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Meine Geschichte auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2013
Beiträge: 3
reyman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2014, 20:04

Meine Geschichte


Hallo liebe Tierfreunde.

Mein Name ist Jeff und komme aus Berlin.

Wie alles begann
Ich habe / hatte 3-12 Ninchen. Wuschel, Susi & Krümel.

Ganz am Anfang habe ich Wuschel und Susi bekommen.

Nach ca. 1 Jahr wurde Susi trächtig und hat 10 Junge (2x 5) geworfen.

Ich habe alle 10 zugesehen wie sie groß geworden sind. (Keine angst ich habe alle 10 in gute Hände gegeben die in der Familie verteilt sind) Ein kleiner starb leider nach 3 Monaten. Krümel habe ich behalten und die anderen 8 habe ich an die Familie abgegeben. Das stand so fest. Demnach wurde Wuschel und Krümel auch Kastriert.

Krümel musste ich leider nach ein paar Jahren abgeben. Da er sich mit Wuschel & Susi gar nicht vertragen hat.

Ich habe verschiedenes ausprobiert. Und viele Tipps probiert. Jedoch ging es nie gut und bevor sie sich totbeißen habe ich mich von Krümel trennen müssen.

Mir blieben dann im letzten Jahr noch Wuschel & Susi. Die zwei sind seit ihrer Geburt zusammen. Beide sind 9 1/2 Jahre alt. und auch Gesund. Weder Beschwerden noch Krankheiten.

Der Tag
Am Montag den 31.3.2014 bin ich wie des öfteren wach geworden weil sich die zwei ein bisschen gejagd/gespielt haben. Ich schaue demnach immer in den Käfig und schaue zu. Nach wenigen Sekunden stimmte etwas nicht. Wuschel lag auf der rechten Seite und kam nicht mehr hoch. Ich dachte im ersten Augenblick das er Susi hinterher wollte und daher nicht so schnell aufstehen konnte. Jedoch Fehlanzeige. Ich habe meinen Liebling aus dem Käfig geholt und auf Bett gesetzt. Auch hier ist er immer nach rechts umgefallen. Seine rechte Hinterpfote war nach hinten ausgestreckt. Seine linke konnte er normal einknicken.

Nun dachte ich an einen ausgekugelten Bein oder gar Gebrochen. Mein Tierarzt machte leider erst in 2 Stunden auf somit habe ich Wuschel noch ein wenig im Bett behalten. Und holte sogar Susi dazu.
Nach ca. 60 Minuten schien alles wieder in Ordnung. Er konnte sich wieder hinsetzen und Springen. Als wär nichts gewesen. Dennoch ging ich mit Wuschel zum Tierarzt.

Die Tierarzt Diagnose
Wuschel schien die Hinterpfote von Susi am Kopf abbekommen zu haben. Und demnach ein Schleudertrauma erlitten haben. Er hat daraufhin eine Spritze bekommen und ich sollte ihn dann am nachmittag noch einmal das Medikament geben. Was ich auch gemacht habe. Nachdem ich gesehen habe das er Frisst und sich wie gewohnt verhalten hat.

Der Tag danach
Am nächsten Tag bin ich Arbeiten gegangen früh um 6 Uhr haben sie ihr gewohntes fressen bekommen.

Am nachmittag hatte ich einen Anruf von meiner Mutter. Wuschel ist Tot.

Ich wollte das gar nicht glauben....

Jedoch die Warheit.

Ich war echt am Boden und geschockt. Ich bin nachhause und habe Susi gefragt wo Wuschel ist. Meine Mutter hatte ihn in einer Tüte auf den Balkon gelegt. Dort habe ich ihn wieder raus genommen und bis in die Abendstunden auf dem schoss gehabt und gestreichelt.

Was hatte Wuschel nun?
Ja die Frage stelle ich mir immer noch. Die Tierärztin konnte es mir auch nicht beantworten.

Was passiert mit Susi ?

Ja was mache ich mit meiner süßen ? Sie soll in keinem Fall alleine sein. Jedoch weiß ich nicht in wie fern ich ihr einen Partner zukommen lasse.

Geb ich sie in andere gute Hände ?
Dann habe ich gar keines mehr und dann fehlt mir was..

Hole ich mir einen gleichaltrigen ?
Und ertrage die Schmerzen somit noch öfter ?

Ich weiß nicht was ich machen soll. Der schmerz ist noch immer sehr groß und will Susi im falle einer Abgabe nicht so schnell weggeben.

Nun sitze ich hier und habe euch meine Geschichte erzählt.




Geändert von reyman (03.04.2014 um 20:07 Uhr).
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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2014, 21:09

Oje, das ist echt traurig . Woran er gestorben ist, wirst Du im Nachhinein nicht mehr herausfinden. Da hätte man das Tier einschicken müssen, aber das bringt es auch nicht mehr zurück.
Wenn Du weiter Kaninchen halten möchtest, schau baldmöglichst nach einem Partnertier. Das tröstet Dein Kaninchen und auch Dich . Es ist immer schwer ein Tier zu verlieren, aber das ist leider so und sie bleiben einem wenigstens in Erinnerung.

Du hast vorher von eine Käfig geschrieben....wie ist das zu verstehen? Ich hoffe Du meinst Käfig mit angrenzendem Gehege. Kaninchen brauchen 24 Std viel Platz zum sprinten, Haken schlagen etc. und dürfen nicht in den Käfig eingesperrt werden. Den Fehler machen aber leider viele, weil die Aufklärung zur Kaninchenhaltung etc. gerade von Zoogeschäften völlig falsch erklärt wird. Deshalb kommt es auch schnell zu Streit, Verletzungen ..... . Wenn Du dahin noch gute Infos suchst findest Du sie hier im Forum, auf kaninchenwiese.de und diebrain.de .
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Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2013
Beiträge: 3
reyman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.04.2014, 21:20

Huhu danke für deine Antwort. Am Anfang hatte ich nur einen Doppelkäfig. (2 Etagen) Nach dem Umzug habe ich aber einen großen Gehegezaun gekauft und nahm somit ein gutes stück meines Zimmers ein.


Und wie gesagt das mit dem Partnertier ist so eine Sache.. ich bin mir echt unsicher. Weil mich das mit Wuschel sehrt mitgenommen hat. Das hätte ich so nie gedacht. Vielleicht war es auch der plötzliche Verlust der mich so erschüttert hat. Evtl. wär es mit vorhersehbaren Ereignissen anders gewesen. ich weiß es nicht.

Ich habe mal gelesen das es Stationen gibt wo man sich ein Leihtier ausleihen kann. Und dann wieder abgeben kann. Ich weiß nicht so recht ob das ok ist und ob das gut für beide Ninchen ist.




Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.04.2014, 06:28

Guten Morgen,

würdest du ein Kind zwingen sein Leben lang allein im Zimmer zu sitzen?
Nie spielen zu können, nie mit dem Kumpel streiten und nie mit einem Kumpel zu kuscheln/sich umarmen zu können???

Es gehört für uns Menschen zu unserer Verantwortung den Tieren gegenüber, ihnen Partner zu geben und so erheblich zu ihrer Lebensqualität beizutragen.
Wir zwingen sie mit/bei uns zu leben und sind so dafür verantwortlich das es ihnen gut geht. Egal wie es uns dabei manchmal geht!

Das Tier kann sich nicht dagegen wehren wohin wir es setzen/wo es leben muß, aber es hat das Recht gesund, zufrieden und glücklich leben zu können.
Und das geht nur mit einem Partner seiner Rasse.

Und glaub mir, wenn du siehst wie glücklich (nach der Eingewöhnungszeit) dein Tier und auch das neue Tier ist, wirst auch du glücklich sein.
Den Schmerz der Trennung wirst du den Tieren zuliebe ertragen können.




Ninchen
 
Registriert seit: 16.01.2013
Beiträge: 3
reyman befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.04.2014, 10:45

Hallo Clagiostro,

ich glaube du hast mich etwas falsch verstanden. Ich will in keinem Fall das sie alleine weiter lebt. Das habe ich auch so geschrieben. Ich will einen neuen Partner für sie.

Ich weiß eben nur noch nicht, ob ich sie weggeben soll oder ob ich einen neuen Partner zu mir hole.
Ich frage derzeit in meinem Bekanntenkreis wo die Kinder von Ihr untergebracht sind.


MFG



 
 
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