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| Ob das Mädchen wirklich ruhig ist oder nicht, wirst du erst bei der Vergesellschaftung merken. Die Kaninchen handeln bei einer VG manchmal komplett anders, als man es erwarten würde. Du könntest dein Männchen schon vorher in den Bereich setzen, damit er ihn kennen lernt. Ansonsten so eingerichtet halten, wie man es für eine Vergesellschaftung braucht: Viele Verstecke mit zwei Ausgängen, keine Sackgassen. Eine Methode von der ich nicht viel halte, die sich aber bei mir schon bewährt hat, und daher in ihrem Ansehen angestiegen ist: Du kannst die Tiere auch ne Weile nebeneinander wohnen lassen. Gitter an Gitter. Meine Milly und mein Klopfer haben so nebeneinander gewohnt. 2 Wochen. Am Anfang hat sie versucht ihn zu zwicken, dann wurde schon an den Gittern gekuschelt. Die Vergesellschaftung begann dann damit, dass beide miteinander Gras fraßen und sich Milly direkt vor ihm hinschmiss. Es wurde auch mal gerammelt, aber ansonsten sehr harmonisch. Milly beide Kinder, die damals noch keine 12 Wochen alt waren, hatten vorher unheimlich Angst vor Klopfer. Aber in den 2 Wochen beiwohnen, haben sie sich wunderbar an ihn gewöhnt. Ja, du solltest ihr nach 70 km Ruhe gönnen. Aber nicht in einem zu kleinen Bereich. Gibt ihr ihre 2 qm zum entspannen.
__________________ Nele Milka Milly Lio Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula In Erinnerung an Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.
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| Ich würde es ehrlich gesagt ganz anders machen. Heimvorteil nutzen, Erschöpfung des Neuankömmlings ausnutzen und sie ohne großes Theater zu ihm in sein (angestammtes) Revier setzten. Beobachten, wenn alles gut läuft in Ordnung, wenn die Kämpfe zu heftig wären, würde ich die Gitter an Gitter Methode wählen. Aber bevor Du Dich dafür entscheidest - nicht zu früh aufgeben. Es ist ja durch das E. C. eine etwas kniffligere VG die eine andere Vorgehensweise erfordert als sonst empfohlen. Ich zittere übrigens selbst gerade, weil ich auch bald Cassy nach einem ganz langwierigen und heftigen E.C. Verlauf einschließlich ihrer "Krankenschwester" Moni wieder in die Gruppe integrieren möchte (vier weitere Tiere). Deshalb werde ich hier aufmerksam mitlesen und hoffen das es gut funktioniert. Wünsche Dir/euch alles Gute und das alles prima klappt. Hattest Du in Erwägung gezogen vor/unter der VG zur Prophylaxe Panacur zu geben?
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| Danke für Eure Antworten! @SilversWacht: Ich befürchte auch, dass man erst bei der Vergesellschaftung sehen wird, ob das Mädel wirklich ruhig ist. Leider kann ich mich da zunächst nur auf die Aussagen der Pflegestelle verlassen, dass die Dame in der Gruppe Streitigkeiten aus dem Weg geht und sich bisher niemals dominant zeigte. Ich hoffe, dass bestätigt sich dann auch hier! @Tinachen Ich hatte auch schon daran gedacht, die Erschöpfung des Neuankömmlings auszunutzen. Aber meinst du, dass das gut geht, wenn ich sie einfach in sein Gehege setze? Man muss dazu sagen, dass mein Männchen einen relativ leichten E.C.-Verlauf hatte und er eigentlich relativ fit ist. Nur seine Hinterbeinchen haben es nicht ganz unbeschadet überstanden, sodass er nicht mehr ganz so schnell ist. Daher überlege ich, ob ich ihn einfach vorher schon etwas in den Flur setze, damit er die neue Umgebung erkunden kann und dann das hoffentlich erschöpfte Weibchen dazu setze ![]() Danke für den Tipp mit Panacur. Meine Tierärztin hatte mir das beim letzten Mal für die anstehende Vergesellschaftung auch schon empfohlen!
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| Tinachens Vorschlag ist eigentlich das Sinnvollste Und EIGENTLICH ist es kein Problem, ein Weibchen in das Revier eines Männchen zu setzen. Aber wehe wenn umgedreht. Tja, die Frauen! Ich hab bei dieser Variante (Weibchen ins Männliche Revier) eigentlich keine negativen Erfahrungen gemacht. Bei mir war es aber auch nur 2x und dass mit dem gleichen schreckhaften Kastraten. Du kannst ja sicherheitshalber den Flur auch vorbereiten. Oder, falls möglich, das Gehege des Männchens öffnen und eine Verbindung zum Flur schaffen - dann im "Revier" zusammensetzen und gucken, was passiert. Das "Revier" meines Kastraten wurde bei der ersten VG komplett umgebaut. Bei der zweiten VG hab ich das Weibchen bewusst zu ihm gesetzt, in die bekannte Umgebung, weil sie vom Tierheim als relativ dominant bezeichnet wurde... tja. Sie war nur am abhauen und verstecken. ^^
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| Hallo, die Vergesellschaftung hat vor 2 Stunden begonnen. Ich habe Happy zu meinem E.C.-Männchen Baileys ins Gehege gesetzt. Sie hat allerdings ganz klar die Oberhand und mir fällt es auch schwer nicht einzugreifen. Eine Vergesellschaftung ohne die Klärung der Rangordnung geht natürlich nicht. Trotzdem mache ich mir etwas Sorgen um Baileys. Ab wann sollte ich eurer Meinung nach eingreifen? Ich habe allerdings auch bereits einmal beobachtet, dass sie ihn geputzt hat. Wenn auch nur kurz.
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| Kurzes Zwischenfazit: es wird immer noch ziemlich viel gejagt und gerammelt. Allerdings geht es auch von Baileys aus. Ich wusste gar nicht, wie schnell er noch laufen kann. Sie haben schon zusammen unter der Weidenbrücke gelegen und sie hat ihn schon mehrmals ausgiebig geputzt. Dann geht's aber immer wieder los mit der Jagerei. Jetzt aktuell liegt er unter der Brücke und sie liegt ganz lang davor. Ob ich die beiden heute Nacht alleine lassen kann? Am liebsten würde ich mir eine Matratze vor dem Gehege aufbauen ![]()
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| Ich bins noch mal….ich bräuchte mal eure Einschätzung! Also die Nacht haben die beiden relativ gut überstanden. Das Jagen hat etwas nachgelassen, aber trotzdem "kontrolliert" Happy Baileys sehr stark. Sobald er unter seiner Weidenbrücke hervor kommt (das ist sein Lieblingsplatz) und nur mal ein paar Schritte hoppelt, kommt Happy angerannt. Entweder sie rammelt ihn oder sie putzt ihn. Gleiches am Futternapf. Wenn Baileys am Napf sitzt und Happy außer Sichtweite ist, kommt sie direkt an und fängt ihn an zu putzen, selten rammelt sie ihn auch. Ist das normal? Legt sich das wohl noch? Baileys geht dann meistens einfach wieder zurück unter seine Brücke. Sie liegen häufig zusammen unter der Brücke und sie putzt ihn dabei. Heute morgen konnte ich auch beobachten, wie Baileys sie geputzt hat. Was haltet ihr davon? Ich kann dieses ständige Putzen nicht so ganz einordnen.
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| Das ermutigt mich! Ich habe leider relativ wenig Erfahrung in Sachen Vergesellschaftung.
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| Zitat:
putzen ist doch ein wunderbares zeichen! das bedeutet einfach,dass sie sich gern haben und so ![]()
__________________ Besucht meinen Thread ![]() [url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/13629-annistar%60s-thread-56.html[/url]
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| Ich hab das Gefühl dass Baileys keinen halben Meter hüpfen kann, ohne, dass sie direkt hinterher gerannt kommt. Dann schneidet sie ihm den Weg ab und putzt seinen Rücken oder rammelt ihn! Und er rennt dann wieder zurück unter die Brücke. Ich hoffe, das legt sich noch mit der Zeit. Der arme kleine Mann tut mir leid Sie lässt ihn auch nicht wirklich zur Toilette. Ich will gar nicht wissen, wo er schon überall hingepinkelt hat.Ach ja, das Gehege ist 6-7qm groß. Ist das vielleicht zu klein? Tagsüber können sie das komplette Zimmer nutzen. Daran hatten sie heute aber keinerlei Interesse, denn sie haben den ganzen Tag geschlafen. Es stehen 2 Weidenbrücken, 2 Wasser- und Fütternäpfe und ein Karton mit Heu drin. Dann noch jeweils ein Käfig- und ein Transportboxunterteil mit Einstreu gefüllt. Fehlt da evtl. noch irgendeine Beschäftigungsmöglichkeit? Geändert von Rike86 (29.06.2014 um 21:38 Uhr).
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| Zitat:
![]() ja,etwas mehr beschäftigung wäre mit sicherheit gut ,und würde auch evtl von der jagerei etc etwas ablenken.schau einfach mal hier im forum oder auf kaninchenseiten wie kaninchenwiese.de nach beschäftigungsideen. eine buddelkiste kann ich ausserdem nur empfehlen.
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| Hi, ich habe ende letzten Jahres auch mein E.C. Männchen mit einer neuen Dame vergesellaschaftet. Für 2 Stunden im neutralen Badezimmer und dann ins Gehege, wo mein Männchen Henry vorher schon einige Tage drin gelebt hatte. Die vg im Bad ging sehr ruhig zu. Nach dem Umsetzen ins Gehege hatten wir das gleiche Spiel wie Ihr. Sie immer hinter ihm her, man hatte das Gefühl er hat keine ruhige Minute. Ich hatte ständig Angst, dass er durch den Stress einen EC Rückfall bekommt. Wir haben nach ein paar Tagen eine Buddelkiste im Gehege aufgebaut und immer was anderes zum Spielen und verschiedene Baumäste zum knabbern, sowie mehrere Weidenbrücken und Tunnel im Gehege. Ein Gitterball mit Kräutern gefüllt ist auch meist am Start. Es hat aber auch einige Wochen gedauert bis alles was ruhiger zu ging. Bis sie sich gegenseitig geputzt haben hat bei den beiden lange gedauert. Mittlerweile putzen sie sich ständig komplett gegenseitig und schlafen und kuscheln beieinander. Aber auch jetzt kommt es noch vor das Weibchen Nine Henry auf trab hält und ihn nervt. Vor allem wenn sie hitzig ist und ein Nest baut. Er macht dann auch kehrt und geht zurück unter seine Weidenbrücke. Aber Henry hatte keinen EC Rückfall und manchmal dreht er den Spieß auch rum. Insgesamt sind die beiden ein gutes Team und wenn sie glauben, dass sie unbeobachtet sind kuscheln sie wie ein Herz und eine Seele miteinander. Ich finde bei Deinen Beiden hört sich das auch alles sehr gut an, also warte noch ein bisschen ab und biete noch etwas mehr Beschäftigung an. Dann wirst Du sie sicher auch bald oft kuscheln sehen.
__________________ Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit. (Mahatma Ghandi)
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| Danke für eure Antworten! Danke für die Topps bzgl. der Gehegeeinrichtung! Ich werde dazu noch mal ein extra Thema eröffnen. Also es ist so, dass die beiden sehr viel miteinander kuscheln und sich putzen. Wenn Baileys unter seiner Brücke liegt, liegt sie entweder daneben oder davor und putzt ihn. Sobald er allerdings die Brücke verlässt, ist sie in Hab-Acht-Stellung. Meistens rennt sie dann direkt zu ihm und er hüpft wieder unter die Brücke. Problematisch ist auch, dass sie ihn nicht ans Futter lässt. Er bekommt zwar was ab, aber länger als 30 Sekunden lässt sie ihn nicht am Napf sitzen. Dann kommt sie direkt an und drückt ihn weg. Sie ist dabei allerdings nie grob, also sie beißt ihn nicht. Ich habe es schon mit unterschiedlichen Futterstellen ausprobiert, aber sobald Happy merkt, dass Baileys zu einem anderen Napf läuft, rennt sie hinterher. Leider kann ich überhaupt nicht einschätzen, inwiefern ihn das stresst. Er hält sich zu 70% des Tages unter der Brücke auf. Gestern konnte ich allerdings beobachten, wie er außerhalb der Brücke ganz lang ausgestreckt im Gehege lag. Wenn er sich völlig unwohl fühlen würde, dann würde er das doch nicht machen oder?
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| Na gut, vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig! Vermutlich erfordert es seine Zeit ![]() Ich hab nur Angst, dass es für Baileys großen Stress bedeutet. Als er noch alleine war, sah er deutlich entspannter aus. Aber das war wahrscheinlich auch eher Langeweile!
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| Also seit gestern ist es echt fürchterlich. Sie folgt ihm auf Schritt und Tritt. Dabei riecht sie immer an seinem Hintern und versucht ihn dann zum Teil zu rammeln. Vorhin hat sie sich richtig festgebissen. Das macht sie vor allem, wenn er mal am Napf sitzt. Dann haut er direkt ab. Manchmal frage ich mich, ob es das richtige war, ihn noch mal zu vergesellschaften Nur dann liegen sie wieder zusammen und kuscheln.Geändert von Rike86 (03.07.2014 um 18:36 Uhr).
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