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Brauche dringend Rat - Kaninchen wild und knurrt/springt an auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:02

Brauche dringend Rat - Kaninchen wild und knurrt/springt an


Hey ihr,
Habe vor einer Woche zwei Kaninchen übernommen die zuvor zusammenlebten. Das Männchen wurde dann kastriert und deshalb habe ich sie getrennt lebend übernommen. Das Weibchen ist aber total wild...hibbelig..springt oft wie wild durch das große begehbare Gehege. Und vorallem: Sie lässt sich nicht hochnehmen. Sie ist total neugierig...kommt immer an und schnuppert. STreicheln kann man sie, aber wenn man sie mehr berühren will..knurrt sie..macht Geräusche und haut ab oder bäumt sich total auf wenn man die hochnehmen möchte. Wenn ich in den Käfig gehe springt sie mich an. Ich brauche Rat wie ich mit ihr umgehen soll. Beim Vorbesitzer waren die beiden Kaninchen während der Kastrationsfrist in dem selben Raum...haben sich dadurch Aggressionen aufgebaut? Oder ist das "Weibchen" vielleicht doch ein Männchen..und sollte kastriert werden? Wie kriege ich sie dazu micht nicht anzuspringen oder zu knurren?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:14

Wie alt sind die Tiere? Wie haben sie vorher gelebt (Käfig/Gehege/Kinderzimmer)? Wie groß ist Dein Gehege? Lebt sie dort im Moment allein?




Ninchen
 
Registriert seit: 17.09.2013
Beiträge: 19
Azusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:18

Also zu dem Geschlecht der vermeintlichen "Häsin" kann man ja so aus der Ferne leider nichts sagen, da würde nur ein Besuch beim tierarzt helfen.

Wie alt sind denn die beiden? Sind sie denn jetzt bei dir komplett räumlich getrennt und können sich weder sehen noch riechen? Es kann durchaus sein das die beiden aggressionen verspürt haben durch die eigentliche trennung aber mit bleibender sicht und geruch des anderen.

Wie wurden die beiden denn vorher gehalten? in einem handesüblichen Käfig? und wie genau werden sie jetzt bei dir gehalten? du hast "begehbares Gehege" geschrieben, ist das ein Zimmer, lebe sie draußen und wie groß ist der Bereich der Ihnen ununterbrochen Tag und Nacht zur Verfügung steht?

Das wilde umherhoppeln und springen des Weibchens kann auch einfach ein Ausdruck der Freude und Ihrer Lebenslust sein. Vor allem falls sie vorher auf sehr engem Raum gehalten wurde wäre es normal das sie sich nun an mehr platz erfreut. Oder rennt sie panisch weg wenn du den Raum betrittst? Dann wäre es ein zeichen von Angst.

Das sie sich nicht hochheben lassen will kann leider auch mehrere gründe haben. Einige Kaninchen mögen es schlicht und einfach nicht angefasst zu werden. Bei manchen beschränkt es sich auf das hochheben und wieder andere lassen sich komplett nicht anfassen und flüchten nur. Vielleicht tut ihr aber auch der Bauch weh? Vielleicht versuchst du sie falsch hochzuheben und sie will schmerzen vermeiden?

um mehr sagen und das problem vielleicht etwas eingrenzen zu können sind so viele informationen wie möglich sehr hilfreich :-)

Versucht sie dich denn zu beißen wenn sie angelaufen kommt? oder stupst sie dich nur an?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:25

Das Weibchen ist ca. 7 Monate alt und das Männchen ca. 4 Monate. Vorher haben die beiden leider in einem "normalen" Doppelstockkäfig im Zimmer gelebt. Da hatten sie zusammengelebt (das Männchen wurde dazu gekauft vom Vorbesitzer damit das Weibchen nicht allein ist). Das Männchen wurde dann kastriert und seitdem hatte jeder Kaninchen eine Hälfte des Doppelstockkäfigs (also abgebaut). Die Käfige standen dort in einem Zimmer aber weiter weg (was ja nicht gut sein soll wie ich gelesen habe...da sollen sie eig. keinen Seh- und Riechkontakt haben).
Ich habe ein Zimmer indem ich vor kurzem ein großes begehbares Gehege gebaut habe (4 Quadratmeter). Dort lebt sie durch die Kastrationsfrist alleine vorerst und das Männchen lebt auf einer anderen Ebene (also wohne in einem Haus). Ende August ist die Kastrationsfrist vorbei und da will ich sie unbedingt endlich wieder vergesellschaften damit sie beide im großen Gehege wohnen können, nur hab ich davon ziemlich Angst da ich eine VG noch nie gemacht habe und ich Angst hab das Sie Ihn zu sher anggreift weil er richtig ruhig und entspannt ist. Aber bei der Vorbesitzerin haben sie vorher ja schon zusammengewohnt....





Ninchen
 
Registriert seit: 17.09.2013
Beiträge: 19
Azusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:31

Hm also so wie sich das anhört kann es durchaus sein das sich bei dem Weibchen aggressionen aufgestaut haben. Und wenn er so ein ruhiger ist klingt es eh so als sei sie die dominantere von beiden.

Du solltest dich ausführlich mit dem Thema Vergesellschaftung ausseinander setzen bevor du es versuchst. Leider wird es meiner Erfahrung nach auch nicht leichter dadurch, das die Häsin ja bereits in dem Gehege sitzt wo beide später zusammen leben sollen. Ist einfach in den meisten fällen problemloser die Häsin zu dem Rammler zu setzen als andersrum. Es gibt viele dinge zu beachten vor einer VG und man kann einiges machen um die bestmöglichen Bedingungen zu gestalten.

Und wenn du wirklich bedenken hast das deine "Sie" garkeine sie sein könnte, würde ich mit ihr nochmal zum arzt gehen. Hat dir denn der Vorbesitzer irgendwas zu Ihrem Gesundheitszustand sagen können? Waren die beiden regelmäßig beim Doc? Gibt es Krankheiten oder Besonderheiten die du zu beachten und evtl. behandeln hast?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:33

Hey! Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten. Also ich bin ja zu meinem Freund ins Haus gezogen...und da steht mir ein eigenes Zimmer zur Verfügung - deshalb habe ich das 4 Quadratmeter Gehege vorerst gebaut..aber mit dem Gedanken dort auch einen dauerhaften Auslauf im Zimmer zu gestalten. Im großen Garten können sie auch jeden Tag laufen...nur tut mir das für das Weibchen leid weil ich sie nur schwer raussetzen kann (manchmal schaff ich es auf gut Glück sie mit Leckerlies ind ie Transportbox zu setzen und so nach draußen zu setzen).

Also man merkt auf jeden Fall das sie sich auch freut endlich mehr Platz zu haben.. da springt sie wie wild durch den Käfig und sprintet förmlich. Aber manchmal merkt man das sie aufgeregt ist...und die Ohren anlegt. So ansonsten ist sie super neugierig und sogar eher frech. Also sobald ich die Tür aumache kommt sie an und will schnuppern...dann drückt sie mich meistens durch heftiges stupsen weg. Wenn ich vor ihr da so sitze dann lässt sie sich auch streicheln...nur wenn ich die zweite Hand dazu nehme und dann versuche sie langsam zu nehmen dann rennt sie weg ins Haus. Wenn ich aber weggehe kommt sie wieder zur Tür gerannt und das Spiel beginnt von vorne. Also reine Angst vor allem im Käfig ist nicht da...im Gegenteil sie ist sehr neugierig.

Zuerst hatte ich sie 2 Tage im selben Raum ...(hatte mir die Vorbesitzerin gesagt). Aber eines Abends habe ich gemerkt das sie ausgebrochen ist (jetzt weiß ich wo ich die Wände noch erhöhen muss hehe). Naja und das tat mir echt leid weil sie ihn geschnuppert hat und ich ewig gebraucht habe sie einzufangen...da war das Vertrauen wieder weg. Ich habe erst dann gelesen das sie keinen Riech- und Sehkontakt haben dürfen und habe sie aufgrund dessen räumlich getrennt....ich dachte dadurch verbessern sich ihre hormonellen Ausbrüche..aber im Gegenteil




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:41

Ich dachte ich übernehme die beiden trotzdem weil sie ja vorher auch zusammen gelebt haben und alles passte. Mir wäre es auch lieber gewesen wenn ich die beiden nehme wenn sie wieder vergesellschaftet sind...aber naja dachte das wird schon nicht so schwer wenn sie sich vorher schon kannten.

Ja sie ist definitiv die Dominante. Und da sie so quierlig ist dachte ich das sie am Besten schon in das große Gehege kommt damit sie sich austoben kann... war wohl falsch gedacht von mir?
Was mir grad noch einfällt...die Vorbesitzerin meinte "Achja ich hab vor ein paar Tagen mal die beiden zusammen laufen lassen... da hat sie ihn besprungen und wollte so eine ARt rammeln"...

Hmm ohje das hätte die Vorbesitzerin lieber nicht machen sollen!

Also hier im Forum gab es eine echt gute Beschreibung einer VG (User lolo glaube ich oder so ähnlich). Also unser Hauseingang ist die Treppe hoch d.h. wir haben noch so eine Art Miniterasse vor der Haustür wo das Geländer gut hoch ist. Da hatte ich überlegt die VG zu machen damit es auf beutralem Boden ist. Und das wollte ich an einem WE machen damit ich den ganzen Tag dabei sein kann falls was ist. Den Käfig wollte ich dann nochmal komplett reinigen und da ich noch eh nicht alle Einrichtunggegenstände fertig gebaut habe...kommen die neuen Gegenstände erst rein wenn die beiden zusammen im Gehege sind.

Also vom Männchen gibt es einen Impfpass und die Vorbesitzerin hat mir ein Infoblatt gemacht wo alles nochmal drauf steht..also bei welchem TA sie sind (da werde ich auch wieder hin) und wann sie gegen was geimpft sind (sind gegen alles geimpft). Also von der gesundheitlichen Seite dürfte nix im Weg stehen.

Hmm aber die beiden Kaninchen haben doch vorher schonmal zusammen gelebt...meint ihr das hat sich durch die Fehlschritte verschlimmert? Also das sie die beiden Kaninchen zusammen im Zimmer hatte ?


achja gebissen hat mich das Weibchen noch nicht und die Vorbesitzerin meinte sie hätte auch 4 Wochen gebraucht bis das Weibchen sie akzeptiert hat. Sie meinte bei ihr war es auch so das sie nichtmal Futter reinmachen konnte und etc. aber sie meinte das Weibchen bräuchte nur Zeit...aber mich wunderts das sie so krass ist.




Geändert von Jott En (23.08.2014 um 22:43 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 17.09.2013
Beiträge: 19
Azusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 22:45

Gerne doch, kein Problem :-)

Es wäre super wenn du dem Gehege noch einen Auslauf anhängen könntest. 4 qm sind für 2 zwerge zwar ausreichend, aber zusätzlich sollten sie noch täglichen Auslauf bekommen. Oder zu vergrößerst das Ihnen immer zur Verfügung stehende Gehege auf 6 oder 7 qm. Dann ist es nicht so schlimm wenn du mal keine Zeit hast täglich lange Auslauf zu gewähren.

Das mit dem raussetzen im garten... hm ist so ne sache.. bin nicht soo der freund davon die tiere einfach so ohne jeden schutz im garten rumlaufen zu lassen.. kann aber jeder sehen wie er möchte. Oder würdest du auch im Garten einen gesicherten Auslauf aufbauen in den du sie dann stundenweise reinsetzt?

Kann mir vorstellen das das für die Häsin stressig ist, hochgehoben zu werden, wenn sie es absolut nicht möchte. und für dich ja sicher auch.

Das wegdrücken durch stupsen bedeutet dann einfach "du hast mich genug gestreichelt, lass mich jetzt in ruhe" und ist ganz normal. ich würde aber zur sicherheit nochmal zum arzt fahren und einfach alles mal durchchecken lassen. es sei denn der vorbesitzer hat dir genug infos mitgegeben, dann bitte auch her damit :-D

Ansonsten klingt es wirklich so als wäre sie einfach neugierig und nicht aggressiv dir gegenüber.

Vielleicht denkst du mal über eine Weibchenkastration nach. Das könnte auch dazu führen das sie allgemein ruhiger wird. und es würde eventuelle Gebärmutterprobleme vorbeugen. Bin selber sehr überzeugt von der Weiberkastra und würde es jedem empfehlen. Und auch nicht erst wenn die Probleme mit der Gebärmutter da sind. Je älter sie werden desto mehr komplikationen gibts da dann auch..




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 23:01

Hey!
Es war schon immer ein Traum von mir ein "Tierzimmer" zu haben. Lustigerweise nennen wir es auch schon seit langem Tierzimmer..ohne das welche drin waren Ja die 4 Quadratmeter sin dmir selbst noch nicht genug - aber der Käfig musste erstmal fertig werden weil die Kaninchen warteten. Zurzeit ist das Zimmer noch ein bisschen zugestellt mit Kisten - aber ich will das alles mal wegräumen (bin erst vor ein paar Monaten nach Leipzig gezogen) und dann soll der Käfig erweitert werden durch einen Zusatzauflauf-Gehege. Im Garten habe ich auch geplant auf jedenfall einen stabilen Stall mit großem Auslauf zu bauen... aber zeitlich und geldlich komm ich mit dem Bau nicht so schnell hinterher, deshalb habe ich erstmal das standard Gitter für draußen (aber zweimal) gekauft. Mir tut das immer leid wenn Tiere nur in einen STandard Käfig kommen..deshalb will ich das auf jeden Fall anders machen.

Ja ich glaube auch das sie primär eigentlich neugierig ist..weil sie an sich nicht sofort aggressiv oder beißend kommt. Aber ich muss ja dadurch das das Gehege größer ist..halt richtig reingehen um sauber zu machen und an die Näpfe zu kommen.

Da sie wirklich sehr temperamentvoll ist (wie sie auch dauernd durch den Käfig rast)..könnte ich mir eine Weibchenkastration gut vorstellen. Wäre das vor oder nach der VG sinnvoll?
Hab aber noch nie was von einer Weibchenkastration gehört...muss da auch eine Kastrationsfrist eingehalten werden?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 23:07

Hier mal das, was die Vorbesitzerin mir ins Infoblatt über die Kaninchen geschrieben hat:

WEIBCHEN:
"Extrem neugierig und verspielt, hormongesteuert wenn Matsi in Reichweite ist, sehr aktiv im Freilauf, man muss sie zum knuddeln etwas überreden aber dann genießt sie es auch .Mag am liebsten Ohrenmassagen und Ohren gestreichelt bekommen, an schlechten Tagen springt sie einen auch mal an, wenn man in den Käfig greift, aber hat noch nie gebissen, braucht immer irgendeine Beschäftigung wie holz zum knabbern etc."




Ninchen
 
Registriert seit: 17.09.2013
Beiträge: 19
Azusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 23:37

Die Beschreibung der Vorbesitzerin ist.. naja.. wie ein Arbeitszeugnis von deinem Chef. alles eher wohlwollend geschrieben, bedeutet aber in Kaninchensprache etwas ganz anderes

"hormongesteuert" -.- was soll dass denn heißen? Das sie ihn ständig berammeln will? Kann auf Rangordnungsklärung hindeuten, kann beudeuten das "sie" wirklich ein "er" ist..

Und das sie einen "anspringt" wenn man in den Käfig greift liegt einfach daran das sie das bisschen Platz was sie hat verteidigen will wenn von vorne oder von oben die Hand in den Käfig greift. Der mangelnde Platz kann Kaninchen leicht aggressiv machen und dann neigen sie dazu alles anzugehen was sich nähert. weil sie eh schon "in der Falle" sitzen in so einem kleinen Käfig.

Das mit den Gehegeelementen für den Garten ist an sich ne gute sache für zeitweise Auslauf im Garten. Und stress dich nicht mit dem Bau eines Außengeheges. Um dann ein artgerechtes und vor allem ein- und ausbruchsicheres gehege zu bauen braucht es viel zeit und vor allem leider auch viel geld :-(

Aber wenn sie genug platz haben ist auch innenhaltung prima geeignet. Das du die Dame schon in das große gehege gesetzt hast ist lieb von dir gemeint gewesen und vielleicht wird es auch keine allzugroßen auswirkungen bei der neu vergesellschaftung haben. das bleibt abzuwarten. Und das die beiden schon zusammen saßen und sich gut verstanden haben ist leider keine Garantie dafür das sie sich wieder so schnell verstehen. nach einer bestimmten trennungsdauer können sich kaninchen auch wirklich entfremden und müssen sich neu kennenlernen.

Vor allem auch dann wenn sie nach einer kastration komplett anders riechen.
Ich denke ich würde das mädchen auf jedenfall vor der VG auch kastrieren lassen. sonst hast du die VG vielleicht erfolgreich durch und musst sie dann erneut rausnehmen. zwar gibt es bei weibchen keine Kastrafrist wie beim männchen in diesem sinne, aber sie wird dann auch anders riechen. Einige Kaninchen kümmern sich fürsorglich um das "kranke" tier und wieder andere nehmen nicht so viel rücksicht und wollen laufen, spielen ect. und bedrängen das operierte tier. Das würde nottun das du sie solange die wunde abheilt wieder alleine setzen musst. dann musst du sie anschließend wieder vergesellschaften, also im schlimmsten fall.

Ich würde die kleine einfach mal einpacken und zum TA bringen und durchchecken lassen. Lass dich gut informieren über die Weiberkastra. Aber ich denke es kann deiner kleinen wirklich helfen und nicht zuletzt ersparst du ihr scheinschwangerschaften, hormonschübe, "stimmungsschwankungen" Gebärmutterveränderungen, Tumore ect.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 23:50

Zitat:
Was mir grad noch einfällt...die Vorbesitzerin meinte "Achja ich hab vor ein paar Tagen mal die beiden zusammen laufen lassen... da hat sie ihn besprungen und wollte so eine ARt rammeln"...


Du musst damit rechnen, dass das Weibchen trächtig ist.

Für die VG reicht es auch, wenn Du das Gehege gründlich (mit Essigwasser) reinigst und etwas umstellst. Einige Kartons mit 2 Ausgängen sollten auch nicht fehlen. Futter an mind. 2 Plätzen auslegen, so dass jeder fressen kann. Aber wenn es dann soweit ist, kannst Du einen neuen Thread aufmachen.

Eine Weibchenkastra ist - im Gegensatz zur Rammlerkastra - eine richtig große OP mit Bauchschnitt. Beim Weibchen werden die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt. Dieses würde ich nur aus medizinischen Gründen machen lassen.




Ninchen
 
Registriert seit: 17.09.2013
Beiträge: 19
Azusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2014, 23:51

Kann dir auch auch sehr diese Seite empfehlen: http://www.diebrain.de/k-index.html

Falls du sie nicht schon kennst, dann entschuldige :-P da steht soziemlich zu allem was man wissen sollte



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Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.08.2014, 03:06

Hrm...

Weibchenkastration:
Aus gesundheitlichen Verdacht hab ich meine beiden 5 jährigen Schwestern kastrieren lassen.
Die haben sich eigentlich nicht sonderlich im Verhalten geändert. Bauen nur nicht mehr. Und eine der beiden ist nun einen bösartigen hühnerei großen Tumor leichter. :-)
Wozu manchmal so ein Verdacht gut sein kann.

Aber nach der Operation ging es beiden sehr, sehr schlecht. Mein Arzt, der wirklich topp ist und Erfahrungen in den Kastrationen von Weibchen hat meinte auch: Wenn der erste Tag geschafft ist, ist die wahrscheinlichkeit groß, dass sie überleben.
Sprich: Ein Überleben ist keine Garantie.

Für mich klingt das Verhalten deiner Kaninchendame wie... das Verhalten einer Kaninchendame.
Relativ normal für ein Weibche, das alleine lebt.
Die Vorbesitzerin kann froh sein, dass sie nur angesprungen wurde, beim in den Käfig fassen und nur angegrunzt wurde.

Ich hatte auch mal ein Weibchen in Käfighaltung. Sie hat nicht nur gegrunzt, sondern sich richtig in die Hand verbissen. Denn ich war der Eindringling in ihrem kleinen Revier.

Meine Schwester meinte letztens, dass sie dachte, ich würde unter meinen Kaninchen Schweine halten, da sie es aus dem Gehege so laut grunzen gehört hat. :-) Was da die Weiber wohl wieder getrieben haben? Schlimm! :^D

Apropos Gehege:
Ich finde es großartig, dass die beiden ein schönes Zuhause mit Rund um die Uhr Auslauf bekommen.

Das wird dein Weibchen auch so finden. Sie wird einfach mega begeistert sein und wahrscheinlich glücklich.

Und ich kenne kein Kaninchen, dass sich gerne hochheben läßt. Bei mir hassen das alle. Ausnahmslos. Und von 11 läßt das nur einer mit sich freiwillig machen. Und bei ihm verfinstert sich dann immer deutlich der Blick. Er musste aber in letzter Zeit nur dran glauben, weil er gebürstet werden muss. Er haart zur Zeit so extrem, dass ich zu vielen weggeputzten Haaren im Magen entgegenwirken möchte. Nach Möglichkeiten mach ich das aber im Gehege, auf dem Boden. Er hält dann meistens so still, dass es ohne Probleme geht. Meistens.

Daher wundert es mich nicht, dass sie da "extrem" wird. Als Fluchttier, dass in seinen Instinkten fest verankert hat dass Hochheben = Tod bedeuten kann, da es in seiner ursprünglichen Natur NUR von Raubtieren hochgehoben wird, kann ich das nachvollziehen.

Also: Nach Möglichkeiten nicht versuchen, sie hochzuheben. Erstmal ordentlich Vertrauen aufbauen. Denn es geht ja doch nicht ohne Hochheben. Alleine, wenn man zum Tierarzt will...

Das sie so rumflitzt und zu dir rennt ist doch super. Nur nicht drauftreten.
Wenn ich bei meiner 5er Gruppe im Gehege bin, muss ich aufpassen, dass ich nicht umgerannt werde. Die wusseln alle zwischen meinen Beinen rum. Wenn ich Wiese auffüllen komm, kann ich mich nur schlurfend fortbewegen.

Einige meiner Tiere fordern Streicheleinheiten ein. Andere lassens halt mit sich machen, die anderen krieg ich nur mit Sicherheitsabstand zu sehen. Die rennen zwar auch zu mir, aber halten immer einen halben Meter Abstand zur Hand. :-I

So, nun zu den Aggressionen:
Ja. Im ersten Moment sind die wohl schon gegeben.
Aber je länger sie Nase an Nase wohnen, desto entspannter wird die Situation wieder.

Anfang Mai zog eine kleine Familie bei uns ein (Mama mit Kinder (8Wochen alt)) die wohnten wegen Platzmangel Nase an Nase mit einem Kastraten, der noch 2 Wochen in Kastrationsfrist war. Da wurde einmal durch die Gitter versucht zu beißen (von seiten des Weibchens) schon nach 2 Tagen lagen sie Rücken an Rücken am Gitter. Also, am Anfang hatte ich natürlich noch versucht, beide mit Sichtkontakt zu trennen. Das hat allerdings nicht so geklappt, wie gehofft. Dann hatte ich den Sichtschutz weggelassen.

Die beiden Kids hatten am Anfang unheimlich Schiss vor dem fremden Mann... das hat sich in den 2 Wochen wunderbar gelegt. Und die VG lief folgender Maßen ab:

Mama und Kinder im Gitterauslauf, Kastrat freien Wiesenauslauf. Gewartet bis Kastrat beim Gitterauslauf war, nur das Weibchen rausgelassen... beide sehen sich und... fressen Wiese. :-/ und hoppeln mal hier hin, mal da hin... dann gings mal zusammen hinter den, an die Wans gelehnten, Deckel des Regenfasses. 3 mal wurde sich im Kreis gedreht, 3 mal gerammelt... irgendwann später war das. Aber eine der ersten Aktionen von der Mama war: sich direkt neben dem Kastraten in die Erde zu hauen und sich zu wälzen.

War eine traumhaft tolle... naja, VG kann mans nicht nennen... Entgitterung.

So werde ich wohl nun auch 2 Gruppen zusammenführen. Erstmal nebeneinander wohnen lassen.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.08.2014
Beiträge: 96
Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.08.2014, 10:55

Wow echt vielen lieben Dank für die vielen Antworten.

Zuerst zum "trächtig" sein....Ich glaube nicht das sie trächtig ist? Aber gut, wird man sehenen und wenn es so ist...dann ist es halt so Also ich habe auch einiges gelesen zu "hitzig" sein und Scheinschwanger...also die Vorbesitzerin meinte bei ihr war si emal scheinschwanger und dann ziemlich aggressiv. Aber scheinschwanger indem sinne von Nestbau oder ähnlich macht sie nicht - sie ist halt nur knurrig und ziemlich frech - aber kein Nestbau. Eventuell ist sie hitzig oder wie das heißt?
Hmm ich hatte der Vorbesitzerin gestern eine SMS geschrieben und freundlich gefragt ob sie auch sicher ist das Kelly ein Weibchen ist und ob sie mit ihr schonmal beim TA war wie mit dem Männchen....da fühlte sie sich total angegriffen und es wäre dreisst das ich sowas behaupte - naja tut nix zu rSache. Also angeblich war die Vorbesitzerin mit dem Weibchen beim TA und es wäre ein Weibchen.

Jetzt zum "Plan"
Also ihr meint sie braucht Zeit um Vertrauen aufzubauen und zu merken das sie jetzt einen großen Käfig für sich hat und in mir keine Bedrohung sehen muss. Und das sie früher in so einem kleinen Käfig gehalten wurde...dafür kann ich leider nix. Wie soll ich jetzt mit ihr umgehen? Soll ich die nächsten Wochen einfach probieren sie immer wieder zu streicheln, aus der Hand zu füttern und etc. - ABER NICHT HOCHNEHMEN? Wenn ich demnächst mit ihr mal zum TA gehe dann auch nur in der Transportbox ohne sie selbst hochzunehmen.
Und wie mach ich das mit dem Reinigen ihres Käfigs? Soll ich probieren sie in die Transportbox zu setzen..oder trotzdem in ihr Gehege gehen, sauber machen aber sie dabei drin lassen? Vielleicht merkt sie irgendwann das ich ja nicht sie angreife sondern nur ihren Käfig reinigen will.


Zur VG (wenn die VG ansteht erkundige ich mich aber nochmal genauer).
Ich würde in zwei Wochen probieren sie zusammen zu bringen in einem neutralen Bereich...würde sie den ganzen Tag dort lassen (ist eine große geschützte Terasse). In der Zeit mach ich den Käfig sauber..stelle alles um und mach es VG reif.
Vielleicht wird sie dabei ein wenig ruhiger wenn sie Matsi dann wieder hat und nicht mehr alleine ist?


hab übrigens noch ne kleine Frage: Da sie im Haus in der unteren Ebene ist wo nicht unser Schlafzimmer in der Nähe ist...ist sie Abends allein (das tut mir echt so leid für sie das sie Matsi nicht hat ).....ich hatte überlegt ob ich ein kleines Nachtlicht im Zimmer bei ihr anbringe das es nicht stockdunkel ist? Ihr kennt ja diese Stecker für kleinkinder... die haben nur 0,27 Watt und euchten nur minimal.
Was haltet ihr davon?




Benutzerbild von knuffelchen
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Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.08.2014, 11:21

Ein Nachtlicht brauchen Kaninchen nicht, da sie viel besser im Dunkeln sehen und auch durch ihre Tasthaare sich gut zurechtfinden.
Im Kaninchenbau ist es auch stockdunkel.
Ich hab mich auch schon gewundert, dass wenn ich manchmal spätabends noch nachschaue ob genug Futter für die Nacht im Stall ist, die Kaninchen im stockfinsteren gemütlich an den Futterschüsseln sitzen und mampfen.
Ich könnte mir eher vorstellen, dass sie sich von dem Licht gestört fühlt.




Benutzerbild von SilversWacht
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Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.08.2014, 12:15

Ach ja, wegen dem Rammeln - Kaninchenrammeln ist auch Dominanzverhalten. Wenn sie nur auf ihm war, könntet ihr Glück haben. Wenn er auch auf ihr war... hm. Weniger.

Zum Hochnehmen: wenns ned nötig ist, lass es weg.
Brauchst du Sie denn unbedingt raus nehmen wenn du reinigst? Sie hat ja genug Platz. Ist auf dem Käfig noch fas Gitter drauf? Wenn ja, kannst du es komplett wegnehmen. So das du nur noch die Unterschale als Toilette hast. Das dürfte dir das Reinigen erleichtern, da sie den Bereich nicht mehr als abgegrenzt wahrnimmt.

Wahrscheinlich wird sie dir dennoch auf die Finger gucken und durch die Beine rennen. Ist nämlich immer verdammt spannend was die Großen da machen ;^) meine schleppen auch schon mal den Handfeger weg oder buddeln den Sack auf...



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Zwergkaninchen
 
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Jott En befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.08.2014, 15:13

Naja ich habe ja keinen normalen Käfig mit Gitter oben drauf, sondern ich habe einen eigenen, begehbaren Stall gebaut. Und da muss ich schon direkt reingehen um an die Toiletten zu kommen und an den Bereich der mit Einstreut ausliegt. Wenn ich reingehe..auch wenn ich probiere sie nicht zu provozieren...dann springt sie mich an und fühlt sich wahrscheinlich angegriffen in ihrem Revier.

Ich habe das Gefühl, dass es seit ein paar Tagen schlimmer ist....sie kommt immer sehr frech an die Tür an und will auch immer raus, aber das geht nicht. Naja und da brummt sie mich immer und immer wieder an und ist sehr attackier-freudig
Manno.. was soll ich machen? Durch meine Uni habe ich jetzt zur Zeit nicht komplett den ganzen tag Zeit...aber ich weiß auch nicht wie ich mit ihr umgehen soll. Einige sagen das man ihr Zeit geben soll... aber sie ist schon 1,5 Wochen bei mir...und lässt mich immernoch nicht wirklich an sie ran ;(
Es tut mir auch total leid, dass sie von ihrem Partner zur Zeit getrennt ist.....ist sie vielleicht auch deswegen zur Zeit so mies drauf?




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.08.2014, 15:33

Hm. Meine Silver war auch recht aggressiv, als ich sie alleine hielt.
Auch meine Milka ist auf alles losgegangen, was sich bei ihr im Gehege bewegte. Und dass obwohl das Gehege seine 5 qm hatte, sie das Sofa auseinandernehmen durfte (war im Gehege mit eingebaut) und eine Buddelkiste hatte. Dennoch war Milka sehr verschmust. Man durfte sich nur nicht ruckartig bewegen.

Die Schlachtkaninchenweibchen meiner Schwiegermama, so erzählte man es mir, haben sofort angegriffen und gefaucht, wenn man in den Käfig langte.

Ich denke mal, dass temperamentvolle Weibchen ihre Unzufriedenheit und das Revierverhalten wiederspiegeln. Deine Kleine wird das auch tun.

Bei meinen beiden Mädels hat sich das sofort gelegt, als sie wieder Gruppenkontakt hatten.
(Bei den Schlachtkaninchen meiner Schwiegermama hat sich die Schlachtung darum gekümmert. Sie hat nie nach den Geschlechtern geguckt, sondern nach Tiercharakter geschlachtet... und am Ende sich beschwert, dass nur noch zwei Rammler übrig waren )

Und dass du nach 1,5 Wochen noch nicht näher an ihr rangekommen bist, ist wirklich nicht tragisch. Ich hab hier einen Kastraten sitzen, den ich seit sage und schreibe 5 Jahre habe. Wir kamen uns nur in den 2 Monaten näher, als er alleine leben musste (hatte aus seiner ehemaligen Dreiergruppe beide Partner innerhalb von 4 Monaten verloren) und da ließ er sich mal streicheln. Einmal hat er meinen Finger dabei mit den Kinn markiert
Aber seit er wieder in der Gruppe ist, komm ich absolut nicht an ihn ran. Er hält zu meiner Hand immer einen Sicherheitsabstand von 20 cm.

Du darfst nicht vergessen:
Kaninchen waren, sind und werden es immer bleiben: Fluchttiere.

Manche sind zutraulicher, manche garnicht. Andere brauchen Zeit. Viel, viel, Zeit. Da sind 1,5 Wochen noch nichts!

Sobald deine beiden wieder zusammen sind, wird sich alles zum guten Wenden, ich bin mir sicher

Übrigens... mein Rammler, der in Kastrationsquarantäne war, wohnte von hier auf gleich mit einer völlig fremden Kaninchendame Zaun an Zaun zusammen.
Es wurde einmal durchgebissen, dann lagen sie schon harmonisch Seite an Seite.

Du solltest dir wirklich überlegen, ob du diese Räumliche Trennung aufrecht erhalten willst. Denn die Tatsache, dass die Vergesellschaftung dann scheitert wegen aufgebauten Aggressionen ist ein Mythos.



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JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 28.08.2014, 16:14

Zitat:
Zitat von Jott En Beitrag anzeigen
Naja ich habe ja keinen normalen Käfig mit Gitter oben drauf, sondern ich habe einen eigenen, begehbaren Stall gebaut. Und da muss ich schon direkt reingehen um an die Toiletten zu kommen und an den Bereich der mit Einstreut ausliegt. Wenn ich reingehe..auch wenn ich probiere sie nicht zu provozieren...dann springt sie mich an und fühlt sich wahrscheinlich angegriffen in ihrem Revier.
Da würde ich dir raten - zu euer beider Schutz - dass du sie "aussperrst"
Also gaaaaaanz langsam und gaaaaaaaaaanz vorsichtig einen Gehegeteil für sie absperren und dann kannst du in Ruhe putzen ohne das du sie anfassen musst und sie dir am Hosenbein hängt.
Wenn bei mir der Heizungsableser ins Kaninchenzimmer will, dann teile ich auch immer den halben Bereich mit Gehegeelementen ab, Karton geht auch und ist vielleicht bei dir noch sinvoller, damit sie dich dann nicht sieht

Ansonsten brauchst du viiiiiiiiiiiiiel mehr Geduld aber ich glaube ihr Verhalten wird sich noch stark zum Besseren verändern, sobald sie wieder Gesellschaft hat



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