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Hilflose suche nach AntwortenIch bin ganz neu und habe einige Fragen. Vor 5 Wochen ist der Möppel bei uns eingezogen. Meine Tochter(11) hatte den Wunsch und die Mama ein grosses Herz! Käfighaltung kam für nicht in Frage,der kleine Kerl war dort ganz stumpf und reglos. Wir besorgten einen Hochstall mit Auslauf,wie ich fand immer noch zu wenig. Letztlich habe ich unseren Garten sicher gemacht und Möppel war frei was ihm sehr gut gefalllen hat. Nun habe ich ihn letzten Mittwoch zur kastration gebracht, wo nach alles gut aussah. Aber er musste im Käfig auf Handtüchern bleiben, was ich schrecklich fand! Die Tierärztin meinte wegen der Fliegen und madenproblematik! Ich hatte kein gutes Bauchgefühl war aber unsicher und hab mich dran gehalten. Ab Samstag Abend hat er nicht mehr gefressen und Sonntag bin ich mit ihm in die Notfallklinik. Wunde sah gut aus aber er hatte abgenommen. Nun begann ich die Qual mit CC und allen drum und dran. Es war furchtbar fūr mich ihn so behandeln zu mūssen. Er hat das CC gern aus der spritze genommen aber er war nicht so zahm und die Prozedur ihn zu nehmen und zu füttern hat ihm zugesetzt! Am Montag Mittag dann hat er endlich geköttelt und ich war hoffnungsvoll. Die tierärztin rief mich an und wollte das päppeln gern ūbernehmen und ivh willigte ein, brachte ihn am nachmittag in die praxis. Gestern Mittag ist er gestorben! Ich mache mir solche Vorwürfe, hatte den kleinen Kerl so lieb gewonnen! Die kastration hatte ich vornehmen lassen, weil er eine Frau hatte,die ich noch nachholen wollte zwecks artgerecht. Und jetzt hab ich meine wohlgemeinte Rechnung ohne ihn gemacht. Was hätte ich anders machen sollen/können? Ich hab echt das Gefühl ich hab ihn auf dem gewissen und trage schuld! Hätte ich ihn doch raus setzen sollen nach der OP?oder doch keine OP und allein halten? Traurige Grüsse Sandra
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| Danke für deine Worte! In der notfallklinik wurdever gewogen, die wunde kontrolliert und er bekam antibiose,schmerzmittel und mcp. Wir mussten sehr lange wsrten und waren alled in allem 3 stunden unterwegs. Ich glaubeces war zu viel stress und ich glaube auch, dass er Schmerzen hatte. Von meiner tierärztin hatte ich nichts mitbekommen. Ausserdem hatte er an einem auge milben und da wurde er am donnerstag bei der tierärztin mit frontline behandelt. Dann hab ich erst später gelesen frontline nie bei hasen. Könnte es auch daran liegen? Eine vergiftung? Wie hätte sich die geäussert? Im moment kann ich mir kein neues tier vorstellen
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| FRONTLINE????? Das ist absolut tödlich für Kaninchen, steht sogar drauf! DAS war es, nicht die Kastra oder sonstwas, sondern das Gift! Geh auf keinen Fall wieder mit einem Kaninchen zu DIESER Tierärztin, die hat offensichtlich keine Ahnung...
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| Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? ![]() Frontline bei Kaninchen kann tödliche Folgen haben, es kann durchaus sein dass das die Ursache ist für seinen Tod! Stell bitte die Tierärztin umgehend zur Rede - und wenn ihr euch noch einmal Kaninchen zulegt, macht bitte einen GROßEN Bogen um diese Frau! Sie hat absolut keine Ahnung von Kaninchen wie es scheint, das ist schon lange bekannt mit dem Frontline und auch die Firma Merial weist selbst darauf hin! Ich habe deine Schilderung noch einmal sehr aufmerksam gelesen. Alles in allem beschleicht mich der Verdacht, dass diese Tierärztin besser grundsätzlich die Finger von Kaninchen lassen sollte. Milben am Auge treten nicht von jetzt auf gleich auf (wobei mir die Stelle ein wenig komisch vorkommt, meist treten Milben nämlich am Körper bzw. in den Ohren auf). Hätte man genau hingeschaut (wie es grundsätzlich vor JEDER OP sein sollte!) hätte man es am Mittwoch bereits sehen können - und als Profi auch sehen MÜSSEN. Dann hätte man die Kastra nötigenfalls verschieben sollen, falls eine Behandlungsnotwendigkeit bestand. Auch die Behandlung der Tierklinik ist problematisch zu sehen. MCP steht sehr in der Kritik, nicht nur beim Kaninchen sondern auch beim Menschen. Es verbirgt sich dahinter der Wirkstoff Metoclopramid, der erst kürzlich in bestimmten Dosierungen für Menschen als nicht verkehrsfähig zurückgerufen wurde weil er bei hoher Dosierung schwere neurologische Nebenwirkungen hervorrufen kann. MCP sollte deshalb grundsätzlich nur dann überhaupt verabreicht werden, wenn es gar keine andere Alternative gibt. In der Kombination aus dem Frontline und dem MCP sehe ich eine noch viel größere Gefahr für Leib und Leben als jeder der Einzelstoffe sie bereits birgt. Es tut mir so unendlich leid dass ihr wegen der mangelnden Weiterbildungsbereitschaft von Tierärzten und dem viel zu sorglosen Umgang mit hochwirksamen Stoffen euer Tier verloren habt. Ich weine mit euch ![]() Er und seine Schwester hätten bei euch ein so gutes Leben gehabt, solche Plätze sind für Kaninchen immer noch selten. Auch wenn ihr euch momentan noch nicht wieder vorstellen könnt weitere Kaninchen aufzunehmen, bitte ich euch doch in eurem Herzen trotz dieser Erfahrung einen Platz für die Langohren freizuhalten. Es muss nicht so enden, und sie geben einem so viel zurück - unendlich viel. Vielleicht findet ihr irgendwann die Kraft es noch einmal zu versuchen. Dann mit einem guten, kaninchenerfahrenen Tierarzt im Hintergrund (die Forianer können hier oft weiterhelfen!) und vielleicht mit zwei Notfellchen die euch euer großes Herz mit viel Lebensfreude belohnen.
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| Ich bin zwatnicht so erfahren wie meinevorrednerinnen, aber ich denke das du dirnicht die schuld geben darfst, von der kastra kam das bestimmt nicht, meinesassen in der ersen woche nur auf zeitung und tuechern, waren am nachsten tag schon wieder fit, ich denk auch das der tierarztfalsch behandelt hat
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| Ich hab nochmal nachgefragt, er hat strongholt bekommen.Die auszubildende hat das wohl verwechselt! Also denke ich von unserer tierärztin aus alles ok. Sie hatte auch gesagt erst op und danach die milbenbehandlung, nicht alles auf einmal . Ich bin ja selbst unerfahren mit diesen tieren habe mir alles angelesen und dann tritt wirklich so ein problem mit dem nicht fressen auf. Und zu lange habe ich nicht gewartet. Der arzt in der klinik war mir unsympathisch aber in so einer situstion auch egal. Icg befūrchte escwar zu viel stress und schmerzen.
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| Natürlich, diese dumme dumme Auszubildende! SELBSTVERSTÄNDLICH macht ein Halbgott in Weiß keine Fehler! Ich würde sowas nicht glauben...
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| Vielleicht hatte er auch Kokzidien? Das sind Darmkeime, bei denen Kaninchen gerade junge oft unverhofft sterben.Bei der nächsten Kastra würde ich vorher eine Kotprobe machen lassen
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| So wie du den ganzen Fall geschildert hast, würde ich es genauso sehen wie Angora-Angy. Natürlich, wenn du jetzt im Nachhinein nochmal nachfragst, wird es heißen "Nein, das Tier hat doch kein Frontline bekommen!!!" Finde es nämlich auch irgendwie schon komisch, dass deine TA sich auf einmal anbietet, ihn bei sich zu behalten und zu kümmern. Meiner Meinung nach hat sie da vielleicht ihren Fehler schon erkannt und versucht noch etwas zu retten. Wie auch immer, du solltest, wenn du dir nochmal ein Häschen anschaffst, einen Bogen um die Praxis machen. Du kannst dir nicht sicher sein, also lieber auf Nummer sicher gehen! Tut mir sehr leid, was euch passiert ist. Jetzt habe ich glatt Angst, weil mein Möppel ja in zwei Wochen auch kastriert werden soll ![]()
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| Also erstmal tut es mir wirklich leid, Du hast so wie es klingt nichts falsch gemacht, der "Fehler", wenn es einen gab, liegt woanders. Es hätte eigentlich unbedingt ein Röntgenbild gemacht werden müssen um herauszufinden, ob es eine Verstopfung im Darm ist, eine Magenaufschoppung, eine sickerblutung an der OP Stelle oder ähnliches. Es gab auch schon Fälle, in denen entweder der Darm oder die Blase angeritzt wurden bei der OP. Gerade, wenn eine Verstopfung vorgelegen hat, sollte man u.U. nicht päppeln, da es zum "Platzen" des Magens kommen kann. Die wirklichen Gründe wirst Du wahrscheinlich nie herausfinden, falls Du Dich nochmal für Kaninchen entscheiden solltest( was ich hoffe), dann schreibe doch mal Marinahexe an mit der Bitte, Dir einen guten TA in Deiner Nähe zu nennen. Es gibt die unterschiedlichsten Namen für unterschiedliche Medikamente mit gleicher/ähnlicher Wirkung, da kann man sich schon mal Versprechen, da würde ich mich jetzt nicht unbedingt dran aufhängen, besonders, weil ja eingeräumt wurde, daß das richtige gegeben wurde, was ja im Endeffekt das einzig Wichtige ist! MCP ist ein Medikament, was bei der richtigen Diagnose wirklich gut hilft, ich möchte nicht drauf verzichten, es hat schon vielen Kaninchen " das Leben gerettet". Es gibt viele Medikamente, wo man gründlich abwägen muss, ob man es gibt oder nicht, weil sie zum Teil schwere Nebenwirkungen machen können... Geändert von Crazy_honeybee (21.05.2014 um 11:39 Uhr). Grund: was vergessen
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| Na ich kann mich nun nr an das halten was mir die Dame am Telefon gesagt hatte, also was in der Akte stand. Das macht ihn auch nicht mehr lebendig. Alles versucht und nun bleibt man so geohrfeigt zurück.....
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| Nicky lese gerade Deine Antwort. Ich wollte Dich nicht verunsichern!!!! Ich hatte meine Tierärztin am Sonntag auf dem Handy erreicht aber sie war verreist, sonst hätte sie ihn sich angeschaut und hatte mir dann die Tierklinik empfohlen. Ich vermute, dass sie sich darum am Montag gemeldet und sich angeboten hat!? Zumindest hoffe ich es. Wenn ich gewusst hätte wie es ausgeht, hätte ich ihn zu Hause gelassen und den ganzen Stress mit Infusionen etc. nicht ausgesetzt!
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| Das ist alles sehr sonderbar abgelaufen und ich bin auch der Meinung, dass Du nichts falsch gemacht hast. Es ist außerdem sehr sonderbar, dass Deine TA obwohl er geköttelt hat ihn dann zu sich zum Päppeln geholt hat. Ich denke auch, dass versäumt worden ist ein Röntgenbild zu machen, bevor Du ihn vollstopfen solltest. Weil es wie gesagt ein gefährliches Spiel ist vorn was nachzuschieben, wenn hinten nichts kommt .Ich hoffe auch, dass Du Dich trotzdem wieder für Kaninchen entscheidest und Dir einen anderen TA suchst!
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Alles in allem, egal ob bei der zweiten Aussage beim TA jetzt gelogen wurde oder nicht (oder die Helferin vielleicht nicht nur dir gegenüber das Präparat verwechselt hat?!), kann man definitiv eines sagen: DEINE Entscheidungen waren absolut richtig, und du hättest nichts besser oder anders machen können. Fühl dich mal gedrückt. Man ist leider darauf angewiesen, gerade im Anfang, den Tierärzten zu vertrauen dass sie alles richtig machen. Ihr seid nicht allein mit eurem Erlebnis, schon viele haben vor euch ähnliches durchmachen müssen und ich fürchte, viele nach euch werden nicht verschont bleiben. Deshalb wirst du hier bei langjährigen Kaninchenhaltern feststellen, dass sie sich selbst und aus eigenem Antrieb bezüglich der Erkrankungen und ihrer Behandlungsmethoden fortbilden und sich auch nicht scheuen, dem Tierarzt mal zu sagen dass sie jetzt gerade eine etwas andere Meinung haben als er. Ein guter Tierarzt wird erklären, warum er der Meinung ist dass seine Behandlung trotzdem richtig ist. Ich hätte zum Beispiel niemals geduldet dass einen einzigen Tag nach einer OP bereits eine Milbenbehandlung stattfindet. Ich hätte zum Beispiel auch darauf bestanden, die Milben nachweisen zu lassen (Art) und gegebenenfalls selbst zu sehen (Tesa-Abklatsch o. ä.), alternativ eine Pilzkultur anlegen zu lassen. Ich hätte auch direkt den Kleinen auf Kokzidiose untersuchen lassen (das apathische herumsitzen in der Herkunftsstallung wäre für mich schon ein Alarmzeichen gewesen dass vermutlich etwas nicht stimmt). Aber das kannst du nicht wissen, das sind jahrelange Erfahrungen und unendlich viele Stunden des Austausches mit anderen Kaninchenfreunden. Du hast geglaubt und vertraut - und du konntest nicht anders. Die, die dich hätten leiten und stützen sollen, die haben versagt - nicht du. Du konntest nicht wissen, dass andere Fehler machen - gerade die, von denen du glauben musst dass sie das notwendige Wissen haben.
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| Ich würde beim nächsten Kaninchen auch den TA wechseln. Ich bin nicht Hunde oder Katzen feindlich, aber leider werden diese Tiere eher speziell behandelt als Kaninchen. Bei Kaninchen heißt es immer: Ist doch nur ein Kaninchen. Ich hab 3 Tierärzte gebraucht, bis ich eine für mich kompetente gefunden habe. Die Erste meinte: "Na, im Normalfall sind das ja Schlachtetiere." Die hat mich dann auch nicht noch mal gesehen.
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| Nein, alles ok ![]() Einfach sehr traurig, was da passiert ist. Aber ich würde auch sagen, ihr habt jetzt alles so toll vorbereitet. Guck doch mal im Tierheim, ob du da nicht ein süßes Pärchen findest, dem ihr noch ein glückliches Restleben schenken könnt. Das macht ihn nicht wieder lebendig, aber du tust den anderen etwas sehr Gutes!
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| Vor einer Kastration, ganz besonders bei Jungtieren sollte man eine Kotprobe abgeben. Es sollten nur gesunde Tiere in Narkose gelegt werden, möglicherweise war er nicht gesund und die Narkose dann zuviel. Milben sind auch immunschwächend....
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| Ich danke Euch allen! Ich muss gestehen, dass ich das alles nicht wusste mit den verschiedenen Krankheiten wie z.B. Kokzidiose etc. Da hätte ich auf alle Fälle testen lassen. Ich habe bis jetzt Katzen und Hunde und hatte deswegen schon mal den Tierarzt gewechselt. Mit diesen Tieren fühlte ich mich bei meiner Tierärztin gut aufgehoben. Sie arbeitet auch viel alternativ und lehnt auch mal was ab. Das fand ich gut. Aber mit dem Hasen hab ich nun im Nachhinein ein komisches Gefühl und hätte wahrscheinlich für ihn gewechselt. Was mich so nur so traurig macht ist eben das er noch solche Quälerei hinter sich bringen musste. Ich wußte auch nichts zur Vorgeschichte, dachte wir machen es ihm nun schön mit allem drum und dran. Das ist so unglücklich gelaufen, da hab ich nun erstmal zu knabbern. Danke für Eure aufbauenden Worte und Eure Erfahrungen!
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