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RHD Impfung,ja oder nein?Mein Kaninchen lebt in der Wohnung. RHD Impfung ja oder nein. Hat jemand schlechte Erfahrungen infolge einer solchen Impfung gemacht?Sind die Risiken einer RHD Impfung hoch?
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| Gegen Myxo lässt du impfen? Jede Impfung kann Nebenwirkungen mit sich ziehen.
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| ja, alle 6 monate. Welche Nebebwirkungen kennst Du?Würdest Du RHD impfen?Habe Angst, daß ich das mal über Schuhe oder Kleidung anschleppe oder ein infiziertes Insekt ihn sticht.Meine Tierärztin meint, RHD ist nicht unbedingt nötig.Bin total unsicher.
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| Zitat:
Und ob geimpft wird muss jeder für sich selbst entscheiden. Zitat:
Ja, es gibt die Kombiimpfung, aber es gibt auch die "alte". Man muss RHD nicht zwangsläufug impfen lassen.
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| Soweit ich weiß ist bei RHD die Impf-Nebenwirkungsrate kleiner als bei Myxomatose. Meine hatten nie Probleme, ich gehöre auch zu den Impfbefürwortern. Jedoch muss das tatsächlich jeder für sich selbst entscheiden, wie Pinkie schon sehr richtig geschrieben hat. Vielleicht hilft es dir bei deiner Entscheidung, weitere Tierärzte in deiner Umgebung zu befragen, und auch einen Blick in die Seuchenkarten der letzten Jahre zu werfen. Die sind zwar nur ein schlechtes Abbild der tatsächlichen Situation, weil längst nicht alle Fälle gemeldet werden, aber ein wenig hilfreich bei der Entscheidung können sie doch sein.
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| Anstatt sich Seuchekarten anzuschauen würde ich eher beim Forstamt anrufen. Die haben einen besseren Überblick über das Geschehen in der Region. Seuchenkarten sind nie vollständig. Ich hab im Sommer beim Wiese sammeln einen Jäger getroffen und war etwas geschockt über die Sterberate der Wildkaninchen bei uns.
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| Danke, für Eure Kommentare, werde das Forstamt anrufen. Habe immer Angst ihn impfen zu lassen, weil er eine chronische Augenentzündung hat. Hab Matty mit 3 1/2 Jahren übernommen, er hat früher wohl häufig Zugluft abbekommen, da rührt das her. In der Tierklinik Recklinghausen haben sie versucht die Atemwege zu spülen.Hat aber nicht funktioniert. Meine Tierärztin, bei der er sonst hin geht, hat gesagt, daß man daran nichts mehr ändern kann, Antibiotika hat auch nichts gebracht. Matty wird bald vier Jahre. Myxo hat er aber immer gut überstanden. Die Tierklinik hat nur das Kombimittel, die Tierärztin, die Impfstoffe separat. Am Montag hat er einen Termin bei der Tierärztin, wegen Krallen u. Zähnchen nachgucken. Bis dahin muß ich mich entscheiden.
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| Was für eine chronische Augenentzündung ist das, und was wurde gespült? Die Atemwege kann ich mir nicht vorstellen, könnten es die Tränen-Nasen-Kanäle gewesen sein? Falls ja, wurde da ein Fluoreszintest gemacht? Evtl. auch eine Röntgenaufnahme?
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| Einer meiner Rammler hatte ein dauerhaft tränendes Auge und eine Häsin hat´s seit fast nem Jahr auch. Bei beiden war das Röntgen unauffällig und sämtlich Salben, AB´s etc. hat nichts gebracht. Geimpft wurden sie trotzdem. Nochmal zum Forstamt. Normalerweise wissen die dort über Seuchen und Krankheiten in ihrem Gebiet bescheid. Als ich den Förster im Sommer getroffen habe, erzählte dieser mir das bei uns ca. 50% der Wildkaninchenpopulation an Myxo und RHD stirbt. Eine Bekannte von mir wohnt in keinem Risikogebiet, sie lässt nicht impfen. Das Tier einer anderen Bekannten hat durch die Impfung einen schlimmen Impfschaden erlitten.
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| Ja, sorry, die Tränen-Nasen-Kanäle wollten sie spülen, aber sie kamen nicht durch. Nein, dieser Test wurde nicht gemacht, Röntgen wurde vorgeschlagen, wegen der Zähne. Er war 4 Tage in der Klinik, weil er 3 Monate, nachdem ich ihn bekommen hatte, nicht mehr fressen wollte. Habe das Röntgen aber abgelehnt, weil er dafür eine Nakose bekommen sollte und diese mit Risiken verbunden ist. Die haben gesagt manche Tiere wachen danach nicht mehr auf.Außerdem wurde er 1 Tag vorher (Freitag) geimpft u hat Antibiotika von der Tierärztin bekommen, dort ist er wegen einer Arzthelferin fast vom Tisch gefallen,die Ärztin hat das gerade noch verhindern können, er hat total gefiepst, das war fürchterlich. Samstag Abend wollte er dann nicht mehr fressen, dann mit Tierrettung in die Klinik gefahren. Jetzt lasse, alle 4 Monate, die hinteren Zähne nachgucken u kürzen aber von der Tierärztin u einer anderen Arzthelferin, die zwei machen das gut.Nicht in der Klinik, weil die dort, wenn er wieder so wild ist,auch für Zähnchen gucken, ne Narkose geben wollen.Beim 2. Mal in der Klinik,war dort auch riesen Drama, Kralle rausgerissen, wurde auf dem Boden untersucht, weil zu wild, hat sich losgerissen, keinen Verband bekommen, nur Salbe usw... Die Tierärztin macht Zähnchen ohne Narkose und hat das Tier unter Kontrolle, die hat ihm dann auch noch nen Verband gemacht.Ist immer ein Drama bei ihm (Vorbesitzer Schaden), der wehrt sich wie wild, wenn man ihn hoch nimmt. Er ißt auch kaum Heu, hab alle Sorten durch.Nur Kohlrabi Blätter, Salarico, Möhrchen, Möhrchenblätter u Äpfel,ganz selten mal Eisbergsalat u Petersilie.Anderes Grün,Obst u Gemüse wird nicht angerührt.Hab auch versucht ihm das Hartfutter abzugewöhnen, oder ne andere gesündere Sorten. Der ißt nur Vitakraft Hartfutter in Kombi mit dem oben genannten Gemüse. Der rührt anderes Hartfutter nicht an.Nehm ihm das öfter weg u nerv ihn mit dem Grün, aber er ißt dann zu wenig u weigert sich zu essen. Bei der Vorbesitzerin hat er Hauptsächlich Vitakraft Futter bekommen u war nur im Käfig, er konnte kaum laufen, als er zu mir kam.Der war superscheu. Sie wußte es nicht besser. Hab dann ein Hasenbuch gekauft und so fing alles an.... Jetzt sieht es in meinem Wohnzimmer so aus, als würde ich beim Hasen wohnen und nicht er bei mir, manchmal denke ich, ich wäre sein Haustier und nicht er meines. Sorry, irgendwie vom Thema abgekommen.......... Was meinst Du mit Impfschaden, was hatte er genau?
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| Ich würde DRINGEND eine Röntgenaufnahme machen lassen! Was du beschreibst, könnte auf ein retrogrades Wurzelwachstum hinweisen. Hier müsste man gegebenenfalls entscheiden, ob einzelne Zähne gezogen werden müssen, oder ob man die Korrektur so anpasst dass der Druck von den Zähnen mit dem stärksten Wurzelwachstum zumindest zeitweise abgeleitet wird. Wenn die Backenzähne mit betroffen sind, sollte grundsätzlich die Korrektur in Narkose durchgeführt werden. Wurdest du über die Risiken einer Backenzahnsanierung ohne Narkose aufgeklärt? Hat man dir gesagt, dass eine einzige, winzige Bewegung ausreicht dass der Behandler mit der Feile abrutscht, und ungünstigenfalls die große Ader trifft die genau vor dem Kiefergelenk langläuft? Hat man dir auch gesagt, dass eine solche Blutung nur mit viel Glück rechtzeitig zum stehen gebracht werden kann? Mein Zahnkaninchen wurde regelmäßig in Gasnarkose gelegt, um die Zähne gründlich zu sanieren. Probleme gab es dabei nie, er war vom Herzen her kerngesund, und mein Tierarzt erfahren. Anders als bei einer nicht-aufhebbaren Injektionsnarkose die viele Tierärzte in Ermangelung eines Narkosegasgerätes immer noch als einzige Möglichkeit anbieten, ist das Tier nur sehr kurzfristig narkotisiert, und die Wirkung lässt sofort nach wenn das Gas weggenommen wird. Das belastet den Kreislauf im Verhältnis wenig, Leo war immer binnen weniger Minuten wieder wach. Das Risiko ist meines Erachtens bei einer schonenden Narkose und einem erfahrenen Behandler nicht größer als bei einer Sanierung ohne Narkose. Gleichzeitig ist es in der Narkose jedoch möglich, die Zähne viel gründlicher zu sanieren, Komplikationen wie eine Überdehnung oder Überbelastung der Kiefergelenke durch Abwehrbewegungen werden ausgeschlossen, und auch Verletzungen an den Schleimhäuten passieren sehr viel seltener. Zusammen mit den durch die gründlichere Sanierung oft längeren Abständen ist das ein Paket an Vorteilen, dass man mit in die Waagschale werfen muss wenn man sich für oder gegen eine Narkose entscheidet - und wie gesagt, betrifft es (auch) die Backenzähne, ist die Sanierung ohne Narkose sehr risikobehaftet, was leider von den Tierärzten gern verschwiegen wird! Nun noch zum Impfrisiko: Die Impfung zeigt immer dann ein erhöhtes Risiko wenn in einen Infekt hineingeimpft wird. Hierfür wäre es wichtig zu wissen, ob die Entzündung der Augen eine reine, nicht-eitrige Entzündungsreaktion ist wie es bei meinem Leo einseitig meist der Fall war, oder ob Eiter auftritt (mögliches Zeichen für bakterielle Infektion). Dann sollte natürlich zunächst die Infektion behandelt werden, bevor über eine Impfung nachgedacht wird. Leo wurde übrigens regelmäßig mit geimpft und ich hatte nie irgendwelche Probleme mit den Impfungen.
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| Das hier fällt mir noch auf: Warum hat er denn die Impfung UND Antibiotika bekommen? Gleichzeitig? Wenn er einen behandlungspflichtigen bakteriellen Infekt hatte, hätte er keinesfalls geimpft werden dürfen - war er aber gesund, warum dann die Antibiotika?
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| Hallo, konnte mich nicht schneller melden, ziehe gerade auch um, neue Wohnung hat einen Balkon, welchen Matty, auch nutzen soll, deshalb auch das Impfthema. Antibiotika, damals deshalb, weil er sich beim Tierazt eine Kralle gebrochen u dabei den Fuß verletzt hatte (hat geblutet). War heute bei der Tierärztin. Aus den Augen tritt kein Eiter aus, nur Flüssigkeit, vermehrter Augensaft. RHD Impfung habe ich machen lassen. Krallen u. Zähne, ein Zahn (Backensteine oder so ein Wort) hinten links u einer hinten rechts, waren spitz, kürzen lassen. Ging alles super schnell, Tier hatten sie super gut unter Kontrolle, konnte sich unter dem Griff nicht bewegen. Habe Ärztin u. a. von der, von Dir erwähnten, Zahnproblematik erzählt. Sie sagte,das wirklich einige Kaninchen darunter leiden. Hierbei würde sie viel eher sagen, kommt der vermehrte Flüssigkeitsaustritt aus den Augeb,von dem extrem langen Fell, am Kopf, welches immer wieder in den Augen klebt. Das kann auch wirklich sein, wenn ich so überlege. Als ich ihm, im Sommer, weil es so heiß war, die Haare dort geschnitten habe, waren seine Augen fast trocken. Jetzt hat er wieder lange Haare u. dichteres Winterfell und jetzt triefen die Augen wieder vermehrt. Werde das Fell dort wieder kürzen. Mal sehen, wie es sich dann verhält. Während des Umzugs halte ich es auch für besser, nicht zu Röntgen usw..., aber das konntest Du ja nicht wissen. Matty,wohnt übrigens, wegen des Umzugs mit mir zusammen bei meinem besten Freund, er hat dort ein eigenes Zimmer, weil ich ihm den Umzugsstress nicht zumuten möchte,die ganzen Leute, rein raus usw.. Vielen lieben Dank noch mal für Deine Ratschläge, das Röntgenthema ist auch noch nicht vom Tisch.
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| Wenn er die Myxoimpfung problemlos verträgt, sehe ich keinen Grund nicht gegen RHD zu impfen, diese Impfung ist sehr viel besser verträglich und harmloser als die Myxo-Impfung.
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| Hallo Saloiv, habe ihn heute um 16.30 Uhr RHD impfen lassen und Zähne wurden gekürzt (siehe oben). Seit dem hat er nur ein kleines Kohlrabiblatt, noch nicht mal ein Möhrchengrün, ein kleines Stück Apfel und 1 1/2 Hartfutterringe und ein Lofti (Leckerlie) gefuttert. Damit mußte ich ihn allerdings füttern, alleine hat er seitdem nichts angerührt. Er knurrt schon, wenn ich ihm mit Essen komme. Die "Kackis" werden immer kleiner und weniger. Na ja, vielleicht hat er jetzt Zahnschmerzen oder wegen des Tierarztstresses. Mal abwarten...
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| Nein, NICHT abwarten! Bitte! Er braucht dringend ein Schmerzmittel und der Kot muss untersucht werden ob er Hefen hat. Die müssen nicht unbedingt Durchfall auslösen, können aber trotzdem der Grund für Appetitlosigkeit sein! Möglicherweise hat die Tierärztin bei der Korrektur die Mundschleimhaut verletzt, oder mit dem Spreizer die Kiefergelenke überlastet. Oder sie hat eine Kante oder Spitze übersehen, und mit ihrer Korrektur erst recht einen scharfen oder spitzen Bereich erzeugt! Ohne Narkose ist das Sichtfeld so stark eingeschränkt dass man längst nicht alles sehen kann und wenn das Nin dann nach einer solchen Korrektur appetitlos ist, dann ist Eile angesagt!
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| Nach Zahnkorrekturen kann es zu Futterverweigerung kommen (Narkose, Verletzungen, Schmerzen....), da hat aber nichts mit der Impfung zu tun. Ich würde auch niemals gleichzeitig impfen und Zähne kürzen. Ein guter Tierarzt würde so etwas auch nie tun. Wie geht es ihm?
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