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| Also ich würde da vom vorhandenen Platz der kleinsten Fläche ausgehen. Sprich, vom Nachtgehege. Zumal Kaninchen ja nachts eh aktiver sind als tagsüber. Auf 8qm würde ich maximal 4 Zwerge unterbringen. Größere wohl eher nur 2, maximal 3, je nach Größe halt.
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| Kleine bis mittelgroße Kaninchen würde ich auf der genannten Fläche maximal 4 unterbringen, große nur mit zähneknirschen überhaupt, Riesen gar nicht. Für Riesen würde ich ein Nachtgehege ab 18 qm (Carport-Größe) ansetzen zuzüglich einem Tagesauslauf von allermindestens 200 qm aufwärts, rein aus dem Gefühl heraus.
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| Nach meiner Sicht würde ich bei 8m² Nachtgehege keinen Riesen mehr dazu holen, das finde ich für 2 große Kaninchen schon zu klein. Für ein Pärchen, das sich gut versteht, geht es, aber in einer Gruppe geht es doch öfter mal ruppig zu. Ich sehe es bei meinen 7 Riesen, das Nachtgehege, also der Keller, ist jetzt 40m² groß, 10m² weniger, die hab ich für Lilly und Flummi abgetrennt, und das ist schon an der Grenze. Zwar liegen sie die meiste Zeit Nachts eh irgendwo rum denke ich, zumindest höre ich ein Stockwerk drüber nicht viel, aber ab und zu kracht es mal, und da ist es ein großer Vorteil, das sie sich halbwegs aus dem Weg gehen können, das nimmt die Spannung sofort wieder raus. Bei weniger Platz würde das nicht immer so glimpflich ausgehen. Tagsüber können sie den ganzen Garten nutzen, dann haben sie etwa 500m² Platz, für 7 Riesen "akzeptabel". Den Platz nutzen sie gerne und ich sehe sehr oft, das jeder für sich irgendwo rumliegt, die Distanz zur Gruppe brauchen sie meiner Meinung nach genauso wie ausgiebiges Gruppenkuscheln. ![]()
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| Das stimmt natürlich, es hängt auch immer davon ab, wie harmonisch die Gruppe ist... Im Endeffekt seid ihr also im Prinzip der Meinung, dass man kaum wirklich Fläche beim Nachtgehege einsparen kann, auch, wenn es tagsüber Freilauf gibt, wenn ich das richtig verstanden habe? Hmm... Vom Gefühl her würde ich eigentlich schon sagen, dass man mehr Kaninchen in einem Gehege unterbringen könnte, wenn sie tagsüber ständig draußen sind, als wenn sie nur im Gehege bleiben. Klar, größer ist immer besser, aber dass ihr die derzeitige Unterbringung von Patch und Keki zu klein findet, schockt mich gerade schon ein bisschen, schlechtes Gewissen "an" ![]() Aber was sagt mir das... Gut Ding will Weile haben... Irgendwann habe ich für meine Kaninchen hoffentlich ein komplettes Grundstück. Wobei ich auch da vom Gefühl her am Nachtgehege sparen würde. Bei 20m² Nachtgehege und mehreren 100m² Fläche tagsüber kommt es vom Gefühl her in meinen Augen nicht mehr so drauf an, ob man 2 oder 3m² pro Tier hat und ob man dort große oder kleine Kaninchen hält. Was ich ja immer wieder interessant finde, ist, wie sehr sich diese Ansichten hier vom Kaninchenschutzforum unterscheiden. Da suchte irgendwann mal jemand Riesen für ein 6m² Außengehege ohne zusätzlichen Auslauf und hatte anscheinend gar keine Bedenken dabei. Und es dauerte gefühlt ewig, bis mal jemand welche äußerte.
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| Ich mache keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht, was den Platz betrifft, weil meiner Meinung nach Kaninchen Tag und Nacht gleich viel oder wenig aktiv sind. Es wird Nachts genauso geschlafen wie tagsüber, es wird Nachts genauso rumgesaust wie tagsüber, gefressen oder sonst was, Nachts eher noch mehr, von daher finde ich es wichtig, das das Nachtgehege nicht zu klein ist. Gerade wenn ich sehe, wie morgens der Keller aussieht, gehe ich davon aus, das sie in der Nacht doch viel unterwegs sind, oft liegt das Streu vom Klo überall verteilt, da ging es auch ganz schön rund, das passiert oft, wenn sie sich jagen oder anzicken. Morgens fege ich dann alles zusammen und es bleibt auch so schön bis zum Abend, am nächsten Morgen sieht es wieder so aus. Tagsüber toben sie sich im Garten aus, deshalb bleibt es drinnen sauber, Nachts können sie das nicht, so wird halt im Keller rumgetobt. Auf die Frage, ob man Nachts am Platz sparen kann, wenn sie tagsüber viel Platz haben, antworte ich mit einem klaren "Nein". Meine Kaninchen haben tagsüber viel Platz, und was machen sie? Die meiste Zeit liegen sie im Keller und schlafen, nur morgens und abends sausen sie im Garten rum, das sind vielleicht 4-5 aktive Stunden. Ob sie sich in der Zeit so auspowern, das sie nachts so müde sind und "ins Bett fallen" bezweifle ich.Wenn ich könnte, würde ich sie Tag und Nacht in den Garten lassen, nur leider ist das zu gefährlich.
__________________ Geändert von hasis2011 (15.05.2014 um 13:14 Uhr).
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| Ich bin da eher entspannter was die Platzfrage angeht. Ganz klar würde ich aber immer weniger Platz nachts und dafür tagsüber sehr großzügigen Auslauf, gegenüber einem durchgehend begrenztem Gehege bevorzugen. Sprich lieber nachts nicht das optimale Platzangebot und dafür tagsüber richtig viel. Ich bin inzwischen auch davon überzeugt das die Kaninchen prima damit zurecht kommen.
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| Zum Thema Nachtaktiv: Ich hab ja auch immer ein Paar in freier Wohnungs-/ Zimmerhaltung. Meist „Sorgenkinder“. Was ich dabei noch nicht feststellen konnte war eine große Nachtaktivität außer mal fressen. Was mir in den Jahren allerdings aufgefallen ist das Kaninchen je nach Jahreszeit dann aktiv werden wenn die Sonne aufgeht- im Sommer geht’s also durchaus hier schon mal um 4 Uhr früh rund. Richtig aktiv werden sie allerdings wenn ich aufstehe= Futterzeit!
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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| Mal eine Frage einer Zwergkaninchenbesitzerin: Warum werden für größere Kaninchen eigentlich größere Gehege nötig? Ich habe drei Zwerge, davon 2 dw/dw (untypische) Zwerge, die etwa den Körperbau eines Wildkaninchens haben. Beide sind extrem lebendig, ich kann mir echt nicht vorstellen, dass es (außer Hasenkaninchen) große Kaninchenrassen gibt, die lebendiger sind. Meine Häsin hat wohl auch monatelang wild gelebt. Große kenne ich doch eher als vergleichsweise phlegmatisch, oder täusche ich mir da so sehr?
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| hey, ohne mich groß einmischen zu wollen: Ich finde die Umfrage in einem reinen Liebhaberforum etwas einseitig. Es müssten mehr Parteien teilnehmen um zu einem Ergebnis zu kommen ![]() Ich bin der Meinung, dass es DIE optimale Haltung nicht gibt und alles seine Vor- und Nachteile hat. Ich stehe dazu, dass meine Tiere die Nachtruhe in geräumigen Buchten verbringen und tagsüber + ihre aktivste Phase in der Dämmerung (morgens und Abends) absolut frei im Garten verbringen. Ich für meinen Teil habe das Gefühl meine Tiere sind damit glücklich. Sie lassen sich entspannt abends ins Gehege bringen, zeigen keinerlei Verhalten das eine Unzufriedenheit vermuten liese und für alle Beteiligten ist dies praktikabel. persönlich ein Kaninchen daher in der Wohnung zu halten kann ich mir für meinen Teil nicht vorstellen, weil ich es kenne wie sie ihre Verhaltensweisen und Instinkte auf großer Fläche im Freien ausleben. Trotzdem bewundere ich die zahlreichen tollen Beispiele, die zeigen wie man es seinen Tieren auch Innen schön machen kann. Eine Haltung von Tieren kann und wird nie Artgerecht sein, höchstens vllt. bestmöglich. Lg, DWFreundin Geändert von DWFreundin (15.05.2014 um 17:35 Uhr).
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| Ihr meint also, dass Kaninchen sich dem Rhytmus "ihrer" Menschen schon anpassen können, sprich, sich zumindest teilweise an die Gegebenheiten anpassen können? Also ihre Aktivitäten in die Zeit "umlegen", in der mehr Platz zur Verfügung steht? Ich finde das sehr interessant, ein schönes Thema.
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| Mein Eindruck bisher (halte ja erst seit ein paar Wochen Kaninchen) ist, dass sie sich durchaus an ihre Freilaufzeiten anpassen und sie entsprechend nutzen. Die Nachtaktivität von Wildkaninchen wird ihre Ursache darin haben, dass sie in der Dunkelheit etwas besser vor Feinden geschützt sind. Wenn sie sich sicher fühlen, werden sie aber zunehmend tagaktiver, was auch in Parks und Siedlungen manchmal zu beobachten ist. Kaninchen sind ja nicht in dem Sinne nachtaktiv wie Hamster oder Chinchillas, bei denen auch die domestizierten Formen darauf angewiesen sind, den Tag weitgehend ungestört verschlafen zu können. (Allerdings brechen in solchen Kaninchenpopulationen, die kaum Feinde kennen, dann regelmäßig Seuchen aus, die den Bestand dieser halbzahmen Kaninchen wieder dezimieren). Hauskaninchen, die unbefangen in der Wohnung oder im Garten herumhoppeln, sind nicht auf den Schutz der Dunkelheit angewiesen. Und so wie Wildkaninchen zur Sicherheit viele Stunden des Tages in einem engen Bau verbringen, können auch Hauskaninchen mit einem zeitweise eingeschränkten Lebensraum zurechtkommen, ohne darunter zu leiden, denke ich. Wobei natürlich bedacht werden muss, dass die Kaninchen in ihren Bauten ja nicht nur untätig sind, sondern auch an der Erweiterung des Baues arbeiten. Gelegenheit, ausgiebig zu buddeln und zu knabbern sollten sie natürlich auch in einem kleineren Nachtgehege haben. @DW-Freundin: Dann gib doch einfach mal dein Statement als Züchterin ab In Züchterforen, in denen ich gelesen habe, würden die meisten nur antworten, dass eine 70x80cm große Bucht ausreicht, zuviel Bewegung nur das Verletzungsrisiko erhöht und ebenso die Gruppenhaltung gar nicht zu empfehlen ist...![]() Geändert von Pocket (15.05.2014 um 20:25 Uhr).
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| Ich denke, du könntest in deinem Gehege eine Gruppe halten, vielleicht 6, höchstens 8 Kaninchen. Anders als viele andere Halter und Organisationen sehe ich bei den Mindestmaßen zwei Punkte, die zu wenig beachtet werden: 1) 2-3m³ je Tier ist meiner Erfahrung nach nicht sinnvoll. Ein Einzeltier auf 2m² ist Tierquälerei, eine 10er-Gruppe auf 30m² lebt deutlich artgerechter als ein Einzelnes auf 2m². Natürlich braucht man für die Gruppenhaltung mehr Platz als für ein Pärchen, aber meinen Beobachtungen zu Folge steigert der Platzbedarf nicht pro Tier sondern in Etwa so: Einzeltier - sehr viel Platz, da es ihm sonst todlangweilig ist... Vorübergehende Haltungen sind natürlich immer etwas anderes. Pärchen - braucht recht wenig Platz, hauptsache Stall-/Käfigfrei, die Tiere haben viel Abwechslung... z.B. ein kleines Gehege + ganztägig Auslauf wird ihnen völlig gerecht Kleingruppen (bis zu ca. 10 Kaninchen) - sind oft nicht ganz harmonisch und brauchen deshalb auf jeden Fall ein großes Gehege und viel Freilauf. Sehr große Gruppen (10+ Tiere) - sind meist sehr harmonisch, man kann sie durchaus auf weniger als 3m²/Tier halten Tiere nutzen den Platz der anderen mit, wenn sie in einer Gruppe leben, deshalb wäre bei dem sturen Anwenden der 2-3m³-Regel bei wenigen Tieren (1 Tier) viel zu wenig Platz, bei zwei Tieren den Tieren schnell langweilig (zusätzlich Auslauf!) und bei großen Gruppen leben die Tiere sehr viel artgerechter weil sie den Platz der anderen mitnutzen. 2) Kaninchen brauchen nachts Platz, ein Käfig oder Stall wird ihnen nicht gerecht - jaaaaaa, dem stimme ich zu. Trotzdem ist Auslauf sehr sehr wichtig und macht sehr viel aus, meist mehr als ein "etwas größeres Nachtgehege". Zum Beispiel vermittel ich lieber Kaninchen in ein 3m² Gehege (z.B. Pärchen) das ganztägig 365 Tage im Jahr von morgens bis abends frei im Garten läuft (ein Kaninchentraum) als ein Pärchen in ein 4-6m² Gehege das sie nur selten oder nie verlassen dürfen. Meinen Erfahrungen nach ist sehr wichtig, dass sich Kaninchen nachts bewegen können (egal welche Gruppengröße), also dass sie etwas Fläche haben und wenn sie tagsüber Freilauf bekommen, also auf dieser Fläche nur ihr halbes und nicht ihr ganzes Leben verbringen, macht das sehr viel aus und man kann die Flache entsprechend auch etwas kleiner gestalten. Um das Ganze etwas anschaulicher zu machen: Beispiel 1 Erfüllt "Tierschutz-Angaben 2-3m² je Kaninchen (Pärchenhaltung) ![]() 5,7m² - für das Beispiel gehen wir davon aus, dass das Gehege nie verlassen wird (kein Freilauf). Beispiel 2 Erfüllt NICHT Tierschutzangaben! ![]() Hier lebten eine Zeit lang 11 Kaninchen und 8 Meerschweinchen, das Gehege hat (mit Gartenhaus - dorthin ist ein Durchschlupf) 20m², die Kaninchen laufen fast jeden Tag von morgens bis abends im großen Garten frei. Und jetzt meine Frage dazu: Wo würdet ihr als Kaninchen lieber leben? Euer leben im tierschutzkonformen Gehege verbringen (12 Jahre lang ohne Freilauf!) oder im nicht-tierschutzkonformen Gehege? Ich würde lieber in letzteren leben!
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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| Ich denke, dass einzigste wie man Fläche im Nachtgehege einsparen kann ist Abwechslung! Sowohl bei der Einrichtung (drinnen und draußen) als auch bei Beschäftigungsmöglichkeiten usw... Also mal neue Häuschen, anderes Futterangebot, andere Raufe, neue Tunnel, anderes Gehege... Aber auch da sollte pro Tier genug Platz da sein. Wobei ich mich da saloiv eher anschließe als dieser sturen 3m² Regel. Ein gut strukturiertes Gehege ist viel wert ![]()
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Zitat:
Ich habe jetzt ja etwas Zeit gehabt, über die ersten Posts nachzudenken und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich absolut kein schlechtes Gewissen habe, weil ich meine Größeren nachts auf 8m² halte.Was erwarte ich von einem Nachtgehege? Ich erwarte, dass die Kaninchen sich darin wohl und sicher fühlen (sich also gerne dort aufhalten und sich auch tagsüber gern dorthin zurückziehen, wenn sie eigentlich nciht müssten). Ich erwarte, dass sie sich darin so gut aus dem Weg gehen können, wie es für die Guppenharmonie nötig ist. Ich erwarte, dass sie herumhoppeln können (was deutlich weniger Platz braucht als Toben), dass sie buddeln können, dass sie knabbern können usw. Das ist auf 8m² durchaus möglich, auch für große Kaninchen. Und ich gehe auch so weit, dass ich für Riesen kein so viel anderes Mindestmaß für das Nachtgehege (nicht den Freilauf!) ansetzen würde als für kleinere Kaninchen, denn auch ein Riese kann auf 8m² hoppeln, buddeln usw. Nicht zu vergessen, dass die Kaninchen sich draußen ja allein schon durch die nächtlichen Geräusche nicht so sehr langweilen werden, es gibt nachts sicherlich viel zu lauschen, zu klopfen, zu verstecken. Ich habe mir meine Kaninchen oft genug und lange angeschaut. Sie sind ausgeglichen und wirken auf mich zufrieden. Natürlich haben sie morgens schonmal Hummeln im Hintern, aber dann komme ich ja auch und mache auf und falls es überschüssige Energie gibt, die sich nachts angespart hat, kann sie sich ja dann entladen. Ja, die Fläche für tagsüber könnte noch größer sein, aber ich finde sie für meine Kaninchen so weit ausreichend, dass ich den Eindruck habe, dass sie wirklich glücklich sind. Und ich habe auch nochmal über das Thema "Riese" nachgedacht und fände es durchaus vertretbar, dort noch einen unterzubringen, sofern die Gruppe auf der Fläche des Nachtgeheges harmonisch ist. 120m² finde ich als Fläche zum Toben für einen Riesen nicht fantastisch, aber auch nicht schlecht - das sollten doch Zahlen auf einem ausreichend hohen Niveau sein, bei denen man es sich auch mal gestatten darf, zu sagen "vorher hatte er es schlechter". Noch was am Rande zum Thema Tiere und menschlicher Rhythmus... Katzen sind ja bekanntlich nachtaktiv, ich habe meine nachts aber im Haus, weil ich da das größere Risiko sehe, dass sie überfahren werden. Und was tun sie? Sie schlafen... nicht immer die ganze Nacht lang, aber die meiste Zeit.
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| Guten Morgen, Nico -DW 5,1 kg-, Max -DW 4,5 kg- und Luna -ZW 2,2 kg- hatten bisher unser knapp 15 qm Gehege nachts für sich allein (d.h. Moritz war bis vor drei Wochen auch noch da -DW 2,1 kg-) und das Gehege wurde offensichtlich nachts NICHT vollständig genutzt. Anhand ihrer Köttelspuren konnte ich sehen, dass fast ausschließlich die 8 qm Hälfte genutzt wird. An manchen Tagen sind sogar KEINE Spuren zu sehen. Das heißt, sie haben nirgends geköttelt, nichts gefressen (außer vom Heu im "Schlafzimmer") und alles was ich so hingelegt habe zur Beschäftigung, liegt noch genauso da wie abends. Jetzt wo in der anderen Hälfte die Neuzugänge leben, da kötteln sie natürlich ihr Gehege bis in die letzte Ecke voll - am meisten an der Grenzen zu den "Anderen" ![]() Und tagsüber? Da sind sie seit März auf ca. 260/270 qm Garten. Ich sehe MAL einen rennen und springen. Meist wird nur gehoppelt und rumgesucht oder sie liegen irgendwo rum. Wenn ich in den Garten komme, dann kommen sie und gucken was ich mache. Und nur wenn sie den Hasenschuppen entern können, sind sie wirklich für eine Zeitlang aktiv. Da wird geklettert und "Möbel gerückt" was das Zeug hält. Vielleicht ist eine "Gruppe" von drei Kaninchen zu klein um mehr Aktivität zu zeigen? Das werde ich bald merken, wenn die Babys dazu gesetzt werden. Klar wird es erstmal rund gehen - aber ich meine die Zeit danach, wenn sie sich arrangiert haben.
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| hey, Katzen sind, wie Kaninchen, dämmerungsaktiv und schlafen somit Nachts durchaus... die aktive Phase beider Arten ist früh morgens und spät abends. Weil es mich mal wirklich interessiert hat, was meine Nins nachts treiben, hab ich um 24 Uhr bei ihnen vorbei geschaut als ich heim gekommen bin. Im Gehege herrschte absolute Ruhe, alle saßen zusammengekuschelt in den Klos und schliefen. Lg, DWFreundin
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Nebenei sind sie weniger wendig, haben also enen größeren Kurvenradius und brauchen daher mehr Platz um sich auszutoben . Ich mag die 2-3/qm Regel pro Tier nicht so sehr, ich finde das zu simpel formuliert. Für mich persönlich hat ein Gehege die Mindestgröße von 10qm und ob da dann 2 oder 6 Zwerge drin leben finde ich dann banane denn jeder kann ja die 10qm nutzen. Einen Tagesauslauf auf zig qm kann man meiner Ansicht nach nicht durch eine Gehege ersetzen. Natürlich hat aber nicht jeder die Möglichkeit, das ist auch klar. Man sollte den Tieren einfach so viel Platz wie irgendmöglich verschaffen. Zum Thema Nachtaktiv: Meine Tiere sind nachts definitiv ruhig, aktiv sind sie morgens früh und am späten Nachmittag...je nach Außentemperatur.
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