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Vergrößerte GebärmutterHeyho, ich weiß zwar nicht warum ich einen Thread aufmache, aber ich tu es jetzt einfach mal ![]() Heute war mein Freund und ich mit seiner Dame - Sterni - beim Ta. Sie hat seit längerem immer öfter daneben gemacht und das ist jetzt so schlimm geworden, dass ich entschieden habe, er muss mit ihr zum TA. Nun ja, ich hatte eigentlich angenommen, es wäre nur eine Blasenentzündung oder Blasengries oder sowas in der Art. Tja, da hab ich wohl weit daneben gelegen. Sterni hat eine stark vergrößerte Gebärmutter. Sie ist leider so vergrößert, dass man sie aufn Röngtenbild sehen konnte - und zwar gut und deutlich -, was definitiv nicht normal ist! Das Röngtenbild wurde ursprünglich gemacht, um eine Blasenentzündung auszuschließen, da der TA von anfang an meinte, dass es wohl eher etwas hormonelles ist. Sie hat wohl Schmerzen und massive Hormonschübe. Gut ist, dass es keine Zysten gab und die Gebärmutter nicht vereitert ist, sodass es reelle Chancen gibt, dass es mit Antibiotikum weg geht. Die Blase ist durch die Entzündung in der Gebärmutter auch leicht entzündet, ist aber nicht besonders schlimm. Der Behandlungsplan ist recht simpel, einmal am Tag bekommt sie Antibiotikum - ich weiß gerade nicht welches, gehe aber von Batryl aus - und dann noch ein Entzündungshemmer. Das muss sie jetzt 10 Tage schlucken. Danach muss sie zum Kontrolltermin und es wird geschaut, wie die Gebärmutter ausschaut. Wenn es nicht besser geworden ist, muss sie im schlimmsten Fall kastriert werden. Der TA hat aber gleich gesagt, dass er es so oft schon gemacht hat, dass es bei ihm ein Routineeingriff ist. Das beruhigt schon ungemein! Man könnte jetzt meinen, Sterni hätte große Symptome gehabt, allerding waren die einzigen Symptome, dass sie alles vollgepieselt hat und nur noch auf dem Bett gehockt hat. Sie hat normal gefressen - zum Fressen ist sie sofort gekommen, wenn was gab - sie hat sich sonst auch normal verhalten. Ich wäre von selbst niemals drauf gekommen, dass sie so etwas hat.... Ich bin froh, dass ich ihn zum TA geschleppt habe, mein Bauchgefühl hat nicht gelogen, dass etwas mit Sterni nicht stimmt. Ich hoffe inständig, dass es mit dem Antibiotikum klappt und keine OP notwendig ist. Andererseits bringt es mich zum Nachdenken, ob eine Kastra generell nicht besser wäre, da man solch ein Risiko dann nicht mehr einginge. Was wäre, wenn wir es noch später erst gemerkt hätten? Oder die Gebärmutter eitrig geworden wäre? Oder sich Zysten bilden. Es gibt natürlich für die Kastra auch Kontras, zum einen ist es ein schwieriger Eingriff und dann sind die Kosten nicht gerade gering. Mit 250-300 kann man schon rechnen, bei dem TA wahrscheinlich mehr - wobei ich generell immer mehr bezahlen würde, wenn ich weiß, dass es sich auch lohnt! Andererseits kann so eine unbemerkte Infektion auch das Leben des Kaninchen kosten... Ich bin aber echt am Nachdenken, ob es nicht besser wäre, nach und nach - wenn man das Geld zusammen spart - die Damen zu kastrieren, dann wäre man auf der sicheren Seite oder etwa nicht? Das kann echt eine Gewissenfrage werden, vor allem wenn es schlimmer ausgegangen wäre. Sterni hatte i.wo Glück, dass es nicht noch schlimmer ausgegangen ist Ich hoffe auch, dass keine Komplikationen auftreten.
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| Guten Morgen, ich hatte eine Häsin, die durch Zysten und starke Vergrößerung der Gebärmutter extrem agressiv wurde. Unser TA riet zur Kastration - sie war zwar immer noch eine Zicke hinterher, aber ich war wegen der Gefährdung ihrer Gesundheit beruhigt. Wegen der Kosten frag erstmal nach. Unsere hat in Berlin (allgemein doch etwas teuer die Berliner TÄ) für Häsinnen 120 Euro gekostet. Mit Nachkontrolle und Fädenziehen. Nur Medis (AB, Schmerzmittel) waren extra zu zahlen.
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| Ich vertraue in dem Bezug tatsächlich dem TA, da Dr. Harra sich da wirklich auskennt. Ich denke, wenn sofort kastrieren gemüsst hätte, hätte er uns das auch geraten. Natürlich kann ich nachvollziehen, warum du sofort kastriert hättest, Valentina, da sie doch sehr stark vergrößert war. Ich mache mir allgemein Gedanken, ob ich jedes Weibchen unserer Gruppe kastrieren sollte, vor allem wenn mir der TA sogar versichert, dass es für ihn ein Routineeingriff ist, dann sollten bei der Kastra nicht so viele Probleme auftreten? Oder übersehe ich da etwas? Ich hoffe, die Kosten halten sich in Grenzen, wobei der TA natürlich etwas teurer ist, als normal. Allein die Nachuntersuchung mit Ultraschall wird wahrscheinlich wieder an die 70€ kosten, aber was tut man denn nicht alles für das Tier?
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| Huhu, ich persönlich bin für prophylaktische Weibchenkastrationen. Die Mädels neigen leider doch sehr stark zu Veränderungen und wenn man sie bemerkt, ist es evtl. schon zu spät und das OP-Risiko steigt natürlich, wenn die Mädels schon kränkeln. Ich hatte gerade erst den Fall, dass mein erst 9 Monate altes Weibchen direkt nach ihrer ersten Scheinträchtigkeit eine Gebärmutterentzündung bekam und aus der Scheide blutete. Ich hatte gerade das Stroh im Klo erneuert, als sie reinsprang, und stand rein zufällig auch daneben, als sie wieder raussprang, sodass ich Blut auf und neben ihren Kötteln entdeckte. Sie zeigte sonst überhaupt keine Symptome, war munter wie immer, ich hätte nichts bemerkt, hätte ich nicht zufällig in exakt diesem Moment daneben gestanden, denn anschließend verlor sie kein Blut mehr. Das hat mich wirklich erschreckt, muss ich sagen. Sie bekam eine Woche lang eine Antibiose, meine Haus-TÄ sagte nichts von kastrieren, aber ich machte trotzdem einen Termin in einer diesbezüglich sehr routinierten Praxis. Nach der Woche war die Entzündung immer noch da, die Dame schien dabei nach wie vor kerngesund; ich mag gar nicht denken, was gewesen wäre, wenn ich einfach davon ausgegangen wäre, dass sich das Ganze mit dem AB erledigt hätte. Die OP hat sie bestens überstanden, in dieser Praxis kostet sie mittlerweile nur noch 80€ (vor anderthalb Jahren waren es noch 180), das war sogar günstiger als das Röntgen beim Tierarzt vorher. Nachkontrolle: keine, dank selbstauflösender Fäden und sehr viel Erfahrung. Meine andere Dame ist auch kastriert. Spätestens jetzt steht für mich fest, dass alle Mädels, die vielleicht noch kommen, mit etwa einem Jahr kastriert werden. Veränderungen rechtzeitig zu entdecken, dafür gibt es einfach keine Garantie...
__________________ Geändert von Keks3006 (04.02.2014 um 15:10 Uhr).
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| Zitat:
Gabs kein Nachuntersuchungstermin??? Bei uns wurde direkt vor Ort noch vereinbart ![]() Aber danke, dass du mir deine Meinung mitgeteilst hast. Im Prinzip hast du meinen Gedankengang weitestgehend bestätigt ![]()
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| Ich habe jetzt in diesem Augenblick meine Momo aufm Op Tisch mit einem Tumor im Uterus, Kostenpunkt 420 Euro. Lass sie lieber jetzt kastrieren. LG
__________________ Schluss mit dem Profit auf Kosten der Tiere! Go Vegan!
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| Zitat:
Nach der OP wurde keine Nachkontrolle gemacht, die Praxis macht das inzwischen so gut, dass man unbesorgt ohne auskommt.
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| Sterni scheint es wohl besser zu gehen, Oli meint, dass sie wohl nicht mehr so ängstlich und nervös wirkt. Sie ist sehr ruhig und sitzt immer noch ständig auf dem Bett. Sie frisst aber wie gewohnt. Pandi und Ginkgo kümmern sich auch um sie. Ginkgo saß eh ohnehin 90% der Zeit immer bei ihr und hat sich an sie gekuschelt, Pandi putzt sie regelmäßig und kuschelt ab und auch mit ihr. Die beiden haben eher ein bescheidenes Verhältnis zu einander, da Sterni eine mega Zicke *augenrollen* Er ist aber heil froh, dass die beiden Sterni nicht jagen/ausgrenzen, so wie es sonst oft geschildert wird ![]() Nja auf jeden Fall hab ich mit Oli darüber geredet, wir werden jetzt die medikatöse Behandlung fortsetzen, da es anscheinend Sterni wesendlich besser geht. Dann gucken wir mal, was bei rum kommen und werden auf jeden Fall den TA nochmal wegen der Kastra ansprechen Lg
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| Hallo !! Ich habe nun alle Beiträge gelesen und bin jetzt total verunsichert , ob man tatsächlich eine Kastration auch dann machen sollte, wenn das Weibchen scheinbar gesund ist . Meine Häsin ist fast 6 Jahre alt und hatte auch schonmal Baby´s . Man sagte mir , dass diese Weibchen durch frühere Trächtigkeit eher keine Probleme mit der Gebärmutter bekommen . Ist das so , oder muss ich mir jetzt Gedanken machen wegen Kastration ?Ich habe vorher nur Männchen gehabt . Das ist mein erstes Weibchen , deshalb die Fragen . LG
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| Ich weiß nicht, ob das stimmt. Wenn hier keiner eine Antwort weiß, kann ich ja mal beim TA nachfragen, ob es stimmt oder nicht ![]() Ich mach mir jetzt auch Sorgen um Hoppel Er wirkt matt, er piesel über all hin und wenn er sich zur Seite legt und ich ihn kraulen möchte, zuckt er nur mit den Pfoten und verschwindet sofort iin die Katzenbaumhöhle Dabei mochte er es immer, wenn ich ihn kraule Uhm so wie es aussieht, darf ich auch nochmal zum TA oder was meint ihr? ![]()
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| Sternis Gebärmutter ist nicht mehr entzündet Sie muss nur noch bis Sonntag Medis nehmen :> Der Ta meinte aber, wenns nochmal passiert, würde er sie kastrieren wollen, da es dann wahrscheinlich immer wieder auftaucht. :s
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| Schön, dass sie nicht mehr entzündet ist. Aber ich persönlich würde sie dennoch kastrieren lassen. Wer weiß schon, wie sich ggf spätere Symptome äußern und ob es dann nicht zu spät sein kann.
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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