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| Du hast nichts davon, die Wiese zu waschen, damit bekommst du sowieso nicht runter, was du nicht drauf haben willst - es sei denn, du kochst sie, und das wäre ja nicht wirklich sinnig Wenn du Gemüse fütterst, kannst du dir dieselben Sachen einfangen, denn Salat wächst ja auch auf einem Feld. Auf Wiese zu verzichten, wäre also die falsche Konsequenz.Kotproben kannst du auf Verdacht abgeben (bei Durchfall - und Würmer im Kot sieht man ja sowieso) und eben einmal jährlich vor der Impfung. Du kannst in der Wiese einfach Pflanzen mitpflücken, die natürlich entwurmen, sofern du ad libitum fütterst, damit die Kaninchen selbst entscheiden können, ob sie das brauchen oder nicht. Zu natürlichen Wurmkuren gehören z.B. Hahnenfuß, Lauch, Beifuß, Rainfarn...
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| Ich lasse keine Kotproben machen, es sei denn, es ist was auffälliges, auch nicht vor Impfungen. Mache ich beim mir selbst ja auch nicht ![]()
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| Vor den Impfungen ist das sinnvoll, einfach deshalb weil die Impfungen besser wirken wenn das Immunsystem nicht schon anderweitig beschäftigt ist. Der Vergleich von Hase2 hinkt ganz ordentlich, denn Wurmerkrankungen beim Menschen sind in Deutschland extrem selten, weil die Lebensmittel- und Wasserhygiene bei menschlichem Essen einen recht hohen Standard hat. Das heißt die Gefahr in einen Wurmbefall hineinzuimpfen, ist beim Menschen hierzulande extrem gering, deshalb erfolgen keine entsprechenden Kontrollen. Außerdem wird ein verantwortungsvoller Humanmediziner vor einer Impfung eine Anamnese erstellen, also fragen ob man irgendwelche gesundheitlichen Auffälligkeiten an sich bemerkt hat. Tiere kann man aber nun einmal leider nicht fragen, also muss man mehr kontrollieren weil einem die Selbstbeobachtung des "Patienten" fehlt.
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| da sich die Nahrungsquelle von mir und den Kaninchen zu einem nicht unerheblichen Teil gleichen (gleicher Gemüsehändler etc.)., dürfte auch ein ähnliches Risiko bestehen. Ich habe auch mal gelesen, dass gar nicht so wenig Menschen an unerkannten Wurmbefall leiden. Ich habe mich jedenfalls noch nie vor einer Impfung auf Würmer untersuchen lassen. Eigentlich wurde gar nichts wirklich untersucht, allenfalls gefragt, ob man sich gesund fühlt. Ein paar Würmer oder Kokzidien sind an sich ja auch keine Krankheit, ein fittes gesundes wohlgenährtes Kaninchen kommt damit klar. Geändert von Hase2 (15.05.2014 um 09:34 Uhr).
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| Ok , dann werde ich pflücken und es den Tieren so geben . Ich bin einfach nur froh, dass die Kotproben endlich wurmfrei sind und möchte mir das nicht unbedingt wieder einfangen . Da muss man dann halt mit leben , dass wenn man Wiese füttert ein Risiko besteht sich was einfangen zu können . Ich werde gut auf die Ausscheidungen achten und bei Auffälligkeiten Kotproben weg bringen. Einen Wurmbefall habe ich bei meinen Alten in 10 Jahren nicht 1 mal gehabt . Schon der Gedanke an Würmern einfach ekelig !!! LG und Dankeschön für Eure Beiträge
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Kontrollierst du ab und zu das Gewicht?
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| Die Impfhersteller empfiehlt ausdrücklich nur gesunde Tiere zu impfen, ein Tier mit massivem Wurm- / oder Kokibefall ist nicht gesund. Wie viel oder wenig und ob überhaupt Kokis und Würmer vorhanden sind läßt sich leider nur über eine Kotprobe herausfinden und nicht über die optische Erscheinug des Kots . Es mit dem Menschen zu vergleichen hinkt ein wenig denn der wiegt ja meist mehr als 2kg, abgesehen davon erkranken Menschen nicht selten nach einer aktiven Immunisierung..... Vor dem Impfen würde ich also immer eine Kotprobe abgeben, tut ja nicht weh.
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| Dann müsste man aber auch ein grosses Blutbild anfertigen, Schnupfenabstrich machen, vielleicht noch Röntgenbilder und Ultraschall usw. Aber wer das Geld übrig hat, kann das ja tun, schaden tut es ja nicht.
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| Ich finde ne Kotprobe vor der Impfung auch recht sinnvoll. Was ich aus eigener Erfahrung für ein Lottospiel halte ist der Nachweis von Würmern mit einer KP. Ich habe es leider schon mehr als einmal erleben müssend as die KP negativ war und dennoch Würmer vorhanden waren. Deshalb verlasse ich mich im Punkt Würmer nicht auf Kotproben sondern bin in meinem Fall auf eine regelmäßige Wurmkur umgestiegen.
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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| Was benutzt du für die regelmäßige Wurmkur? Ich habe momentan Futter von einer Wiese, auf der auch Hühner laufen, daher hab ich schon etwas Bammel vor allem vor Kokzidien und so...
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| Zumindest was Kokzidien betrifft, dürfte die Ansteckungsgefahr nicht so hoch sein, da Kokzidien normalerweise artspezifisch sind.
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| Wenn ihr Wiese ad lib füttert, haut doch einfach alle zwei Wochen ein paar Blättchen Wurmfarn rein. Der soll genauso stark wirken wie Panacur und würde bei Bedarf gefressen werden. Ist aber nur bei Wiese ad lib zu empfehlen, denn aus Hunger fressen sollten sie den entsprechend nicht. Da fällt mir ein... Würde Wurmfarn entsprechend auch gegen EC helfen, wenn die Wirkung Panacur ähnelt? Hase2, natürlich könnte man auch vor jeder Impfung einen kompletten Allround-Check machen, aber das ist a) sehr aufwendig und b) sehr teuer und c) für die Tiere super stressig. Klar schaut man sich aber vorher die Kaninchen ganz genau an. Eine Kotprobe dagegen ist a) absolut simpel und b) spottbillig und c) merken die Tiere gar nichts davon. Warum also nicht auf Nummer sicher gehen? Einmal im Jahr kann das nicht verkehrt sein. Du hast auch nichts davon, wenn z.B. ein unentdeckter Kokzidien-Befall vorliegt, in den reingeimpft wird, und am Ende stehst du da mit einer Impf-Myxo oder deine Kaninchen bauen, ohne dass du es merkst, einfach keinen richtigen Schutz auf, weil das Immunsystem schon anderweitig beschäftigt ist.
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| Das kann dir aber auch bei einem bevorstehenden Schnupfenausbruch oder EC ausbruch passieren, zumal eine Sammelkotprobe für sowas auch nichts bringen würde, denn dann müsste man schon von jedem Kaninchen einzeln sammeln, um festzustellen, welches Tier den starken Befall hat, was den Aufwand und die Kosten schon wieder beträchtlich in die Höhe treiben würde, zumindest wenn man mehr als zwei Tiere hat. Aber ich wie gesagt, kann ja jeder machen wie er will.
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| Ich habe eine lange Zeit mit Panacur entwurmt und hatte leider keinen durchschlagenden Erfolg. Auf anraten der Ta nehme ich nun Cuncurat L. Wie einige von euch wissen hatte ich ja lange Zeit mächtige Probleme mit Würmern. Deshalb entwurme ich aktuell regelmäßig in kürzeren Abständen und werde diese aber verlängern auf 2 x Jährlich. Damit versuche ich das in den Griff zu bekommen.
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| Zitat:
Der Unterschied zwischen Parsitenbefall und einem bevorstehenden Schnupfen- oder EC-Schub ist: Ersteres lässt sich mit minimalem Aufwand ausschließen, letzteres lässt sich dagegen überhaupt nicht vorhersagen (ein Schnupfenabstrich oder eine Titerbestimmung bringen dir exakt gar nichts, wenn du wissen willst, wann der nächste Schub kommt!). Was ist das Problem daran, zumindest das, was sich ganz leicht ausschließen lässt, vor einer Impfung auszuschließen? Klar können trotzdem andere Sachen im Kaninchen schlummern, aber das ist doch kein Grund, gänzlich auf die "Vorsorge" zu verzichten.
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