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Mag mein Kaninchen keine anderen kaninchen? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 16:11

Mag mein Kaninchen keine anderen kaninchen?


Hallo,

ich bin neu hier und auch ein Neuling auf dem Gebiet der Kaninchenhaltung...
Bisher konnte ich mit den Nagern nicht viel anfangen. Klar, sie waren süß. Aber ich hatte immer Hunde, habe immer noch einen Vogel und eine Katze.
Jedenfalls war ich mit meinen Eltern unterwegs und verliebte mich dann in ein Kaninchen. Nala. Es war nicht das übliche "ist-niedlich-vielleicht-sollte-ich-sie-mir-holen"-Gefühl, sondern es war LIEBE. Auf den ersten Blick. Gefühlt und reagiert wurde meine kleine Familie also um ein süßes Löwenköpfchen vergrößert.

Nachdem ich mir alles über Haltung und Ernährung angelesen habe, geht es ihr auch sehr gut. Sie kommt mehrere Stunden am Tag raus, kuschelt mit mir, kuschelt mit der Katze und ist sehr zutraulich.

Meine Nachbarn jedoch hatten zwei Zwergkaninchen (sie sind wirklich winzig, wohl erst 4 Monate alt, also eigentlich im ähnlichen Alter wie Nala, aber wenn man sie nebeneinander vergleicht ist es ein Größenunterschied von Tag und Nacht) im Garten gehalten und wollten sie abgeben, da ihre 3 jährige Tochter nicht damit spielt. Jedenfalls habe ich dann mitbekommen, dass eines der Tierchen aus dem Gehege geflüchtet ist und sich unter einem Baum versteckte. Hätte ich mich nicht darum gekümmert, hätte es wohl dort die nächste Katze gefunden. Den Nachbarn war das völlig egal, sie wollten die Tierchen ja eh loswerden. Zudem die Kaninchen eine Trinkflasche hatten, in der sich schon grüner Modder gebildet hatte, sie hatten kein frisches Grünzeug, kein Heu und auch keine Toilette. Also habe ich sie kurzfristig zu mir genommen. Jetzt habe ich also (seit heute) 2 Käfige in meinem Wohnzimmer, einen mit meiner Nala drin und den anderen mit den beiden Zwergen (ich denke darüber nach, sie Bonny&Clyde zu nennen, ich glaube es sind zwei Weibchen).
Da ich mir eh noch einen Partner für Nala suchen wollte, kam die Frage auf:

Kann man Kaninchen auch im Trio halten? (Hierzu gerne Erfahrungsberichte)

Jedenfalls war mir klar, dass ich Bonny&Clyde nicht trennen konnte, da sie ja nun schon aneinander gewöhnt sind und auch glücklich so.
Nichts desto trotz wollte ich mal schauen, wie Nala darauf reagiert.

Als der Käfig ins Wohnzimmer kam, war sie scheinbar hellauf begeistert. Sie schnupperte freudig und guckte an dem Käfig hoch, schnupperte an einem der Zwerge als er auf der anderen Seite hoch schaute. Auch als ich ihr einen hinhielt, schnupperte sie freudig an ihm. Sie tobte durchs Wohnzimmer und ich dachte wirklich, dass ihr vermutlich in der letzten Zeit bei mir etwas gefehlt hat. Ansonsten hätte sie sich nicht so gefreut. Als ich das aber eine Stunde später wieder probierte, sie an dem Zwerg schnuppern zu lassen, verlor die Kleine direkt etwas Fell. Als ich ihn auf dem Schoss hatte und aufstehen wollte, ist Nala direkt nochmal drauf gegangen und hat mich dabei erwischt.

Nun zu meiner nächsten Frage:

Heißt das nun, dass Nala gar keinen Partner will? Ist sie vielleicht glücklich alleine? Ich meine, die Katze schmust mit ihr und leckt sie ab, ich schmuse mit ihr, sie kommt jeden Tag unheimlich viel raus... Oder machen Kaninchen das immer so, wenn ein potenzieller Partner ankommt?

Ich bin Neuling auf dem Gebiet und möchte es wirklich nur verstehen und bin froh über jeden Vorschlag und jeden Erfahrungsbericht.

Ich baue zur Zeit mit meinem Vater einen großen Käfig für Nala. Es soll ein kleiner Luxuspalast werden, weil ja ein zweites Kaninchen angedacht war. Aber was, wenn Nala gar keinen Partner möchte und jedes Kaninchen, was ich mitbringe, so behandelt wird? Den anderen Zwerg habe ich mich gar nicht getraut ihr hinzuhalten bzw vorzustellen.

Achja, Nala ist auch erst seit Ostern Teil der Familie. Also sie ist glaube ich noch nicht so lange hier, dass sie ihre "Kinderkameraden" vergessen hätte...

Ich freue mich über jegliche Art von Hilfe!!!


Danke und lieben Gruß,

Lea




Geändert von Smelshi (02.06.2014 um 16:16 Uhr).
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Benutzerbild von NiTi
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 16:17

Hi Lea,

mach doch für deine Fragen einen neuen Thread auf. Hier wird er untergehen.

LG




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 16:21

Ich habe daraus mal ein separates Thema gemacht.



__________________

www.kaninchenwiese.de



Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 16:23

Vielen lieben Dank. Das ist zudem auch mein erstes Forum, daher würde es sich wahrscheinlich um Jahre handeln, bis ich das selbst geschafft hätte




Benutzerbild von NiTi
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 16:35

Wunderbar.

Herzlich willkommen!

Kaninchen im Trio halten kann man sehr gut, warum auch nicht.

Im Käfig sollte allerdings kein Kaninchen leben, das ist viel zu wenig Platz. Würdest du deine Katze in einen Käfig sperren? Sicher nicht. Der Bewegungsdrang von Katze und Kaninchen ist sehr ähnlich. Du siehst also, ein Käfig ist hier nicht das Richtige. Auch, wenn diese Dinger immer noch verkauft werden (dürfen), meiner Meinung nach gehören sie für die reguläre Haltung verboten.

Dein Kaninchen verteidigt sein Revier. Kaninchen sind untereinander und im Grunde generell keine Kuscheltiere. Sie kämpfen ihre Rangordnung aus, mitunter sehr ruppig, nicht selten gibt es Verletzungen. Daher gibt es einige Regeln, die beachtet werden müssen.

Zum Einen muss das Platzangebot ausreichend groß sein. Pro Kaninchen rechnet man mit einer Fläche von mindestens 2-3 qm, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen muss. Das wären bei drei Tieren dann 6-9 qm. Mehr ist immer gut. Hier eignet sich ein Außengehege, ein Innengehege oder auch die freie Wohnungshaltung. Käfige sollten nicht zu finden sein, oder idealerweise nur die Unterschalen als Toiletten. Es sollte viele Versteckmöglichkeiten geben, dazu Häuser mit mehr als einem Ausgang, so dass keine Sackgassen entstehen.

Eine Vergesellschaftung sollte immer in einem neutralen Raum vorgenommen werden. Keines der Kaninchen sollte sich vorher dort aufgehalten haben. Auch ist es ideal, wenn sich die Kaninchen vorher weder gesehen noch gerochen haben. Durch Sicht- und Riechkontakt können, wenn kein gleichzeitiger Körperkontakt stattfindet, Aggressionen entstehen, die eine Vergesellschaftung noch schwieriger machen können.

Noch ein wichtiger Punkt: Nicht trennen, während die VG läuft. Nur, wenn es schwere Verletzungen gibt (Blut, größere Wunden, Humpeln etc.) sollten die Kaninchen getrennt werden. Jedes Trennen beendet die VG und du musst wieder von vorne anfangen. Bei Verletzungen gibt es natürlich keine Wahl.

Ich habe gerade eine VG durchlebt und rede daher aus frischer Erfahrung.Ich habe gut vorgeplant und meine drei (ein Pärchen, schon seit Jahren zusammen, und eine neue Dame dazu) fressen schon gemeinsam, putzen sich, und ab und an wird noch gejagt. Sie wurden letzte Woche Donnerstag vergesellschaftet. Hier ab Seite 8 gibt es Berichte, Fotos und auch Videos dazu.

[url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/33430-wir-stellen-uns-auch-vor-8.html[/url]

Noch eins am Schluss: Kein Kaninchen will alleine sein. Keins. Kaninchen brauchen unbedingt Artgenossen, keins ist unverträglich. Manchmal dauert es ein wenig, bis es den passenden Partner gibt, aber wenn die VG richtig läuft, gibt es nur selten Probleme.




Roady
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 02.06.2014, 16:37

Klar fliegen bei der Vergesellschaftung die Fetzen, sie legen eine Rangordnung fest, das ist normal.
Die Vergesellschaftung und das spätere Zusammenleben kann nur klappen, wenn du für drei Kaninchen ein Gehege von mindestens 6 Quadratmetern hast. Das Gehege sollte bei der Vergesellschaftung für alle neutral sein bzw. die Vergesellschaftung sollte in einem neutralen Raum stattfinden. Lies doch hierzu bei den FAQs die Vergesellschaftungsregeln.
Der Rammler sollte - falls dies noch nicht geschehen - kastriert werden und muss zunächst noch 6 Wochen Kastrafrist absitzen.
Herkömmliche Käfige sind für alle Kaninchen zu klein, für drei erst recht. Für die vorübergehende Unterbringung sollten die Käfige nicht im selben Raum stehen, das schürt nur Aggressionen.

Edit: Ich hatte einige Zeit ein Trio aus zwei Damen und einem Kastraten, hat die meiste Zeit gut geklappt, erst als eine krank wurde, gab es Streit. Nachdem die ältere Dame wieder einigermaßen gesund war, hab ich sie wieder mit den anderen vergesellschaftet und noch einen Kastraten dazu genommen. Inzwischen ist sie leider gestorben, nun habe ich also wieder ein Trio, diesmal zwei Kastraten und eine Dame. Dieses Trio ist sehr harmonisch und glücklich. Alleine wird ein Kaninchen niemals glücklich, denn diese Tiere sind sehr soziale Tiere und ein Mensch kann niemals den innerartlichen Kontakt ersetzen.




Geändert von Roady (02.06.2014 um 16:42 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:19

Also... ich war gerade mutig, habe einen Zwerg links in die Hand genommen, Nala rechts, nachdem ich sie ein paar Mal an meiner Hand habe riechen lassen, die vorher an dem Zwerg war, und sie die Hand abgeleckt hat. Nala hat immer wieder in den Käfig geschaut, wollte sogar auf den Käfig klettern. Ich habe das als Neugierde interpretiert. Als ich sie beide mit Distanz gegenüber gehalten habe, ging es. Als ich den Zwerg wieder zurück in den Käfig getan habe, hab ich sie (wie zuvor) an meiner Hand riechen lassen. Sie hat kurz gegrunzt und mir in den Finger gebissen (das hat sie noch NIE!!!! gemacht).
Ich habe jetzt eine gute Freundin, die den beiden Zwergen ein neues, schönes Zuhause gibt.

Die Frage ist nur:

Ständig hört man "Kaninchen nicht alleine halten" - wie viel Wahrheit ist da dran?!?

Klar, ich habe das Gefühl es geht ihr gut. Sehr gut sogar. Sie kommt ständig raus, eigentlich sobald ich Zuhause bin, ist stubenrein, kuschelt mit mir und mit der Katze.
Aber wenn man sie wirklich nicht zusammen halten sollte, wie mache ich es dann? Die beiden Zwerge sind, soweit ich das beurteilen kann, Weiber, aber was, wenn ich demnächst mit einem Kaninchen komme und Nala es nicht akzeptiert? Oder noch schlimmer reagiert?
Woher weiß ich, wen sie akzeptieren würde? Ich kann ja nicht wahllos 10 Kaninchen holen und sie ihr alle vorsetzen und hoffen, dass sie einen mag und alle anderen abgeben. Oder liegt es daran, dass sie beiden Zwerge ihr vielleicht zu klein sind?

Zudem muss ich sagen, dass mein Vogel (Nymphensittich) eine Handaufzucht ist, und alleine mehr als glücklich ist. Er weiß nicht einmal, dass er ein Vogel ist. Es waren schon mehrere Vögel bei ihm im Käfig, aber er konnte mit keinem etwas anfangen. Aber der wollte sie ja auch nicht gleich fressen. Also dass Tiere alleine nicht glücklich wären, stimmt demnach ja auch nicht in jedem Falle. Auch meine Katze ist so ein "sozialer" Notfall... mag weder Katzen, noch Hunde. Das Kaninchen lässt sie aber komischerweise so stehen wie es ist und mag es sehr gerne als Spielpartner und zum kuscheln.

Also bitte helft mir - was kann ich tun? Gibt es vielleicht wirklich Einzelgänger-Kaninchen oder hat sie ihre Kinderzeit mit den anderen Kaninchen schon vergessen?


Lieben Gruß.




Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:26

Die Seite hatte leider nicht aktualisiert, daher habe ich meine Fragen dann zum zweiten Mal in den Raum geworfen.

Okay. Also definitiv ein zweites Kaninchen dazuholen (genügend Platz findet sich in dem Käfig Marke Eigenbau von Papa und mir definitiv, das wurde ja mit einberechnet - zumal sie ja ständig rausgeholt wird).
Ich hatte nur Angst, dass sie jetzt gar keinen Partner mehr haben möchte.
Sollte man die Kaninchen denn während der Vergesellschaftung die ganze Zeit zusammen lassen (Ausnahme Verletzungen wie oben beschrieben), oder sollte man sie über Nacht trennen? Damit da nichts schief läuft, wenn ich ein Zweites dazu hole?

Also die Zwerge, die ich meinen Nachbarn abgenommen habe, sind so dünn, dass sie mit Sicherheit von Nalas Angriff auch Blutungen davon getragen hätten. Ich selbst hab ja jetzt auch schon 2x bluten müssen, als ich dazwischen gegangen bin.

Und man könnte also sagen, dass eine Vergesellschaftungen mindestens eine Woche dauert, bis alles gut ist?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 21.11.2013
Beiträge: 81
sarah98 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:32

Probiere bitte, dass sich die Kaninchen nicht mehr riechen und sehen, weil sich da Aggressionen aufbauen können.

Ich war auch schonmal am überlegen, ob ich nicht Katy weiter alleine halten soll.
Dann habe ich aber noch ein Männchen geholt und ihn kastrieren lassen und dann paar Tage/ 1 Woche drauf die VG gemacht.

Bitte Trenne sie nicht sofort wenn sie bei der Vergesellschaftung Rammeln, Zwicken usw. Würden wirklich krasse Verletzungen sein wie Bisswunden und so dann kannst du sie Trennen.

Leider ist Samy dann gestorben..

Jetzt ist sie alleine habe aber ein Männchen, dass bald kastriert wird und vil. kommt noch ein Männchen dazu.

Hast du das eine Kaninchen von einer Zoohandlung oder einem Tierheim?

LG Sarah




Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:40

Naja nach Zwicken sah das leider aber auch nicht aus...

Verbotenerweise habe ich sie auf einem Tiermarkt geholt. Meine Eltern fahren da manchmal hin und holen sich Hühner. Jedenfalls hab ich sie da gesehen und da war sie Herkunft auch egal für mich. Ich befürworte das persönlich auch nicht, klar für Hühner/Enten eventuell nicht verkehrt, aber für Kaninchen doch nicht das Richtige wie ich finde. Da war sie auf jeden Fall mit ganz vielen Artgenossen und war sehr lieb. Auch wie ich sie hier empfunden habe... Wie sie auf die Katze reagiert hat, auf mich... Das Tierchen hat noch nie was Böses erlebt. Aber heute hab ich mich wirklich kurz erschrocken.

Jedenfalls danke für eure ganzen Tipps! Ein zweites Kaninchen wird folgen und dann werde ich - wenn ich bis dahin raus gefunden habe, wie ich es mache - einen Thread erstellen und panisch über die Vergesellschaftung berichten




Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:41

Aber während der VG nachts auch nicht trennen?!




Benutzerbild von NiTi
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:42

Nein. Und nicht in den Stall und wieder raus, sondern in ein Gehege. Ein Stall ist zu klein.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 21.11.2013
Beiträge: 81
sarah98 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:43

Nein bitte dann garnicht mehr trennen!!
Ganz wichtig!! Weil wenn sie dann länger getrennt sind geht der ganze Kampf von vorne los!

Wenn sie sich vertragen haben würde ich sie auch nicht für längere Zeit getrennt lassen.



Lupine and Straw like this.

Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 17:44

Okay. Dankeschön schon mal für die fachmännische Beratung




Roady
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 02.06.2014, 18:30

Nun aber bitte keine Experimente mehr!
Erstmal getrennt halten, Geschlechter bestimmen lassen, Kotprobe untersuchen lassen, in aller Ruhe erstmal die VG-Regeln durcharbeiten.
Wenn alle fit sind und das Gehege fertig und groß genug, spricht nichts gegen eine Vergesellschaftung.



JayJay likes this.

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.08.2012
Beiträge: 223
Straw befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Straw eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 02.06.2014, 20:04

Ich gebe dann auch mal kurz meinen Senf dazu.
Auf jeden Fall kastrieren lassen!
Ich finde es ganz toll dass du dich informierst, am Anfang werden oft Fehler ganz unbewusst gemacht, das haben wir wohl alle durch.
Ich will jetzt nicht wiederholen was schon gesagt wurde aber würde dem auf jeden Fall zustimmen.
Grundsätzlich ist eine Vergesellschaftung zwischen kastriertem Männchen und Weibchen am einfachsten. Obwohl ich genau diese Paarung hatte flogen bei meinen kleinen in den ersten 10 Tagen jeden Tag die Fetzen und das trotz neuem frischen Gehege. Und wann immer sie zwischen Winter- und Sommergehege wechseln gibt es wieder Streit, das ist ganz normal.
Desto mehr Platz dein Trio dabei hat, desto besser.

Viel Glück und vor allem Viel Spaß mit deinen Kleinen !



__________________



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2014
Beiträge: 207
Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2014, 20:44

Zitat:
Zitat von Smelshi Beitrag anzeigen

Zudem muss ich sagen, dass mein Vogel (Nymphensittich) eine Handaufzucht ist, und alleine mehr als glücklich ist. Er weiß nicht einmal, dass er ein Vogel ist. Es waren schon mehrere Vögel bei ihm im Käfig, aber er konnte mit keinem etwas anfangen. Aber der wollte sie ja auch nicht gleich fressen. Also dass Tiere alleine nicht glücklich wären, stimmt demnach ja auch nicht in jedem Falle.


Fehlgeprägte Nymphensittiche sind nicht glücklich, sondern ganz bedauernswerte Kreaturen.
Manchmal entwickeln sie erst nach vielen Jahren schwere Verhaltensstörungen, beginnen z.B. ständig zu schreien, rupfen sich selbst die Federn aus, oder werden aggressiv.
Jeder Nymphensittich ist unglücklich, wenn sein Partner oder sein Schwarm nicht da ist, und du bist ganz sicher nicht rund um die Uhr bei ihm.

Solche Vögel, die mit anderen gar nichts anzufangen wissen, sind am besten in einem Schwarm aufgehoben, damit sie lernen können, was es bedeutet, ein Nymphensittich zu sein.



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Ninchen
 
Registriert seit: 02.06.2014
Beiträge: 13
Smelshi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.06.2014, 14:47

@Pocket:

Das ist wohl eine allgemeine Meinung. Aber leider ist sie falsch. Oder zumindest nicht in jedem Fall richtig. Mein Vogel Nell hat keine Verhaltensstörung. Sie reißt sich keine Federn aus, sie schreit nicht rum, sie ist nicht aggressiv. Nichts von alle dem trifft auf sie zu. Sie ist sehr sozial - zumindest beim Menschen. Wenn Besuch da ist, freut sie sich riesig. Ich hole sie jeden Tag raus und natürlich gehe ich ganz normal 8h am Tag arbeiten, aber der Tag hat 24h und das reicht definitiv um meinen Tieren gerecht zu werden.
Nell zB nehme ich schon morgens mit zum duschen und frühstücke mit ihr.
Also das was du da beschreibst, kann ich nicht einmal ansatzweise bestätigen.
Und nein, sie wäre auch in einem Schwarm nicht besser aufgehoben. Wir haben das alles probiert, über mehrere Monate bis hin zu Jahren. Nell konnte und wollte sich nie integrieren. Sie ist in einem Schwarm komplett falsch aufgehoben, weil sie eben nicht die "Vogelsprache" beherrscht, sondern die Menschensprache.
Sie ist auch keinesfalls eine "bedauernswerte Kreatur". Ich finde es furchtbar, dass du das so äußerst. Eine bedauernswerte Kreatur ist etwas, dem ich helfen möchte, den ich retten möchte, wenn zB Tiere misshandelt werden o.Ä.. Aber Nell ist glücklich. Sie freut sich wenn ich (oder mein Freund) komme, sie ist ständig draußen.

Also wie gesagt... Schwarm: ging in die Hose. Schwarm auf längere Zeit: ging ebenfalls in die Hose. Hübsche Nymphensittichdame hinzugesetzt: ging ebenfalls in die Hose.

Der Vogel besteigt eher eine Menschenhand als einen anderen Vogel.

Nichts desto trotz habe ich diesen Nymphensittich bekommen, als ich 10 Jahre alt war. Es war ein Geburtstagsgeschenk meiner Eltern. Heute sage ich auch "Oh man... wenn sie sich mit anderen Vögeln VERSTÜNDE (!!!!), dann wäre sie eben nicht diese 8 Stunden alleine..." - aber sie ist so wie sie ist und sie will keine anderen Vögel bei sich haben. Sie will es einfach nicht. Soll ich sie zwingen? Dafür mache ich ihr die restlichen 16h des Tages so schön wie es nur irgends geht.

Also bitte objektive Kommentare gerne teilen, aber wenn man wirklich keine Ahnung hat wie das Tier lebt und wie es ist dann so darüber zu urteilen und es eine "bedauernswerte Kreatur" zu nennen finde ich persönlich geht nun einfach zu weit.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2014
Beiträge: 207
Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.06.2014, 15:13

@Smelshi: Was du schreibst, wurde vor einigen Jahrzehnten noch in Ratgeberbüchern geschrieben, und ist in verschiedenen Ländern immernoch üblich, ist aber leider falsch.

Und ja, dein Vogel tut mir definitiv leid.

Wer hier "wirklich keine Ahnung" hat, bist wohl eher du. Das kannst du gerne in einem Nymphensittichforum weiter diskutieren...

BTW habe ich schon mehrere fehlgeprägte Nymphen erfolgreich vergesellschaftet...Die meisten verpaaren sich nicht wirklich, sind aber trotzdem glücklicher, als wenn sie die meiste Zeit ihres Lebens allein herumhocken müssen.

Du arbeitest acht Stunden, dazu kommt noch Fahrzeit, Einkaufen etc. und irgendwas anderes als deine Tiere zu betüddeln wirst du in deiner Freizeit auch noch tun, 10-12 Stunden sollte ein Nymph nachts schlafen, da bleibt nicht viel Zeit, die du mit ihn verbringst. Ein Artgenosse dagegen wäre 24 Std./Tag da, und das ist es, was ein Vogel braucht.




Geändert von Pocket (06.06.2014 um 15:17 Uhr).

Benutzerbild von NiTi
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Registriert seit: 24.02.2014
Beiträge: 3.289
NiTi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.06.2014, 16:31

Zitat:
Zitat von Smelshi Beitrag anzeigen
Sie ist sehr sozial - zumindest beim Menschen.
Da fällt sogar mir als Vogel-Laie auf: Merkst du das nicht selber, dass das nicht richtig sein kann, was du da schreibst? Sozialverhalten zwischen Vogel und Mensch mag auf irgendeine Art und Weise zustande kommen, aber du sprichst weder die Sprache des Vogels noch er deine. Du kannst sein Verhalten vll deuten und er deins, aber du kannst ihm niemals das geben, was ihm ein anderer Vogel geben würde.

Würdest du alle deine Sozialkontakte (Schule oder Arbeit, Familie, jeder Mensch den du täglich triffst und mit dem du auch nur ein kurzes Lächeln austauschst) gegen einen einzigen Partner tauschen, gegen deinen Vogel? Das würde dich auf Dauer traurig, krank und vor allem sehr einsam machen. Du als Mensch würdest sicherlich den einen oder anderen Abend da sitzen und vor Kummer weinen. Dein Vogel kann das nicht. Ein allein lebendes Kaninchen kann das auch nicht.

Mir dreht sich immer der Magen um, wenn ich sehe oder lese, dass jemand ein Tier, welches nicht dafür gemacht ist, alleine hält. Die Gründe sind fast immer vorgeschoben (der mag halt keine Artgenossen) oder egoistisch (so ist er viel lieber zu mir und lässt sich gut knuddeln). Wächst in dir nach all den Antworten hier nicht langsam der Ehrgeiz, es deinem Tier so wunderbar und schön wie möglich zu machen?

Um mal die Kurve zu kriegen:
Was ich hier geschrieben habe, lässt sich von deinem Vogel 1:1 auf dein Kaninchen übertragen. Sei ein vorbildlicher Tierbesitzer und vergesellschafte deine Tiere ORDENTLICH und mit Vernunft.



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