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Neuer Außenstall - Höhle mit integrieren? auf Kaninchen Forum

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  • 2 Post By Minerva

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Benutzerbild von Spatzmaus
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2013
Beiträge: 32
Spatzmaus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2014, 16:19

Neuer Außenstall - Höhle mit integrieren?


Hallo ihr Lieben,

ich schon wieder .

Ich möchte für unsere 4 Nins einen neuen Außenstall bauen (kein Gehege). Damit alle 4 zusammen in einem Stall schlafen können. Derzeit schlafen je zwei Pärchen getrennt.
Da die Nins frei im Garten laufen, haben wir kein Gehege, bzw. wir haben zwei Gehege, die aber nicht Mardersicher sind, da die Nins nicht eingesperrt werden. Unsere beiden bereits verstorbenen dt. Riesen, haben im hinteren Teil des Gartens eine rießige Höhle gebaut, die ich zwar immer wieder mal zu mache, die Nins aber wieder auf .
Nun stelle ich mir die Frage, wenn ich schon das Projekt neuen Außenstall angehe, ob ich bei diesem nicht doch auch ein Außengehege dran hänge, dass Mardersicher ist und die Höhle integriert. Nun meint aber mein Mann, dass wenn die Nins auch noch über Nacht die Möglichkeit haben, die Höhle weiter auszubauen, doch irgendwann beim Nachbarn aufschlagen bzw. sich ausbuddeln können. Durch die Höhle, kann ich den Draht der Umzäunung zwar 50 cm tief eingraben, aber den Boden nicht sichern. Meint ihr das reicht? Oder ist das zu gefährlich?
Vielen herzlichen Dank schon mal für eure Meinungen!



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LG
Spatzmaus

"Mitleid mit Tieren und ein guter Charakter
sind derart eng miteinander verknüpft,
dass man mit Gewissheit feststellen kann,
dass niemand, der grausam zu Tieren ist,
ein guter Mensch sein kann."
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Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2014, 19:02

Ich glaube du vermenschlichst deine Tiere etwas.
Kaninchen schlafen nicht alle gleichzeitig in einem kuscheligen Stall. Gerade nachts sind sie sehr aktiv und brauchen Platz. Unabhängig davon wie viel Platz sie tagsüber haben.
Auch die Trennung der Gruppe über Nacht ist nicht sinnvoll.

Also baue unbedingt an den neuen Stall, der als Unterstand durchaus nützlich ist, eine große Auslauffläche die ein- und ausbruchsicher ist.
Alles andere wird den Kaninchen nicht gerecht. Es sei denn du baust den Stall mindestens 12 m² groß (angenommen du hast Zwerge) und das halte ich für unwahrscheinlich.

Edit: Laut Profil hast u. a. Deutsche Riesen. Somit brauchst du für deine Tiere dauerhaft mindestens 15-20 m²



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Geändert von Minerva (11.08.2014 um 19:06 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.10.2013
Beiträge: 155
MaxiFussel813 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.08.2014, 19:04

Also da Kaninchen (gerade die Weibchen) den Drang haben zu buddeln, würde ich empfehlen ein mardersicheres Außengehege um die Buddelhöhle drum rum zu bauen. Außerdem gilt bei Kaninchen: je mehr Platz, desto besser (quasi bei 4 Kaninchen brauchst du mindestens 8qm+tägl. Auslauf)
Du könntest zum Thema Bodensicherheit 50cm Erde ausheben und unten und an den Seiten Vogel-/Volierendraht auslegen und wieder zuschütten. Denn Marder können sich zur Not auch ins Gehege buddeln, wenn es nicht an allen Seiten sicher ist!




Geändert von MaxiFussel813 (11.08.2014 um 19:53 Uhr).

Benutzerbild von Spatzmaus
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2013
Beiträge: 32
Spatzmaus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.08.2014, 11:19

Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Damit alle 4 Nins zusammen in einem Stall verbringen können, wird ja ein neuer gebaut, der auch groß wird, aber keine 15 - 20 qm. Der Plan ist eben, ein Außengehege das Mardersicher ist bei dem Stallbau mit einzukalkulieren - Umsetzung wird erst später erfolgen. Will ich die Höhle miteinschließen, muss der Stall wo anders stehen, wie wenn ich die Höhle nicht miteinschließe. Ich gehe davon aus, dass die Höhle ca. 2 Meter in die Tiefe geht und ein Streckennetz zwischen 5 - 10 Metern hat. Dadurch das ich hier den Boden definitiv nicht sichern kann, sondern nur die Seiten, bin ich unsicher ob das reicht. Deshalb freue ich mich über ganz viele Meinungen


Ich möchte die Nins auch so wenig wie möglich in dem Stall eingesperrt haben. Bis vor 3 Wochen, wurden die Nins immer zwischen 22.00 - 23.00 Uhr in die Ställe gebracht und in der früh um 7 Uhr wieder rausgelassen. Leider gab es ein Mißverständnis zwischen meiner Tante und mir, was unserer Lina das Leben gekostet hat, da meine Tante die Hasen über nacht nicht eingefangen hat und der Marder zugeschlagen hat.

Nun bin ich extrem vorsichtig, weil wenn der mal Blut geschmeckt hat, bestimmt wieder kommt. Das heißt jetzt für die Nins bereits kurz nach der Dämmerung in die Ställe zu gehen - was diese übrigens freiwillig machen, alle 4 sitzen um kurz nach 21 Uhr im Stall , obwohl wir das erst seit 3 Wochen so hand haben. Da die Tage jetzt immer kürzer werden, müsste ich die Nins dann irgendwann schon um 17.00 Uhr in die Ställe bringen und das will ich nicht. Deshalb ein Mardersicheres Außengehege.


Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kaninchen absolute Gewohnheitstiere sind. Wenn ich in der Früh ganz früh raus muss und die Nins um 4 Uhr oder 5 Uhr in der früh schon raus lasse - normalerweise um 7 Uhr - schlafen bzw. ruhen alle noch und bleiben dann auch erstmal liegen. Schließlich ist es nicht so, dass die in Käfigen untergebracht sind die grade mal 50 x 70 cm haben. Allerdings ist der jetztige Stall für die 2 dt. Riesen, wenn sie dann mal groß sind, definitiv zu klein.


@Minerva: Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, aber zu schreiben dass alles andere dem Tier nicht gerecht wäre ist etwas heftig. Dem Tier ansatzweise gerecht zu werden, würde bedeuten jedem Kaninchen eine Fläche zwischen 100 - 500 qm² zur Verfügung zustellen. Des Weiteren dürfte kein Kaninchen in einer Wohnung oder auf einem Balkon gehalten werden. Trotzdem glaube ich, dass sich Kaninchen, der Gegebenheit wunderbar anpassen und sich auch dort wohl fühlen können. Unsere Nins haben rd. 350 qm² zur Verfügung und haben sich der Gegebenheit, nachts im Stall zu verbringen wunderbar angepasst - durch das Außengehege für die Nacht, möchte ich noch weiter optimieren, aber gerecht werden, kann ich dem Kaninchen damit auch nicht.



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Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.08.2014, 13:13

Zitat:
Zitat von Spatzmaus Beitrag anzeigen
@Minerva: Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, aber zu schreiben dass alles andere dem Tier nicht gerecht wäre ist etwas heftig. Dem Tier ansatzweise gerecht zu werden, würde bedeuten jedem Kaninchen eine Fläche zwischen 100 - 500 qm² zur Verfügung zustellen. Des Weiteren dürfte kein Kaninchen in einer Wohnung oder auf einem Balkon gehalten werden. Trotzdem glaube ich, dass sich Kaninchen, der Gegebenheit wunderbar anpassen und sich auch dort wohl fühlen können. Unsere Nins haben rd. 350 qm² zur Verfügung und haben sich der Gegebenheit, nachts im Stall zu verbringen wunderbar angepasst - durch das Außengehege für die Nacht, möchte ich noch weiter optimieren, aber gerecht werden, kann ich dem Kaninchen damit auch nicht.
Ich meinte damit lediglich, dass man den Tieren nicht gerecht wird, wenn sie tagsüber zwar viel Platz haben, aber nachts in einen engen Stall gesperrt werden müssen. Denn entgegen deiner Beobachtungen: Die Tiere sind auch nachts aktiv, ganz besonders in den Dämmerungsphasen.
Mir ist durchaus bewusst, dass nicht jeder Tierhalter seinen Kaninchen mehrere 100 m² zur Verfügung stellen kann. Das kann ich auch nicht. Aber dennoch sollte man die Unterkunft der Tiere so gestalten, dass sie Tag und Nacht einen angemessenen Bewegungsspielraum haben und auch mal einige Hoppelsprünge und Haken schlagen können. In einem Stall ist das nun mal nicht möglich.

Wichtig wäre daher, dass ihr den Stall schnell um einen ausreichend großen Gehegebereich erweitert, den die Tiere 24 h am Tag nutzen können. Und es freut mich zu lesen, dass sich dies bereits in der Planungsphase befindet.



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Beiträge: 32
Spatzmaus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.08.2014, 13:53

Wie gesagt, früher oder später wird ein Aussengehege dazu kommen - möglichst noch dieses Jahr. Alllerdings ist jetzt erst mal der Stall dran. Ich habe mir die Höhle und das Umfeld von dieser nochmal angeschaut, dabei musste ich feststellen, dass wenn ich den Stall so stellen möchte, das die Höhle in dem Aussengehege mitintegriert würde, direkt unter dem Stall Tunnel verlaufen, somit muss ich den Stall weiter weg stellen und die Integration der Höhle hat sich erledigt.
Schade wäre praktisch gewesen :-(



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Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.08.2014, 13:58

Nur als kleiner Denkanstoß:
Was spricht dagegen, dass Projekt "Außengehege" gemeinsam mit dem Bau des neuen Stalles sofort zu verwirklichen?

Ich würde in den Stall auch gar nicht so viel Arbeit investieren sondern ihn etwas vereinfacht bauen. Meine haben in ihrem Außengehege nur mehrere Unterstände mit drei Wänden und einem Dach drauf. Darunter jeweils ausgediente Käfigschalen mit Einstreu. Diese dienen als Unterstand, Fressplatz und Kuschelecke.

Wert habe ich auf ausreichend Platz gelegt.



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