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Was tun bei EinsamkeitHallo liebe Hoppelfreunde ![]() Mir ist durchausbewusst, dass es schon mehrere dieser Themen bestehen, jedoch nicht 100 prozentig auf mich zutreffend. Erstmal zu mir, da ich ja neu hier bin: Ich habe mir schon immer Kaninchen gewünscht. Also eigendlich seit ich denken kann. Für meine Eltern kamen aber keine Kaninchen in Frage, solange ich sie noch nicht selbst versorgen konnte. Meine Schwester (8 Jahre älter als ich) bekam 2 Kaninchen als sie 5 war. Es waren 2 Weibchen, die sich nach kurzer Zeit nicht mehr verstanden und nur die kleine Hoppel blieb. Aus der heutigen Sicht kann ich sagen, dass Hoppel kein schönes Leben hatte. Sie wurde in einem kleinen Zimmerkäfig gehalten (ca. 1 Quadradmeter). Im Hochsommer durfte sie auch mal 3 Stunden nach draußen in einen gleichgroßen Käfig. Noch dazu wurde sie allein gehalten und oft mit trockenem Brot und Kartoffelschalen gefüttert: ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Hoppel war oft apathisch und biss und kratzte auch mal. Also von Schmusehase keine Spur. Klar, dass meine Schwester nicht allzu draurig war, als Hoppel mit 8 oder 9 verstarb. Aber nun zurück zu meinen Kaninchen. Als ich 8 Jahre alt wurde bekam ich zum Geburtstag einen Gutschein für 2 Kaninchen meiner Wahl von einer befreundeten Züchterin. "Wochen später fuhren wir hin und sahen uns die weiblichen, trächtigen Kaninchen an. Auch hier wurden die Kaninchen falsch gehalten: kleine Boxen von ca. einem Quadradmeter pro Kaninchen. Totzdem: Die Kaninchen waren gesund und gut genärt, die Ställe waren gepflegt. Als der große Tag gekommen war, holten wir endlich das erste Kaninchen ab: ein schwarzes Widderkaninchen, dass später den Namen Trixi erhielt. Sie wurde in einen Außenstall gesetzt (Grundfläche ca. 1,2 Quadratmeter). Eine Woche später holten wir dann einen kleinen braunen Löwenkopf ab, den wir Freddy tauften. Wir setzten die beiden in den Zimmerstall von Hoppel und warteten ab. Nach ein paar Runden, in denen Freddy von Trixi gejagt wurde, verzog sich Freddy in eine Schutzhütte und Trixi legte sich hin. Dann brachten wir beide in den Stall draußen und von daan wohnten sie dort. Genau wie Hoppel wurden sie mit getrocktnetem Brot und Kartoffelschalen, sowie Trockenfutter gefüttert. Bald ließen wir Freddy kastrieren und im Sommer durften die beiden in Hoppels altes Auslaufgehege. Irgendwann bekam ich auch eine Hasenleine geschenkt, die ich allerdings nur mit Freddy nutzte, da Trixi ganz einfach zu dick für diese war. Als ich 10 war kauften wir ein größeres Auslaufgehege, dass etwa 2 Quadradmeter Fläche hat. Trixi hatte inzwischen ein Doppelkinn bekommen. Als ich gerade 12 geworden bin (meine Kaninchen waren also 4 Jahre alt), stieß ich im Internet auf ein Video: Artgerechte Kaninchenhaltung. Nichts ahnend sah ich es mir an und war zu tiefst bestürzt, denn ich hatte alles und wirklich alles Falsch gemacht. Zuerst überredete ich meine Mutter zu einem Auslaufgehege, dass eine angemessene Größe hat. Dann überredeten wir zusammen meinen Vater. Wir sind dann zu einem Baumarkt gefahren und haben Kaninchendraht, der wirklich teuer (5,50 Euro pro Meter) war, gekauft. Dafür haben wir um die 80 Euro bezahlt, wovon ich die Hälfte zu Ostern geschenkt bekommen habe und die Hälfte selber bezahlen musste. Dann bauten wir zu Hause ein ca. 10 Quadratmetergroßes Außengehege auf, dass einfach durch aus dem Stall springen erreicht werden kann. Meine Kaninchen trauten sich aber nicht zu springen und so habe ich sie rausgehoben und reinspringen schien einfach für die beiden zu sein. Sie durften das Gehege bei Wind und Wetter nutzen und hatten großen Spaß daran. Außerdem setzte ich das Trockenfutter in kleinen Schritten ab. Meine Kaninchen entpuppten sich als Buddelweltmeister: Sie gruben einen ca. 5 Meter langen Gang, der ca. 70 cm tief gelegen war und einmal sind sie Abends nicht wieder rausgekommen und mussten drin übernachten. Dann stand ein Reitcamp an, in das ich fuhr. Es war sehr, sehr heiß und als ich wiederkam empfingen mich meine Eltern mit der Nachricht, dass Trixi schon am ersten Tag, den ich weg war an einem Hitzeschock gestorben ist. Als ich nach Hause kam saß Freddy alleine in seinem Stall und erst da brach ich richtig in Tränen aus, denn du hättest ihn sehen müssen: Er war die Traurigkeit in Person. Und jetzt gerade wo ich es schreibe weine ich schon wieder. Jedenfalls saß Freddy einfach nur da, ohne jede Regung, jede Lebensfreude, jeder Lebensmut war aus dem kleinen Kerl gewichen und er tat mit so leid. Sein Fell hatte an Glanz verloren und er fraß kaum etwas. Schon eine Woche später fuhren wir zur gleichen Züchterin, von der auch Freddy und Trixi stammen und suchten eine dehr undominante Häsin aus. Die wir gar nicht mit Freddy zu Vergessellschaften brauchten, da sie sich zwar nicht auf anhieb liebten, sich eher ignorierten, aber keinerlei dominanzgerängel vollzogen. Und so nahmen wir ein namensloses einjahriges, weißes Häschen mit nach Hause, dass weil es noch keinen Namen hatte zuerst scherzhaft Hasenbraten und später Sissy genannt wurde. Ja, und mein Herz ging genau wie Fredys auf: von Tag zu Tag wurde er wieder Lebensfroher und glücklicher. Das interesse aneinander stieg und die beiden wurden zwar nicht ganz so unzertrennlich wie Trixi und Freddy, jedoch gute, sehr gute Freunde. Die immernoch (hoffentlich) glücklich bei mir Leben. Ja, das ist meinen Kaninchengschichte. Soo und nun zu meiner Frage: Mir ist heute bewusst, dass es nicht gut war, sich ein 2. Kaninchen mit einem so großem Altersunterschied zu kaufen. Aber jetzt nicht mehr umkehrbar und ich möchte die trollige Sissy auch nicht mehr missen . Aber langsam und sicher merke ich, wie mein kleiner Freddy altersschwach wird: Er schläft viel und lange, sitzt fast den ganzen Tag in der Schutzhütte und schaut eben wie ein alter Mann zum Fenster herraus. Wenn er dann mal rauskommt, dann streckt er sich zuerst und ist dann wie ein junges Kaninchen: Einen Haken schlagen und sich dann ein bisschen vor sich hin mümmeln. Ich möchte aber nicht planlos dastehen, wenn es meinen kleinen Schatz mal nicht mehr gibt, denn Sissy liegt mir ja auch am Herzen und ich möchte sie keinesfalls länger als nötig allein halten müssen. Meine Eltern sind strikt gegen einen neuen Partner, denn sie sehen dies als einen niemals endenden Kreislauf und möchten keine Kaninchen mehr, wenn ich mal ausziehe. Irgendwo haben sie ja auch recht. Obwohl es mir so viel Spaß macht, die beiden zu verwöhnen und selbst Ausmisten sehe ich nicht als Pflicht sondern es macht mir Spaß. Ob ihrs glaubt oder nicht . Aber da ich ja nunmal minderjährig bin, habe ich das wohl nicht zu entscheiden . Also: Falls Freddy irgendwann sterben sollte, möchte ich für Sissy ein artgerechtes zu Hause finden. Um jeden Preis, das bin ich ihr schuldig. In meiner Gegend gibt es leider kaum Leute, die ihre Kaninchen nicht nur zum Essen halten und deshalb brauche ich eure Hilfe: Kennt ihr eine Organisation/ Privatpersonen im Umkreis Sachsen, die ein solches Kaninchen aufnehemen würden und es selbstverständlich auch artgerecht halten und versorgen. Schon mal vielen Dank im Vorraus ![]()
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| Ich finde es ja gut das du dir schon Gedanken machst was wohin Sissi soll wenn Er zuerst sterben würde. Wenn ich das richtig gelesen habe müßte Freddy 6 Jahr alt sein. Den kannst du noch eine ganze weile haben. Nicht alle, aber viele Kaninchen werden um die 10 Jahre alt.
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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| Vielen Dank! Ja, ich weiß, dass ich, wenn ich Glück habe noch viele Jahre mit ihm erleben darf, jedoch wird er mit großer Warscheinlichkeit eher sterben, als Sissy. Da ich schon einmal erlebt habe, welche Qual auch nur eine Woche alleine für ein Kaninchen ist, möchte ich vorsorgen. Aber die Kaninchenbörse, die es hier gibt kann ich ja nicht nutzen, schließlich habe ich ja noch zwei Kaninchen und möchte diese auch so lange wie möglich behalten. Wenn ich eine Anfrage in der Kaninchenbörse machen würde, müsste ich Sissy ja tatsächlich weggeben, was ich ja zum Glück noch nicht muss, ich möchte einfach nur für den Ernstfall vorgesorgt haben.
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| Hallo !! Das war ja auch eine Lösung für das über gebliebene Tier , wenn der Fall der Fälle eintreten sollte. Kein Tier lebt ewig und da ist es gut , sich vorher schonmal Gedanken zu machen . Sollte einem Deiner Tiere etwas passieren, kannst Du das Pertnertier ja dort einstellen. Es lässt sich nicht vermeiden, dass ein Tier dann kurzzeitig alleine ist, denn man findet nicht von heute auf morgen ein neues Zuhause oder einen neuen Patner !! LG
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ok. Vielen Dank für deine Ratschläge ![]()
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| Stichworte |
| artgerecht, einzelhaltung, gehege, stereben |
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