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Vorbereitung Vergesellschaftung Pärchen mit KaninchendameHallo ihr Lieben, ich bräuchte bitte mal wieder ein paar Anregungen, Hinweise, etc. Die beste Freundin meiner Schwester hat mich am Wochenende angesprochen, ob ich nicht ihr Kaninchenweibchen (Nala) nehmen würde, ihr Kastrat ist in der Nacht von Freitag auf Samstag aus unbekannten Gründen gestorben und sie möchte kein neues Nin dazu setzen, weil sie kein geliebtes Haustier mehr sterben sehen möchte. So weit, so gut. Unsere zwei sind jetzt gute 3 Jahre alt, das neue Mädel so um die 6. Bin mir noch nicht sicher, wie sich mein Mädel mit ihr versteht, nachdem die ziemlich revierbezogen ist und auch schon mal den Hund (okay, er ist nicht viel größer als ein Ninchen) meiner Schwiegermama in spe angegangen ist, als dieser sich dem Hasenkäfig (freie Wohnungshaltung, dort steht das Klo und die Fressnäpfe) genähert hat. VG würde ich im Keller machen wollen (Waschküche), am liebsten an einem Wochenende, weil ich da Zeit habe um der Hasenwolle beim fliegen zuzukucken und die Wohnung zu schrubben und umzustellen. Würde mir halt die Nummer vom Notfalltierarzt raussuchen, sicher ist sicher. Wir peilen das Wochenende 25.-27.07. an. Wären also noch gute drei Wochen hin, bis es ernst wird. Wie nutze ich die drei Wochen bis dahin am Besten? Habe jetzt schon mal darum gebeten, dass von der "Neuen" eine Sammelkotprobe beim TA untersucht wird, damit ich mir da nix einschleppe. Geimpft ist die Kleine seit Samstag auch wieder, ansonsten wäre sie laut TA-Aussage fit (sie wurde nach dem Tod ihres Partners beim TA vorgestellt, untersucht und geimpft). Bisher wird Nala in einem dreistöckigen Käfig gehalten, mit regelmäßigem Wohnungsauslauf, ab und an auch Freigehege auf dem Balkon. Gefüttert wird sie mit Heu und Gemüse. Mich beunruhigt etwas, dass sie alles sofort futtert, Heu ist über Nacht leer, Gemüse (morgens und abends) innerhalb von 20 Minuten nach Gabe. Wiese kennt sie noch nicht wirklich, ich hab jetzt gestern schon mal angefangen ein paar Sachen für sie mitzusammeln und hab die Abends noch vorbei gefahren. Ist es normal, dass sie alles sofort wegspachtelt, ohne auch nur einmal dran zu schnüffeln (Haselnuss, Giersch, Wiesenbärenklau, Spitzwegerich, das Zeug, das aussieht wie Löwenzahn aber ne Futterpflanze ist, Apfelbaumblätter)? Haben ihr jeweils nur so 2-3 Blatt angeboten, die hat sie aber weggemümmelt als gäbe es kein morgen mehr. Im Vergleich zu meinen Zwei ist Nala ziemlich knochig, die Wirbelsäule merkt man m.M.n. schon ziemlich. Hab natürlich keine Vergleiche außer unsre, die mir aber bisher nie als zu dick vorkamen. Auch die Tatsache, dass Nala immer alles Futter sofort vernichtet, gibt mir zu denken. Nun ja, mal kucken, was die Kotprobe ergibt. Werde jetzt halt weiter Wiese für sie mitsammeln und täglich vorbei bringen bzw. will die aktuelle Besitzerin mich auch beim pflücken begleiten. Nun mal der Anfang meiner Fragenflut: 1. Wie viel Wiese kann ich Nala in der Anfangszeit anfüttern? Momentan macht sie riesige Heuköttel, trinkt nen Napf Wasser am Tag und kennt hauptsächlich Wurzel-/Knollengemüse und Obst. 2. Ich habe bei der Besitzerin schon angeregt, dass ich es begrüßen würde, wenn Nala zumindest immer Heu zur Verfügung hat, dass dieses also direkt aufgefüllt wird, wenn sie es leergefuttert hat. Kann man ein Ninchen in 3 Wochen daran gewöhnen, dass immer Futter da ist und nicht alles sofort vertilgt werden muss? 3. Sollte ich die Kleine nochmal auf irgendwas (außer die eh geplante Kotprobe) untersuchen lassen, auch im Hinblick darauf, dass man nicht weiss, an was ihr Partner (gleichalt) verstorben ist? 4. Bis jetzt hat die Kleine mir alles aus der Hand gefuttert, was ich ihr hingehalten habe (Erbsen-/Möhrenflocken, Leinsamenpellets, Sonnenblumenkerne, Wiese (siehe oben)), ohne mit der Wimper zu zucken. Laut Besitzerin kannte sie von den Sachen eigentlich nichts. Bin das von unseren so nicht gewohnt, die sind da eher argwöhnisch und ignorieren neue Dinge erstmal. Kann ein 6jähriges Nin das Selektieren wieder lernen oder muss ich beim pflücken in Zukunft wirklich ganz genau wissen, was ich da einsammle? So, das sollten erstmal meine brennensten Fragen gewesen sein, vielen Dank schonmal, LG Sabrina
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| Die dünnheit und mangelerscheinungen können hier von kommen, wenn ich das so richtig verstanden habe, dass sie nur mit Obst und Gemüse Resten gefüttert wurde?: Zitat:
Lies dir mal dieses Forum durch, das Zitat ist auch daraus: [URL]http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-ern%E4hrung-futter/34513-heu-werd-verr%FCckt-hilfe.html#post653006[/URL] Ich würde das Tier gleich mitnehmen und ein Quarantänezeit von 2wochen absitzen lassen. Währenddessen eine Kotprobe von 3 Tagen einsammeln und dem Tierarzt vorstellen. (falls du das noch nicht gemacht hast, hab ich grad nicht so verstanden )Eingewöhnung ist hier glaub ich nicht nötig, wenn sie schon Obst kannte. Und selektion wird sie schon denk ich instinktiv kennen und von den anderen erkennen. Hier noch ein Link zur Vergesselschaftung von Kaninchen, falls du dich noch nicht auskennst: [url=http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html]Kaninchen Info - Vergesellschaftung[/url] Geändert von Kanarienvogel (07.07.2014 um 14:13 Uhr).
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| Zitat:
![]() Zitat:
und ich die Waschküche nicht länger als nötig belegen will. Ich persönlich habe Nala noch nicht beim Tierarzt vorgestellt, die aktuelle Besitzerin war direkt nach dem Tod ihres anderen Ninchens mit Nala beim TA, um sicher zu stellen, dass bei ihr alles in Ordnung ist. Sie ist in der selben TA-Praxis wie ich, was ich recht praktisch finde. Bin halt ein bisschen unsicher, ob ich Wiese mit Obst gleichsetzen kann und ob das mit dem Selektieren wirklich klappt, momentan frisst sie ja auch ihr Heu bis auf den letzten Halm auf, das haben unsere noch nie gemacht.
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