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Schnupfis behandeln. auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.05.2014, 01:30

Schnupfis behandeln.


Hallo Leute


Zur Zeit bin ich gerade am recherchieren und Forschen inwiefern Kaninchenschnupfen irgendwie Heilbar ist. Es gibt zwar schon mehre Methoden ,diese sind recht Kostenintensiv (ca. 250 Euro und mehr) .daher versuche ich mal meine Erfahrungen mitzuteilen evtl. können Sie für den/die eine oder andere Person hilfreich sein.


Ein Verfahren wird ähnlich auch in der Humanmedizin angewandt nur nicht mit den entsprechenden Tieren.
Man macht einen Abstrich von der Nase ( beim Menschen von der z.B. eitrigen stelle) und Kultiviert die Viren/Bakterien in einem Brutschrank. Dann werden diese in einer Nährflüssigkeit verflüssigt und z.B. Ratten Injiziert. Nach Zeit x wird geprüft welche Ratte Abwehrzellen gegen diese Bakterien/Viren entwickelt hat. Von dieser Ratte wird etwas Blut abgenommen und in einer Zentrifuge Blut von Blutplasma getrennt. Da so gewonnene Blutplasma ( das auch so die Abwehrzellen besitzt) wird dann dem Kaninchen Injiziert . Das verfahren hat eine Heilungschance von 90 % . Um Verklumpungen im Blut durch nicht Verträglichkeit zu vermeiden wird das Ratten und Kanichenblut auf Verträglichkeit getestet. wie ich schon geschrieben habe ist dieses verfahren sehr Kostenintensiv und dauert lange. Man sollte Minimum 3 Wochen einplanen und hoffen das sein "Schnupfie" so lange überlebt.

Die klassische Variante die bekannt ist ,das man einen Abstrich von der Nase macht ,die Bakterien/Viren, Kultiviert, Identifiziert und anschließend mit dem richtigen Antibiotika Behandelt. Hier sollte man sehr vorsichtig sein denn es gibt Mittlerweile Multiressistente Bakterien/Viren die selbst gegen solche Breitband Antibiotika mittlerweile resistent sind. Besondere Vorsicht ist geboten bei E-Coli Gruppe. Noch dazu schwächt Antibiotika das Kaninchen ,wobei es zu fressunlust ,Abmagerungen und Reaktionsstörungen kommen kann die letztendlich zum Tode führen.


Ein weiteres Verfahren ist bekannt über "Vitamin" Zugabe.Die sollte aber unter Tierärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Ratten hat man festgestellt das durch eine sehr hohe Dosierung eines Vitamin B Komplexes , die Abwehrreaktion des Immunsystemes gegen Bakterien, Viren und aggressiven Zellen verstärkt wird. Selbst Aggressive Krebszellen (die Verwucherungen am Tier gebildet haben) konnten so bekämpft und das Tier geheilt werden. Letztendlich kommt es auf die Dosis und auf den Vitamin B Komplex an. Eine Länger andauernde Therapie mit Zugabe des Vitamins über Injektion bringt gut Chancen das Schnupfen Problem unter Kontrolle zu bringen. Wenn man also z.B. 14 Tage anpeilt ,sollte jeden 2 Tag eine Injektion vom TA vorgenommen werden. Damit überhaupt eine Reaktion erwartet werden kann.

In einem eigenen Feldtest mit einem Kaninchen von einem Kollegen ,habe ich zuerst beim TA einen Abstrich von dem Nasenausfluß machen lassen. Dort wurde die Bakterien/Viren Bestimmt und Identifiziert. Es waren die Pasteurella multocida die zusammen mit Cronobacter sakazakii aufgetreten sind. Wie man mir mitgeteilt hat tritt so was sehr selten auf.

Wir haben vom TA ein passendes Antibiotika bekommen und diese wurde auch dem Kaninchen Injiziert. Zusätzlich haben wir Echinacea Tropfen bekommen die wir in das Wasser geben sollten während das Langohr einmal Täglich Oral eine in Wasser aufgelöste Antibiotika Tablette bekommen sollte. Dies sollte in 10 Tagen erfolgen. Ich hab mich mit anderen Kaninchenhaltern und Züchtern Unterhalten ,dabei trat auch hier immer wieder das Wort Vitamin B auf.

Also zum TA gefahren 2 Päckchen Vitamin B Komplex Tabletten gekauft und diese zum Antibiotika gegeben. Zusätzlich wurde jeden Tag ein Sud aus Frischer Kamille ,Fenchel und Ingwer gekocht. Abkühlen lassen und dies anstelle des Wassers gegeben. Frischer Ingwer (1 Scheibe Pro Tag) wurde auch hier dem Tier zum Fressen neben seinen natürlichen Futter das es bekam auch angeboten.

Der Käfig wurde für den Zeitraum von 14 Tagen mit Einweg Hygiene Matten ( Medizinische Unterlagen) vom TA ausgelegt. Diese wurden Täglich gewechselt. Ebenso auch die Kloecke. Zusätzlich wurde mit Sagrotan MED der Käfig Tagtäglich gereinigt damit die Bakterien sich nicht weiter verbreiten können. Nach 14 Tagen zeigte sich nach und nach ein kleiner Erfolg. Zusätzlich haben wir auch für den Besseren Ausgang und Abschunpfens der Bakterien/Viren Otriven ins Näschen geträufelt. Nachdem das Langohr anfänglich fast mehrmals am Tag Niesattacken hatte ,nahmen zuerst diese Niesattacken stetig ab. Später wurden Sie so schwach das Sie nur noch als dunkles grummeln des Tieres Wahrnehmbar waren.
Ein Zweiter Abstrich zeigte den Verdacht das die Cronobacter sakazakii nur noch schwach vorhanden waren und die Pasteurella multocida nur noch vereinzelt existierten. Wir haben die Pflege entsprechend Forgesetzt und nach weiteren 14 Tagen ,zeigte der Letzte Abstrich von der Nase keine Erreger mehr. Zur Zeit Hoppelt das Langohr beim Kollegen mit anderen zusammen. Nächste Woche werden wir zur Vorsorge nochmals einen Abstrich machen um feststellen zu lassen ob diese Erreger irgendwo noch existent sind oder das Tier erneut Befallen können.

In den meisten Fällen sollte man über die Behandlungszeit die vom TA angegeben wird das Tier behandeln. Es zeigt sich oft das gerade in dieser Zeit erst die Stoffe anfangen zu wirken.

Bitte diesen Bericht oder Info nicht als Leitfaden verwenden, jede Infektion die in die Gruppe "Kaninchenschnupfen" gruppiert wird ist anders und kann auch andere Erreger beinhalten. Pflicht ist aber auf jeden Fall bei Diagnose Kaninchenschnupfen einen Abstrich machen zu lassen damit man weis um welche Erreger es sich handelt und der TA weiß welches Mittel dagegen wirkt. Zur Unterstützung der Behandlung ist es von Vorteil das Immunsystem des Langohrs zu stärken . In einigen Fällen reicht das schon aus um diese Erreger/Viren zu vernichten (Siehe Vitamin B Komplex)


In diesem Sinne



Gruß



Nugget100





Geändert von nugget100 (28.05.2014 um 01:52 Uhr).
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Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.05.2014, 09:31

Hallo

nach 10 Jahren Schnupfer-Erfahrung, mächte ich das ein oder andere anmerken...

Zitat:
Zitat von nugget100 Beitrag anzeigen
Zur Zeit bin ich gerade am recherchieren und Forschen inwiefern Kaninchenschnupfen irgendwie Heilbar ist.


Ist es nicht und wird es auch nicht werden - zumindest nicht in absehbarer Zeit, nicht für Heimtiere, die bezahlbar wäre!

Zitat:
Es gibt zwar schon mehre Methoden ,diese sind recht Kostenintensiv (ca. 250 Euro und mehr)
Aber keine, die Kaninchenschunpfen heilt - sondern nur sicherer diagnostiziert.

Zitat:
Ein Verfahren wird ähnlich auch in der Humanmedizin angewandt nur nicht mit den entsprechenden Tieren.
Zitat:
Man macht einen Abstrich von der Nase ( beim Menschen von der z.B. eitrigen stelle) und Kultiviert die Viren/Bakterien in einem Brutschrank. Dann werden diese in einer Nährflüssigkeit verflüssigt und z.B. Ratten Injiziert. Nach Zeit x wird geprüft welche Ratte Abwehrzellen gegen diese Bakterien/Viren entwickelt hat. Von dieser Ratte wird etwas Blut abgenommen und in einer Zentrifuge Blut von Blutplasma getrennt. Da so gewonnene Blutplasma ( das auch so die Abwehrzellen besitzt) wird dann dem Kaninchen Injiziert . Das verfahren hat eine Heilungschance von 90 % . Um Verklumpungen im Blut durch nicht Verträglichkeit zu vermeiden wird das Ratten und Kanichenblut auf Verträglichkeit getestet. wie ich schon geschrieben habe ist dieses verfahren sehr Kostenintensiv und dauert lange.


Dieses Verfahren kann nur halbwegs funktionieren, wenn man nur einen einzigen Errger im Organismus des Tieres findet.
Damit fallen schonmal 80% aller Kaninchen raus.
Dann ist es so, dass noch viel zu oft, Falsch-Negative Abstriche gibt.
Eben weil ein TA keinen Abstrich von den tiefen Nasennebenhöhlen gemacht hat - sondern nur von Ausauf vorne am Näschen.
Oder weil die Erreger nicht in gleicher Anzahl in der Nase zu finden sind etc pp.

Solche Abstriche sind zwar in der Regel wichtig - um ein halbewgs passendes AB zu finden - aber Leben wird dieses Verfahren nicht retten.

Zitat:
Man sollte Minimum 3 Wochen einplanen und hoffen das sein "Schnupfie" so lange überlebt.
Schnupfer selbst sterben nicht am Schnupfen und auch nicht innerhalb von 3 Wochen.

Zitat:
Ein weiteres Verfahren ist bekannt über "Vitamin" Zugabe.Die sollte aber unter Tierärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Ratten hat man festgestellt das durch eine sehr hohe Dosierung eines Vitamin B Komplexes , die Abwehrreaktion des Immunsystemes gegen Bakterien, Viren und aggressiven Zellen verstärkt wird.
Das ist richtig. Eine Vitamin B Komplex-Kur kann Immununterstützend helfen - aber auch nicht heilen!

(quote]Selbst Aggressive Krebszellen (die Verwucherungen am Tier gebildet haben) konnten so bekämpft und das Tier geheilt werden.[/quote]

Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig!
Man weiß nicht um welche Krebsarten es sich handelte, in welchem Wachstumsfortschritt - mit oder ohne OP/Therapie.

Aber Vitamin B kann nicht grundsätzlich Krebs heilen!

Zitat:
Wenn man also z.B. 14 Tage anpeilt ,sollte jeden 2 Tag eine Injektion vom TA vorgenommen werden. Damit überhaupt eine Reaktion erwartet werden kann.
Warum muss es über eine Injektion erfolgen?
Für die meisten Tiere bedeutet der Weg zum TA enormen Stress, welcher das Stärken des Immunsystems enorm beeinträchtig.

Zitat:
In einem eigenen Feldtest mit einem Kaninchen von einem Kollegen ,habe ich zuerst beim TA einen Abstrich von dem Nasenausfluß machen lassen. Dort wurde die Bakterien/Viren Bestimmt und Identifiziert. Es waren die
Zitat:
Pasteurella multocida die zusammen mit Cronobacter sakazakii aufgetreten sind. Wie man mir mitgeteilt hat tritt so was sehr selten auf.
Stimmt, diese Kombi wird recht selten auftreten - das liegt aber daran, dass Cronobacter sakazakii, in aller Regel 1. nicht im Tier auftritt, 2. nicht in den Nasennebenhöhlen und 3. nicht in Verbindung mit Schnupfen steht!

Hier würde ich schon fast vermuten, dass die Probe verunreinigt war?

Denn Pasteurella multocida ist der gängiste Erregerstamm - den fast alle Kaninchen in sich tragen.

Zitat:
Wir haben vom TA ein passendes Antibiotika bekommen und diese wurde auch dem Kaninchen Injiziert. Zusätzlich haben wir Echinacea Tropfen bekommen die wir in das Wasser geben sollten während das Langohr einmal Täglich Oral eine in Wasser aufgelöste Antibiotika Tablette bekommen sollte.
Hier habe ich wohl etwas nicht verstanden.
Das Kaninchen bekam AB gespritzt + AB in Tablettenform oral mit Wasser verdünnt???
Das macht überhaupt keinen Sinn.
Auch Echinacea Tropfen übers Trinkwasser machen keinen Sinn.
Zumal Echinacea im immungeschwächten Organismus mehr Schaden anrichten kann, als einem Lieb ist.

Zitat:
Also zum TA gefahren 2 Päckchen Vitamin B Komplex Tabletten gekauft und diese zum Antibiotika gegeben.
Warum müsst ihr zum TA, um Vitamin B Tabletten zu holen?

Zitat:
Der Käfig wurde für den Zeitraum von 14 Tagen mit Einweg Hygiene Matten ( Medizinische Unterlagen) vom TA ausgelegt. Diese wurden Täglich gewechselt. Ebenso auch die Kloecke. Zusätzlich wurde mit Sagrotan MED der Käfig Tagtäglich gereinigt damit die Bakterien sich nicht weiter verbreiten können. Nach 14 Tagen zeigte sich nach und nach ein kleiner Erfolg.
Hier liegen gleich mehrere Fehler:

1. Man kann keine Erreger abtöten, die zu jeder Sekunde vom Tier selbst wieder ausgeschieden werden.
2. Mit übermäßiger Hygiene lädt man solche und andere Erreger nur zu sich ein. Da entwickelt sich ein schöner Närhboden im Immunsystem.
3. Sagrotan Med wirkt meines Wissens nach nicht gegen die gängigen Schnupfenerreger.

Zitat:
Zusätzlich haben wir auch für den Besseren Ausgang und Abschunpfens der Bakterien/Viren Otriven ins Näschen geträufelt. Nachdem das Langohr anfänglich fast mehrmals am Tag Niesattacken hatte ,nahmen zuerst diese Niesattacken stetig ab. Später wurden Sie so schwach das Sie nur noch als dunkles grummeln des Tieres Wahrnehmbar waren.
Hier muss ich auch anmerken, dass ein "dunkles grummeln" nicht unbedingt als Zustandverbesserung bewertet werden kann/darf.
Beim Niesen ist es ja Sinn und Zweck erkrankes Gewebe auszuscheiden.
Verhindert oder unterdrückt man es, geht man das Risiko ein, dass sich der Schnupfen in eine Lungenentzündung o.ä. entwickelt.

Zitat:
Ein Zweiter Abstrich zeigte den Verdacht das die Cronobacter sakazakii nur noch schwach vorhanden waren und die Pasteurella multocida nur noch vereinzelt existierten.

....
Wir haben die Pflege entsprechend Forgesetzt und nach weiteren 14 Tagen ,zeigte der Letzte Abstrich von der Nase keine Erreger mehr.


Weiter oben hatte ich bereits etwas zum Abstrichsverfahren geschrieben.

Zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass sich innerhalb von 4 Wochen, 3 Abstriche grundlegend verändern.
Das ist auch der Grund, warum man das in der humanmedizin nie machen würde!
Zumal eben bei Kaninchen, das AB noch etwa 17 Tage nachwirkt und man so ein Falsch-negativ Ergebnis bekommt.

Zitat:
Nächste Woche werden wir zur Vorsorge nochmals einen Abstrich machen um feststellen zu lassen ob diese Erreger irgendwo noch existent sind oder das Tier erneut Befallen können.
Das könnt ihr Euch sparen - oder ihr findet einen TA, der mal einen Abstrich in Narkose aus der Lunge abnimmt!

Zitat:
Zur Unterstützung der Behandlung ist es von Vorteil das Immunsystem des Langohrs zu stärken.
Das ist korrekt. Immununterstützende Maßnahmen sind immer wilkommen.
Artgerechte Haltung, Ernährung das A & O.

Zitat:
In einigen Fällen reicht das schon aus um diese Erreger/Viren zu vernichten (Siehe Vitamin B Komplex)
Vernichten, im Sine von Vernichten? Nein!

Gibt es darüber eigentlich seriöse Quellen/Studien?



Lupine and marinahexe like this.
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24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb

Kaninchenschutz e.V.

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.05.2014, 13:19

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hallo


nach 10 Jahren Schnupfer-Erfahrung, mächte ich das ein oder andere anmerken...
Ist es nicht und wird es auch nicht werden - zumindest nicht in absehbarer Zeit, nicht für Heimtiere, die bezahlbar wäre!

Ist es doch nur viele wollen es nicht glauben. Anfangs dachte man auch Ebola oder Aids können man nicht beim Menschen heilen ,ebenso Krebs. Und heute Besitzen wir Mittel die nicht nur die Krankheit aufhalten sondern auch komplett Behandeln kann. Es ist also nach wie vor ein Irrglaube das es keine Heilung gibt . Es gibt Ansätze die ich erwähnt habe und die wirken . Es muss einfach nur genug Halter geben die sowas mitmachen dann sinkt auch der Preis da die Herstellung und auch die Therapien durch vereinfachte Abläufe kostengünstiger gestaltet wären. Ich hab selbst 3 Schnupfis gehabt und eines lebt heute noch bei mir ist mittlerweile 8 Jahre alt . Die anderen sind mit 4 und das Zweite mit 2 Jahren gestorben. . Aber Ohne Erfahrung auch kein Wissen !

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Aber keine, die Kaninchenschunpfen heilt - sondern nur sicherer diagnostiziert.

Das A und O ist die Klassifizierung der Erreger/Bakterien/Viren. Auch beim Menschen ist es genau gleich. Man kann keine Krankheit behandeln ohne die Ursache genau zu kennen.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Dieses Verfahren kann nur halbwegs funktionieren, wenn man nur einen einzigen Errger im Organismus des Tieres findet.
Damit fallen schonmal 80% aller Kaninchen raus.
Dann ist es so, dass noch viel zu oft, Falsch-Negative Abstriche gibt.
Eben weil ein TA keinen Abstrich von den tiefen Nasennebenhöhlen gemacht hat - sondern nur von Ausauf vorne am Näschen.
Oder weil die Erreger nicht in gleicher Anzahl in der Nase zu finden sind etc pp.
Solche Abstriche sind zwar in der Regel wichtig - um ein halbewgs passendes AB zu finden - aber Leben wird dieses Verfahren nicht retten.
Schnupfer selbst sterben nicht am Schnupfen und auch nicht innerhalb von 3 Wochen.

ABSOLUTE FALSCHE ANNAHME Und ABERGLAUBE


Es können mehre Erreger/Bakterien/Viren auftreten . Wenn z.B. über das Blutplasma Verfahren das Serum gewonnen wird so sind bereits dort Zellen enthalten die über Gegenmaßnahmen der Erreger verfügen. Dieses Verfahren ist sicher und Langjährig erprobt. Einzelne Erreger kommen bei Kaninchenschnupfen nur sehr selten vor ,evtl. 5-10 % aller Erkrankten Langohren sind nur durch einen einzelnen Erreger betroffen. 90% leiden meist unter zwei bis mehren . Da die Abhägigkeit untereinander gegeben ist stirbt auch der zweite Erreger ab wenn der erste angegriffen oder ausgerottet wurde. Das haben auch Mehre Tests mit verschiedenen in Frage kommenen Erregern Bewiesen.
Was den Abstrich angeht so kann man nicht mal so eben einfach in die Lunge nen Röhrchen stecken und Schleim absaugen. Genauso ist das nicht möglich bei der Nase eine Kaninchens. wenn man sich ein Kaninchenschädel genau ansieht wird man auch feststellen wie fein verästelt dieser Luftweg ist. die Abstriche sind somit zu 100% Korrekt sofern Sie Sekret enthalten das von der Nase aus rausgedrückt wurde. Eine Trockene Schleimfreie Nase kann ebenfalls Erreger enthalten ,dafür musst man nur anstelle eine trockenen Tupfers einen feuchten nehmen. Ich hab schon viele Kaninchen gesehen und auch mich über Krankheiten Informiert. Seit meinem 18 ten Lebensjahr hab ich mit den Langohren zu tun ( bin heute 45 ) . War sogar mal Zeitweise ein Züchter gewesen ,heute bin ich nur noch einfacher Halter von diesen Tieren !.

Was die Krankheit "Kaninchenschnupfen" angeht so sterben die Tiere an der Krankheit das ist ein Fakt den man nicht Ignorieren kann. Die Erreger /Bakterien/Viren können auch Entzündungen hervorrufen die ebenfalls zum tod führen können.Es ist also eine Falsche Annahme zu glauben das ein Kaninchenschnupfen nicht tödlich sein kann.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Das ist richtig. Eine Vitamin B Komplex-Kur kann Immununterstützend helfen - aber auch nicht heilen!

Die Vitamin B Kur ist keine Kur sondern eine Therapie. Sie soll helfen Antikörper gegen die Erreger zu bilden. wie ich schon beschreiben habe haben Tests mit Nagern der Kategorie Ratten gezeigt das eine entsprechende Dosierung Krebszellen sogar bekämpfen kann. somit ist es durchaus als Hilfsmittel zur Heilung anzusehen und eine Möglichkeit dies zur Heilung in Betracht zu ziehen.
Das es das nicht heilen kann ist auch ein Falscher Aberglaube der weit verbreitet ist. Aber Mehrfach bestätigt das Vitamin B helfen und sogar die Krankheit bekämpfen kann ,so das das Tier Beschwerdefrei und ohne Erreger leben kann.
Man sollte sich mal mit der gesamten Vitamin B Gruppe Befassen und sich mal in aller ruhe durchlesen welches Vitamin was kann. Der Anfang wäre damit gemacht !


[url]http://www.alternativheilung.eu/html/vitamin__b_15.html[/url]

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig!
Man weiß nicht um welche Krebsarten es sich handelte, in welchem Wachstumsfortschritt - mit oder ohne OP/Therapie.
Auch hier liegst du total daneben. Es gibt Vitamin B Gruppen die für die Sauerstoffanreicherung zuständig sind , sie können in bestimmten Bereichen einer zelle so den Sauerstoff Regulieren. Und in ALLEN Krebszellen die bekannt sind , ist Sauerstoff Erzfeind Nr 1. In vielen Tests und Labor Langzeitstudien wurde Mehrfach Nachgewiesen das Krebszellen oftmals verenden wenn sie eine Zelle attackieren die einen hohen Sauerstoffgehalt aufweist.Viele Erreger /Bakterien und Viren haben die Eigenart auf Sauerstoff Negativ zu reagieren. eine der Eigenschaften von einigen Vitamin B Gruppen können so auch Erreger/Bakterien und Viren zerstören durch ihre anreichernde Funktion. Selbst wir Menschen können und gesund ernähren und relativ Beschwerdefrei leben wen wir einen geregelten Vitamin B Haushalt hätten. Vitamin B Mangel ist eine Volkskrankheit und viele wissen dies auch nicht. Selbst Vegetarier sind durch Vitamin B12 Mangel betroffen. Können dies nur durch Spritzen vom Arzt wiederum ausgleichen. Weder über die Nahrung noch über zufuhr in Ionisierter Form z.B. über einen Tropf im Krankenhaus ist der Vitamin B12 Mangel ausgleichbar. Es muss als Konzentrierter Form verabreicht werden damit der Körper es selbstständig abbauen kann.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Aber Vitamin B kann nicht grundsätzlich Krebs heilen!
Eine der vielen Positiven Eigenschaften von Vitamin B hab ich bereits erwähnt. Andere sind auch z.B. das sie Schützend wirken kann gegen Befall von oder durch Krebszellen. Das Vitamin B (gesamte Gruppe der Vitamin B ) ist noch recht Jung in der Haltung Forschung und Entwicklung. Aber es gibt viele Positive Forschungen und Tests die das Bestätigen was anfangs nur vermutet wurde. die Menschheit im gesamten schenkt der Vitamin B Gruppe viel zu wenig Beachtung. dabei sind die Vitamin B Gruppen eines der vielen Vitamine die gerade den Schutz und auch Vorbeugende Eigenschaften aufweist die durch viele Ursachen herbeigeführt werden können.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Warum muss es über eine Injektion erfolgen?
Für die meisten Tiere bedeutet der Weg zum TA enormen Stress, welcher das Stärken des Immunsystems enorm beeinträchtig.
Nur ein TA kann die Dosierung exakt bestimmen und auch die Wirkweise von Vitamin B . Im Blut des Tieres zeigt Vitamin B bessere Reaktionen und wirkweisen als Oral verabreichte Tabletten bzw. Konzentrierte Flüssigkeiten. Daher ist es unwichtig ob der Weg zum TA Stress bedeutet oder nicht.
Wenn der TA Hausbesuche macht wegen einer Spritze und man Bereit ist diese zu Zahlen , geht das auch aber die meisten machen wegen ein paar Sprizen keine Hausbesuche !

Um eine Optimale wirkweise von Vitamin B zu erreichen ist die Injektion Pflicht.
Unterstützend kann man dann Oral Vitamin B in Tablettenform oder aufgelöst in Flüssigkeiten verabreichen. Aber auch hier sollte man drauf Achten die Vitamin B Gruppen korrekt zu lagern . Viele wissen nicht das einige Vitamin B Lichtempfindlich sind und sich zersetzten wenn Sie zu starken Lichtquellen ausgesetzt wurden. Auch sollte man Vitamin B Präparate für den Menschen nicht nehmen da sie oftmals nur die gängigen Vitamin B Gruppen besitzen ,aber oftmals nicht die Vitamin B enthalten die für die Bekämpfung für den Kaninchenschnupfen wichtig sind.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Stimmt, diese Kombi wird recht selten auftreten - das liegt aber daran, dass Cronobacter sakazakii, in aller Regel 1. nicht im Tier auftritt, 2. nicht in den Nasennebenhöhlen und 3. nicht in Verbindung mit Schnupfen steht!
Falsche Annahme, Das es auftrat zeigte der Abstrich

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hier würde ich schon fast vermuten, dass die Probe verunreinigt war?
Auch falsche Annahme. Der TA der den Abstrich machte ,hatte Gummihandschuhe ( Steril ) an und hat nur am Deckel den Abstreicher angefasst. viele machen den Fehler und fassen den Stab an ,das ist korrekt ,so kämen die Falschen Vermuteten Bakterien in die Probe. Aber beim Abstrich War ich sogar anwesend und habe zugesehen in entsprechenden Absatnd um die Probe ebenfalls nicht zu Verunreinigen.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Denn Pasteurella multocida ist der gängiste Erregerstamm - den fast alle Kaninchen in sich tragen.
Auch Falsche Annahme
viele machen den Fehler (wie du beschreibst) und gehen voneinem Erregerstamm aus. Pasteurella multocida kann aus erwiesenen Labortests nicht alleine Existieren. Daher kommt er meist zusammen mit einem zweiten Erreger und tritt so zusammen auf. die Schwierigkeit ist so das Problem zu Bekämpfen . auch hier sollte man zuerst den Erreger Bekämpfen mit dem
Pasteurella multocida aufgetreten ist. Danach Stirbt der Erreger
Pasteurella multocida selbst ab da kein Helfer mehr da ist wo es sich anhängen kann. Fakt ist das so eine Praktische Symbiose entsteht zwischen Pasteurella multocida und dem zweiten Erreger. wird so die Symbiose Unterbrochen oder schafft man es diese zu Unterbrechen , kann man Pasteurella multocida ohne großes zutun leicht Vernichten. In vielen Labortests wurde es sogar mehrfach Nachgewiesen. Und das ist unabhängig welcher der Erreger aus der
Pasteurella multocida Gruppe es ist. Was die Annahme angeht das angeblich Pasteurella multocida der Weit verbeiteste Erreger ist ,so vergiss man allzugern das mehre Erreger/Viren Kaninchenschnupfen auslösen Darunter zählt man auch Bordetellen, Staphylokokken und sogar Mykoplasmen. Aber alle haben eines gemeinsam. Deren Hauptfeind Nr. 1 ist Sauerstoff !

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hier habe ich wohl etwas nicht verstanden.
Das Kaninchen bekam AB gespritzt + AB in Tablettenform oral mit Wasser verdünnt???
Das macht überhaupt keinen Sinn.
Auch Echinacea Tropfen übers Trinkwasser machen keinen Sinn.
Zumal Echinacea im immungeschwächten Organismus mehr Schaden anrichten kann, als einem Lieb ist.
Auch hier liegt das Verständnis dazu im Falschen Bereich.
Die Sprize ist dafür da das sich bereits Ereger im Blut des Langohres Befinden. diese wird durch das AB dann Abgetötet. Um auch hier eine Langzeitwirkung zu erzielenn wird AB Oral verabreicht da es durch den Darm aufgenommen wird. Was eine doppelte Funktion zu folge hat. Auf der einen wird so verhindert das so versehentlich verschluckter Schleim mit dne Erregern im Darm ich festsetzten und so weitere Probleme auslösen können. diese wären z.B. Entzündungen oder über die Darm Flora sich in das Blut des Tieres weiter zu verbreiten.
.der Zweite Punkt ist das so aufgenommene AB zusammen mit dem Gespritzen kann so länger die Reaktion von AB aufrecht erhalten und mögliche Abtötungen der Erreger länger tätigen. Man verlängert so die Funktion des AB im Tier. Die Echinacea ist ein Sonnenhut Gewächs und giftig. aber wie man aus der Praxis und der Forschung auch Weiß ist Gift nicht gleich Tödlich oder Giftig. Homöpatisch angewendet kann auch Echinacea zur Stärkung der Immunabwehr beitragen. Man weiß das Gift oftmals ein Komplexer Klotz aus verschiedenen Stoffen ist die alle zusammen das eigentliche Gift Definieren. Kein einzelner Stoff in einem Gift ist das woran man dies als Gift Definiert . Also Echinacea korrekt nach vorgaben vom TA eingesetzt ist hilfreich. zusätzlich dann noch Vitamin B Komplex verabreicht unterstützt nochmals das Immunsystem des Kaninchens.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Warum müsst ihr zum TA, um Vitamin B Tabletten zu holen?
Dieses Vitamin B Präparat was ich verwendet hab war nur beim TA zu kriegen nicht in der Apotheke

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hier liegen gleich mehrere Fehler:

1. Man kann keine Erreger abtöten, die zu jeder Sekunde vom Tier selbst wieder ausgeschieden werden.
2. Mit übermäßiger Hygiene lädt man solche und andere Erreger nur zu sich ein. Da entwickelt sich ein schöner Närhboden im Immunsystem.
3. Sagrotan Med wirkt meines Wissens nach nicht gegen die gängigen Schnupfenerreger.
Auch falsche Ansicht und fehlerhafte Schlußfolgerung.

Zu 1.) man kann Erreger töten indem man sie entsprechend mit einem Mittel was sie abtötet behandelt. Ob das ein Reinigungsmittel ist oder AB .Ist egal. Kannst selbst einige Erreger mal auf Petrischalen in einem Brutkasten ziehen und sie mit einem Reinigungsmittel und mit AB besprühen. Dann kannst nach 2-3 Tagen im Brutschrank die Ergebnisse selbst ansehen das das wirkt ! . Ich hab Selbst solche tests mehrfach in Laboren gemacht sonst wäre ich auch hier nicht so Penibel mit der Pflege umgegangen.
Zu 2.) auch Falsch, das ist ein Aberglaube der mehrfach wiederlegt wurde.
Mit der Reinigung können Erreger nicht nur abgetötet werden sondern auch so geschwächt werden das Sie keine Gefahr mehr darstellen . Dies betrifft jetzt rein nur "Kaninchenschnupfen" . Durch die saubere Haltung kann auch das Tier keine weiteren Erreger Aufnehmen . Wenn man gründlich reinigt können auch so Erreger nicht an das Tier die evtl. Überlebt haben könnten oder vom Tier bereits ausgeschieden wurden erneut aufgenommen werden. Allein die Tatsache das die Inkubaktionzeit von Pasteurella multocida unbehandelt bei 225 Tagen liegt ,sollte Nachdenklich stimmen ! . So lange kann der Erreger ohne Kontakt mit einem Säugetier autark überleben !

Zu 3.) Es gibt mehre Sagrotan Reiniger zum Desinfizieren. Auch hier habe ich mir einige Proben aus dem Labor Beschafft mit den Entsprechenden Erregern und habe Sagrotan Drauf gesprüht. Mit Sagrotan Med wurden die Erreger abgetötet. Ohne diese Erkenntnis hätte ich Sagrotan auch nicht angewendet.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Hier muss ich auch anmerken, dass ein "dunkles grummeln" nicht unbedingt als Zustandverbesserung bewertet werden kann/darf.
Beim Niesen ist es ja Sinn und Zweck erkrankes Gewebe auszuscheiden.
Verhindert oder unterdrückt man es, geht man das Risiko ein, dass sich der Schnupfen in eine Lungenentzündung o.ä. entwickelt.
Auch hier muss man Differenzieren zwischen erkranktes Gewebe und Schleinaustoß. Erkranktes Gewebe wird hier nicht über die Nasen ausgeschieden sondern die Reaktion der Schleimhäute in der Nase oder in der Lunge. die Eitrigen Ausscheidungen sind auch kein erkranktes Gewebe. Sie sind Oftmals nichts anderes als wie bei uns Menschen auch die Weißen Blutkörperchen die versuchen die Erreger aus dem Körper zu treiben. Verletzen wir uns bilden sie auch bei einer Wunde den Schorf.Und ist die Wunde nicht sauber ,entzündet Sie sich und es entsteht Eiter . Dies aber in Lunge oder Nase wird mit erhöhten Schleimproduktion ausgeschieden. Dies dient dann zur Genesung da einige der Erreger so aus dem Körper entfernt wurden.
Das Grummeln kann man so sehen das es nicht mehr gereicht hat ein Niesen zu aktiveren da die Menge der Erreger bereits entweder so geschwächt oder zu gering war um Sie mit einem Husten oder Niesen Auszuscheiden.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass sich innerhalb von 4 Wochen, 3 Abstriche grundlegend verändern.
Das ist auch der Grund, warum man das in der humanmedizin nie machen würde!
Zumal eben bei Kaninchen, das AB noch etwa 17 Tage nachwirkt und man so ein Falsch-negativ Ergebnis bekommt.
Auch hier Falsche Annahme. Jedes AB ist unterschiedlich und hat auch Unterschiedliche Wirkzeiten. Es gibt Langzeit AB und auch Kurzzeit AB.
Wir Menschen haben zig. Variationen von AB auf dem Markt.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Das könnt ihr Euch sparen - oder ihr findet einen TA, der mal einen Abstrich in Narkose aus der Lunge abnimmt!
Das habe ich weiter oben bereits erwähnt

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Vernichten, im Sine von Vernichten? Nein!
Leider ja. zumindest soweit das der Erreger keine Gefahr mehr für das Tier besteht.

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Gibt es darüber eigentlich seriöse Quellen/Studien?
Im Internet findet man dazu sehr wenig. Um Quellen haben zu wollen muss man dazu gute Kontakte zu Laboren und Pharmakonzernen haben. Viele sehen darin einen Markt der Gewinn abwirft. Und daher wollen einige nicht das alles Publiziert wird. Es könnte ja sein das die Konkurrenz dann schneller ist als man selbst. Es ist Traurig wenn man sowas erfahren muss ,würde auch am liebsten diese Idioten an die Wand stellen. Letztendlich bleibt nur noch sich mit der Materie auseinanderzusetzen , Infos sammeln eigene Tests durchführen und lieber die Ergebnisse für sich behalten. Es könnte ja sein das ein Pharmakonzern sein "Copyright" geltend macht weil er in dem Bereich irgendwas Patentiert lassen hat.




Geändert von nugget100 (28.05.2014 um 13:21 Uhr).

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Geschrieben am 28.05.2014, 13:57

Erreger vernichten und Erreger eindämmen, dass das Kaninchen symptomfrei wird, sind aber schon wieder zwei Paar Schuhe.

Das Kaninchen hat nur geniest, sonst keine Symptome? Dann hätte es eine einfachere Therapie evtl. auch schon getan, ohne Sagrotan usw.



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Geschrieben am 28.05.2014, 14:04

Ich werde gar nicht allzu sehr auf das Geschriebene eingehen - da sich einiges widersprüchlich und zusammenhangslos ließt.
Das erschwert eine Diskussion.

Auf der einen Seite sprichst du von alternativen Heilmethoden und das es ein Heilmittel gegen Ebola und Aids gibt ( sry....) und auf der anderen Seite, wirfst du mit AB um dich...

Auf das ein oder andere muss ich nun doch noch eingehen, bevor das hier wirklich noch die Falschen glauben!

-----
Die Kaninchen sterben nicht allein am Kaninchenschupfen - denn dieser ist in der Regel nicht das Problem.
Sondern die Begleiterscheinungen wie Lungenentzündung, Zahnfehlstellungen (--> verändertes Fressverhalten, veränderte Abnutzung der Zähne --> Aufgasung etc), durch das schlechtere Immunsystem, gibt es für andere Krankheiten oft keine Schranken mehr!

----
Wenn Sauerstoff der einzig wahre Killer für Krebszellen wäre, könntest du Patent amelden und Millionen Menschen und Tieren das Leben retten!

----
Dass Pasteurella multocida immer nur alleine auftreten - hat keiner gesagt.
Nur ist festgestellt worden, dass dieser Bakterienstamm der Häufigste ist, der in den Abstrichen gefunden wurde. Mit unter anderen Erregern!

----
Bzgl der Sauberkeit und Hygiene sag ich nur - wenn es immer so einfach wäre, wie man es schnell mal geschrieben hat - dann gäbe es auch keine übertragbaren Krankheiten!
Jeder der mal Kokzidien in der Gruppe hatte, weiß wovon ich spreche

So und zum Schluss - solange es keine glaubwürdigen Quellen gibt, vertraue ich auf meine Erfahrungen und auf das was bereits erforscht und studiert wurde!

[url]http://books.google.de/books?id=Va7-SUCjAfAC&pg=PA59&lpg=PA59&dq=Rhinitis+contagiosa+c uniculi&source=bl&ots=nXEjT-99-t&sig=0Z-j-0a6z5yJ8jojqVh7VQl3evw&hl=de&sa=X&ei=Ns6FU9HhBvHV4 QTxroCwDA&ved=0CF0Q6AEwBw#v=onepage&q=Rhinitis%20c ontagiosa%20cuniculi&f=false[/url]

[url]http://books.google.de/books?id=h8qg-JqsaQUC&pg=PA12&lpg=PA12&dq=Rhinitis+contagiosa+cu niculi&source=bl&ots=Ov7TbHDUpV&sig=sW6etQ9Zs3xgDI CLq_BVcOLbfs0&hl=de&sa=X&ei=Ns6FU9HhBvHV4QTxroCwDA &ved=0CGMQ6AEwCQ#v=onepage&q=Rhinitis%20contagiosa %20cuniculi&f=false[/url]

[url]http://books.google.de/books?id=R8oDLuJP-0sC&pg=PA20&lpg=PA20&dq=Rhinitis+contagiosa+cunicu li&source=bl&ots=wKCFEi13GT&sig=b6gJk58LpqUdL2KKva uSEqI_lQ8&hl=de&sa=X&ei=Vc6FU__0MNPQ4QS3sID4AQ&ved =0CDMQ6AEwATgK#v=onepage&q=Rhinitis%20contagiosa%2 0cuniculi&f=false[/url]

[url]http://books.google.de/books?id=Q4p8-mN-qPMC&pg=PA34&lpg=PA34&dq=Rhinitis+contagiosa+cunic uli&source=bl&ots=hJ0nDQm68W&sig=ufyGOP9uh-9013QUdJD-ex7N9Ng&hl=de&sa=X&ei=Vc6FU__0MNPQ4QS3sID4AQ&ved=0 CEQQ6AEwBTgK#v=onepage&q=Rhinitis%20contagiosa%20c uniculi&f=false[/url]



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Geändert von Valentina (28.05.2014 um 14:06 Uhr).

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Geschrieben am 28.05.2014, 18:45

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Erreger vernichten und Erreger eindämmen, dass das Kaninchen symptomfrei wird, sind aber schon wieder zwei Paar Schuhe.

Das Kaninchen hat nur geniest, sonst keine Symptome? Dann hätte es eine einfachere Therapie evtl. auch schon getan, ohne Sagrotan usw.
Das weiß man nie wie sich die Erreger verhalten . Außfluß und auch Eitriger
war an der Nase erkennbar gewesen . Häufige Niesattacken waren ebenfalls zu sehen, Röntgenbild hat keine Befunde gezeigt. Der Abstrich klassifizierte die Erreger und so war auch eine geziehlte Behandlung möglich. Jedenfalls werde ich in Zukunft meine Ergbnisse und mein wissen lieber für mich behalten wenn ich sehe was hier in solchen Foren überhaupt als Halter Schimpft .
Von Fachkompetenz ist so die eine oder andere Person mehr als nur Weit davon entfernt !




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Geschrieben am 28.05.2014, 18:54

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
So und zum Schluss - solange es keine glaubwürdigen Quellen gibt, vertraue ich auf meine Erfahrungen und auf das was bereits erforscht und studiert wurde!
Wenn du zu faul bist um die quellen sich zu bemühen und obendrein alles Kritisierst was du nur siehst .Kannst und darfst du dich nicht wundern das solche Kommentare kommen. Erst recht wenn man keine Ahnung von dieser Materie hat geschweige überhaupt weiß was Erreger ,Bakterien und Viren sind. Hätte man in der Schule etwas aufgepasst und nicht mit seinem Handy der besten Freundin ununterbrochen SMS hin und hergeschickt ,würde man auch anders argumetieren.

Und Ich verweise nochmals wegen den Quellen auf mein Zitat hin !
Entweder man hat die Kontakte und kann auf so auf Informationen zugreifen oder man hat Sie nicht. In der heutigen Zeit findet man auch nicht alles im Internet bzw. wird alles Öffentlich Publiziert. Viele Forschungsvorhaben davon wissen die wenigsten. Und das ist auch gut so ,das Beste Beispiel das man damit bringen kann ist dein Beitrag dazu !

Vor Jahren hat man noch mit 2 Injektionen die gängigsten Krankheiten bei Kaninchen Impfen müssen. Heute ist nur noch eine Injektion notwendig da man beide Impfstoffe zu einem zusammengefasst hat der auch Intensiv genug ist beide Krankheiten durch Immunität vorzubeugen. Vieles davon findet man gar nichts im Internet oder zu entsprechenden Forschungsvorhaben bzw. Informationen wie das gemacht wurde. Man kriegt die Infos nur über die entsprechenden Kontakte.
Das hat mit Glaubwürdigkeit nichts mehr zu tun !




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Geschrieben am 28.05.2014, 19:08

Zitat:
Zitat von nugget100 Beitrag anzeigen
Wenn du zu faul bist um die quellen sich zu bemühen und obendrein alles Kritisierst was du nur siehst .Kannst und darfst du dich nicht wundern das solche Kommentare kommen. Erst recht wenn man keine Ahnung von dieser Materie hat geschweige überhaupt weiß was Erreger ,Bakterien und Viren sind. Hätte man in der Schule etwas aufgepasst und nicht mit seinem Handy der besten Freundin ununterbrochen SMS hin und hergeschickt ,würde man auch anders argumetieren.
Jetzt schlägts aber 13 Lass deine Beleidigungen sein, und liefere lieber die Quellen zu deinen Behauptungen! Valentina kann ihre Quellen nennen aus denen sie ihre Erkenntnisse bezogen hat, und wer so wie du eine Behauptung aufstellt sollte sie auch auf Nachfrage belegen können. Da sind nicht wir in der Holpflicht sondern du bist in der Bringschuld!

Und hättest du aufgepasst in der Schule, würdest du sicher nicht von "Erregern, Bakterien und Viren" schreiben, sondern von "Bakterien, Viren und sonstigen Erregern" oder von "Bakterien, Viren, Protozoen etc.". Erreger ist nämlich der Überbegriff, und Überbegriffe werden entweder alleinstehend verwendet oder aber mit dem Zusatz "sonstige" oder "weitere" innerhalb einer Aufzählung wenn man nicht genauer werden möchte, aber nicht gleichberechtigt mit zwei ihrer Unterarten.

Im Übrigen stimme ich Keks3006 zu, es ist ein großer Unterschied ob man einen Erreger wirklich vernichtet, oder ob man ihn soweit zurückdrängt dass die Symptome verschwinden.

Beispiel: Ich habe Lippenherpes. Ich bin seit Monaten symptomfrei, jedoch NICHT gesund. Der Erreger ist nicht vernichtet, er schlummert in meinen Nervenbahnen bis mein Immunsystem wieder mal am Boden ist - und dann bricht der Herpes wieder aus.

Beim Kaninchenschnupfen verhält es sich ähnlich. Er kann nur dann geheilt werden, wenn man die Erreger früh genug erwischt bevor sie in die Nasennebenhöhlen vordringen konnten. Dort gibt es Bereiche die für Antibiotika und auch alle anderen übers Blut transportierten Wirkstoffe nur schwer erreichbar sind, und wo sich der Erreger verstecken kann bis er wieder auf ein geschwächtes Immunsystem trifft. Das Tier ist so lange symptomfrei - aber der Erreger ist nicht vernichtet, sondern er lauert nach wie vor innerhalb des Körpers.



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Geschrieben am 28.05.2014, 19:09

wie kommst du darauf dass ich den Unterschied zwischen Bakterien und Viren nicht kenne?

bzgl Kontakte...Durch meine Arbeit an der Uniklinik Giessen bin ich mit einem der besten Labore in Deutschland bestens vertraut und habe auch bereits eine email mit diversen fragen hierzu gesendet.
und bzgl Publikationen. es gibt mittlerweile fast nichts mehr was nicht endlich den weg ins Internet findet. denn da wünscht man es sich hin - damit es gelesen und weiter verbreitet wird.
Aber da ich über deine Argumentation tatsächlich im Internet gar nichts finden konnte, nutze ich nun meine Kontakte.

Mal sehen....



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Geschrieben am 28.05.2014, 21:43

Zitat:
Zitat von nugget100
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Ich möchte Dich bitten sachlich zu bleiben. Weitere Beleidigungen oder verbale Entgleisungen haben Konsequenzen!



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Geändert von marinahexe (28.05.2014 um 21:46 Uhr).

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Geschrieben am 29.05.2014, 01:30

Zitat:
Zitat von nugget100 Beitrag anzeigen
Jedenfalls werde ich in Zukunft meine Ergbnisse und mein wissen lieber für mich behalten wenn ich sehe was hier in solchen Foren überhaupt als Halter Schimpft .
Von Fachkompetenz ist so die eine oder andere Person mehr als nur Weit davon entfernt !
... schreibt jemand, der seine Kaninchen mit schlecht deklarierten Pellets füttert und behauptet, dass Kaninchen keinen Kohl fressen dürften, weil er angeblich nicht in deren Nahrungsspektrum fällt und Kaninchen daran sterben.



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Geschrieben am 29.05.2014, 15:01

Wenn ein Kaninchen nur Kaninchenschupfen hat, stirbt es daran sicher nicht. Kaninchenschnupfen wird nur zum Problem, wenn
- das Tier geschwächt ist (Alter, andere Krankheit)
- die Haltungsbedingungen nicht gut sind und die Ernährung mangelhaft
- der Schnupfen nicht gleich behandelt wird

Leichter Schnupfen lässt sich problemlos behandeln.

Ich trenne bei mir auch nicht nach infizierten und nicht infizierten Kaninchen (außer das Immunsystem der anderen ist geschwächt), eines meiner momentanen Kaninchen hatte schon 2x Schnupfen, das ist nun zwei Jahre her, weder sie, noch die anderen bekamen seit dem noch einmal Schnupfen.
In der Vergangenheit hatte ich immer mal wieder ein Kaninchen das Schnupfensymptome bekam, diese wurden schnell und erfolgreich behandelt und kamen auch nicht wieder.
Deine Kaninchen scheinen sehr jung gestorben zu sein, hatten sie noch andere Krankheiten oder wie werden sie gehalten ernährt? Mir ist noch nie ein Kaninchen so früh gestorben, außer es hatte eine extrem schwere (angeborene) Erkrankung.



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