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Einschläfern-ich verkrafte es nicht dass sie weg ist!Hallo zusammen, ich hoffe hier auf Gleichgesinnte zu treffen denn ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll dass ich mein über alles geliebtes Kaninchen hab einschläfern lassen müssen. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen weil ich die ganze Zeit daran denken musste wie sie in meinen Armen gestorben ist, ich krieg die Bilder nicht aus meinem Kopf wie ich sie das letzte Mal am Kopf streichelte und geküsst hab bevor der Tierarzt sie erlöste. Zur Vorgeschichte-> Vor kurzem entdeckte ich an der Vorderpfote einen Knubbel am Ellenbogen der aussah wie eine Warze, ich beobachtete es und es schien sich nicht großartig zu verändern, sie hoppelte ganz normal, fraß und zeigte auch keine Beschwerden. 2 Wochen später konnte sie plötzlich Ihr rechtes Bein nicht mehr belasten, als ich sie abgetastet hatte und danach geschaut hatte sah ich dass der Knubbel sich rasant vergrößert hatte und sie es auch aufgebissen hatte. Bin sofor zum TA dieser verschrieb Antibiotika von innen (Baytril) und eine Salbe zur Anwendung von außen. Die Entzündung war nach einer Woche weg doch die offene Wunde wollte nicht abheilen. Somit wieder zum TA, dieser hat dann eine Spülung der Wunde veranlasst und die Stelle wurde verbunden. Weitere Behandlung mit Metacam. Zur Sicherheit haben wir eine Gewebeprobe entnommen. Es hat sich herausgestellt dass es sich hierbei um ein Fibrosarkom handelte welches bösartig war ![]() Daraufhin vereinbarte ich unverzüglich einen OP Termin mit der Option auf Amputation der Vorderpfote. Nachdem der Chirug aber die Stelle ausrasiert hatte sah er wie groß der Tumor war (hat schon das Gelenk angefressen) und am Brustkorb haben sich schon weitere Knubbel gebildet, meinte er dass er von einer OP abraten würde da er mindestens 3cm Abstand braucht um das Gewebe zu entfernen er aber den Brustkorb ja nicht entfernen kann:-((( das sinnvollste wäre das Kaninchen von den Schmerzen zu erlösen weil der Tumor mit 100%iger Sicherheit wieder kommen würde. Ich raste in die Klinik und als ich meine Maus so sah wie fertig sie war und wie traurig sie mich angesehen hatte stimmte ich einer Einschläferung zu um ihr unnötige Qualen zu ersparen und sie noch einigermaßen würdevoll gehen zu lassen. Ich weiss nicht ob ich das richtige getan habe, ich mache mir so tierische Vorwürfe, vielleicht hätte ich es doch probieren sollen, doch noch Alternativen aufsuchen aber die Schmerzen die sie hatte standen ihr ins Gesicht geschrieben. Ich komme mir so schäbig vor weil ich das Gefühl hab sie hintergangen zu haben und sie aufgegeben hab obwohl sie bis zur letzten Sekunde Kampfgeist zeigte, fraß und trotz der angeschlagenen Pfote versuchte klar zu kommen. Ich bin so unendlich traurig, ich weiss nicht wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll. Sie fehlt mir so sehr, vor allem war sie so sehr auf mich fixiert und an mich gebunden, war eher wie ein Hund als wie ein Hase. Hat jemand was ähnliches erlebt? ich würde mich freuen wenn mir jemand schreibt mit dem ich mich austauschen kann.....bin am Boden zerstört :-((( Geändert von Esmeralda (30.01.2014 um 13:34 Uhr).
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| Hallo, ich weiß wie du dich fühlst.. Meine Kaninchendame hatte heute morgen ihren OP Termin.. Man hatte mir die Wahl gelassen eine OP zu versuchen, ansonsten hätte man sie direkt eingeschläfert.. Ich hab die OP natürlich versucht und dabei hat sich dann herraus gestellt, dass sie einen Tumor hat, der schon mit der Blase verwachsen war. Die Tierärztin hat sie eingeschläfert noch während der OP, sie hätte sie nicht retten können. Ich konnte sie heute morgen nicht einmal selbst zum Tierarzt bringen, weil ich noch zur Schule gehe.. Es war ein richtig schlechtes Gefühl.. vorallem weil der Tierarzt noch direkt an der Schule ist. Mein Vater hat mir dann bescheid gesagt, ich durfte den Unterricht verlassen um mich noch von ihr zu verabschieden und bin dann danach nach hause gefahren.. Jetzt habe ich mein anderes Kaninchen neben mir sitzen, sie sucht die ganze Zeit nach ihr und trauert..
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| Mein Beileid Du musst dir keine Vorwürfe machen, du hast alles richtig gemacht. Ich musste mein Kaninchen auch schon einschläfern, zuerst war ich auch ganz traurig aber dann bin ich irgendwie aus meinem Schmerz rausgekommen. Du wirst das bestimmt auch schaffen. Hatte das Kaninchen denn ein Partnertier? Mach dir bitte keine Vorwürfe, du kannst nichts dafür. LG RABBID24
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| Hi Zwerkganinchen, danke für die schnelle Antwort, es geht manchmal echt schneller als man denkt. Tut mir so leid für deine kleine Maus, ich weiss wie du dich fühlst.... Das schlimme ist ich hab noch den Tyson, (ihren Sohn) der vermisst sie grade furchtbar....ich weiss nicht was ich mit ihm machen soll....vor allem weil er mehr auf sie fixiert war als auf mich :-( bin am überlegen ob ich ihn weg gebe auf ne Hasenfarm da kann er sich dann ablenken mit anderen Kaninchen. Wie alt war deine Maus? Geändert von Esmeralda (30.01.2014 um 14:38 Uhr).
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| Danke RABBID für die tröstenden Worte, is halt alles so schnell gegangen dass man es gar nicht so richtig realisieren kann. Vor allem wenn man ein sehr inniges Verhältnis mit dem Tier hatte:-( Wie schon oben erwähnt ist ihr Baby jetzt alleine....er war noch nie allein da er ja von Geburt an mit ihr zusammen war:-( Merk auch an ihm dass er sie sucht.....allein halten will ich ihn aber nicht das wäre echt egoistisch
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| Meine kleine war 6 ich suche auch für mein anderes kaninchen einen neuen Partner/Partnerin, da sie jetzt allein ist ..
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| hallo, erst mal mein Beileid, ich weiß leider ganz genau wie du dich jetzt fühlst. Es ist besser dass sie von ihren Schmerzen erlöst wurde! Ich habe Muffin (10 Jahre) im September erst verloren, er lag tot im Käfig, ist aber an Altersschwäche gestorben.. Es ist ein furchtbares Gefühl der leere, ich kann dir den Rat geben an die schönen Zeiten mit ihr zu denken. Nach einigen Wochen wird es dir besser gehen und du wirst glücklich sein wenn du an sie denkst!
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| Hallo !! Herzliches Beileid Im Oktober habe ich mein Bommelchen zu einer Zahnbehandlung zur TA gebracht . Was soll ich sagen. Er wurde dabei so stark verletzt , dass er verblutete . Mein Schatz war 10,5 Jahre alt und ich hatte ihn von Baby an. Er blieb dann erstmal beim TA , da es mir zu gehfährlich war ihn mit nach Hause zu nehmen. Die Blutung stand angeblich und ich wollte ihn bis zum Nachmittag bei der TA lassen . Ich habe kein Auto und mit dem Bus wäre ich im Notfall nicht mehr rechtzeitig zum TA gekommen. Ich hatte nur gesagt, dass er nicht mehr gequält werden soll. Wenn ihm nicht mehr zu helfen ist , dann soll man ihn gehen lassen. Leider war ich zum Schluss nicht mehr bei ihm und wir konnten uns nicht mehr verabschieden . Das war im letzten Jahr im Oktober . Bis heute quälen mich Gewissensbisse , ob ich ihn besser mit nach Hause genommen hätte. Er hatte so viel Blut verloren, man konnte ihn nicht mehr retten. Wahrscheinlich ist mein kleiner Bär gestorben, als die TA in der Mittagspause war . Ganz alleine ohne Beistand. Verzeih mir kleiner Mann , das hast Du nicht verdient . Du warst so ein liebes Häschen und musstest leider Deinen letzten Weg alleine gehen. Seit Nov. 13 habe ich ein neues Männlein aus dem TH . Genauso alt wie mein Weibchen und ganz lieb . Es hilft den Schmerz zu lindern , wenn man sich ablenkt. Ich habe TH angeschrieben, das Internet rauf und runter gesucht . Der neue kleine Mann ist so lieb, aber mein Bommelchen war einzigartig. Jedes Tier ist anders , hat seinen eigenen Charakter . Bommelchen wir werden dich nie vergessen !!! Ich werde nie wieder ein Tier beim TA lassen , wenn es schlecht um das Tier steht. Ich mache mir so Vorwürfe deswegen . Ändern kann ich das nicht mehr , aber man würde das nächste Mal anders handeln !! Dir wünsche ich alles Gute . Versuch schnell wieder einen Freund /in für Dein Tier zu finden, denn die leiden unheimlich. LG
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| Du hast richtig entschieden. Ich kenne das, diese Gedanken: "Was, wenn ich doch falsch entschieden habe? Was, wenn es eine Option gegeben hätte?" Man macht Fehler, ein ganzes Leben lang. "Leben heißt zeichnen ohne Radiergummi." Das ist ein Spruch den ich sehr treffend finde. Aber deine Schilderung zeigt mir, dass du dieses Mal keinen Fehler gemacht hast. Du hast gesehen wie sie litt, wie sie nicht mehr leiden wollte. Du hattest die Diagnose, die unweigerlich den Tod bedeutet. Fibrosarkome sind eine der Krebsformen, bei denen die Prognose wirklich "ungünstig" ist, wie es so nett umschrieben wird. Das Biest hatte schon gestreut und wer weiß, wo noch alles unentdeckte kleine Tumore saßen. Sie wären gewachsen, die Schmerzen wären immer schlimmer geworden. Das hast du ihr erspart - bei Tieren kann man das, Gott sei Dank. Vielleicht hilft dir schon ein wenig, dass es hier viele gibt die deine Gefühle verstehen können. Auch ich gehöre dazu. Man trifft ja ab und an auf Zeitgenossen die wenig Verständnis dafür haben, und meinen es sei ja nur ein Tier gewesen. Das sind sehr arme und bedauernswerte Menschen, denn sie wissen nicht was Tiere einem geben können. Wie du umgehen kannst mit deiner Trauer, das kommt auf dich selbst an. Vielen hilft es, ein Bild aufzustellen und eine Kerze anzuzünden die ersten Abende. Auch ein Eintrag im Regenbogenbrückenthread kann helfen. So groß die Trauer auch jetzt ist, sie wird verblassen. Wann, das kann ich dir nicht sagen, es dauert unterschiedlich lange bis das erste Mal beim Gedanken an ein verstorbenes Tier ein Lächeln übers Gesicht huscht, weil man sich gerade an eine liebenswerte Eigenart erinnert hat. Heute kann ich ohne Tränen in den Augen über die kleinen Anekdoten schreiben, die meine Langohren so geliefert haben, das wirst auch du wieder können. Jetzt gilt es, auch in die Zukunft zu schauen, denn da ist ja dein zweites Kaninchen, und wie du schon geschrieben hast braucht es ja wieder einen Partner. Einen Ersatz für deine verlorene Häsin solltest du nicht suchen, sondern zuerst einmal wirklich nur eine Partnerin für ihn. Ein Herz ist groß, es ist viel Platz darin. Und so wird sich die Neue, erst einmal nur eingezogen um deinen trauernden Witwer vor der Einsamkeit zu bewahren, über kurz oder lang auch in dein Herz stehlen.
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| Du hast dich richtig entschieden. Auch wenn ich denke das es in so Fällen kein richtig oder falsch gibt, du hast auf dein Herz gehört und musst dir deshalb keine Vorwürfe machen! Sie wird niemals ganz sterben, weil sie für immer in deinem Herzen weiter leben wird. Ich denke sie ist dir sehr dankbar das sie auf deinem Arm einschlafen durfte! Fühl dich umarmt LG Lena!
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| Auch von mir mein herzliches Beileid. Du triffst hier auf Gleichgesinnte denn leider kennen fast alle hier diese schreckliche Situation der Selbstzweifel, der Leere, der Trauer. Wir fühlen mit Dir. Ich wünsche Dir viel Kraft. LG Tina
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| Hi Mein Kaninchen starb letzte Woche sonntag am samstag saß sie in der ecke ich dachte sie hat durst und hunger hielt ihr wasser und fressen hin sie wollte aber nichts essen dann ging sie in die andere ecke ich streichelte sie und redete mit ihr und sie war schon ein bisschen komisch ich dachte sie hatte keinen hunger und isst nachher etwas.Dann am nächsten morgen ging ich hin und sie lag das in der ecke und war verstorben ich hatte mir auch sehr große vorwürfe gemacht.Meine Eltern meinten aber das es nicht meine schuld sei und sie warscheinlich krank war oder eine Krankheit geerbt hatte weil einige ihrer Geschwister mit 1 jahr starben.Und nun ist ihre geliebte schwester ganz alleine die beiden hatten sich so gut verstanden das es mir das herz bricht wenn ich sie nun so sehe ich gehe jeden tag raus und mache etwas mit ihr aber ihre geliebte schwester mit der sie alles gemacht hat sie leider nun nicht mehr da.ich hatte auch jedes mal wenn ich zu dem anderem geh diese bilder im kopf ![]() Bitte mach dir keine vorwürfe denn das macht dich nur trauriger blick nach vorne und denke daran das es vielleicht auch das beste für sie war .
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| Ich bin wirklich überwältigt, wie viele Liebe Antworten ich bekommen habe. Es tut gut zu wissen dass man mit solchen Entscheidungen nicht allein da steht. Am meisten plagt mich mein schlechtes Gewissen weil ich mir wie eine Mörderin vor komme, sie hintergangen zu haben obwohl sie selbst gekämpft hat und sie noch normal gefressen hatte und auch am letzten Tag aus dem Käfig kam, was mich sehr gewundert hatte. Aber ihr habt Recht, es wäre egoistisch gewesen das Tier leiden zu lassen. Lieben heißt auch los lassen auch wenn es ins schwer fällt. Viele können so etwas nicht nachvollziehen, dann kommen Sprüche wie: es war doch nur ein Hase.... Doch die Mümmelmänner sind so brutal schlau und menschenfreundlich und intelligent das wissen aber nur echte Kaninchenhalter. Ich danke euch von ganzen Herzen für die tröstenden und aufmunternden Worte sowie Eure Geschichten die mich sehr traurig gemacht haben ( ich fühle mit jedem einzelnen von Euch....
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| Auch ich musste letztes Jahr eine sehr schwere Entscheidung fällen. Im Dezember 2012 bekam mein kleines Böckchen Flöckchen die Diagnose Thymom. Ein Tumor der im Brusbereich wächst und nach und nach die Organe und Luftröhre verdrängt. Er bekam Luftnot. Die Prognose lautete 3 Wochen. Er bekam Medikamente (Herztabletten,Kortison und noch irgendwas). Das schwierige war das es ihm "nur" Phasenweise schlecht ging. An vielen Tage raste er wie immer durch die Wohnung und stürzte sich auf seine Frau und erdrückte sie mit seiner Liebe. Gefressen hat er auch mit viel Appetit. Ich musste es nur sehr klein schneiden damit es nicht so anstrengend war für ihn zu kauen. An schlechten Tagen bekam er keine Luft. Ich bin jedes mal notfallmäßig mit ihm zum Tierarzt. Er wurde mit Spritzen behandelt. Und nach 1-2 Stunden ging es ihm besser. Und es war wieder mein altes Flöckchen. Wann sollte ich ihn gehen lassen? Ab wann ist es Quälerei? Er hatte noch soviele tolle Tage. Aber hab ich ihn schon gequält? Im Mai 2013 hatte ich einen Urlaub (den habe ich gewonnen). Was sollte ich mit Flöckchen machen. So wie ich kann sich keiner kümmern. Er hatte jetzt auch öfters schlechte Phasen und war sehr platt. Ich entschloss mich ihn bei der nächsten schlechten Phase gehen zu lassen. Sein kleines Herz hat noch solange geschlagen nachdem die Tierärztin die Spritze gesetzt hatte. Sie musste zweimal nachspritzen. Er hat so lange gekämpft um bei uns zu bleiben. Aus drei Wochen hat er ein halbes Jahr gemacht. Ich frag mich immer noch. War das alles so richtig? Hab ich ihn zu lange am Leben gehalten oder zu kurz. Ich weiss es nicht. Irgendwann muss man seinen Frieden damit finden. Liebe Grüße.
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