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Ist Wurzelwachstum ein Todesurteil?Hallo, ich bin wirklich verzweifelt. Vor einem Monat wurden schon die Backenzähne unseres 5-jährigen Moglis unter Narkose abgeschliffen, weil sich Spitzen gebildet hatten. Er hat auch immer wieder irgendwie gestöhnt, aber die TÄ meinte erst, es könnte an seiner Liegeposition liegen (wenn er herumhüpft und frisst macht er es nicht). Gestern aber habe ich doch beschlossen mit ihm nochmal zum TA zu gehen und jetzt der Schock: Mogli hat starke Schmerzen an den Backen. Die Spitzen sind nur auf einer Seite, aber beide Seiten tun ihm weh. Jetzt wird er wieder am freitag unter Narkose gelegt, um ihn zu röntgen und die Spitzen nochmal abzuschleifen. Wenn sich, wie vermutet, herausstellen sollte, dass die Backenzahnwurzeln sich in den Kiefer bohren (sog. Wurzelwachstum), meinte die TÄ, dass u.U. nur Einschläfern übrig bliebe. Natürlich werden wir erst einen Zahnspezialisten konsultieren und alles versuchen. Hat jemand Erfahrung damit? Können Kaninchen eventuell ohne Backenzähne leben? Die TÄ meint, wenn es geht, ist es eine sehr schwere OP mit sehr langwieriger Genesung. Bitte helft uns. Mogli geht es sehr schlecht und er hat auch schon in einem Monat 70 gr abgenommen, obwohl er zu fressen scheint. Ich bin völlig verzweifelt. LG
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AW: Ist Wurzelwachstum ein Todesurteil?Danke für die ausführliche Antwort. Mogli wurde gestern unter Narkose gesetzt. Die einzige Spitze wurde abgeknipst und es wurden 4 Röntgenaufnahmen und ein Blutbild gemacht. Zwei Backenzähne (ein oberer und ein unterer) sind richtung Wurzel etwas länger, aber die Zahntierärztin in Dortmund meinte, es würde ihm wahrscheinlich nie zum Problem werden, weil es minimal wäre. Trotzdem muss er ein Mal im Jahr vorsichtshalber geröngt werden. Alle anderen Zähne waren top. Dennoch hatte der kleine Mann auch unter Narkose heftige Schmerzen und hat gezuckt. Nach genauer Betrachtung der Röntgenaufnahmen wird angenommen, dass er eine Kiefergelenk- bzw. Kaumuskelentzündung hat. Das kann autoimmun bedingt sein. Er hat ein Cortison-Depot bekommen und Päppelbrei. Seine Blutwerte zeigten eine Entzündung an. Sie werden aber in ein spezielles Labor weggeschickt, um seine Nieren-, Leberwerte etc. zu bestimmen. AB hat er nicht bekommen, aber ich glaube auch nicht, dass er Verletzungen hat. Am montag sollen wir noch mal anrufen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Was meinst du dazu? Ist das so in Ordnung? Die TÄ meinte, er hätte gute Chancen wieder ganz gesund zu werden. Ich freue mich riesig. LG
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AW: Ist Wurzelwachstum ein Todesurteil?Ja, das hört sich gut an. Ich drücke die Daumen, dass das Cortison seine Wirkung tut und er bald wieder schmerzfrei kauen kann. Mag er den Päppelbrei? Meine fressen ihn leider nicht freiwillig.
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