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Veränderung an der HinterpfoteHallo zusammen Ich habe ein Kaninchen Tifa die leider eine Veränderung an der Hinterpfote hat. Also dort wächst Geschwürmäßig irgendwas vor sich hin. Ich war mit ihr bereits ein mal beim Tierarzt um es raus zu operieren. Der Tierarzt meinte jedoch schon das die Gefahr besteht, dass es wiederkommt. Das war vor ca einem halben Jahr. Nun ist es wieder da, noch stärker gewachsen als vorher und inoperabel da es bis an den Knochen ran geht. Er meinte nun das er es unter "normalen" Bedingungen nicht mehr raus schneiden kann. Die einzige Möglichkeit bestünde darin, es komplett bis auf den Knochen weg zu schneiden und danach eine ca 3 monatige sekundäre Wundheilung durchzuführen mit jeden zweiten Tag Verband wechseln, eincremen etc. Evtl zu Unterstützung noch Zelltransplantation. Das ganze beliefe sich nur OP mäßig auf ca 300 Euro. Der Arzt selbst meinte, da sie ja "schon" 4 1/2 ist würde er dazu nicht raten. Immerhin werden Kaninchen nur 4-5 im Schnitt, sagt er. Man könnte sie halt einschläfern lassen, nochmal operieren oder im Käfig auf Zewapapier halten damit die Wunde nicht gereitzt wird und auf geht. Jetzt stellt sich mir die Frage was mach ich mit ihr? Ich finde einschläfern ungerecht, da sie nur ein Problem mit der Pfote hat aber sonst putzmunter ist (aber ich glaube schon das sie Schmerzen hat, da sie humpelt und dran rum knabbert) Sie allein im Käfig auf Zewapapier zu halten um die Wunde zu schonen ist für sie eigentlich genauso grausam, da sie gewöhnt ist mit 2 anderen draußen zu leben (Balkon mit Holzplattenauslage). Noch eine Op mit solchen Konsequenzen in ihrem Alter, ist das ratsam? Zumal sie dann definitiv 3 Monate alleine drinnen hocken muss. Bisher bin ich erstmal so verblieben, dass ich sie eine Weile drin halte bis die Wunde hoffentlich erst mal wieder zugewachsen ist, dann wieder raus zu den Kameraden. Falls das Etwas weiter wachsen sollte, müsste man vll gucken ob man es in gewissen Abständen mal "stutzen" könnte damit es nicht so sehr behindert. Ich hatte auch drüber nachgedacht irgendwie so eine Schmerzmitteltherapie zu machen damit sie damit keine Schmerzen hat. Ist das alles Blödsinn oder gar nicht möglich? Wäre um Ratschläge dankbar Shay
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| Kannst du vielleicht ein Foto davon einstellen? Wenn es nach der OP wieder gekommen ist, (schnell?) größer wurde und sich bis an den Knochen gefressen hat kann es durchaus etwas bösartiges sein. Eine amputation, vielleicht nur die Pfote und nicht das ganze Bein, fänd ich da ratsamer als nur dran rumzuschnippeln. Die Wunde wäre dann sauber und klein im gegensatz zu der 3-Monate-Therapiewunde. Ist ausgeschlossen, dass es kein Abzess ist? Wurde schonmal eine Medikamentenkur gemacht um zu sehen ob es dadurch kleiner wird? Das "stutzen" finde ich auch gefährlich, da das ganze so noch weiter ins umliegende Gewebe wachsen kann, bzw gegbenenfalls den Knochen beschädigen kann. Einen anderen TA würde ich auch auf jeden Fall empfehlen, wenn bei ihm Kaninchen nur ca 5Jahre werden ![]() Viel Glück&LG
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| Hallo. Also erstmal würde ich die kleine Maus ganz schnell wieder zu den Kumpels setzen, denn, so wie es jetzt ist, hat sie nicht nur die Schmerzen in der Pfote sondern auch noch ein ungewohntes Klima (drinnen) und ist plötzlich einsam und von ihren Kollegen getrennt. Viele Kaninchen verlässt dann ganz schnell der Lebensmut. Außerdem kannst du sie schon nach ein paar Tagen nicht mehr einfach raussetzen, weil zu kalt und zu lange von den anderen getrennt (dann gibts Stress, und der wäre ja in ihrer Situation nicht gut). Ansonsten möchte ich mich den anderen anschließen: Ab zu nem anderen Tierarzt. Falls letztes Mal ne Probe eingeschickt wurde und es ein Abszess mit bekanntem Erreger ist, kann man es auch mit einem Antibiotikum probieren (aber ein erregerspezifisches und nicht einfach irgendeins!!), wenn es ein Tumor ist, würde ich in dem Alter durchaus noch zu ner OP raten. Habe letztens ein Kaninchen gepflegt, dass im Alter von 8 Jahren noch ne Tumor-OP überstanden hat, und das bei einem totalen Stümper-Tierarzt, der es versucht hat in Vollnarkose zu legen, noch mal nachgespritzt hat und das Kaninchen dann unoperiert wieder nach Hause geschickt hat (weil es nicht eingeschlafen ist), um dann 2 Wochen später einen Neuversuch zu starten -.- (ich war nicht mit, hab es nach der OP nur verpflegt. Wäre ich mit gewesen, hätte der sich was anhören können...) Dieses Tier hat danach noch ein halbes Jahr gelebt, aber die Haltung war auch unterirdisch. Es ist im Sommer vermutlich an einem Hitzschlag (kein Schatten) gestorben :-( Was ich sagen will: 4 1/2 ist bei einem sonst gesunden Kaninchen kein Alter, das gegen ne OP spricht ;-)
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| Huhu =) Danke schon mal für eure Tips. Ich denke ich werde wirklich noch zu einem anderem TA fahren und diesen fragen. Eingeschickt wurde meines Wissens nichts, da der TA gesagt hat das ist nicht nötig. Ich glaube auch ich kann sie damit nicht so leben lassen, denn sie geht immer wieder ran. Gerade jetzt nach dem letztem TA Besuch wo sie unter Narkose gestellt wurde und ich sie ja zum aufwachen drinnen hatte ist sie ständig ran gegangen, nicht mal einsalben funktioniert richtig weil sie es gleich wieder alles ableckt. Sie stellt die Pfote auch überhaupt nicht auf den Boden ab, sondern nimmt sie sofort bei Bodenkontakt wieder hoch. Ansonsten ist sie munter, frisst, trinkt, ist aufmerksam und kämpf mit dem Zewapapier (Decken und andere Tücher kann sie irgendwie nicht leiden). Noch eine Frage zur Amputation. Kommen Kaninchen gut klar wenn eine Hinterpfote fehlt? Ich mein die benutzen sie ja für ihre Alarmsignale und sitzen etc. Ich berichte dann wieder, wenn sich was neues ergibt.
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| Klar kommen die mit einer fehlenden Hinterpfote zurecht. Sie müssen sich halt dran gewöhnen. Fände ich besser als dauernd diesen Schmerz.
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| Zitat:
Natürlich müssen Tumore immer in die Pathologie geschickt werden. Bitte gehe umgehend zu einem anderen TA, wenn man die Pfote noch retten kann wäre das natürlich super!
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| Zitat:
*Ironie an* Warum soll man das denn in die Pathologie schicken? So ein Aufwand. Es ist doch nur ein Kaninchen *Ironie aus* ![]()
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| War heute bei einem anderem TA. Die Ärztin meinte es handelt sich dabei um eine Liegeschwiele. Sie fand es ein bisschen komisch da Tifa kein Übergewicht hat und es nur auf einer Seite ist und nicht wie normal auf beiden. Sie vermutet das sich vielleicht an der Pfote einfach mal eine kleine Wunde infiziert hat das es jetzt so ausgeartet ist. Die Ärztin meinte auch es ist totaler Unsinn sie nur deswegen einzuschläfern und operieren müsste man auch nicht. Wir behandeln die Pfote jetzt mit Salbe und Verbänden, damit die Wunde zurückgeht und sich wieder schließt/abheilt (Salbe ohne Verband so wie es der andere TA gesagt hat fand sie auch Blödsinn, da sich Kaninchen so etwas normalerweise ja sofort ablecken und die Wunde wieder reizen - so war es bei ihr auch, kaum war die Salbe drauf war sie dran). Das ganze dauert etwas da die Liegeschwiele schon recht groß ist, aber sie hatte auch schon einmal ein Riesenkaninchen da, was diese Schwielen auf beiden Seiten hatte und das haben sie auch in den Griff bekommen. Haben zur Unterstützung so Brausetabletten fürs Trinkwasser bekommen die die Wundheilung nochmal unterstützen. Tifa zuppelt ab und an mal am Verband, aber sonst belastet sie die Pfote wieder und läuft schon mehr und springt auch schon. Dienstag haben wir den nächsten Termin um mal zu schauen wie es bisher geworden ist. Bisher Fazit also gut =) Ich glaube zu dem anderem TA geh ich nicht mehr..er ist zwar etwas günstiger, aber da investiere ich lieber doppelt so viel und habe glückliche und gesunde Kaninchen.
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| Das hört sich doch gut an! Das Einzigste, was mir nicht gefällt, ist die Brausetablette fürs Trinkwasser. Meine Kaninchen z.B. trinken sehr wenig, weil sie die Flüssigkeit in erster Linie übers Grünfutter aufnehmen. Hier würde ich evtl. mit Globuli arbeiten. Kann Dir nur nicht sagen, welche Du da haben müsstest.
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