 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 06.03.2014
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Geschrieben am
01.09.2014, 21:42
| | | | Moby das Schleiminchen - Kaninchen mit heftigen Atemwegsproblemen Hallo Leute,
Heute war ich (mal wieder) mit meinem Moby-Dick beim Tierarzt, die Geschichte beginnt allerdings schon vor über 4 Wochen.
An einigen kurz aufeinanderfolgenden, sehr heißen Tagen passierte es, das Blauwalchen lag im Außengehege (keine direkte Sonneneinstrahlung/Überdacht/Kein Luftstau möglich), röchelte und obwohl er sehr scheu ist konnte ich ihn hochheben wie ich wollte. Zudem hatte er viel getrunken (Schnute nass).
Klarer Fall, Notdienst-Tierarzt angerufen und direkt losgedühst.
Verdacht auf Hitzschlag, Infusion, kreislaufstabilisierende Spritze und ein Appetitanreger wurden gespritzt.
Moby ging es dann recht schnell besser, meine Sorgen wegen der deutlichen Gewichtsabnahme und das Röcheln wurde vom Tierarzt aber ignoriert. Nur wegen dem Röcheln kam die kurze Antwort "Kaninchenschnupfen, das ist nicht schlimm." und der Hinweis das ich mit unserer Haustierärztin mal ein Spülen des Tränen-Nasenkanal besprechen sollte.
Nun, wie dem auch sei, Moby ging es die letzten Wochen wieder recht gut, bevor ich die Spülung angehen lasse wollte ich aber erst einmal wieder etwas Speck auf seine Hüften bringen.
Gestern Abend fiel mir auf das er matter war, heute Mittag ein deutliches Röcheln und apathisches Verhalten. Ich hab sofort unsere TA angerufen (dir GsD Sprechstunde hatte) und war eine halbe Stunde später schon dran.
Die Aushilfstierärztin (unsere ist auf einer Fortbildung) war sehr nett und hat auch meine Sorgen sehr ernst genommen, was hier auf dem Land eher selten ist wenn es um Kaninchen geht.
Im Gegensatz zum Notdienst-TA alarmierte sie das Röcheln sofort, Moby sei so extrem verschleimt das er kaum Luft bekommt.
Als ich ihr vom Hitzschlag und dem damals schon aufgetretenem Röcheln erzählte, meinte sie das es gut sein kann das seine beschränkte Atmung dafür verantwortlich war. Zumal seine 3 Gehegekollegen topfit waren.
Moby hat ein Langzeitantibiotik gespritzt bekommen und muss 3x täglich (wenn es besser ist 2x täglich) Schleimlöser oral bekommen.
Dazu soll ich ihn möglichst wenig stören, da er sich auf keinen Fall erschrecken darf...
Seine Gewichtsabnahme kommt warscheinlich daher, dass er Futter kaum riechen kann und deshalb nicht als solches wahrnimmt.
Gestern Abend hat er aber noch an ein paar Wiesenkräutern geknabbert.
Ich hab jetzt Kalorienreiches Gemüse besorgt, bis auf die Tatsache das er im Vergleich zu heut Mittag ein klein wenig fitter ist (er hoppelt statt nur noch rumzuliegen und geht nicht mehr in die Geduckte "Hechelhaltung") kann ich aber nicht viel sagen, ich soll ihn ja in Ruhe lassen und das tu ich auch.
Hat jemand Erfahrung mit sowas? Was kann der Auslöser sein?
Kann ich ihn irgendwie unterstützen?
Ich mach mir solche Vorwürfe... hätte ich ihn doch nochmal nach dem Notdienst unserer TA vorgestellet -.- |