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Vergesellschaftung und wie weiter?! auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By RABBID24

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.03.2014
Beiträge: 7
Michelechen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2014, 15:08

Vergesellschaftung und wie weiter?!


Hallo miteinander,
ich hatte vor einiger Zeit schon einmal von meinem streitenden Brüderpaar (kastr.) berichtet. Seit einer Woche läuft nun die VG. Nach einem Tag waren sie ein Herz und eine Seele, weshalb wir auf ihrem VG Gebiet ihre Gatter aufstellen wollten. Doch da ging der Streit leider sofort wieder los, wir ließen es sie einige Stunden austragen, doch dann entschieden wir uns das Gatter wieder abzubauen und ihnen wieder das gesamte VG Gebiet zu geben (unser halbes Wohnzimmer, ca. 20qm, das Gehege hat dann nur ca.8 qm plus dem täglichen Auslauf). Seitdem vertragen sie sich die meiste Zeit sehr gut, schlafen oft aneinander gekuschelt, putzen sich ausgiebig, fressen zusammen. Aber frühs gibt es dann meist noch einmal kleinere Kabbeleien. Zur Zeit muss immer einer von uns zu Hause sein, um sie zu beaufsichtigen, doch irgendwann möchten wir auch gern mal wieder ruhigen Gewissens zu zweit aus dem Haus, weshalb das Gatter irgendwann wieder her muss. Denkt ihr wir sollten es bald probieren oder wie lange geben wir ihnen noch auf dem großen VG Gelände? Ich weiß das die Konstellation schwierig ist und ein Mädchen Abhilfe schaffen könnte. Dazu müssten wir sie aber wieder trennen bis wir ein passendes Mädchen gefunden haben und sie die Quarantäne überstanden hat. Da sie sich die meiste Zeit aber so gut vertragen, möchten wir ihnen das nicht antun, aber so kann es auch nicht weiter gehen. Wir schlafen jede Nacht auf der Couch und sind 24h am Tag in Bereitschaft, das zehrt an den Nerven...Wie seht ihr das Ganze?



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 13.11.2013
Beiträge: 847
RABBID24 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2014, 15:31

Streiten sie so viel dass ihr sie immer beobachten müsst? Das stresst die beiden wahrscheinlich auch ein bisschen Wieso können sie denn nicht immer in ihrem 8qm Gehege bleiben?
Wenn sie dann übrigens im neuen Gehege sind muss die Rangordnung nochmals geklärt werden! Sofern sie sich gut verstehen kannst du sie eigentlich schon jetzt in das richtige Gehege setzen, wenn es nicht möglich ist dass sie immer im grossen Gehege wohnen dürfen



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__________________
Viele, liebe Grüsse
besucht doch mal meinen Thread:[url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/34876-rabbid%60s-vorstellungsthread.html[/url]



Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.04.2014, 16:33

Wäre es denn möglich, das sie die 20m² dauerhaft zur Verfügung hätten? Viele hier betreiben freie Wohnungshaltung, das ist möglich wenn die Wohnung soweit abgesichert ist, das sich die Kaninchen nicht verletzen können (Kabel, usw.)
Problem ist, das gleichgeschlechtliche Konstellationen nur selten klappen, und dann auch nur auf viel Platz, von daher würde ich mir keine Hoffnungen machen, das sich die Beiden im 8m²-Gehege irgendwann mal verstehen.
Ein Plan B muss also her.



__________________



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.01.2013
Beiträge: 40
klaninchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.04.2014, 22:56

Wenn sie sich so ganz gut verstehen würde ich erst mal für kurze zeit die beiden alleine lassen und dann die zeitabstände immer größer lassen, aber immer nachher gucken, ob alles gut ist. wenn du sie guten gewissens alleine lassen kannst und sie sich immer noch gut verstehen, dann probier es doch einfach mal mit dem kleineren Gehege ausprobieren, und dann lasst doch direkt wenn möglich denn Auslauf zu Verfügung, damit die beiden erstmal wissen dass sie noch immer den großen Platz haben.
LG




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.04.2014, 06:39

Revierveränderung = Revierstreit.

Ihr habt also 2 Möglichkeiten:
1. Die 20qm zu sichern so das die Tiere dort immer sein können.
2. Die Tiere zu begattern und sie tun lassen was sie tun müssen.

Variante 1 wäre natürlich am geilsten.




Ninchen
 
Registriert seit: 16.03.2014
Beiträge: 7
Michelechen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.04.2014, 08:53

Oh vielen lieben Dank für die ganzen Antworten. Wir sind jetzt mittlerweile soweit, dass wir ihnen gern noch ein Mädchen dazu setzen wollen. Selbst wenn sie sich jetzt wieder eine Zeit lang verstehen sollten, ist die Gefahr einfach so groß, dass der Streit immer wieder kommt. Außerdem ist es ja auch für die zwei schöner, wenn sie unter annähernd den Bedingungen leben können wie in freier Wildbahn, also mit halbwegs ausgeglichenem Geschlechterverhältnis.

Wir haben vorher wirklich viel darüber nachgedacht, ob wir ihnen den Platz dauerhaft geben können, aber das ist unserer Wohnung leider so gut wie nicht machbar, zumindest, wenn wir auch noch bequem leben wollen.

Ich habe mal Fotos angehangen, dann könnt ihr sehen, was ich meine.

So wie die Fotos hier angeordnet sind, kann man es sich auch tatsächlich vorstellen. Also die 20qm erstrecken sich in dieser L-Form. Unser Wohnbereich ist also sehr offen gehalten, die Küche mit Glastüren abgetrennt und wir haben auch eine Dachterrasse. Da wo das Gitter an der Wand steht, ist auch das eigentliche Gehege, aber das haben wir eben vorerst wieder zusammen geschoben. Die Kleinen rennen uns immer hinterher, wollen mit ins Bad, in die Küche. Auf der Terrasse waren wir nun schon seit 2 Wochen nicht mehr. Die Absperrung zu "unserem Bereich" ist auch eher provisorisch, weshalb immer jemand da ist, um aufzupassen, dass sie nicht doch mal rüber kommen und sich die Fernseherkabel schmecken lassen. Feste Gatter zu installieren ginge ja noch, aber das Problem, dass wir immer aufpassen müssen, dass die Kleinen nicht mit uns rauskommen, ist echt anstrengend. Deshalb wollen wir die alte Variante mit Gatter und täglichem Auslauf gern zurück.

Die Frage jetzt ist nur: Sollten wir die Jungs, jetzt wo sie sich auf großem Terrain gut verstehen, wieder trennen, während das Mädchen ihre 2 Wochen Quarantäne absitzen kann? Wir haben eins bei unserem Züchter gefunden, das schon ein Jahr alt ist, also nicht auch noch das Flegelalter durchmachen muss. (Ein Vermittlungstier in dem Alter war einfach nicht zu finden) Der Züchter versicherte, dass sie gesund ist, weshalb wir überlegen, nur einen Check vom Arzt machen zu lassen, ihr 2,3 Tage zur Eingewöhnung zu geben, das Gehege aufzubauen, neutralisieren und dann gleich alle 3 zusammen reinsetzen.

Sollten wir ihr die 2 Wochen Quarantände geben, hieße das für uns, wir müssten weitere 2 Wochen so problematisch wohnen, wenn wir die Jungs zusammen lassen ODER die beiden auch wieder einzeln setzen, was ich aber im Moment total blöd fände, weil sie sich bis auf gaaanz wenige kleinere Jagereien sooo gut verstehen und viel kuscheln und putzen.

Aber was denkt ihr, wie wäre es das beste?



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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.04.2014, 09:12

Wie sieht denn die Terrasse aus und wie groß ist die? Könnten die Kaninchen nicht da leben, wäre für sie gesünder und ihr hättet das Gitterproblem nicht mehr in der Wohnung?!

Zu der Häsin, die Jungs müsst ihr nicht trennen, die Häsin kannst du auf genügend Platz, also mind. die 20m², dazu setzen. Klar, etwas Reibereien wird es geben, aber Rammler sind nicht so Revierbezogen wie Häsinnen, also klappt das meist sehr gut. Oder ihr setzt sie auf die Terrasse, wenn möglich, das wäre für alle neues Revier. Die Terrasse muss vorher natürlich gut abgesichert sein, Geländer dicht, usw.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 16.03.2014
Beiträge: 7
Michelechen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.04.2014, 09:47

Wir haben von unseren Vormietern auch auf der Terrasse noch einen abgezäunten Bereich und ein Haus, die hatten nämlich auch Kaninchen. Allerdings haben wir die beiden im Herbst geholt und da waren sie noch so klein, da wollten wir sie lieber drin haben und dann fanden wir es auch schöner, sie die ganze Zeit bei uns zu haben. Außerdem ist das Haus schon ganz schön abgenutzt, auch mit schwarzen Stellen. Und in Schimmel will ich die Kleinen nun nich halten. Wir wollten es auch schon abreißen, aber dann stellte sich die Frage nach der Absicherung nach oben. Wir hatten die beiden mal draußen laufen und keine 5 min später kreiste ein Vogel über uns und die zwei waren panisch. Dann haben wir sie wieder reingeholt. Den abgezäunten Bereich haben wir dann mit Vogelschutz bespannt, aber so groß ist der nicht, als dass sie da immer bleiben könnten und die ganze Terasse bespannen, macht sie für uns auch unnutzbar. Alles schwierig




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.04.2014, 09:58

Hmmm, vielleicht finden wir eine Lösung für die Terrasse...wie groß ist sie denn? Mach mal Fotos davon, das man sich das besser vorstellen kann. Kann man einen Teil für die Nacht absichern und tagsüber auf der ganzen Terrasse Freilauf anbieten?
Das sie auf Vögel so reagieren, ist normal, wenn über meinen Garten ein Raubvogel fliegt (oder ein Flugzeug ) zischen meine Kaninchen auch in die Verstecke, aber nur bei großen Raubvögeln, bei kleineren Vögel reagieren sie gar nicht, da wissen sie, das die keine Gefahr für sie bedeuten.
Und deine Kaninchen schätze ich auf 2kg+, für Bussarde etc. zu groß und wenn du genügend Unterschlüpfe (Häuser, Tunnel, usw.) anbietest, besteht keine Gefahr. Auch hat ein Raubvogel auf der Terrasse zu wenig Platz, um jagen zu können, da wird er sich nicht runterstürzen.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 16.03.2014
Beiträge: 7
Michelechen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.04.2014, 11:12

Oh vielen Dank, dass du dich so mit unserer Rasselbande beschäftigst. Unten sind die Bilder von der Terrasse..hab auch grad mal gemessen. Wenn wir diesen Zaun noch ein bisschen verschieben und das schäbige Haus abreißen und das Ganze dann neu bestücken und vielleicht noch so einen Rasenteppich verlegen, dann könnten wir ihnen tatsächlich 9qm bieten. Und dann auch noch Auslauf auf der restlichen Terrasse sowie ja auch nach wie vor drin, wenn wir die Tür aufmachen. Ein Problem gibts aber immer noch. Wir haben auch ein großes Problem mit Tauben. Man kann ja sehen, dass so Holzlatten auf dem Boden verlegt sind. Da ist, warum auch immer, noch Platz drunter und es sind ständig Tauben da, unter den Latten wie auch auf dem Geländer. Ich versuch die immer zu verjagen, aber natürlich nur mit kurzfristigem Erfolg. Die Tauben und vor allem ihr Kot sind doch totale Keimherde, das ist für die Kaninchen sicher nicht von Vorteil
Und im Winter ist es dann mit Auslauf natürlich auch schlecht, wenn Schnee liegt und wir dann auch ungern rausgehen?!
Wir hätten auch noch eine Alternative zu der Gatterhaltung im Wohnzimmer. Ein kleines Zimmer, das bisher unser Musik und Abstellzimmer war. Das hat allerdings nur so 7,5qm. Aber dort könnten sie auch alle einziehen, dann würden wir umräumen. Bei beiden Varianten können wir natürlich die VG nicht so gut beobachten wie jetzt und auch nicht schnell eingreifen...



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gehege, streit, vergesellschaftung



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