seit nun mehr als 12 Jahren Kaninchen. Als meine 12 Jahre alte Ninchendame eingeschläfert werden musste, war für mich das Thema Kaninchen beendet. Doch vor einem halben Jahr habe ich mitbekommen, was manche Menschen in dem Kaninchen als Haustier sehen. Aber auf jeden Fall sehen sie nicht das TIER! Sondern jemanden mit dem man machen kann was man will, er kann sich ja eh nicht wehren. Ich habe demjenigen dann zwei, ein Männchen und ein Weibchen, abgenommen. Am Anfang waren beide stark traumatisiert, Löcher im Fell, nicht gepflegt, Durchfall. Jetzt geht es ihnen wunderbar, sie sind wie ausgewechselt. Nur leider taucht ein Problem auf: Meine Ninchendame ist neuerdings stark am fiepen und versucht ständig ihn zu besteigen. Sie ist auch ab und an wieder sehr agressiv. Mein Tierarzt sagt, dass es die Möglichkeit gäbe, sie Junge bekommen zulassen, dass würde ihr Verhalten und auch die ungewollte Zystenbildung, durch den vermehrten Ausstoß von Hormonen, die sie wärent ihrer Versuche ihn zu besteigen, produziert, verändern und ihr Wesen beruhigen. Ich habe keine Angst vor dieser Aufgabe, denn ich habe genug Erfahrungen. Das einzige was mir Sorgen macht ist das ich nicht weiß wie sie die Kleinen dann behandelt, weil sie ja schon ziemlich agressiv werden kann und aufbrausent. Und ob sie, weil sie sehr zart und klein ist, alles übersteht. Es kann ja sogar passieren das sie sie tot beisst oder abstößt. Und Kaninchenbabys mit der Hand aufzuziehen ist ja eine sehr schwere bis unmögliche Sache. Aber wenn es sein muss würde ich auch das tun! Von ihrem Partner kann sie sich leider nicht decken lassen, bei all der mangelnden Pflege und falscher Haltung ist er trotzdem noch kastriert worden vom Vorbesitzer.

Nun ist meine Frage, ob mir jemand Tipps geben könnte oder soger Erfahrungen mit so einem Fall gemacht hat.

Vielen Dank schonmal!

Lg Mimiii



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Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 19.02.2010
Beiträge: 510
Kim R. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 19:01

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Such dir bitte einen anderen Tierarzt. Das ist absoluter Mist, was er dir da geraten hat. Bitte lass sie keine Junge bekommen, das würde viel zu viel Stress sein.

Wenn du Gebährmutterveränderungen vorbeugen möchtest und das Verhalten ändern willst (was leider nicht wirklich funktioniert) würde ich dir raten sie bei einem erfahrenen Tierarzt kastrieren zu lassen




Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 19:14

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Danke erstmal für die Antwort.
Also mein Tierarzt hat mit Sicherheit sehr viele Erfahrungen!!!!! Das will ich überhaupt nicht in Frage stellen! Ich habe mir schon mehrere Meinungen eingeholt. Auch kastrieren würde in diesem Fall nichts bringen. Ihre hormonelle Einstellung würde dies nicht ändern. Sie möchte gerne "bestiegen" werden, denn ihr fiepen ist ein Lockruf. Alles Meinungen von Fachleuten




Kaninchen Freund
 
Registriert seit: 19.02.2010
Beiträge: 510
Kim R. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 19:16

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Kastrierte Weibchen haben dann aber nicht mehr die Gefahr, dass sie dadurch Gebährmutterveränderungen bekommen Und erfahren kann dein Tierarzt sein wie er will, er erzählt da Mist. Und zudem wird im vet. Studium das Thema "Kaninchen" wenn überhaupt nur angeschnitten




Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 19:57

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Dann frag ich mich doch mal warum das mehrere Fachleute gesagt haben....dann reden die wohl alle Mist!!! Ne, ist klar!!!! Mein Arzt ist Spezialist für Kleintiere und Nager...aber nun gut, wen du meinst das er Mist redet,(oder alle die ich gefrat habe) dann sag mir doch bitte wie du zu so einer Meinung kommst! Außerdem habe ich hier lediglich nach Erfahrungen gefragt, und nicht nach der Beurteilung oder des Könnens meines Tierarztes!!!!




Benutzerbild von 4Fellnasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.12.2009
Beiträge: 648
4Fellnasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 20:01

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Ich bin zwar kein TA, aber die Aussage Deines TA empfinde ich für völlig bescheuert, sorry.

Ich denke auch, daß eine Kastra die sinnvollere Lösung ist. Wenn die Gebärmutter und Eierstöcke entfernt werden, geht die Hormonproduktion zurück. Vllt. solltest Du doch mal den TA wechseln, ich würde es auf jeden Fall tun.

LG




Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 20:04

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Wie gesagt, ich habe mir von mehreren TA die Meinung eingeholt. Alle sagen das Gleiche. Ein natürlicher Trieb des Tieres.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 24.02.2010, 21:02

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Ich schalte mich da auch mal ein:

Bitte such dir einen wirklich kaninchenerfahrenen Tierarzt. Allein die Logik müsste schon diesen Tierärzten sagen dass eine einzige Trächtigkeit niemals für eine dauerhafte Änderung der Probleme sorgen kann, denn nach einer Schwangerschaft setzt sich der Körper naturgemäß wieder auf den Status vor der Schwangerschaft zurück - klar, sonst könnte das Nin nur ein einziges Mal schwanger werden.

Warum sollte eine Kastration nichts an den Hormonproblemen ändern? Das ist mir nun noch weniger klar, denn bei einer Kastration wird doch das am stärksten Hormone produzierende Gewebe aus dem Körper entfernt! Eine Sterilisation dagegen brächte tatsächlich nichts, da dabei die Keimdrüsen im Körper belassen werden. Ich vermute mal, dass hinter der Aussage eine Kastra brächte nichts die nackte Angst der Tierärzte vor einem Versagen bei der OP steckt, die ist im Vergleich zu einer Rammlerkastra ziemlich groß und kompliziert, und nicht jeder TA macht das auch. Und dann gibt es eben auch welche die behaupten das brächte nichts...

Nun zu meinen persönlichen Erfahrungen: meine Jule hatte die gleichen Symptome wie von dir geschildert. Mein Tierarzt ist sehr kleintiererfahren und schreckt auch vor einer komplizierten OP nicht zurück. Ich habe Jule kastrieren lassen, obwohl ich ziemlich Angst hatte um sie. Und es war gut so: die Gebärmutter war schon 6 fach so groß wie sie hätte sein dürfen! Irgendwann in der Folgezeit wäre sie vereitert und aufgebrochen, und das hätte mein Julchen dann wahrscheinlich das Leben gekostet

Und genau da liegt ein ganz immenses Risiko: diese Hormonungleichgewichte weisen in vielen Fällen auf eine gravierende und mit zunehmendem Zeitablauf immer gefährlicher werdende Veränderung an den Fortpflanzungsorganen hin. Kommt dann noch eine Trächtigkeit dazu (oder wartest du zu lange mit einer Kastration!), könnte sie das das Leben kosten! DAS hat dir wohl keiner der Tierärzte gesagt, oder?

Wenn du mir schreibst wo du wohnst (gerne per PM) kann ich mal schauen ob ich für dich eine Empfehlung eines Kaninchenspezialisten in deiner Nähe finde. Dort solltest du sie direkt nochmal vorstellen, und hören was der dann dazu sagt.




Geändert von Lupine (24.02.2010 um 21:04 Uhr).

Benutzerbild von Brausemaus
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 4.668
Brausemaus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Geschrieben am 24.02.2010, 22:03

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Welcher TA empfiehlt einem Laien sein Kaninchen decken zu lassen?

Welcher TA empfiehlt wahrlos zwei Kaninchen Nachwuchs zeugen zu lassen, ohne die Vorgeschichte, Genetik, der Tiere zu kennen?

Ich finde auch Du solltest dringend den TA wechseln und zwar nicht innerhalb der Räume, sondern im weiteren Umkreis.

Vertrau Lupine, die erzählt keinen Blödsinn, sondern hat echt was auf dem Kasten! Ich vertraue ihr blind, genauso wie einigen anderen Usern hier!

Melanie




Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.02.2010, 23:21

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Also erstmal bin ich in diesem Gebiet kein Laien, mein Tierarzt IST Spezialist für Nager, kennt die Vorgeschichte, Genetik usw meines Kaninchen. Seit über 12 Jahren behandelt er meine Tiere und das immer einwandfrei und ohne Probleme. Er führt auch die schwierigsten OPs durch! Ich habe dort selbst gearbeitet und ich finde es schon echt hart, dass ihr hier Menschen mit jahrelanger Erfahrung verurteilt obwohl ihr sie und ihre Arbeit nicht kennt. Komisch ist nur das ihr mir hier alle genau das Gegenteil von dem erzählt, was meine TA gesagt haben. Und meine Tierärzte sagen alle das selbe. Oder sind hier auch TA unter euch? Ich will keinen angreifen. Aber falls ihr eure Meinung und euer Wissen über das eines TA stellt...dann ist das schon echt krass! Zumal ich ja nur nach Erfahrungsberichten gefragt habe! Mein Kaninchen ist topfit und vollkommen gesund. Das haben mehrere TA (unabhängig voneinander) gesagt!
Nun gut, ich möchte darüber nun nicht weiter depatieren!




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 08:44

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


@mimiii
ich möchte deinen tierarzt nicht verurteilen bzw. seine kompetenzen anzweifeln und ich hab auch wenig ahnung von tiermedizin oder züchten.
allerdings finde ich es dennoch seltsam dass er dir dazu rät, und du selbst machst dir ja auch sorgen ob das alles klappt, oder ob dein nin die babys abstößt.
ich weiß dass man, wenn man kaninchen per hand aufzieht, diese alle 2 stunden füttern muss (und es gibt da noch jede menge anderes zu beachten oweit ich weiß). da ist nicht mehr viel mit schlafen. und falls du arbeiten musst ist es besonders schwer.

du fragst hier, ob jemand erfahrung mit sowas hatte:
meinst du damit mit dem agressiv werden von weibchen oder die eventuelle zystenbildung? oder meinst du mit dem züchten aufgrund solcher probleme?

Liebe Grüße
Selkie



__________________



Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von 4Fellnasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.12.2009
Beiträge: 648
4Fellnasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 09:11

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


@mimii

Hier will sich niemand über deinen TA stellen. Aber er erzählt nun mal Blödsinn.

Bei einer Kastration wird soweit ich weiß, die Gebärmutter inkl. Eiersöcke entfernt. Genau wie bei einem Menschen, wird auch bei Ninchen (die nicht zur Gattung der Nager gehören) die meißten Hormone im Gebärmuttergewebe und den Eierstöcken produziert. Wird das entfernt, legt sich auch der Decktrieb.

Aber anscheinend ist hier Hopfen und Malz verloren. Du bist hier in einem Forum und fragst hier andere Ninchenbesitzer und Lupine hat mehr als genug Erfahrung, ich vertraue ihr, genauso wie Brausemaus, blind.
Das Du gleich so garstig reagierst find ich schon heftig, denn hier werden nun mal nicht nur liebeleien ausgestauscht, sondern auch heftig diskutiert. Und Kritik muss man eben einstecken können.

Ich kann nur hoffen, daß Du noch mal in Dich gehst und Dir Gedanken zu dem machst, was hier gesagt wurde. Denn wir sind hier (sorry) nicht an Deinem Wohl oder dem Deines TA interessiert, sondern in erster Linie an dem der Tiere. Das ist nicht böse gemeint, aber vllt. gibt Dir das was zum nachdenken.

LG




Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 12:40

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Ich habe in keinerlei Hinsicht garstig oder sonst wie reagiert. Ich habe mich gerechtfertigt! Nur finde ich es eine Frechheit mir jetzt erzählen zu wollen das ich in mich gehen sollte und das mir klar sein sollte das es um das Wohl des Tieres geht. Das ist mir sehr wohl klar! Ich lebe für meine Tiere und ich arbeite mit Tieren und habe in einer Tierpraxis gearbeitet! Ich akzeptiere nicht, dass ich hier so hingestellt werde als würde ich keine Kritik einstecken können, oder meine Tiere nicht richtig behandeln. So einen bodenlose Frechheit! Nun habe ich das Recht garstig zu werden! Denn ihr stellt eure Meinung über die eines Tierarztes und wie gesagt, lest doch bitte, dass ich mehrerer TAs gefragt habe!!!!! Alle Experten für Nager!!!! Und mein Kaninchen kastrieren lassen würde ihr mehr schaden als ihrem natürlichen Trieb nachzugehen. Ich spreche aus Erfahrung. Aber das scheint hier ja niemanden zu interessieren! Warum soll ich meinem Kaninchen der Gefahr aussetzen, dass es bei der OP stirbt oder Schäden davon trägt, wenn es den natürlichen Weg für sie gibt, ihrem Wunsch gedeckt zu werden zu erfüllen!?!!!! Ich habe mir, wie schon mehrmals, gesagt, von mehreren TAs die Meinung eingeholt und alle sagen das Gleiche! Tut mir leid, aber für mich zählen die Stimmen von vielen Fachleuten viel mehr, als die von, ja ich musste es mir auch anhören, Laien!

@Selkie
vielen dank das du näher auf mein eigentliches Anliegen eingegangen bist. Also ich wollte eig nur nach eventuellen Erfahrungsberichten fragen, im Umgang mit Kaninchen die Nachwuchs bekommen aber manchmal agressiv dem anderen Partner gegenüber werden. Und ob sie in der Lage sind Junge groß zuziehen. Laut meiner TAs ist dies möglich, es bleibt aber immer ein Restrisiko!
Ich selbst habe Meerschweinchenbabys aufgezogen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.11.2009
Beiträge: 1.280
Uschi79 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 12:50

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Em, mal 'ne Frage, was ist denn danach, wenn sie gedeckt wurde? Sie bekommt doch dann vielleicht wieder diesen Trieb oder nicht? Oder hat dein TA gesagt, daß einmal decken reicht?
Wurde sie eigentlich mal geröngt, in Bezug auf veränderter Gebärmutter?

Ich habe auch ein Weibchen, welches kastriert wurde. Sie hatte zum einen zu viele kurze Scheinschwangerschaften hintereinander und zum anderen riß sie ihrem Partner die Haare aus und hat diese aufgefressen. Die TÄ meinte damals zu mir, daß es sein kann, daß sie "bestiegen" werden möchte von ihm, aber er nunmal kastriert ist und sie nicht decken kann.
Nach ihrer Kastration hat das fast vollständig aufgehört. Bei ihr hat es funktioniert.

Ich kann auch verstehen, daß Du nichts über deinen TA kommen lassen willst, zu dem Du schon Jahre gehst. Und im Endeffekt tust Du halt das, was in deinen Augen das Richtige ist. Und ich kann nur hoffen, daß die TÄ tatsächlich recht behalten.

P.S. Als Anmerkung...auch ich vertraue auf das was Lupine sagt. Sie ist zwar keine TÄ, aber sie hat jahrelange Erfahrungen und das, was sie schreibt, nehme ich ihr sofort ab, ohne dran zu zweifeln.

LG



__________________
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie ihre Tiere behandelt.
Mahatma Ghandi

Herzdame von Brausemaus' G. Clooney



Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 13:33

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


@Uschi79
sie wurde komplett untersucht. Auch schon in der Tiermedizinischen Hochschule. Ihr Trieb würde sich nach einem Deckakt verändern. (Sie ist noch nie gedeckt wurden)Die Experten für Nager die ich kontaktiert habe, haben schon positive Erfahrungen damit gemacht. Also das das Verhalten des Tieres sich ändert.

Ich will hier die die jahrelangen Erfahrungen von Lupine auch überhaupt nicht in Frage stellen,die habe ich ebenfalls, aber mir ist es sicherer nach den Meinungen von Experten zugehen. Zumal diese ja von mehreren kommt.




Benutzerbild von 4Fellnasen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.12.2009
Beiträge: 648
4Fellnasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 14:13

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Sorry, aber das noch mal zum richtig stellen:

Experten für Nager, müssen keine Experten für Kaninchen sein, denn Kaninchen gehören zu einer ganz anderen Säugetierordnung, den Hasentieren (Lagomorpha). Kaninchen haben zwar wie die Nagetiere nachwachsende Schneidezähne, aber auf Grund ihrer Unterschiede zu den Nagetieren (Schädel, Gebiss, Hinterbeine) bilden sie ihre eigene Ordnung.

Aber das weißt Du ja sicherlich, da hier aber auch andere diesen Thread durchlesen, die es vllt. nicht wissen, wollte ich es nur festhalten.

Inwieweit deine Häsin nach der Trächtigkeit ihr Verhalten ändern wird, will und kann ich nicht vorhersagen. Ich denke, das beste ist, du handelst so wie Du es für richtig hälst, denn ich denke, Deine Entscheidung steht eh schon fest.

Ich weiß nur für mich, daß ich den Weg der Kastra einschlagen würde.




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 14:52

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Zitat:
vielen dank das du näher auf mein eigentliches Anliegen eingegangen bist. Also ich wollte eig nur nach eventuellen Erfahrungsberichten fragen, im Umgang mit Kaninchen die Nachwuchs bekommen aber manchmal agressiv dem anderen Partner gegenüber werden. Und ob sie in der Lage sind Junge groß zuziehen. Laut meiner TAs ist dies möglich, es bleibt aber immer ein Restrisiko!
Ich selbst habe Meerschweinchenbabys aufgezogen.
nichts zu danken.

Ich hab mit sowas selber keine erfahrungen. hab bisher erst 2 weibchen gehabt. der rest waren alles kastrierte böcke.

du scheinst mir jedoch einiges an erfahrung zu haben. wenn ich das richtig verstanden habe hast du beim TA gearbeitet (hast du auch ne ausbildung zur tierarzthelferin?) und ich finde wenn man sich bei mehreren fachleuten informiert und alle das gleiche sagen wird es schon stimmen.
und ich möchte deine endscheidung nicht verurteilen. ist die häsin denn von einem züchter? und kennst du den stammbaum?
und wie willst du das problem mit dem bock lösen? kennst du jemanden der dir einen infragekommenen bock "leihen" kann (nicht falsch verstehen) ?


@alle anderen:
vielleicht ist hier ja jemand der ihre eigenen fragen beantworten kann. hatte jemand schon junge von einem agressiven weibchen?
haben die leute die junge großgezogen haben tipps?

liebe grüße
vanessa



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(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Ninchen
 
Registriert seit: 24.02.2010
Beiträge: 20
Mimiii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 15:52

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


@ Selkie
ich habe neben Schule und Job in einer Tierarztpraxis gearbeitet. Auch meine Praktika dort absolviert. Viele verschiedene OPs mitgemacht, viele gute und sinnvolle Dinge gelernt. Wenn meine Tiere Medikamente benötigen, oder Spritzen, spritze ich die ihnen oft selbst. Aber hauptberuflich bin ich in der Humanmedizin beschäftigt. Meine Freizeit gehört aber wieder den Tieren.

Den Stammbaum der Häsin ist mir leider nicht bekannt. Der Vorbesitzer hat auch keine genauen Daten, angeblich stammt sie aber von einem Züchter. Aber es gibt die Möglichkeit, dass mein TA sich mit der Tiermedizinischen Hochschule in Verbindung setzt, dort war sie vor 1 1/2 Jahren. Die haben eventuelle weitere Daten. Und ein Bock wäre auch schon gefunden. Von einem guten Züchter.
Vielen Dank für deinen Beitrag




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.02.2010, 16:29

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


und der job war bei dem tierarzt bei dem du jetzt auch mit dem nin bist oder?

ich denke mal wenn man sowas mit absprache eines tierarztes und einer tiermedizinischen hochschule macht sollte da nichts dagegen sprechen. ich denke mal du kannst bei fragen auch immer zu deinem tierarzt gehen und dann sollte eigendlich nichts schiefgehen... denke ich



__________________



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(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.02.2010, 16:32

AW: Kaninchennachwuchs mit Hindernissen!?


Zitat:
Zitat von Mimiii Beitrag anzeigen
@Uschi79
sie wurde komplett untersucht. Auch schon in der Tiermedizinischen Hochschule. Ihr Trieb würde sich nach einem Deckakt verändern.
Das stimmt, und zwar genau für ein paar Wochen, ein Vierteljahr ungefähr Danach hast du leider wieder genau das selbe Problem wie vorher. Der Hormonstatus verändert sich nur für ca. ein Vierteljahr. Genau für die Zeit der Trächtigkeit und der Aufzucht des Wurfes. Danach pendelt sich alles wieder ein auf den vorherigen Status. Das ist so von der Natur gewollt, ich habe es schon vorher geschrieben.

Eine Bitte: Lass einen Ultraschall des Bauchraumes machen! Vielleicht auch ein Kontrastmittel-Röntgen. Es ist wichtig! Lässt du sie decken und sie hat eine Veränderung an den Fortpflanzungsorganen, dann kann das schlimm enden!!!

Glaubst du eigentlich allen Ernstes ich hätte meine geliebte Jule dem Risiko einer solchen OP ausgesetzt wenn es eine andere Möglichkeit gegeben hätte? Und ich glaube nicht, dass ein Kaninchenspezialist einer Tiermedizinischen Hochschule diese Aussage getätigt hat. Falls doch, bitte ich dich darum mir zu sagen wer das war, damit ich dort nachfragen kann wie es dazu kommt, dass meine Informationen so völlig anders sind.

Eine weitere Möglichkeit kannst du noch versuchen, wenn du partout nicht an das Thema Kastration heran willst - vorausgesetzt die Ultraschall- bzw. Röntgendiagnostik verlief o. B.: such dir einen Tierheilpraktiker, und finde mit ihm zusammen eine geeignete kombinierte Behandlung aus Homöopathie und Bachblüten. In einigen Fällen erzielt man damit dauerhafte Erfolge, wichtig ist jedoch vorher abzuklären ob eine Organveränderung vorliegt.

Eine weitere ganz wichtige Frage noch: wie alt ist denn die Häsin? Du schreibst sie hätte noch nie geworfen. Sie darf nicht zu alt sein, um das Risiko für eine Beckenverknöcherung nicht unnötig zu erhöhen. Mit zunehmendem Alter der Häsin kommt es dazu, dass das Becken weniger elastisch wird. Das kann im Einzelfall dazu führen dass die Jungtiere im Geburtskanal stecken bleiben, in diesem Fall verlierst du den Wurf und mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Häsin. Besonders erhöht ist diese Gefahr bei Kreuzungen von Tieren, deren Abstammung unbekannt ist. Es kommt immer einmal wieder vor, dass insbesondere bei diesen sich plötzlich Gene wieder durchsetzen die dazu führen dass die Jungtiere besonders groß sind.

Wenn du sie tatsächlich decken lässt, dann hoffe ich für dich, für die Häsin und für die Jungen dass ihr alle miteinander ganz viel Glück habt.

Und schau mal hier in die FAQ, dort gibt es einen Beitrag der dir vor Augen führt was außer den Problemen beim Werfen passieren kann, wenn man Tiere miteinander verpaart deren genetische Abstammung man nicht kennt. Das Ergebnis sind schwer behinderte aber lebensfähige Jungtiere. Die bekommst du nicht vermittelt, und musst ein Leben lang für sie sorgen. Du solltest das wissen, bevor du die Entscheidung fürs decken triffst.



 
 
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