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Nach Trennung der Gruppe - Häsin wird nicht akzeptiert auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.07.2014
Beiträge: 3
Jacquelineel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 19:25

Nach Trennung der Gruppe - Häsin wird nicht akzeptiert


Hallo ihr Lieben.
Da ich/wir langsam mit unserem Latein am ende sind habe ich mich mal fix in diesem Forum angemeldet und muss direkt sagen das ich begeisert bin.
Zu dem Problem: Nachdem vor ca 1,5 Jahren mein kleiner Rammler (der uns als Häsin verkauft wurde) unsere Häsin ungewollt deckte und der Nachwuchs da war, mussten wir leider Feststellen das unsere 6 kleinen (bis auf eine) einen Darminfekt hatten der von der Mutter übertragen wird. Nachdem die ersten 4 leider trotz tierärtzlicher Versorgung relatitv schnell gestorben sind, hat sich ein Kämpfer durchgesetzt.

Natürlich musste die kleine Kämpferin (Gatzi) zu der Zeit aus dem Stall und wurde seit dem von keinen Tier der Gruppe mehr Akzeptiert. Wie wild wird geklopft und durch das Freigehäge oder jägliche Umgebung gejagt.
Die Gruppe reagiert meist ruhig, aber Gatzi erschreckt sich bei der kleinsten Bewegug und pest durch die Gegend worauf die anderen wie wild werden, selbst rumpesen und sich selbst auch beginnen zu jagen.
Wir haben schon einiges Versucht die Tiere aneinander zu gewöhnen z.B Trennwand im Freigehäge mithilfe eines Gitters so das sie sich sehen und beschnuppern können aber jeder die Möglichkeit hat sich zurückzuziehen.
Fremde Umgebungen in denen es keine Revierverteidigung gibt usw.
Zurzeit lebt Gatzi mit zwei Meerscheinchen zusammen mit denen sie "groß" geworden ist. Aber das ist wirklich keine Lösung zumal das ja keine Artgenossen sind und es ist wirklich nicht mehr schön das mit anzusehen.
Leider hat sie auch angefangen ihr Revier mit Urin/Duft zu bespritzen.

Habt ihr Ideen bzw Vorschläge? So kann und soll das nicht mit der kleinen weiter gehen.
LG Jacky !



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 20:38

Hallo Jacky und herzlich willkommen im Forum.

Habe ich das jetzt richtig verstanden. Gatzi wird jetzt seit eineinhalb Jahren gemobbt? Oder bringt sie durch ihre Angst und Unruhe erst das Gejage in die Gruppe? Ist sie denn inzwischen völlig gesund? Wie lange haben die verschiedenen Vergesellschaftungsversuche gedauert?




Ninchen
 
Registriert seit: 16.07.2014
Beiträge: 3
Jacquelineel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 20:52

Die Erkranknung ist nun ca 9 Monate her und sie ist wieder völlig Gesund. Alles gut überstanden.
Ich habe das Gefühl das sie wirklich durch ihre Angst die Unruhe und das Gejage in die Gruppe bringt. Sie beginnt sobald ein Tier der Gruppe auch nur ansatzweise in die Nähe kommt um z.B. in eines der Häusschen zu gehen, zu klopfen oder rennt wie wild durch die Gegend. Sie lässt sich aber selten mal von Smokey (Vater) putzen.

Die verschieden Vergesellschaftungsversuche haben unterschiedlich lange gedauert. Von 15 Minuten bis 5 Stunden bis zwei Tage. Wir mussten sie immer wieder Trennen da Gatzi mit ausgerupften Fell, zähneknirschent in der Ecke lag und wie wild geamet hat.




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 21:04

Das ist natürlich eigentlich für eine Vg viel zu kurz. (Obwohl ich den/die Abbrüche natürlich verstehen kann).
Entweder Du springst ins kalte Wasser und ziehst eine Vg durch oder Du holst bei genügend Platz einen neuen besonders ruhigen Partner für Gatzi, evtl den Vater und hast zwei Gruppen.

Ich denke ja das Gatzi mit genügend Zeit und bei großem Platzangebot, so das er sich immer zurückziehen kann, bald Vertrauen zu den Anderen gewinnt und neu erlernt.




Ninchen
 
Registriert seit: 16.07.2014
Beiträge: 3
Jacquelineel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 21:09

Also einfach "Augen zu und durch" und einfach die Tiere nochmal zusammensetzen?
Solange sie sich nicht Verletzen und es "nur" beim Fellausrumpfen und Raufereien handelt ruhig zusammen lassen und schauen was sich über die Zeit ergibt? Es wird wohl eine Weile dauer bist die Damen ihre Rangordnung bestimmt haben..
Vielen Dank schon mal!




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 21:15

Ich würde es so machen. Es scheint ja immer recht harmlos gewesen zu sein. Lies doch auch in den FAQs die "Vergesellschaftungsregeln" durch um Dich etwas sicherer zu fühlen. Da stehen ein paar gute Tipps wie z. B. verschiedene Futterstellen, Kartons mit zwei Ausgängen, usw.. Viel Erfolg.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.07.2014, 20:40

Wie ich verstanden habe, waren sie 9 Monate getrennt und dann hast du sie einfach wieder ins Gehege gesetzt?
Das war so nicht richtig, denn Kaninchen brauchen eine Vergesellschaftung auf neutralem Boden. Auch wenn sie zur Familie gehört, die Tiere haben kein solches Familiengefühl wie Menschen, das heißt jeder neue wird verjagt und das Revier verteidigt.
Mehr Info hier:
http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html

Ich schlage dir vor die Tiere so für 3-4 Wochen zu trennen, sodass sie sich nicht sehen und riechen können und dann eine Vergesellschaftung nach Richtlinien.



 
 
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Stichworte
angewöhnung, gruppe, verstoßen



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