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Kaninchenweibchen und Probleme....was tun? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By hasis2011
  • 1 Post By Clagiostro

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Ninchen
 
Registriert seit: 15.07.2014
Beiträge: 6
Gärtner12 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2014, 19:12

Kaninchenweibchen und Probleme....was tun?


Hallo,
wir halten ein Kaninchenpärchen wobei das Männchen frühkastriert worden ist.
Beim Weibchen fiel mir nur 1x eine Scheinschwangerschaft auf, danach nicht mehr. Deshalb haben wir bisher ihr die Kastrations OP ersparen wollen.
Beide sind jetzt 5,5 Jahre alt.
Jetzt waren wir eben beim Impfen und zum Weibchen sagte unser Tierarzt: Er würde den Uterus spüren beim Abtasten. Das sollte man im Auge behalten damit sich kein Krebs bilden kann.

1. Soll ich sie jetzt vorsorglich kastrieren lassen, aber sie ist auch nicht mehr die Jüngste?
2: Welche Anzeichen zeigt ein Kaninchen bzw. worauf müsste ich achten?

3: Habt ihr Tipps für mich ? Danke



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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2014, 21:45

Ich würde, bevor du über eine Kastration nachdenkst, einen Ultraschall von der Gebärmutter machen lassen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist, oder nicht und dann entscheiden, ob Kastration oder nicht.



gerti likes this.
__________________



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.03.2014
Beiträge: 142
Goldaländer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2014, 22:35

Das Alter wäre schon noch OK für eine Kastration, wenn sie ansonsten gesundheitlich fit ist.
Ich habe eine Häsin hier, die ist mit 6 Jahren noch kastriert worden und hat es besser weggesteckt als eine zweijährige, die ich habe.




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2014, 23:27

Hallo
Ich hab hier bei mir zwei Zwergkaninchendamen. (Donna und Summer)

Donna fiel, seit sie bei mir ist, mit starken Nestbau auf und mit einigen anderen Sachen.
Als ihr ganzer Mund vom erneuten Nestbau so voller Haare war, dass ich ganze Haarballen rausholen konnte, entschied ich mich dazu, zu kastrieren.

Als ich dann den Temrin für Donna machte, habe ich aus Gefühl, auch wenn es vorher eigentlich absolut nicht geplant war, einen Termin für Summer mit machen lassen.

Beide Schwestern waren beim Abtasten völlig unauffällig.

Heute wurden dann beide Kastriert:

Donna hatte nur vergrößerte Zysten an ihren Eierstöcken. Also "nur".

Aber bei Summer, die eigentlich garnicht kastriert werden sollte, wurde ein Hühnerei großer Tumor entdeckt und entfernt. Wir waren alle ein wenig schockiert, da sie im Verhalten unauffälliger war, als ihre Schwester.

Beide sind 2009 geboren, haben also schon ihr ~5 Jahre auf dem Buckel.

Und nun:
Der Tumor bestand aus sehr weichem Gewebe, noch dazu mit einer Flüssigkeit gefüllt. Der wäre beim Abtasten wohl nicht aufgefallen. Auch nicht beim Röntgen.

Ob das nun beim Ultraschall aufgetaucht wäre.
Mein Tierarzt hat heute mehrmals eingestanden, dass er vorher keinen Ultraschall machte, wie normalerweise... da er von Routine ausging.

Jaja, Herr Doktor, ist ja nicht so, dass ich Donna auf Verdacht habe kastrieren lassen und nicht die Rede davon war, dass davor definitiv ein Ultraschall erstellt wird

Meine 9 jährige Silver (ihres Zeichens Weibchen) war hingegen top fitt. Die sah deutlich gesünder aus, als meine jetzigen Zwergenmädels. Was ich sehr erschreckend finde. Silver wäre wohl noch 20 Jahre alt geworden, wenn sie die Magenüberladung überlebt hätte...

Das ist immer so ne Sache...

Ne Kastration ist ein riesen Eingriff.
Und manchmal kommen Dinge zum Vorschein, die man nicht vermutet.
Oder es kommt einfach garnichts zum Vorschein.

Ich hoffe nun sehr, dass meine Mädels das gut überstehen.



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In Erinnerung an
Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer

Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.



Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 05:59

Ich drück euch die Daumen für eine schnelle Genesung der Mädels.

Meine Lilly - war extrem agressiv gegen die Anderen und baute auch mehrere Nester in sechs Monaten - hatte starke Veränderung an Eierstöcken und Gebärmutter.

Blieb aber leider nach der Kastra trotzdem sehr agressiv. Weggesteckt hat sie die Op aber super, obwohl sie einen Riesenschnitt am Bauch hatte. Vom Brustbein bis fast ans Geschlechtsteil - riesig!
Weil die Gebärmutter schon so vergrößert war und sie außerdem den ganzen Bauch voll Fett hatte.



SilversWacht likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 15.07.2014
Beiträge: 6
Gärtner12 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 07:38

Hallo,
also sollte ich erstmal einen Ultraschall machen lassen. Muss man sie dafür in Vollnarkose legen oder geht das auch ohne?
Kann man dabei Tumore erkennen falls vorhanden?
Habe jetzt nochmal mit dem Tierarzt gesprochen und der meinte: Der Uterus wäre tastbar, aber es würde reichen wenn ich sie nächstes Jahr zur Impfung wieder vorstellen würde und man das dann nochmal nachschaut...
Ist der Zeitraum nicht zu lange?

Was kosten denn Kastration bzw. Ultraschall ca.?

Gibt es Tierärzte die eine Naht unter der Haut machen können so dass sie sich nicht dran knabbern muss bzw. einen Kragen anziehen muss?
Was muss nach der OP beachtet werden?

Danke




Benutzerbild von NiTi
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 11:29

Wegen der Kosten, schau mal hier nach:

http://www.sweetrabbits.de/got-kaninchen.pdf

Allerdings sind diese Kosten ohne Mehrwertsteuer und ohne Medikamente. Und jeder Tierarzt berechnet einen anderen Gebührensatz, den einfachen oder bis zu dreifach. Eine Weibchenkastration kostet normalerweise 150-200 Euro, glaube ich. Ist deutlich teurer als beim Männchen, weil sie auch viel aufwändiger ist.




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2014, 15:47

Danke Clagiostro. =)
Ich hab für beide Kastrationen insg. 326,42 € bezahlt.
Wobei Summers Kastration wegen dem Tumor leicht teurer war, fällt aber kaum ins Gewicht.

Die Nähte bei meinen Mädels sind "in die Haut" genäht. Also... der "Faden" verläuft innen. Irgendwie so. Jedenfalls sieht man ihn von draußen nicht und somit können die Mädels fast garnicht dran knabbern. Aber an der eigentlichen Narbe geht das halt noch.

Aber weder Krause noch Body sind nötig. Außer die übertreiben das.

Dafür ist ein Pflaster drüber, dass fast größer als die Kaninchen sind.

Ich habe ein Bild in meinem Vorstellungsthread gepostet (Unserere Quarantäneninchen) falls du dir den Tumor mal anschauen willst.

Allerdings nur der blanke Link, damit unerfahrene Computernutzer (z.B. sehr junge Kinder) den nicht einfach öffnen können.



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