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Hilfe Ratten! Letzter Ausweg Gift? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 30.05.2013
Beiträge: 24
DaisyDuck befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 12:03

Hilfe Ratten! Letzter Ausweg Gift?


Hallo ihr Lieben!

Wir haben seit ca. 3 Monaten täglich Rattenbesuch.
Würde mich ja im Großen und Ganzen nicht stören wenn sie nicht immer die Schutzhütte vollkacken würden und nicht die Gefahr bestünde, dass sie auf meine Kaninchen Krankheiten übertragen
Wir haben schon mehreres ausprobiert aber sie lassen sich nicht vertreiben.

1. Gehege sichern
Unsere vier Kaninchen haben ein Gehege im Schuppenanbau hinterm Haus plus Ausengehege. Nachts wird die Schuppentür zugemacht, weil das Außengehege nach oben offen ist.
Da der Schuppen ein Eigenbau aus verschiedenen Materialien ist, hat er überall ein paar kleine Lücken. Vor Einzug der Kaninchen haben wir alles soweit mardersicher gemacht.
Doch letztens hab ich mit Entsetzen eine flüchtende Ratte beobachtet, die sich unter einem Türspalt durchgequetscht hat!
Wenn die da durch passen, ist es leider unmöglich den Schuppen rattendicht zu bekommen. Und tagsüber kommen sie halt zur Außengehegetür rein.

2. Falle
Wir haben eine Lebendfalle mit Speck und Nutellasemmel aufgestellt. In knapp zwei Monaten ist nur ein Mäuschen und eine ganz junge Ratte rein gegangen. Aber ich habe die Falle sicher da platziert wo sie sich öfter aufhalten, denn dort war Rattenkot und das Lockfutter um die Falle war auch immer weggefressen. Sie sind wohl einfach zu schlau für Fallen

3. Katzenstreu
Ich hab gelesen, dass vollgepinkeltes Katzenstreu Ratten abschreckt. Wegen den Kaninchen kann ich es ja schlecht im ganzen Gehege verteilen, drum hab ich es mal unter die Schutzhütten weil sich die Viecher da immer versteckt haben. Sie gehen zwar jetzt nicht mehr da unten rein aber zum ganz vertreiben reichts nicht.

4. Nahrungsquelle weg
Man soll ja am besten sämtliche Nahrungsquellen entfernen, dann haben sie keinen Grund wieder zu kommen. Ist ja logisch aber leider nicht machbar. Meine Kaninchen haben rund um die Uhr Salat, Kohl und Gemüse zur Verfügung. Ich will eigentlich nicht umstellen.

Was also kann ich noch machen??
Mir fällt nur noch Gift ein. Aber das möchte ich eigentlich nicht. Habt ihr vielleicht noch irgendwelche Ideen oder Tipps für mich??

Liebe Grüße
DaisyDuck



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 12:32

Mit Gift darfst Du das auf gar keinem Fall versuchen! Ich denke Du musst da sehr geduldig sein und weiterhin mit Lebendfallen versuchen.
Außerdem muss es doch irgendwie möglich sein die Schlupflöcher zu schließen. Wenn sie unter der Schuppentür durchkommen, kannst Du da nicht eine Pflastersteinreihe als "Türanschlag" hinmachen?
Es muss doch auch möglich sein die Ratten gezielt zu suchen, indem Du leerräumst und die Gänge aufgräbst?
Wir hatten bei unserem alten Gehege auch mal das Problem, dass die Ratten sich unter die Pflastersteine Gänge gegraben haben. Wir haben damals die Platten gehoben und alles wieder dicht gemacht und den Ratten aufgelauert und entsorgt...



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 13:15

so brutal das klingen mag, ich halte Schlagfallen für sinnvoller. Schon allein wegen des Gedankens, was mache ich mit dem Viech, wenn es in der Lebendfalle sitzt? Dann müsste ich es selbst töten, woanders aussetzen hilft nicht. Schlagfallen machen binnen Sekundenbruchteilen ihren Job, keine lange Qual wie bei Gift. Zumal das Gift auch für deine Kaninchen gefährlich ist.
Ich würde zuerst den Stall rundrum mit Volierendraht bespannten und die Tür mit einem unteren Anschlag versehen. Das Gehege dann auch mit Volierendraht rundum richtig zu machen, dann musst du nur darauf achten, die Ratten nicht aus Versehen einzusperren...



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Ninchen
 
Registriert seit: 30.05.2013
Beiträge: 24
DaisyDuck befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 14:56

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Außerdem muss es doch irgendwie möglich sein die Schlupflöcher zu schließen. Wenn sie unter der Schuppentür durchkommen, kannst Du da nicht eine Pflastersteinreihe als "Türanschlag" hinmachen?
Es muss doch auch möglich sein die Ratten gezielt zu suchen, indem Du leerräumst und die Gänge aufgräbst?
Der Schuppen hat insgesamt geschätzt 40qm. Es ist leider echt nicht machbar jeden kleinen Schlitz zu verrammeln, wenn die sogar unter Türspalten durchpassen. Dann müsste ich den Schuppen abreißen und nen neuen bauen.
Sie graben sich auch nicht rein (würde gar nicht gehen, ist alles komplett gepflastert), wir vermuten dass sie in einem alten leerstehenden Haus auf dem Nachbargrundstück leben. Sie kommen zum Futtern und hauen dann wieder ab.

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
so brutal das klingen mag, ich halte Schlagfallen für sinnvoller. Schon allein wegen des Gedankens, was mache ich mit dem Viech, wenn es in der Lebendfalle sitzt? Dann müsste ich es selbst töten, woanders aussetzen hilft nicht. Schlagfallen machen binnen Sekundenbruchteilen ihren Job, keine lange Qual wie bei Gift. Zumal das Gift auch für deine Kaninchen gefährlich ist.
Warum hilft aussetzen nicht? Wir haben die junge Ratte am Waldrand ca. nen km von unserem Haus wieder freigelassen.

Es gibt Giftköder, die die Ratten nicht wegtragen können, also auch nicht zu den Kaninchen rein. Nur um meine Katzen mach ich mir da Sorgen, wenn die so ne vergiftete Ratte fangen.
Die sterben übrigens keinen qualvollen Tod bei den Giftködern. Sie schlafen ein und wachen nicht mehr auf weil sie innerlich verbluten. Aber das macht keine Schmerzen.
Ich hab mehr Bedenken bei so ner Schlagfalle, wenns die Ratte nicht richtig erwischt und sie nicht gleich tot ist.
Aber ich bezweifle, dass sie überhaupt an die Falle gehen würden. Ich habe IN die Lebendfalle auf den Boden auch kleine Speckstücke gelegt und sogar die waren am nächsten Tag weg. Aber an den Speck der an dem Spieß hängt sind sie nicht dran gegangen.

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Ich würde zuerst den Stall rundrum mit Volierendraht bespannten und die Tür mit einem unteren Anschlag versehen. Das Gehege dann auch mit Volierendraht rundum richtig zu machen, dann musst du nur darauf achten, die Ratten nicht aus Versehen einzusperren...
Leider habe ich keine hunderte von Euro um so viel Volierendraht zu kaufen, damit ich das alles zu machen kann. Und selbst wenn ich es hätte würde mein Mann mir nen Vogel zeigen und vorher die Kaninchen weg geben, ehe er so viel Geld und Arbeit investiert nur um die Ratten fern zu halten

Ich mag die Ratten ja eigentlich auch gar nicht töten, ich finde sie haben genauso ein Recht zu leben. Aber ich hab echt Angst, dass se die Kaninchen krank machen. Und dass es immer mehr und mehr werden *schüttel*
Also bleibt wohl nichts anderes, wenn sie sich nicht vertreiben lassen




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 15:38

Welche Krankheiten sollen Ratten denn übertragen ausser vielleicht Ungeziefer,was auch jeder Igel oder Vogel einschleppen könnte?
Ist es sicher dass es immer mehr Ratten werden und das obwohl eine Katze am Hof ist?

Dass die Ratten bei Gift "einfach einschlafen" glaube ich nicht,sonst würden die Katzen und Hunde die welches aufgenommen haben nicht jämmerlich krepieren.

"Haben nun bspw. Wanderratten, Hausmäuse o.a. wilde Mausarten (Wühlmausarten, Gelbhalsmäuse, Wadmäuse usw.) oder auch Vögel, andere Kleinnager, Heimtiere wie Hund und Katze, Beutegreifer über Beutetiere – sprich, alle mglw. mit dem Gift in Kontakt kommende Tiere – dieses aufgenommen, verbluten sie langsam und qualvoll über Tage und manchmal Wochen innerlich – unter unbeschreiblichen Schmerzen!!! "

http://www.das-tierhausi.de/aktuelles/rattengift/842.html

Wenn es kein Volierendraht zum Abdichten sein kann eben vielleicht echt Ziegelsteine ringsrum legen?



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Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 16:09

Zitat:
Zitat von DaisyDuck Beitrag anzeigen
Es gibt Giftköder, die die Ratten nicht wegtragen können, also auch nicht zu den Kaninchen rein. Nur um meine Katzen mach ich mir da Sorgen, wenn die so ne vergiftete Ratte fangen.
Die sterben übrigens keinen qualvollen Tod bei den Giftködern. Sie schlafen ein und wachen nicht mehr auf weil sie innerlich verbluten. Aber das macht keine Schmerzen.
Ganz ehrlich, wer zur Hölle hat dir den Unsinn erzählt. Dass sie innerlich verbluten stimmt, aber dabei haben sie höllische Schmerzen. Sie verrecken quallvoll. Nichts mit einschlafen und dann seelenruhig verbluten. Diese Blümchenfantasy schlag dir bitte aus dem Kopf. Wir hatten hier schon einen Fall, wo Jugendliche Rattengift in einem Kaninchegehege verstreut haben (keine Ahnung, wie man so bescheuert sein kann) und die Kaninchen sind nicht seelenruhig eingepennt, nein, die haben um ihr Leben gekämpft und genau das selbe werden die Ratten auch tun, um ihr Leben kämpfen und dabei quallvoll zu Grunde gehen.

Sry aber wenn man schon so einen Mist machen will, soll man auch der Realität in die Augen schauen und sich nicht ein Märchengebilde aufbauen.

Was genau tun die Ratten denn so schlimmes, dass sie unbedingt weg müssen? Bzw. welchen Nutzen willst du daraus ziehen? Ich halte nichts von sinnlosem töten



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 16:28

Ja das mit den Giftködern geht gar nicht. Das ist ganz sicher kein "friedlicher" Tod.
Ich bin auch der Meinung das man keine Tiere tötet nur weil sie einem im Wege stehen.
Ich finde es super, dass Du das auch so siehst.
Es gibt im Baumarkt alle möglichen Arten von Schäumen. Vielleicht könntest Du ja damit kleinere Löcher ausspritzen. Unter die Türe könntest Du unten ein Brett zur Verlängerung anschrauben. Alle größeren Schlitze/Löcher würde ich auch mit Brettern übernageln.
Hört sich jetzt vielleicht doof an aber könntest du den Ratten in dem alten Haus kein Futter auslegen? Da sind sie ja nun mal sowieso schon. Dann hätten sie zumindest keinen Grund mehr in den Hasenstall zu kommen.




Benutzerbild von ♥Cookie♥
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2014
Beiträge: 295
♥Cookie♥ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 17:22

Ich hatte auch mal Ratten das war so eine besondere Art, die hieß norwegische Wanderratte und die hat zwei meiner Hässchen getötet, ich hatte damals so eine Giftfalle da war Futter drin mit Gift. Das tat mir auch leid für die Ratten aber die waren ja auch ziemlich gefährlich. Da deine Kaninchen nicht in Gefahr sind würde ich auch nichts mit Gift machen, sondern Auslauf sichern und zusehen das sie bei dir kein Futter finden, dann hauen die irgendwann von alleine ab. Und dich würde es einfach weiterhin mit der Lebendfalle probieren!



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Viele Grüße!



Ninchen
 
Registriert seit: 30.05.2013
Beiträge: 24
DaisyDuck befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 21:07

Zitat:
Zitat von Fluffys Beitrag anzeigen
Welche Krankheiten sollen Ratten denn übertragen ausser vielleicht Ungeziefer,was auch jeder Igel oder Vogel einschleppen könnte?
Schau mal hier:
http://www.rentokil.de/privathaushalte/schadnager/ratten/ratten-krankheiten-gefahren-schaeden-bei-rattenplage/index.html

http://www.laves.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=20146&article_id=73203&_psm and=23

Zitat:
Zitat von Fluffys Beitrag anzeigen
Ist es sicher dass es immer mehr Ratten werden und das obwohl eine Katze am Hof ist?
Keine meiner Katzen hat bis jetzt auch nur eine Ratte erwischt. Und Ratten vermehren sich rasant.

Zitat:
Zitat von Fluffys Beitrag anzeigen
Wenn es kein Volierendraht zum Abdichten sein kann eben vielleicht echt Ziegelsteine ringsrum legen?
Versteh ich jetzt nicht. Wo soll ich Ziegelsteine rumlegen?

Zitat:
Zitat von Fluffys Beitrag anzeigen
Dass die Ratten bei Gift "einfach einschlafen" glaube ich nicht,sonst würden die Katzen und Hunde die welches aufgenommen haben nicht jämmerlich krepieren.
Zitat:
Zitat von arya900 Beitrag anzeigen
Ganz ehrlich, wer zur Hölle hat dir den Unsinn erzählt. Dass sie innerlich verbluten stimmt, aber dabei haben sie höllische Schmerzen. Sie verrecken quallvoll. Nichts mit einschlafen und dann seelenruhig verbluten. Diese Blümchenfantasy schlag dir bitte aus dem Kopf. Wir hatten hier schon einen Fall, wo Jugendliche Rattengift in einem Kaninchegehege verstreut haben (keine Ahnung, wie man so bescheuert sein kann) und die Kaninchen sind nicht seelenruhig eingepennt, nein, die haben um ihr Leben gekämpft und genau das selbe werden die Ratten auch tun, um ihr Leben kämpfen und dabei quallvoll zu Grunde gehen.

Sry aber wenn man schon so einen Mist machen will, soll man auch der Realität in die Augen schauen und sich nicht ein Märchengebilde aufbauen.
Tut mir sehr leid, wenn ich hier jemandem mit der Aussage zu nahe getreten bin. Ich baue mir sicherlich kein "Märchengebilde" auf um Gift zu rechtfertigen. Ich habe einen Bericht über Rattenbekämpfung gesehen und da wurde das so erklärt.

Zitat:
Zitat von arya900 Beitrag anzeigen
Was genau tun die Ratten denn so schlimmes, dass sie unbedingt weg müssen?
Wie gesagt übertragen sie Krankheiten, auch tödliche. Sie fressen das Futter meiner Kaninchen und kacken die Schutzhütte voll

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Es gibt im Baumarkt alle möglichen Arten von Schäumen. Vielleicht könntest Du ja damit kleinere Löcher ausspritzen. Unter die Türe könntest Du unten ein Brett zur Verlängerung anschrauben. Alle größeren Schlitze/Löcher würde ich auch mit Brettern übernageln.
Bauschaum wär vielleicht noch eine Möglichkeit.
Aber wenn die rein wollen zerfressen die den bestimmt auch. Die haben mir ne Tupperdose komplett zernagt in der Körner und Saaten waren!
Und tagsüber kommen sie dann halt einfach zum Außengehege rein. Das kann ich nicht von oben zu machen, es ist 35qm groß und es steht ein Baum drin.

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Hört sich jetzt vielleicht doof an aber könntest du den Ratten in dem alten Haus kein Futter auslegen? Da sind sie ja nun mal sowieso schon. Dann hätten sie zumindest keinen Grund mehr in den Hasenstall zu kommen.
Sorry, aber dass ich auch noch Futter für die Viecher kauf kommt ja überhaupt nicht in Frage. Wie gesagt möcht ich sie ja eigentlich auch nicht töten, weil ich der Meinung bin dass sie eine Lebenberechtigung haben. Aber dass ich das "Ungeziefer" füttere und ihre Vermehrung unterstütze, nein. Soweit geht meine Tierliebe dann auch nicht.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.09.2012
Beiträge: 694
Fluffys befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 22:13

Ich meinte Ziegelsteine um den Schuppen rum zu legen,so dass eben alle Spalten dicht sind. Ich denke auch dass Ratten diesen Schaum leicht zerfressen würden.

Ich habe noch nie von Fällen gehört dass Ratten tatsächlich Krankheiten übertragen haben, eben nur dass Ratten evtl eine Gefahr für Kaninchenbabys sind.
In jedem Pferdestall sind Mäuse und Ratten,und wenn sie nicht überhand nehmen alles halb so tragisch.

Gift würde ich wirklich nicht einsetzen,das ist für die Ratten eine große Quälerei und für die Tiere die die Ratten evtl fressen ebenfalls. Hab erst vor kurzem von einem jungen Kater gehört der in der Klinik um sein Leben gerungen hat wegen Rattengift,trotz Blutspende hat er nicht überlebt.




Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2014, 23:18

Zitat:
Zitat von DaisyDuck Beitrag anzeigen
Tut mir sehr leid, wenn ich hier jemandem mit der Aussage zu nahe getreten bin. Ich baue mir sicherlich kein "Märchengebilde" auf um Gift zu rechtfertigen. Ich habe einen Bericht über Rattenbekämpfung gesehen und da wurde das so erklärt.

Wie gesagt übertragen sie Krankheiten, auch tödliche. Sie fressen das Futter meiner Kaninchen und kacken die Schutzhütte voll
Es gibt aber eben genug Erfahrungsberichte bzw. auch medizinische Berichte, die genau das wiederlegen Die sind, wie ich finde, eben aussagekräftiger.

Wow. Zu deinen Links fehlen mir die Worte. Nicht etwa, weil ich jetzt Angst habe, dass mich eine Ratte beißt und ich sterbe, sondern dass das Niedersachsäsche Amt so unqualifiziert sein kann. Da wird ein "Bericht" hingeklatsch ohne Quellenangaben oder sonstiges?So ein Text, der keinerlei Quellenangaben oder sonstiges hat, der ist für mich einfach nichts wert, denn wie soll ich verifizieren, dass das stimmt, was da steht? Und komm mir bitte nicht, weil es das Landesamt ist, so gut sind die auch nicht *hust* Rinderwahn, Geflügelpest, Schweinegrippe *hust*

Achja, was dort vergessen wurde zu sagen, dass KANALratten so viele unzähle Krankheiten übertragen können, weil die KANALratten im Abwasser leben und so sich die Erreger einholen können.

Ich glaube aber eher, bei dir sind es Wanderratten, die nicht im Abwasser leben, sondern es sind welche, die an der Oberfläche leben.

Und nebenbei solltest du Wildkaninchen, falls sie bei dir vorhanden sind, von deinen Kaninchen fernhalten, die übertragen nämlich für die Kaninchen tödliche Krankheiten. Mücken übertragen auch diese Krankheiten. Ich wette, theoretisch gibt es genug Lebewesen, die tödliche Krankheiten übertragen, allen voran der Mensch

Und hier noch ein schön geschriebener Text, der erklärt, warum das töten von Ratten/Mäusen nicht okay sein kann.

[url]http://www.rattenzauber.de/wander.htm[/url]

Ich finde deine Argumentation fragwürdig und das mit den Krankheiten kann ich nicht mehr ernst nehmen, es wird viel zu viel Wirbel drum gemacht, so wie die Geflügelpest, die Schweinegrippe, der Rinderwahn. Die Wahrscheinlichkeit, das deine Kaninchen Mysomytose von anderen Wildkaninchen oder Mücken bekommen, ist größer als das die Ratten ihnen eine Krankheit andrehen

Und wie gesagt, sinnloses töten, finde ich scheiße.



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Geändert von arya900 (04.02.2014 um 23:22 Uhr).

Benutzerbild von Selkie
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Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2014, 06:52

Das Problem ist auch: was ist wenn die Kaninchen ausversehen an das Gift drankommen. Sowas kann ja durchaus passieren...
Von einer Userin hier wurden mal die Kaninchen mit Rattengift vergifet. Was daraufhin passiert ist ist hier nachzulesen

http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/26741-rattengift-im-au%DFengehege.html


Ich würde da wohl auch eher versuchen diese Ritze abzudichten. Vielleicht kann man ja von Innen einmal rundherrum Dünne Pressholzplatten festnageln. Bis zu einer Höhe von 60 oder 80 cm sollte ja reichen oder. Diese Platten sind auch meist nicht sehr Teuer (teilweise auch im Bauhaus bei den Resten zu bekommen).

Allerdings frag ich mich grade wie klein diese Ratten sind. Die die ich so kenne sehen nicht so aus als würden die unter einer Tür durchpassen. Aber das kann auch täuschen



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




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wollmonster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2014, 08:48

Versuch mal als Köder in der Lebendfalle Toffifee das hat hier schon immer super geklappt bei Mäusen und Ratten. Du mußt beim aussetzen nur darauf achten das du weit genug von deinem zuhause weg bist.

Gift auf keinen FALL!



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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2014, 10:56

Mit der Aussetzerei gerätst du auch in einen Konflikt: Ratten sind soziale Lebewesen wie Kaninchen auch. Aus ihrer Kolonie herausgerissen, sind sie quasi aufgeschmissen. Sie werden also versuchen, zu ihrer Kolonie zurückzukehren, wenn sie damit Erfolg haben, war die ganze Aktion nutzlos. Wenn sie es nicht schaffen, gehen sie am neuen Standort elendig ein. Gehen sie nicht ein und gründen schlimmstenfalls dort eine neue Kolonie, hast du die dortige Lebensgemeinschaft durcheinander gebracht. Der Gesetzgeber nennt das Faunenverfälschung und stellt es unter Strafe!



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Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2014, 15:10

Diese Sache mit dem Übertragen von Krankheiten ist so ein alter Hut... alle Tiere sind Krankheitsüberträger, wenn sie irgendwo mit irgendeinem Erreger in Kontakt gekommen sind. Aber seit es hohe Hygienestandards in diesem Land gibt und viele Erreger auch (nahezu) ausgerottet wurden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ratten Krankheiten übertragen, extrem gesunken.

Wenn man trotzdem Angst vor Krankheitserregern hat, sollte man sich von allen möglichen Tieren fernhalten, nicht nur von Ratten. Aber vollständig isolieren kann man nun mal weder sich noch seine Kaninchen... und es macht in meinen Augen auch keinen Sinn.

Was den Türspalt betrifft, hätte ich eher Sorge, dass dort auch ein Marder drunter her passt, der den Kaninchen WIRKLICH gefährlich werden kann. Wenn du eine Zigarettenschachtel unter der Tür durchschieben kannst, passt höchstwahrscheinlich auch ein Marder durch.



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Geschrieben am 03.03.2014, 09:39

Ich möchte für mein Problem jetzt nicht extra einen neuen Thread eröffnen, hoffe das ist okay so.
Gestern habe ich beim Füttern am hellen Tag eine Ratte ziemlich nah neben dem Auslauf gesehen. Habe diese dann erstmal verscheucht. Eine Ratte war diese Woche schon mal da. Fressen Ratten denn Möhren und Grünabfälle? Das Müsli kriegen meine noch, bis es aufgegessen ist, das kann aber bestimmt noch den ganzen März dauern... Leider kann ich auch nicht verhindern, dass die Ratten ins Gehege kommen, da die Tür jeden Tag für den Auslauf offen steht.



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Wildchild befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.03.2014, 10:58

Na sicher fressen Ratten Gemüse, warum denn nicht?! Das sind keine lebende Mülltonnen. Ich würde sagen, Du solltest Dich mit den Ratten arrangieren, wenn Du es kannst und für mich klingt es so, als ob Du keine allzu großen Probleme damit hast. Es sind sehr intelligente Lebewesen und sie gehören einfach zur Natur. Ich hatte mal welche im Keller und die haben mein sauteures Katzenpremiumfutter gefunden und gefressen, was glaubst Du wie wunderschön die aussahen, strahlend glänzendes Fell ... Ich mag sie eigentlich und es tut mir weh, wie sehr sie angefeindet werden. Katzen fangen übrigens auch Ratten, ich hatte selber so ein Exemplar und ... die haben die sogar gefressen *brrrr* aber tot umgefallen ist sie davon nicht. Ich rate Dir einfach, sieh es locker und lebe mit Ihnen, ich glaube ganz fest, dass von denen keine größere Gefahr für Deine Nins ausgeht als von einem Menschen. Vorsichtig würe ich nur damit sein, es irgendwem zu erzählen (vor allem keinem Nachbarn), denn wenn Du da an die Falschen gerätst wird es bestimmt unangenehm für Dich. Es gibt so viele Bekloppte da draußen ....



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Beiträge: 814
AliciaNins befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.03.2014, 14:10

Danke Wildchild,

bald gibt es ja kein Gemüse mehr und Katzen gibt es hier eigentlich auch genug.

LG Alicia



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