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Geschwollenes Auge auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.02.2014
Beiträge: 96
Little09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.06.2014, 13:23

Geschwollenes Auge


Hey ihr Lieben, als ich heute von der Schule kam und zu meinen Ninchen gegangen bin, habe ich gesehen dass meine kaninchendame Krümel ein Dickes Auge hat. Die Lider sind gechwollen und vorne bei der Tränendrüse ist das weiße bissal geschwollen. Sie wurde vor etwa einem Monat gegen Myxo geimpft weshalb ich nicht so sehr Panik habe. Sie tobt normal herum und spielt mit ihrem Artgenossen. Reicht es wenn ich morgen zum TA gehe falls es nicht besser wird ?
Freue mich auf eure Atworten !



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 24.06.2014, 13:54

Ich würde lieber heute gehen wenn es irgendwie möglich ist. Augenprobleme sollte man immer so zügig wie möglich behandeln, verschleppte Augenprobleme können äußerst langwierig werden und können in einigen Fällen - je nach Ursache - sogar zur Erblindung führen.

Wichtig zu wissen bezüglich der Myxo-Impfung: Kaninchen können auch dann an Myxomatose erkranken wenn sie geimpft sind. Das passiert oft dann, wenn der Impfschutz nicht vollständig aufgebaut wurde weil z. B. ein verdeckter Kokzidien- oder Wurmbefall vorhanden war und das Immunsystem daher anderweitig beschäftigt war. Allerdings ist in fast allen Fällen selbst bei nur teilweise aufgebautem Impfschutz der Verlauf der Erkrankung deutlich milder und die Überlebensrate sehr hoch.

Ist allerdings nur ein Auge betroffen würde ich Myxomatose als Ursache eher ausschließen, denn dann sind in der überwiegenden Anzahl der Fälle beide Augen betroffen. Ist nur ein Auge betroffen, deutet das eher auf eine lokale Ursache hin (Bindehautentzündung, sonstige Entzündungen, Verletzung, Fremdkörper) als auf eine systemische Ursache wie Myxomatose.




Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.06.2014, 14:25

Ich würde es nicht als komplettes Ausschlusskriterium sehen, dass noch (!) nur ein Auge betroffen ist. Mein Gizmo hatte ja mal eine Impfmyxo, das fing auch mit einem geschwollenen Auge an, das zweit folgte ein paar Stunden später.
Ansonsten schließe ich mich Lupine an: Geh lieber heute zum TA.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 24.06.2014, 14:44

Nein, ein komplettes Ausschlusskriterium ist es nicht, da hast du natürlich völlig Recht. Deshalb habe ich auch von überwiegend und eher darauf hin deuten geschrieben. Kam aber wahrscheinlich nicht deutlich genug raus.

Wie lange hat es bei Gizmo denn gedauert zwischen der Impfung und der Impfmyxo?




Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.06.2014, 14:57

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Nein, ein komplettes Ausschlusskriterium ist es nicht, da hast du natürlich völlig Recht. Deshalb habe ich auch von überwiegend und eher darauf hin deuten geschrieben. Kam aber wahrscheinlich nicht deutlich genug raus.

Wie lange hat es bei Gizmo denn gedauert zwischen der Impfung und der Impfmyxo?
Ausgebrochen ist sie um den 10. Tag nach der Impfung herum. Ob es nach einem Monat noch passieren kann... keine Ahnung. Aber so eine Impfung beschäftigt ja auch das Immunsystem eine ganze Weile, vielleicht hat Krümel sich auch einfach aus dem Grund eine Bindehautentzündung o.Ä. eingefangen.



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Geändert von Kreusa (24.06.2014 um 15:22 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.02.2014
Beiträge: 96
Little09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.06.2014, 04:59

ja keine panik ich war beim TA und sie hat gesagt dass der bunny, also das andere Kaninchen ihr eine runtergehauen hat weil sie ihn immer nervt und wir sollen über eine sterrylisaton (schreibt man da so ?) nachdenken weil sie zu anderen ausser mir und auch manchmal bunny aggressiv ist



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.06.2014, 08:29

Wenn die Tierärztin wirklich "Sterilisation" gesagt hat, lass bitte die Finger davon! Denn eine Sterilisation würde überhaupt nichts bringen.

Bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter entweder durchtrennt oder verklebt. Es wird lediglich der Weg vom Eierstock in die Gebärmutter unterbrochen, und damit die Fortpflanzungsfähigkeit. Die Eierstöcke bleiben jedoch im Körper und produzieren in gleicher Menge wie vorher ihre Hormone - es ändert sich also rein gar nichts bis auf die Tatsache, dass die Eizellen nicht mehr in die Gebärmutter können.

Dagegen abzugrenzen ist die Kastration - bei einer Kastration werden, anders als bei einer Sterilisation, die Keimdrüsen entfernt. Beim Rammler die Hoden, bei der Häsin die Eierstöcke. Damit ist ein großer Teil des hormonproduzierenden Gewebes weg, der Hormonspiegel sinkt entsprechend ab. Bei Häsinnen geht man oft noch einen Schritt weiter, und macht eine sogenannte Ovariohysterektomie. Man nimmt dabei außer den Eierstöcken auch noch die komplette Gebärmutter heraus bis auf den Stumpf. Hintergrund ist, dass man sagt: Wenn ohnehin schon eine solche OP erfolgt, kann man auch gleich einen Rundumschlag machen - denn Gebärmutterveränderungen bei Häsinnen sind nicht selten. In einigen Fällen kann sich daraus Krebs entwickeln, deshalb betrachtet man das dann als Vorsorge.

Hat die Ärztin dir geraten, vorab einen Ultraschall des Bauchraumes machen zu lassen? Ich finde es sinnvoll vorher mal zu schauen ob man die Gebärmutter gut sehen kann, dann kann ein guter Arzt sie recht gut beurteilen ob sie verändert ist oder nicht. Ist sie verändert würde ich die OP aus Sicherheitsgründen tatsächlich durchführen lassen.

Falls nicht... ich persönlich würde nicht auf Verdacht kastrieren lassen. An einer charakterbedingten Dominanz ändert sich nämlich dadurch nichts, lediglich die Hormonschübe würden wegfallen. Ist Krümel unterschiedlich aggressiv, oder eher gleichbleibend? Das wäre interessant.

Bevor du dich für eine OP entscheidest, solltest du der Tierärztin ein paar unbequeme Fragen stellen, nämlich nach den Risiken. Sagt sie dir nicht klipp und klar dass die OP eine OP am offenen Bauch ist und damit gefährlicher als eine Rammlerkastration, und dass dafür eine relativ tiefe Narkose erforderlich ist während bei einer Rammlerkastra eine Gasnarkose völlig ausreicht, solltest du misstrauisch werden. Auch den Preis solltest du vorher erfragen, denn solche OPs können zwischen 125 und 250 Euro kosten. Ich selbst habe für Jules Kastra 125 Euro gezahlt, eine Bekannte aus Süddeutschland hat ihre Häsin fast zeitgleich kastrieren lassen und musste dafür 250 Euro hinblättern.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.02.2014
Beiträge: 96
Little09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2014, 20:22

des ist doch alles nur ne angstmache hier !!! meine TA ha uns alles erklärt und glaub mir die hat mehr ahnung als du jemals haben kannst @lupine ich bin 12 jahre und habe nurnoch geheult wegen dir ganz im ernst wenn du nicht 100 % ahnung hast dann halt den Mund sry aber sowas geht nicht



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Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2014, 20:55

Hallo little09,

Auch als 12-jährige solltest du dir den Risiken einer Weibchenkastration bewusst werden.

Du kannst Lupine wirklich dankbar sein, dass sie das nochmal so deutlich aufgeführt hat.
Denn:
Eine Weibchenkastration IST nicht ungefährlich.
Und Lupines Beitrag ist im keinsten Fall aus einem Buch zitiert, das Kindern - in deinem Fall einer angehenden jungen Dame - Angst machen soll, sonder Realität.
Ich darf mich nun auch einer Weibchenkastration stellen.
Und mir geht so der Hintern auf Grundeis, dass ich mich noch nicht traute meinem Tierarzt wegen einem Termin anzurufen und das obwohl er das schon seit 15 Jahren betreut. Denn ich bin mir bewusst, dass es ein riesiger Eingriff ist. :-(

Es läuft leider nicht immer so, wie man es sich wünscht... und Lupine hat sich extra die Zeit für diesen ausführlichen Text genommen, nun weiß man, was da auf einem zukommt und zukommen kann.

Bei einer Userin hier im Forum kam es bei einer mangelnden Kastration im übrigen zu großen Problemen bei ihrer Häsin. Dort ist die Gebärmutter nicht mit rausgekommen (obwohl verlangt) und dann mit der Blase verwachsen. Kann passieren, muss aber nicht.

Du siehst Little09, es ist leider nicht so einfach.
Aber es ist nun mal auch keine einfache Operation.



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Benutzerbild von Nana_
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.05.2014
Beiträge: 107
Nana_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2014, 21:30

Ich muss ganz ehrlich sagen, Little09, ich musste bei deinem Beitrag gerade den Kopf schütteln.
Sogar ich, als, nennen wir es Anfängerin, weiß, wie gefährlich eine Kastration bei Weibchen sein kann.
Als ich meine Kaninchen damals aus dem Tierheim geholt habe, hatte ich noch ein längeres Gespräch mit der dortigen Tierärztin, die uns nochmal genau erklärt hat, weshalb Feo nicht kastriert ist. Und ich muss sagen, sie hat ähnliche Worte wie Lupine verwendet.
Zudem, du kennst Lupine nicht. Es hätte ja sein können, dass auch sie Tierärztin ist, und damit mindestens genauso viel wie deine Tierärztin weiß.



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Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2014, 21:31

Zitat:
Zitat von Little09 Beitrag anzeigen
ja keine panik ich war beim TA und sie hat gesagt dass der bunny, also das andere Kaninchen ihr eine runtergehauen hat weil sie ihn immer nervt und wir sollenüber eine sterrylisaton (schreibt man da so ?) nachdenken weil sie zu anderen ausser mir und auch manchmal bunny aggressiv ist
Das war die Diagnose? Wie hat der Tierarzt diese gestellt?

Ich war letzte Woche mit meinem Rammler beim Tierarzt wegen dem gleihen Problem. Ein geschwollenes tränendes Auge. Und ehrlich gesagt wundert es mich doch sehr, dass bei einem tränendem Auge eine Sterilisation bzw. kastra geraten wird.



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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 30.06.2014, 21:51

Es tut mir leid dass du geweint hast. Was hat dich so sehr erschreckt? Dass die OP schwieriger ist als eine Rammlerkastration? Dass die Narkose tiefer sein muss als die leichte Gasnarkose die für die Rammlerkastra ausreicht?

Das, was ich dir geschrieben habe hätte dir und deinen Eltern die Tierärztin ebenfalls sagen müssen, sie hat eine Aufklärungspflicht. Es bleibt nun einmal dabei, für eine Ovariohysterektomie ist es zwingend nötig einen Bauchschnitt zu setzen. Man kommt nicht anders an die Eierstöcke und die Gebärmutter heran - gäbe es einen anderen Weg, wäre das möglicherweise einfacher, leider gibt es den aber nicht.

Das, was ich dir geschrieben habe, habe ich übrigens von meinem Tierarzt erzählt bekommen. Er ist ein sehr guter Tierarzt, der sich auch schwierige Operationen zutraut, und sich auch auf Tiere einstellen kann die sehr speziell sind von ihrer Anatomie. So wie eben Kaninchen. Er hat sich immer viel Zeit genommen für meine Fragen und hat mir erklärt was er gemacht hat, was er dabei festgestellt hat und was er daraus schließen kann. Oft durfte ich ihm über die Schulter schauen (zum Beispiel bei Leo mit seinen Zahnproblemen, er hat mich immer aufgefordert auch mit dem Othoskop zu schauen wie es in seinem Mäulchen aussieht) und immer hatte ich das Gefühl, dass er meine Fragen gut und richtig fand.

Als bei meiner Jule eine Veränderung an der Gebärmutter festgestellt wurde und er mich darüber informiert hatte, hat er sich viel Zeit genommen um mir all meine vielen Fragen gründlich zu beantworten. Er hat mich auch - ohne dass ich gefragt habe - über diese Risiken aufgeklärt und ich war ihm dafür dankbar. Er hat auch gesagt dass es bei den von ihm durchgeführten Ovariohysterektomien bislang keine Todesfälle gab, hat mir aber nicht verschwiegen dass das nicht die Regel ist und dass andere Kollegen durchaus auch Todesfälle hatten. Er hat mich sogar, als ich Jule abholte, gefragt ob ich mir die veränderte Gebärmutter anschauen wolle. Das habe ich allerdings nicht gemacht, ich weiß was ich mir selbst zumuten kann und ich wusste dass das hart an der Grenze der Belastbarkeit gewesen wäre. Also habe ich verzichtet und mir statt dessen von ihm erklären lassen was genau er gefunden hatte bei der OP.



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Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 96
Little09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.07.2014, 18:45

Ja sry dass Ich so ausgeflippt bin. Ja sie ist immer so aggresiv zu anderen und zu mir ist sie normal weil sie weiß das sie das bei mir garnicht erst bringen soll.(nein ich schlage meinr ninchen nicht aber sie sind bei mir immer lieb. )



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SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.07.2014, 19:15

Ich denke eine Entschuldigung ist bei Lupine gut angebracht, denn gegen die Allgemeinheit ging das ja nicht
Aber ganz so tragisch wars nun ja nicht!

Ich hab übrigens schon erlebt, dass Kaninchen aggressiv werden, wenn sie:

- hungrig oder
- gelangweilt sind
- zu wenig Platz haben

Meistens gings von den Weibchen aus, aber sobald das abgestellt wurde, war danach immer himmlische Ruhe!



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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.07.2014, 19:18

Und wie wurde nun diese Diagnose gestellt? Wie hat der Arzt das Auge untersucht und festgestellt dass die Augenprobleme mit einer Rangelei mit dem Partnertier zusammenhängen?



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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.07.2014, 20:45

Nein, SilversWacht hat völlig Recht, wirklich tragisch war dein Ausflippen nicht, ich wusste ja dass du in Angst geraten warst. Und ich glaube du merkst auch dass ich dir das nicht übel nehme Trotzdem wäre es ganz gut, wenn du mir erklären kannst was dich so sehr erschreckt hat - vielleicht kann ich dann beim nächsten Mal etwas anders oder besser formulieren. Denn jemanden zum weinen bringen ist nun wirklich das letzte was ich will - ich möchte nur nicht, dass jemand plötzlich in die Situation gerät zu sagen: hätte ich das gewusst, hätte ich vielleicht anders entschieden. Ich habe schon einige Entscheidungen treffen müssen, mit ungewissem Ausgang. Trotzdem kann ich jetzt im nachhinein sagen: ja, ich würde unter diesen Voraussetzungen immer wieder so entscheiden.

Die Fragen von Selkie würden mich übrigens auch interessieren. Welche Untersuchungen wurden denn gemacht? Leo ist auch einmal am Auge verletzt worden von Jule, aber das ist damals nicht dick geworden, die Symptome waren völlig anders.



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Zwergkaninchen
 
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Little09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2014, 07:14

Ich weiß nicht wie die Diagnose gestellt wurde da immer einer meiner Eltern rein geht weil ich auch kein Blut sehen kann. Aber sie hatte wohl auch Kratzer am Auge und wir hatten auch den Bunny dabei und das hat wohl auf seine krallen gepasst oder so.
Ich hatte nur angst weil gleich alle auf einmal mit myxo ankamen.



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Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2014, 07:29

Frag bitte mal deine Eltern ob das auge mit so einer gift grünen Flüssigkeit untersucht wurde und ob auch die Zähne angeschaut wurden.

die beschrieben Symptome klingen so wie das hier aussieht:



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Geschwollenes Auge-img-20140625-wa0000.jpg  
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Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.07.2014, 08:24

Selkie hat Recht, frag einfach mal deine Eltern bzw. den Elternteil der bei der Untersuchung dabei war. Diese grüne bzw. gelbgrüne Flüssigkeit die ins Auge getropft wird nennt sich Fluoreszintest. Der Farbstoff sammelt sich in Vertiefungen (also z. B. Kratzern) auf der Hornhaut, man macht dann das Licht aus und leuchtet mit einer speziellen Lampe drauf, dann kann man das sehen.

Man kann diesen Kratzern übrigens nicht ansehen, von welcher Kralle sie stammen. Und man kann sie auch nur sehr schwer von einem Kratzer unterscheiden den evtl. ein Strohhalm verursacht hat. Deshalb ist es nicht gesagt, dass der Kratzer tatsächlich vom zweiten Nin stammt, bei Leo lag der Fall anders, ich habe Jule über ihn hinwegspringen sehen, ich wusste also genau was passiert war.

Das mit der Myxomatose muss dir aber klar sein, du musst als Kaninchenbesitzerin so etwas wissen dass es trotz der Impfung in einigen Fällen zu einem - abgeschwächten! - Ausbruch kommen kann.

Auch wenn dieses Wissen unangenehm ist und vielleicht auch Angst macht, es ermöglicht dir richtig zu reagieren wenn du eine solche Auffälligkeit wahrnimmst. Denn auch bei Myxo kann man einiges für das Nin tun, und je früher das der Fall ist desto besser ist es.

Solches Wissen schützt den Halter davor zu lange abzuwarten. Und das kann im Fall des Falles vielleicht die Rettung für das Kaninchen bedeuten.



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