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Ratten - das Ende meiner AußenhaltungLiebe Mümmelfreunde, eigentlich bin auf dieses Forum aufmerksam geworden, weil ich verzweifelt auf der Suche nach Hilfe für mein Problem war. Nun ist es zwar zu spät, aber ich möchte dennoch wenigstens auf ein weit unterschätztes Problem aufmerksam machen. Denn ich habe in der Vergangenheit und auch gegenwärtig immer wieder von Kaninchenhaltern gelesen, die gerade zu "beleidigt" sind und es vehement abstreiten, dass Kaninchen Ratten anlocken können. Aber die Wahrheit sieht anders aus. Übrigens,..es ist nicht das Kaninchen als solches, dass Ratten anlocken kann. Folgendes ist mir passiert: Über ein Jahr waren meine 4 Kaninchen in Außenhaltung. Tagsüber draußen, abends im verschlossenen Stall. Eventuelle Futterreste auf der Wiese wurden jeden Abend aufgesammelt. Außer Wasser, Heu und Stroh war über Nacht nichts im Stall. In diesem Sommer traute ich meine Augen nicht. Am hellichten Tag saust eine Ratte durchs Gehege und als ich aufschreie vor Ekel und Schreck, rennt dieses Biest direkt unter mein Kaninchen "Flocke". Und das Kaninchen blieb ruhig stehen. Meine Nachbarin kam hinzu, sie ist in Bezug auf Ratten schmerzfrei, stampfte mit den Füssen auf und die fette Ratte lief weg. So weit, so gut. Eine Stunde später war ich im Baumarkt, kaufte Holz, Draht und Werkzeug und begann die beiden Ställe so dicht zu machen, dass nur Fort Knox noch sicherer war. Sinnlos, denn sie hatten nun einmal den Weg ins Gehege gefunden und kamen jeden Abend wieder. Erst 3, dann 7 Ratten und sie versuchten alles um in den Stall zu kommen. Nach ein paar Tagen hatten wir ganz viel kleine Hügel Sand im Garten und dachten natürlich an Maulwürfe. Aber weit gefehlt. Die Ratten hatten sich Tunnel in der Erde gegraben und zwar so, dass sie neben und unter den Ställen rein und raus konnten, ohne durch das ganze Gehege laufen zu müssen. Und das obwohl Kaninchendraht unter der Erde verlegt war. Also wieder in den Baumarkt und große, schwere Gehwegplatten gekauft und verlegt. Nach ein paar Tagen wackelten einige dieser Platten, sie hatten sich auch unter den Platten ihre Wege gebahnt. Als ich dann eines Morgens sah, dass ein Teil des Kaninchendrathes, das um den Stall gespannt war, gerissen war, und ich Rattenkot im Stall fand, stand für mich fest, dass ich den Kampf verloren hatte. Ich habe die Ställe entsorgt und alles was an Stroh, Heu und Streu da war. Alles entsorgt. Ich habe die Kaninchen dann mit nach oben genommen.Ich wohne im 2. Stock und habe dort eine ca. 25qm große überdachte Terrasse. 2 große Holzpaletten, Styropor, Folie und Teppich und darüber Stroh. 2 kleine Hundehütten als Wetterschutz und Rückzugsmöglichkeit und alles winddicht gemacht. Es war nicht mehr so groß wie das Gehege im Garten, aber wenigstens war ich die Ratten los. Dachte ich! Etwa 2 Wochen später, als ich abends noch mal die Wasserschälchen auffüllen wollte, huschte etwas an mir vorbei. Nur ein Schatten und ich hoffte inständig auf eine Sinnestäuschung. Am nächsten Tag, als es hell war, brachte ich die Kaninchen in Katzentransportboxen unter und habe dann todesmutig die beiden Gehege auseinandergenommen. Das Schlimmste war für mich die Folie über den Paletten zu entfernen, denn ich hatte furchtbare Angst, dass darunter eine Ratte sitzt. Zwar saß dort Gott sei Dank keine, aber das Bild das sich mir bot trieb mir das Frühstück in die Speiseröhre zurück und ich wußte in diesem Moment, dass ich tagelang entsetzlich juckenden Ausschlag haben werde. Unter den Paletten waren Rattennester, nun wußte ich auch wieso die Hütten der Kaninchen jeden Morgen fast leer waren. Ich hatte mich gewundert warum die Häschen die baumwolle, das Stroh und alles wärmende immer ausgeräumt haben. haben sie gar nicht. Die Ratten hatten sich unter den Paletten das ganze Material gesammelt. Alles war voller Rattenkot und es stank entsetzlich. Ich hab nun aufgegeben. Ich habe alles weggeschmissen, die Terasse 3 Tage hintereinander desinfiziert. Die Tiere leben nun im Haus und haben ein Zimmer zur Verfügung. Das ist natürlich keine Dauerlösung. Also, wer nicht glauben will, dass Ratten auch 2 Stockwerke die Wände hochgehen können, der weiß es nun besser. Ich hätte das nie gedacht. ![]() Ich kenne einige Kaninchenhalter, die bisher nie Probleme hatten. Aber wenn eine Ratte den Weg gefunden hat, dann kommt kurz darauf eine ganze Kompanie. Und sie zu besiegen, das ist nahezu unmöglich. Ich bin so traurig für meine Kaninchen, aber wenn ich abends noch mal ins "Hasenzimmer" gehe um nach dem rechten zu sehen, dann beruhigt es mich sehr zu sehen, dass sie friedlich aneinandergekuschelt im Stroh liegen und diese ekligen Biester nicht mehr an sie heran können.Ich drücke auch allen die Daumen, dass euch so etwas nicht passiert. Eines aber habe ich ganz sicher begriffen: Sollte es jemals einen Kampf geben, Menschen gegen Ratten, hat der Mensch keine Chance. Ganz liebe Grüße Mummelzwerg und die 4 Süßen
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| Hallo, die letzten roten Flecken im Gesicht klingen langsam ab. Ich ekel mich tot vor dieses Viechern. Also das mit den Katzen ist so...ich habe sogar 3 Katzen. Sie sind keine Freigänger, gehen täglich mehrmals auf den Balkon, aber niemals gehen sie raus. Seit diesen Ratten draussen, habe ich meine Katzen aber abends nicht mehr raus gelassen. Ich weiß, dass es für meine Katzen ein Highlight wäre, wenn sie da draussen mal jeder so ein Vieh fangen könnten, wo sie doch instinktiv großartige Jäger sind, aber ich bin hier ganz egoistisch...ich kann nicht anders. Allein der Gedanke, dass meine Schmusetiger die abends in mein Bett kommen, ein solches Biest im Mund hatten und dann mit ihrer süßen kleinen Nase an mich kommen. Da bekomme ich Ganzkörper Plaque, iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii !! Aber, ernsthaft...meine Nachbarin die leider weg gezogen ist, die hatte 2 kater, Freigänger. Und die haben öfter mal eine Ratte gefangen und manchmal als "Geschenk" auch in den Hausflur gelegt. Doch in der Nacht waren die meistens nicht draussen. Und Giftfallen wollten wir nicht aufstellen. Aber jetzt, hat mir jemand gesagt, dass es Fallen gibt mit Ködern wo nur Ratten reinpassen um an den Köder zu kommen. Wenn das so ist, ist das die letzte Alternative. Ich habe seit ein paar Tagen keine mehr gesehen, aber das heißt ja nicht viel. LG
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| buäääh jetzt hab ich angst. ich wohne nicht weit vom bahnhof weg und an der treppe die zum bahnhof führt gibts ratten, die hab ich schon mal gesehen. ohoh. das würde mir ja jetzt noch fehlen. ohoh. also eigentlich sind ratten ja nicht so eklig und sogar verwandt mit unseren ninchen aaaaber hmmmmm
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| Bei uns gibts durchaus auch viel Ratten und Mäuse, jedoch haben wir auch einige Katzen in der Nachbarschaft, welche diese im Zaum halten. Ich weiß noch, dass es vor ein paar Jahren anders war. Da gabs nur eine ältere Nachbarskatze und wir hatten viel mehr Nager, zum Teil sogar im Keller!! Da ich zusätzlich seit 2Jahren einen Hund habe(zwar "nur" ein Mops aber für Ratten reicht der ) sehe und höre ich sie schon länger nicht mehr, außer als Jagdtrophäe..Was mich eher an Ratten stören würde wären mögliche Krankheiten und dass sie beissen. Bekamen deine Kaninchen denn draußen irgendwas in Richtung Körner, Saaten, Trockenfutter oder vielleicht Obst? Ich versteh nicht, wieso sie sich die Mühe gemacht haben nur um ans Heu ran zu kommen.. Ich habe mir immer gedacht so lange ich nichts für Ratten interessantes zu Fressen liegen lasse wäre ich vor ihnen sicher, die stehen ja vor allem auf Kohlehydrate.. Wie groß waren denn die größten Lücken am Gehege? LG
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| Gott sei Dank hast du die Kaninchen rein geholt, nicht wegen den Ratten, die sind eigentlich harmlos, aber wenn ein Fuchs oder Marder den Weg gefunden hätte, dann hättest du mal Kaninchen besessen. Übrigens sind nicht die Kaninchen das Problem, sondern dass du den Stall und die Terasse nicht richtig gesichert hast. Kaninchendraht ist ein Witz, der hält nicht mal Kaninchen ab, geschweigeden Ratten, Marder, Füchse und Co. Wenn nimmt man vierkantdraht, sodass sich nichts durchbeißen kann Deswegen sind die Ratten auch durch gekommen. Wenn ein Marder vorbei gekommen wäre, hättest du dich wohl vor den toten Kaninchen eckeln müssen ![]() Aber das Kaninchen Ratten anlocken, mag ich bezweifeln. Dass wäre auch mit fast jeder anderen Tierart, die ein Beutetier ist, passiert. Sie haben um diese Jahrezeit deinen Stall und die Terasse nur wegen dem Niestmaterial aufgesucht sowie evtl. den Essensresten. Hättest du beispielsweise Meerschweinchen außen gehalten, wäre das auch passiert (Okay, es gibt wenige, die Meerschweinchen draußen halten, ich hoffe, es ist dennoch klar, worauf ich hinaus will)Außenhaltung sollte bei einem gut gesichterten Stall möglich sein, nur sollte man dann auch den richtigen Draht nehmen :s Den Eckel vor Ratten kann ich nicht nachvollziehen, ich liebe meine ![]()
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| Ich schließe mich ayra an! Ein Gehege, das mardersicher ist, ist auch rattensicher - und ein Gehege, in das Ratten kommen, ist eben nicht mardersicher und letztlich wohl nicht mal ausbruchsicher für Kaninchen und damit nicht für die Unterbringung geeignet. Kaninchendraht ist als Abzäunung schon für Kaninchen ein Witz, für Ratten, die unbedingt reinwollen, aber auch für Marder, ist es das erst recht. Es müssen nur wenige Drähte durchgebissen werden und das ganze Sechseckgeflecht lässt sich durch Drücken aufribbeln, sodass in Windeseile ein Loch entsteht, durch das Ratten und Co. kommen und gehen können, wie sie wollen. Die Lösung ist Volierendraht, der ist an jeder Ecke verschweißt und bei ausreichender Drahtstärke quasi unkaputtbar. Der Boden muss ebenso gut mit Volierendraht oder Gehwegplatten gesichert sein und in der Sicherung nahtlos an die Wände des Geheges anschließen. Und dann brauchst du natürlich noch ein Dach, entweder wetterdicht geschlossen bei hohen Gehegen oder eben wieder aus Volierendraht. Dann haben Marder, Ratten und Co. keine Chance (bloß Mäuse, wenn die Drahtmaschen nicht sehr klein sind).
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| Wenn man Ratten mag, kann man offensichtlich nicht ganz objektiv urteilen.Ich hatte auch ganz klar geschrieben, dass keine Essensreste herumlagen. Überall wo Tiere draussen gehalten werden, kann dieses Problem auftreten. Ob im Reitstall, im Hühnerstall oder Kaninchengehege. Es gibt keine 100%tige Sicherheit. Am besten mal schlau machen über Ratten und diese Krankheitsüberträger nicht immer verniedlichen. Ratten übertragen schwere Krankheiten. Die Art der Übertragung von Krankheitserregern geschieht dabei in der Regel über zwei Wege: Zum einen durch Ausscheidungen wie Kot, Urin und Speichel. Die darin enthaltenen Bakterien und Viren werden vom Menschen bei Kontakt mit Haut, Schleimhäuten oder Atemwegen aufgenommen und führen so zur Erkrankung. Daneben fungieren Ratten auch als sog. Vektoren, indem sie zwar Krankheitserreger übertragen, jedoch nicht selber an ihnen erkranken. Hinzu kommt, das bei einer Rattenplage nicht selten auch Parasiten wie Zecken oder Flöhe auf den Menschen übergehen und dabei auch Krankheiten (Bakterien/ Borrelienarten) übertragen können. Früher dominierte die gefürchtete Beulenpest (Schwarzer Tod), heute die folgenden Krankheiten:
Das kann man doch nicht ignorieren!! Geändert von mummelzwerg (12.12.2013 um 15:08 Uhr).
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| Okay, von Ratte auf Mensch...und von Ratte auf Kaninchen? Tollwut; aber ich denke ein tollwütige Ratte hat ganz andere Sorgen als es sich unter deinen Kaninchen gemütlich zu machen. Und du wirst die "ekligen" Viecher ja kaum anpacken, also ist auch hier die Ansteckungsgefahr eher gering. Rattenbisse sind natürlich schmerzhaft, und können böse ausgehen (ehemalige Rattenhalterin), aber normalerweise ergreifen die Nager dann doch eher die Flucht. Die Ratten haben einfach das getan was ihnen in der Natur liegt...sich da eingenistet wo es genügend Nestbau-Material, Wärme, und Futter gibt. Dass sie dir damit auf den Schlips treten können die Tiere ja nicht ahnen. Und deine Kaninchen absichtlich mit fiesen Krankheiten anstecken beabsichtigen sie sicher auch nicht. Ich finde es immer putzig wie sich Menschen über schädliche Viecherlies aufregen...klar nervts mich auch wenn der Marder schon vorfreudig auf unserem Feuerholz thront und darauf wartet schlammige Fußspuren auf meiner Motorhaube zu verteilen, oder ich von einer Feldmaus geweckt werde die klackernd eine getrocknete Erbse über das Laminat verfolgt, aber solange sie sich ihren Lebensraum mit uns teilen müssen, müssen wir auch den unseren mit ihnen teilen. Unsere Haustier-Häschen haben also die Wahl, entweder sie leben draußen und sind einer möglichen (Ratten-)Gefahr ausgesetzt, oder sie leben drinnen und müssen auf "artgerecht" verzichten. Aber die Verantwortung darüber wie es unseren Kaninchen ergeht liegt ganz bei uns. Wir haben sie aus der Wildnis geholt (mal übertrieben ausgedrückt), also haben wir sie auch dementsprechend zu sichern. Ist schon irgendwie paradox...wir domestizieren Tiere, nur um sie dann wieder "wild" (Außengehege) leben zu lassen. Und sind dann angep* wenn uns die ursprünglichen Wildtiere einen Strich durch die Rechnung machen.
__________________ Ich möchte mal genauso sterben wie mein Großvater...friedlich und im Schlaf. Nicht schreiend und voller Panik wie seine Beifahrer. (Stephen King, "Der Turm")
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| Irgendwie finde ich das ziemlich herzlos, wie ihr über die Ratten lästert. Man muss nicht jedes Tier mögen, aber ich kenn das schon: hundewelpen oder Kätzchen: och wie süüüüüß! Hamster, Kaninchen oder meerschweinchen: voll putzig. Und Pferde sind zum reiten praktisch. Aber Schweine oder Kühe: zum essen gut, spinnen,Ratten und Mäuse: igitt, wie eklig. Ich finde Ratten sind bewundernswerte Tiere, sie kämpfen um zu überleben, sie sind intelligent, geschickt und flink. Es sind echte Überlebenskünstler! Und nur wegen der Eitelkeit und dem Egoismus und der Dummheit des Menschen müssen viele Hunde an Rattengift sterben und Kaninchen aus der schönen Außenhaltung weg. Echt traurig
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| Vor 20 Jahren hatten wir unser erstes Kaninchen in Außenhaltung, das Gehege stand nur auf einem Streifen von Gehwegplatten. Unser Hasi hatet sich einen riesigen Bau gebuddelt und lebte da 2 Jahre lang. Erst hatte sich eine Ratte reingegraben, die aber nur ans Futter wollte - Dem Hasi und den Meerschweinchen hat sie nichts gemacht. Leider kam dann eines Nachts noch ein Marder rein, durch einen 3 cm großen Spalt zwischen den Platten. Ich hätte das nie für möglich gehalten aber da die Tiere nicht mehr aus dem Bau kamen, haben wir gegraben - und auf einmal flitzte der Marder heraus. Jetzt habe ich einen "Hochsicherheitstrakt", der Boden des Stalls ist ein Estrich, darauf Split und Gehwegplatten. Das Außennachtgehege ist ebenfalls mit Platten ausgelegt, nur da wo die Weigelie wächst nicht und da kommen immer die Mäuse rein. Bis in den Stall haben sie es noch nicht geschafft, die Katzenklappen überwinden sie nicht.
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| Zitat:
Wichita hat das sehr schön geschrieben, dem mag und brauch ich kaum noch etwas hinzufügen ![]() Ratten übertragen übrigens nicht alle dieser Krankheiten (ist die Liste nicht eh überholt und etwas reißerisch !?) sondern viel mehr die Rattenflöhe. Wenn die Menschen ihre Ausscheidungen auf die Straße kippen, wie damals in Zeiten der Pest, dann sind sicher nicht die Ratten schuld - ihr "Pech" war es, dass sie widerstandfähiger und anpassungsfähiger als die Menschen waren und sind. Man kann nicht Wildtiere as ihren natürlichen lebensräumen verdrängen und sich dann beschweren, wenn sie auch ein Plätzchen in Anspruch nehmen um überleben zu können ![]()
__________________ Fit for 2016: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin ![]() Besucht uns doch mal : [url]http://www.facebook.com/Langohrterrortruppe[/url]
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| Ich bin zwar auch der Meinung das es in der Fürsorgepflicht des Halters liegt, diese weitestsgehend vor Unheil, Freßfeinden, usw. zu schützen. Und ich bin auch der Meinung das Ratten tolle Tiere sind. Allerdings haben wir es hier mit einer Tierhalterin zu tun, die offensichtlich eine starke (Angst) Phobie hat. So eine starke Phobie kann einem das Leben sicher schwer machen und ich kann deshalb die Reaktion schon auch verstehen. Allerdings darf die eigene Angst nicht zu einer verallgemeinernden Ablehnung und Panikmache führen.
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| klar können Ratten schlimme Krankheiten übertragen, dafür sind sie nicht umsonst bekannt. Und mit Sicherheit auch auf Kaninchen, denn die sind sehr eng verwandt mit Ratten. Mir stellt sich nur die Frage: Können Wildkaninchen das eigentlich auch? Also so schlimme Krankheiten übertragen? Denn die findet ja keiner eklig, oder?
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| Ratten können durch Futter angezogen werden, da helfen nur zwei Dinge: 1) ein mardersicheres/rattensicheres Gehege aus Volierendraht 2) Keine Getreide/Saaten/Trockenfutter-Fütterung ohne Aufsicht, ohne Aufsicht nur Grünfutter, Trockenkräuter, Zweige und Heu. Wenn man ihnen nichts bietet, zieht man sie auch nicht an.
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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| Wow, das erste Mal seit Ewigkeiten, dass ich mal wieder was schreibe. Ich habe meine ersten Kaninchen vor über 30 Jahren "angeschafft" und schon damals hatten wir Katzen und auch wilde Ratten. Die Katzen haben sie gut dezimiert und in Schach gehalten, wie es ihre Natur war und ich hatte nie eine Ratte im Stall, aber immer wieder auf und in der Nähe des Stalles. Nun habe ich wieder Kaninchen in Außenhaltung und diesmal stehen sie inmitten eines Vorgartens mit FÜNF Hunden und SECHS Katzen. Und es gibt weder Ratten, noch Rattenkot noch Anzeichen, dass mal eine vorbei schaut. Hingegen im Pferdestall haben wir keine Katzen und nur zwei Hunde, die weitestgehend im Haus sind. Hier kann man mindestens einmal die Woche eine Ratte sehen. Sie bauen sich Gänge im Mist und klauen Futterreste, die die Pferde fallen lassen und die im Stroh landen. Seit zwanzig Jahren lebe ich quasi auf Rattengebiet. Ich entferne die Hinterlassenschaften der Biester und lebe damit, dass wir sie zwar dezimieren können, aber niemals ganz weg kriegen. Keine der o.g. Krankheiten ist in zwanzig Jahren bei uns aufgetreten und ich wette, dass es das wohl auch nie werden wird. Wir müssen die Viecher nicht mögen (tu ich auch nicht, die haben mir ne gute Abschwitzdecke in einer Nacht zerlegt), aber ich kann nicht in Panik ausbrechen. Mein Pferd passt nämlich nicht ins Gästezimmer und wäre damit auch kaum zufrieden.
__________________ Beware of the weeping Angel! Don`t blink! Don´t turn away! Run! Basically run!
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| Wir hatten mal einen Nachbarn, der hat seine geangelten Fische an seinem Komposthaufen geschuppt und ausgenommen....die Folge war, dass sich bei uns Ratten unter dem Kompost mit Weg zum alten Kaninchengehege bauten und unter die Platten gruben. Für uns stand auch sofort fest, dass wir da keinen Ratten dulden, schon allein, weil die sich ja dann super vermehren und ich auch bedenken hatte, dass den Kaninchen was passiert. Außerdem sind Ratten im Garten auch für alle Nachbarn ein Grund einen hinzuhängen, wenn man schuld daran ist, dass sich die ansiedeln. Wir haben die Ratten ohne Gift beseitigt und waren sie zum Glück los. Da das im Winter schlechter geht, bei der Menge und die Viecher auch auf den Balkon hoch sind und man da auch nicht einfach schnell alles ganz dicht machen kann, finde ich die Möglichkeit mit dem eigenen Kaninchenzimmer eine gute Lösung! Über den Winter kannst Du mal fleißig überlegen, wie Du das Gehege renovieren kannst, damit da kein anderes Tier mehr reinkommt, dann können sie wieder in den Garten und Du hast Dein Zimmer wieder .Ich hab jetzt kein Problem, wenn sich mal ne Ratte verirrt, aber wenn sie sich dann richtig breitmachen, da MUSS man was dagegen tun. Von dem her hast Du die sinnvollste Lösung gemacht. Vielleicht hast Du ja jemand, der Dir Fallen aufstellen kann und sich um die Entsorgung kümmert ![]()
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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Man sollte hier bitte doch unterscheiden, ob man von normalen Ratten aus geht (Und die, die bei dir waren, werden wahrscheinlich normale Ratten gewesen sein) oder doch Kanalratten, die in den Abwässern leben. Achja und hier noch ein Wiki Artikel, da kannst du nachlesen, dass die Wanderratte zumindest in Europa nichts mit der Pest zu tun hatte, zumal heute auch noch andere Maßstäbe (beispielsweise Hygiene der Straßen und Umland) eine Rolle spielen. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderratte#Krankheits.C3.BCbertragung[/url] Zu Tollwut und Flöhen/Zecken sage ich: Tollwut ist fast ausgerottet und man erkennt deutlich, ob ein Tier tollwütig ist oder nicht und Flöhe und Zecken kannst du dir auch so einfangen. Insbesondere Zecken fängst du dir ein, wenn du beispielsweise auf eine Sommerwiese gehst. Ist jetzt die Sommerwiese böse? :s
__________________ Geändert von arya900 (13.12.2013 um 00:23 Uhr).
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