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2 Weibchen vertragen sich plötzlich nicht mehrMeine beiden Kaninchen machen mir gerade etwas Sorgen, da sie sich plötzlich gegenseitig angreifen. Nachdem sie jetzt geschlechtsreif sind, bespringt das schwarze Kaninchen (Kimi) seit ein paar Wochen das Weiße (Lara), was ja eigentlich noch normal ist. Lara wurde daraufhin agressiv, auch gegen mich und fing an auch Kimi zu bespringen. Das ging soweit, dass sie sich sogar Haare rausrissen. Nun dachte ich, dass Lara Junge bekommt und mit dem Fell ein Nest baut und ging daraufhin mit Kimi zur Tierärztin um ihn kastrieren zu lassen. Zu unserer aller Überraschung stellte sich nun heraus, dass Kimi auch ein Weibchen ist!!! Jetzt ist Kimi sehr aggressiv und ich habe die Beiden im Moment getrennt, da sie sich sonst wehtun könnten. Nur was kann ich allgemein tun? Ich möchte die Beiden ja nicht entzweien. Legt sich das wieder oder kann ich die gar nicht mehr zusammentun? Bitte gebt mir Eure Ratschläge!!!
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| Hallo Lupine, ja, dass ist so noch aktuell, außer dass sie jetzt jede getrennt in einem jeweils ca. 1m² großen Stall schlafen. Tagsüber lasse ich die eine im großen Gehege, die andere kommt ins kleinere im Garten. Das wechsle ich natürlich ab. Ein Kaninchen ist knapp 6, das andere knapp 5 Monate alt. Wobei das 6 Monate alte schon größer ist (Lara). Als ich mit Kimi vom Tierarzt kam, habe ich sie nochmal versucht zusammen zu tun. Lara wollte Kimi beschnuppern. Kimi ist sofort auf Lara losgegangen. Das hat so keinen Sinn. Wenn dann jeder in seinem Käfig hockt, schauen sie sich gegenseitig an und es scheint so, als vermissen sie sich. Bin da im moment echt ratlos...
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| Zwei Weibchen vertragen sich sehr selten selbst eine Kastration/Sterilisation ist keine Garantie dass sie sich dannach vertragen, am besten ist immer ein kastrierstes Männchen und ein Weibchen es gehen auch mehrere kastrierte Männchen und ein Weibchen
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| Das es 2 Weibchen sind, haben wir ja auch erst erfahren. Die Famile, von der wir sie haben, meinten, es seien ein Männchen und ein Weibchen... Wenn ich jetzt ein Männchen (kastriert) dazuhole, kommt es da nicht erst recht zu Grabenkämpfen und Eifersüchteleien?
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| Nicht zwangsläufig, aber der Platz muss stimmen. Die Beschränkung auf nur 2 qm nachts ist ein Mit-Verursacher der Probleme. Bei mir hat es nachdem sich meine Mädels gefetzt haben so funktioniert, dass ich sie komplett getrennt habe (Sicht- und Riech-Trennung!), einen Kastraten dazu geholt habe, und alle drei zusammen in einem neuen und selbstverständlich mardersicheren Außengehege von 6 qm vergesellschaftet habe (zuzüglich Auslauf, versteht sich). Leo hat die Zicken gut im Griff gehabt, und für ein Maß an Ruhe gesorgt dass alle mit der Situation gut klar kamen. Was ich ehrlich gesagt nicht so ganz verstehe: habt ihr denn die Nins nach dem Kauf nicht tierärztlich checken lassen, und seid bislang auch nicht zur Impfung gewesen mit ihnen? Das hätte doch früher auffallen müssen mit dem Geschlecht? Immerhin hattet ihr ja sogar Nachwuchs geplant?
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| Zitat:
, dafür hatte ich einfach schon zu viele gut funktionierende Gruppen, "Paare" mit ausschließlich Mädeln und ich bin hier nicht die Einzige die damit positive Erfahrungen hat.Also bitte keine Verallgemeinerungen. Mit den richtigen Voraussetzungen, die ja auch bei anderen Konstellationen stimmen müßen, kann alles gut klappen.....oder eben auch nicht.
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| Es gibt tatsächlich reine Mädelsgruppen die gut funktionieren, sie haben fast alle eines gemeinsam: viel Platz. Dann kann es in Ausnahmefällen sogar prima funktionieren, 5 Häsinnen gemeinsam zu halten. Meine Beobachtung: je größer die Gruppe, desto kleiner scheint das Konfliktpotenzial zwischen zwei Häsinnen zu sein. Möglicherweise hat das aber nicht zuletzt wieder mit dem Platzangebot zu tun. Richtig dagegen ist die Aussage, dass eine Kastration keine Garantie für eine Verbesserung der Situation ist. Hier muss man unterscheiden ob die Streitigkeiten hormongesteuert sind oder ob sie eher der charakterbedingten Dominanz geschuldet sind. Bei sehr erheblicher Aggressivität sollte man aber auch immer Gesundheitsprobleme mit in Betracht ziehen. Zum einen bei dem aggressiven Kaninchen (Schmerzen oder Unwohlsein können sehr aggressiv machen!), zum anderen beim angegriffenen Kaninchen (Kaninchen stoßen oft instinktiv kranke Gruppenmitglieder aus der Gruppe aus, damit keine Fressfeinde angelockt werden).
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| Zitat:
Aber naja, du hast keine andere Wahl als einen Kastraten zu holen. Wenn du nur zwei Kaninchen halten kannst, dann würde ich eines abgeben und trotzdem einen Kastraten dazuholen. Aber bei diesem Link steht alles was du brauchst (Vergesellschaftung, Partnerwahl), ich werd die anderen jetzt nicht wiederholen: [url]http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html[/url] ![]()
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| Zitat:
Geändert von Kanarienvogel (29.05.2014 um 17:57 Uhr).
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| Das ist es ja, was ich auch nicht verstehe. Kurz nachdem wie sie bekommen haben waren wir selbstverständlich beim Tierarzt und haben sie impfen lassen. Ich habe zur Ärztin gesagt, dass sie einmal Junge bekommen sollen und danach werde ich das Männchen erst kastrieren lassen. Sie hat nichts dagegen gesagt. Und die Familie, von der ich Kaninchen habe, haben von einem Männchen und Weibchen gesprochen. Sie sagten sogar noch, dies sei die beste Konstellation! Als ich Kimi morgens zur Kastration abgegeben habe und abends wieder geholt, war die Überraschung natürlich groß! Erst war es mir peinlich, aber eigentlich hätte es der tierärztin peinlich sein müssen... Ich fragte, was ich tun soll und ob ich sie jetzt wieder zusammensperren kann. Sie meinte ja. Aber das hat so keinen Sinn. Ich habs heute wieder versucht in ihrem großen Gehege. Kimi ist sehr agressiv, Lara traut sich kaum an ihn ran. Und wenn, will sie Kimi bespringen. Der wehrt sich natürlich und beißt sie. Das tut beim Zuschauen weh. Es täte mir sehr leid, eine abzugeben und ich hoffe, sie vertragen sich irgendwann wieder. Kastrieren werde ich beide natürlich nicht. Aus euren Antworten höre ich raus, ein kastriertes Männchen zu holen und genügend Platz zu schaffen. Oder hat noch jemand eine Idee?
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| Du darfst nicht vergessen das die beiden im Moment mitten in der "Pupertät" sind. Da spielen die Hormone noch mehr verrückt als sonst. Genügend Platz schaffen, die Vergesellschaftungsregeln in den FAQs lesen und die Kaninchen machen lassen. Sie müssen die Rangordnung klären. Das ist ein ganz natürliches Verhalten. Nur wir Halter sind damit oft überfordert. Ich finde es übrigens auch sehr gut das es beides Weibchen sind denn ohne absolutes Fachwissen ist einfach mal Kaninchennachwuchs zu riskieren fragwürdig.
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| Nachdem ich sie jetzt über eine Woche getrennt habe, habe ich sie langsam wieder aneinandergeführt. Erst eine Stunde, dann ein paar Stunden und dann auch wieder über Nacht. Habe sie dabei natürlich beobachtet und denke, sie kommen wieder miteinander aus. Sie besteigen sich zwar noch, aber sie tun sich nicht mehr weh. Nur gegen mich sind sie im ersten Augenblick agressiv, wenn ich sie nehmen will.
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| Zitat:
Außerdem musst du bedenken, dass nur eine Kleine Störung, wie erschrecken oder eine kleine Wunde oder eine kurzzeitige Krankheit wieder auf den selben Kampf hinausführen werden. ![]() Zudem muss ich leider auch sagen, das solch eine Haltung unakzeptabel für mich ist, wenn du als Besitzerin, starke Verletzungen und Stress deiner Tiere in Kauf nimmst. ![]() ![]() ![]() Ich hoffe du wirt dich nach einer besseren Alternative umschauen... ![]() Geändert von Kanarienvogel (04.06.2014 um 19:45 Uhr).
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| Hallo, zunächst mal muss ich sagen, dass sie seit dem Wochenende wieder dauerhaft zusammen sind und sich gegenseitig nicht verletzen oder ähnliches. Selbst wenn sie abends dann zusammen in ihrem Stall sind, tun sie sich nicht weh. Vom Verhalten her ist es wie vor ihrem Gezanke, außer dass sie sich ab und zu weiterhin besteigen. Aber auch das hat nachgelassen. Trotzdem trage ich mich dem Gedanken ein kastriertes Männchen dazuzuholen, wenn dadurch gewährleistet ist, dass Harmonie herrscht. Meine Sorge ist halt, dass es dann vllt zu Eifersüchteleien kommt. Worauf sollte ich beim Männchen achten? Sollte es älter sein oder ist das egal?
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| Dass sie sich jetzt wieder vertragen ist gut. Bevor du jetzt ein drittes kaninchen dazu holst, musst du erstmal für genug Platz sorgen. Unter 6m² würde ich nicht gehen, je mehr desto besser. Und zwar dauerhaft, 24h am Tag, 7 Tage die Woche!
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| Angora-Angy hat Recht, du solltest jetzt handeln damit der Frieden auch von Dauer ist. Mit einem ab 6 qm großen Gehege bist du auch so flexibel, dass du dort notfalls ohne größere Anbauarbeiten noch einen Kastraten später dazu holen kannst wenn die Mädels doch wieder anfangen zu zicken.
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| Vielen Dank für Eure Antworten! In ihrem normalen Gehege, in dem auch ihr Stall steht haben sie 6m², allerdings hauptsächlich Steinboden. Nur wenn ich sie tagsüber für ein paar Stunden ins Gartengehege tue, sind es weit weniger. Werde aber dafür was größeres bauen. Abends tue ich sie in ihren Stall einsperren, da es hier viele Katzen, teilweise auch Marder gibt. Aktuell habe ich nicht beobachtet dass sie sich im Stall oder im kleineren Gehege gegenseitig plagen. Wegen dem Kastraten bis ich deshalb noch hin und hergerissen. Wenn ich den habe, kann ich den auch zusammen mit den Weibchen in einen Stall sperren in der Nacht? Und gibt es dort wirklich keine Eifersuchtsszenen? Sollte der älter als die Weibchen sein?
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| Sie brauchen den Platz auch nachts. Es führt kein Weg daran vorbei, wenn du das so belässt wirst du möglicherweise irgendwann morgens ein schwer verletztes Kaninchen oder sogar zwei schwer verletzte Kaninchen vorfinden. Erspar dir das bitte, und mach das 6-qm-Gehege mardersicher. Was ich konnte, wirst sicher auch du schaffen ![]() Ein normaler Stall ist ein No-Go, besonders bei zwei Mädels. Die brauchen Platz, sonst rappelt es. Du hast es jetzt einmal erlebt - und du wirst es wieder erleben.
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| Stichworte |
| agressiv, rammeln streit, trennen der kaninchen, weibchen |
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