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Nachts draußen auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.06.2014, 23:41

Nachts draußen


Hallo,
bin aktuell am überlegen, meinen Kaninchen den Luxus zu gönnen, auch die Nächte draußen zu verbringen, da mehr Platz!

Mein Gehege ist durch Gebäude und Pflanzen/Bäume und Bach von allen Seiten gut geschützt. Umzäunt ist das ganze mit Volierendraht, von oben gibt es keinen Schutz (außer Bäume/Gebäude/usw)

Ich würde noch zwei-drei Büsche pflanzen, als weitere Schutzmöglichkeit, allerdings haben sie bereits mehre Unterschlupfmöglichkeiten und natürlich den "Stall" mit 12m², der komplett zur Verfügung steht.

Macht das jemand? Kaninchen nachts draußen? Würdet ihr das Experiment wagen?

Ich komme denke ich auch nur auf diese Idee, da meine Beziehung zwar sehr führsorglich und liebevoll ist zu den Kleinen, aber weniger Emotional... Ich habe bisherige Verluste von Tieren durch Unfälle/Krankheit/Wildtiere gut überstanden und würde es in Kauf nehmen das Risiko einzugehen, um den Kaninchen ein artgerechteres Leben zu ermöglichen!

Was sagt ihr dazu? Bitte nicht allzu kritisch, aktuell werden die Kaninchen nachts im Madersicheren Stall untergebracht!



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Benutzerbild von Applejack
Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 10.250
Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.06.2014, 00:06

Wie heißt es so schön? No risk, no fun? Klar ist ein rundrum Mardersicheres Gehege besser, naja, was heißt schon besser? Eigentlich ist es nur sicherer



__________________
Mani wastete yo
Glück auf deinem Weg






Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2014, 08:01

Sollte ich noch etwas beachten außer ausreichend Unterschlüpfe? Ich versuche aktuell die große Schutzhütte draußen so umzubauen, dass die Tür genau Kaninchengröße hat und sie dort wirklich Schutz finden.




Ninchen
 
Registriert seit: 13.06.2014
Beiträge: 4
rigo82 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2014, 11:08

hab strom drum herurm klappt super




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2014, 18:12

Strom ist an einer Seite schon (von den Pferden)... Könnte ich anzapfen und weiter ziehen (am Bach entlang)

wie gut schwimmen Kaninchen eigentlich? würden sie freiwillig durch einen kleinen Bach schwimmen?




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 00:29

Kaninchen können auf jeden Fall schwimmen, es gibt wohl auch welche, die das freiwillig machen, sind aber wohl die Ausnahme.

Ein Stall mit kaninchengroßem Eingang schützt auch noch nicht vor Mardern, die passen überall rein, wo Kaninchen auch reinpassen, denn sie sind schmaler, und in einem Stall mit nur einem Eingang wären die Kaninchen z.B. sofort in der Falle. Daher Sackgassen unbedingt vermeiden. Auf viel Platz stehen die Chancen für eine erfolgreiche Flucht besser. Wie groß ist die Fläche? Auf wenig Platz (= unter 150 oder 200m²) würde ich abraten.

"No risk, no fun" finde ich nur vertretbar, wenn man das Risiko trotz allem so klein wie möglich hält. Heißt nicht nur entsprechende Einrichtung und ausreichend Platz, sondern auch die passende Gegend, in der es nicht so viele Marder gibt. Bei uns sind uneingesperrte Kaninchen spätestens nach fünf Nächten tot, egal wie viel Platz sie haben. Das Risiko ist viel zu groß, um es mit dem Spaß rechtfertigen zu können, den sie hätten (für maximal fünf Nächte). ICH würde HIER das Risiko also auf gar keinen Fall eingehen, denn es wäre das Todesurteil für sie und den Spaß würde es längst nicht aufwiegen - Freiheit ja, aber nicht um jeden Preis, egal wie sehr ich an den Kaninchen hänge oder nicht, als Halter trägt man die Verantwortung. Wie du das machst, musst du entscheiden, aber wie gesagt, in meinen Augen kann man nicht alles mit "größtmöglicher Freiheit" rechtfertigen und muss daher gut abwägen, wie sinnvoll und wie risikoreich das wäre.



Valentina and Minerva like this.
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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 09:10

ich habe 12m² madersicheres Nachtgehege und ca. 80m² Auslauf, habe aber noch ein paar m² im petto, könnte also vergrößern.

Madersicher... Ich mache mir mehr sorgen um die Raubvögel und Füchse... Aber diese hätte ich durch Zaun, Strom und entsprechend viele Bäume schon gut abgewehrt. Mit Madern hatten wir bisher nie Probleme!




Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 09:37

Ich persönlich sehe es ganz ähnlich wie Keks3006.
Auch wenn ihr noch nie Probleme mit Mardern hattet, will das noch nichts heißen. Denn schließlich waren die Langohren ja bisher Nachts im sicheren Gehege.

Sicher sind deine Grundgedanken nicht schlecht. Du willst den Tieren 24 h am Tag an die 100 m² Fläche bieten. Das hört sich natürlich genial an. Aber mir wäre das Risiko zu groß, dass die Tiere diese 24 h-Freiheit mit dem Leben bezahlen. Und das schon nach kurzer Zeit.

Für mich gehören Kaninchen in der Nacht in ein mardersicheres Gehege (selbstverständlich in passender Größe). Wenn man den Tieren dann tagsüber noch etliche Quadratmeter Tagesauslauf zur Verfügung stellt, braucht man kein schlechtes Gewissen haben (und kann nachts trotzdem ruhig schlafen).

Selbstverständlich ist das nur meine Meinung. Wie du letztendlich entscheidest, bleibt dir überlassen.



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Benutzerbild von Sunny81
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.06.2014
Beiträge: 281
Sunny81 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 10:53

Hallo :-) ich kann mich den anderen nur anschließen,meine kommen nachts auch in den Stall. Habe bei mir zwar noch keine Marder gesehen aber man weiss ja nie..Hatte einmal ein Erlebnis gehabt das sitzt mir immer noch in den Knochen.Hatte eines abends vergessen die Stalltür zuzumachen(ringsherum Volierendraht noch gehabt) waren meine zwei Riesen nä. Morgen nicht mehr da..Der Zaun an einer Seite runtergedrückt,im Auslauf überall Kaninchenfell,dachte der Fuchs hat sie geholt,hatte einen echten Schock..hab dann einen Hasen im Garten gefunden aber der andere war wie vom Erdboden verschluckt..hab wirklich alles abgesucht jeden Stein umgedreht(und es gibt nicht viele Möglichkeiten/Ecken abzuhauen,alles umzäunt)..war nur am heulen weil es ja meine Schuld war nur weil ich die Tür aufgelassen habe..und plötzlich kam er um die Ecke gehoppelt,mein Leo..und seit dem,glaub mir achte ich erst recht drauf das beide nachts im Stall sind!!!Aber da muss jeder seine eigenen Erfahrungen mit machen,ich kann dir jedenfalls nicht dazu raten...




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 11:03

80m² finde ich für komplette Freihaltung viel zu wenig.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 12:52

Wenn ich das wirklich mache, würde ich auf 150-200m² ausbauen, muss ich eh noch machen, weil das aktuelle Gehege im Winter einer Garage weichen muss und ich auf die andere Seite erweitere... und da erst weiter hinten ein Gehege aufstellen könnte...



leppo likes this.

Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 13:05

Auch bei einer Gehegegröße von 200 m² wäre mir das Risiko leider zu groß.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 19:14

Naja, die Gehege Erweiterung und ein neues madersicheres Gehege kommen so und so

Ob dann nachts draußen oder nicht überlege ich mir halt nur so.. Pro und Contra abwägen und dann entscheiden. Leichtfertig mache ich das nicht!

Für mich überwiegt aber aktuell das Pro, weil es einfach naturnäher ist. Allerdings möchte ich das neue Gehege (wenn es wirklich kommen muss) eh naturnäher bauen als das aktuelle...

Will mir in dem Thread nur verschiedene Meinungen und Argumente abholen. Entscheiden tue ich das dann eh allein




Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2014, 20:27

Ich finde, ob man selbst viel oder wenig trauert, bzw die emotionale Bindung, darf bei solchen Entscheidungen nicht die Hauptrolle spielen, denn durch die Anschaffung hat man die Verantwortung übernommen und muss im Sinne der Tier abwägen. Aber ich nehme dir schon ab, dass du die Entscheidung nicht leichtfertig triffst.

Klar, ist es naturnäher, aber das Problem ist, unabhängig von der Fläche haben die Kaninchen keine naturnahe Behausung, sprich, ein komplexes Höhlensystem, wo sie sich vor z.B. Mardern in Sicherheit bringen könnten. Die üblichen Verstecke bieten da kaum Schutz (solche Verstecke sind mir jedenfalls nicht bekannt, nehme aber gerne Vorschläge entgegen). Von daher würde ich auch abraten.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 414
Pedro.Penelope befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2014, 06:36

Falls es zu einer komplett draußen Haltung kommt, würde ich einen Erdhügel aufschütten (an Erde mangelt es bei uns nicht... so 500m² sind glaube ich immer da ) und dort könnten sie ja dann buddeln bis sie schwarz werden...

Also ich hätte schon Ideen..




Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2014, 08:08

Das sollte man besser verhindern. Selbst wenn die Gegebenheiten so wären, dass sie irgendwann mal ein vernünftiges Höhlensystem würden bauen können (ich meine keine einfachen Erdlöcher, das bringt nichts), würde man im Ernstfall nicht mehr an sie rankommen.
Dann müsste man schon aufwändig ein Höhlensystem künstlich nachbilden, mit Zugriffsmöglichkeiten für Menschen, das wäre ein Wahnsinnsbauprojekt.



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Geändert von Hase2 (29.06.2014 um 08:16 Uhr).

Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2014, 13:59

Das wäre auch meine Sorge: Wenn man sie komplett draußen lässt und sie ein komplexes Höhlensystem graben lässt, dann läufst du Gefahr, dass du die Kontrolle über sie verlierst und dass sie sich in ihre Gänge zurückziehen, wenn sie krank werden, sodass rechtzeitige tierärztliche Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann. Das Einsperren am Abend ist zudem immer auch eine Gelegenheit, die Tiere genauer unter die Lupe zu nehmen, weil du alle auf kleinerem Raum hast, um konzentriert zu schauen, ob sie fressen usw., die dir fehlt, wenn sie immer draußen sind.

Es gibt durchaus Gegenden, da funktioniert eine ungesicherte Haltung auch nachts (z.B. habe ich ein Kaninchen aus einer Auffangstation, die nur nach oben offene Gehege hat und wo noch nie etwas passiert ist), in anderen Gegenden funktioniert sie nicht (z.B. hier - Hühner und Co. müssen nur mal eine Nacht nicht weggesperrt sein, und schon holt sie der Fuchs). Damit du das Risiko bei dir einschätzen kannst, solltest du dich auf jeden Fall auch einmal umhören, was andere bezüglich Mardern und Co. in deiner Nähe für Erfahrungen gemacht haben. Den Faktor halte ich für extrem wichtig. Nächtlicher Freilauf kann noch so natürlich sein, er nutzt deinen Kaninchen nicht viel, wenn sie nach ein paar Nächten tot sind.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2014, 22:32

ich halte meine Kaninchen draußen, hab das hier schonmal geschrieben.

Ich hatte letztes Jahr einen Ausfall, da war ein Kaninchen auußerhalb vom Gehege.
Es ist mir nicht gelungen es einzufangen, frühmorgens war es schon weg.

Mist.

Innerhalb meiner Gehege ist bisher nichts passiert und ich hab das schon einige Jahre so.
.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2014, 22:43

dieser Tatsache daß Marder nicht gern über wackeliges Gitter laufen oder klettern habe ich ausgenutzt.

Meine Gehegeelemente (outback, Binsenzaun mit Volierendraht im unteren Drittel )sind absolut lose an vielen absolut festen Holzpfosten befestigt.

Also , mann könnte fast sagen es sieht dilettantisch aus, es ist jedoch Absicht.

Wenn ein Tier daran hochklettern will bewegen sich die Teile stark, sind jedoch sehr sicher und stabil angebunden.

Ob ich deshalb kein Raubzeug innerhalb vom Gehege habe weiß ich nicht , es könnte sein.

Die Gefahr ist auch , je größer das Gehege umso eher entdecken die Kaninchen eine Schwachstelle. Mein Boden ist sehr verkrautet und verwurzelt, da sind viele Bäume drauf und ich hoffe daß sie drinbleiben.

Tägliche Kontrolle ist unabdingbar.


Die Hasenkaninchen sitzen im Mondschein auf dem höchsten Kaninchenstall.

Das sieht ulkig aus. Ich glaube demnächst kann ich sie vom Baum pflücken.


LG sincemalle




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.11.2012
Beiträge: 760
sincemalle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2014, 22:52

Also, je größer das Gehege umso weniger suchen sie einen Ausgang und buddeln auch nicht so viel, in dem jetzigen Gehege hat noch keiner richtig gebuddelt.

Das kommt bestimmt noch, ich habe da ein wachsames Auge drauf.

Und diese Erdfräsen frei buddeln lassen Pedro Penelope, das würde ich nicht riskieren, mach mal eine Probe
Die Tiefbauprojekte der Kaninchen schreiten an zwei Tagen wo ihre Menschen mal kurz den Kopf woanders haben oder womöglich ein paar Tage verreisen.......wie mir passiert , in einer affenartigen Geschwindigkeit vorwärts..........

Das ist der Hammer was die so ganz unauffällig erledigen.



 
 
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