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Rammler als Erzieher?Hallo zusammen. Meine sechs Handaufzuchtmümmler entwickeln sich ja an sich ganz gut, aber ich denke schon einige Zeit darüber nach, dass sie eigentlich ein erwachsenes Nin brauchen um richtige Kaninchen zu werden. In den Stall bringen geht nicht wegen der Witterung. Ein weibliches Tier möchte ich auch ungern dazu setzen wegen der Pseudomonaden. Natürlich ist es relativ wahrscheinlich dass ich die Dinger eh schon mit rein geschleppt habe und die Mädels haben keine Symptome. Jetzt ist mir gerade durch den Kopf geschossen dass ich den schüchternen Fred hoch holen könnte. In der Hoffnung dass er den Kleinen kaninisch beibringt, besonders die Körperpflege, und sich im Gegenzug ihre Aufgeschlossenheit mir gegenüber abguckt. Ob das gut gehen würde? Eignet sich ein potenter Rammler als Kindergärtner? (Kastration steht nicht zur Debatte, er soll nächstes Jahr Vater werden und ich gedenke nicht hier meine Zuchtambition zu diskutieren, es geht rein um die obige Frage. Nur vorsorglich ;-)) Danke schonmal für eure Meinungen.
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| Du züchtest mit schnupfern?. Ich würde das nicht tun, egal wie lieb der rammler ist. Du bist nicht 24 Stunden dabei und kannst zur Not nicht eingreifen. Ich weiss nicht, ob du schon mal Live gesehen hast, was unkastrierte rammler bei anderen Tieren für Schäden anrichten können. Da er, denke ich mal, schon mal gedeckt hat, könnte er versuchen zur rammeln. Er wird sich fest beißen und da Babys haut wie pergament haben, ist das Verletzungsrisiko sehr groß. Man soll junge Kaninchen deswegen erst mit 4 Monaten zu älteren setzen. Ich würde es mit etwas älteren Jungtieren probieren
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| Wie alt sind die Handaufzuchten denn? Bei echten Babys bis maximal 8 Wochen hätte ich keine Bedenken, den Rammler dazu zu setzen. So kleine wird er keinesfalls rammeln. Wenn die Babys aber 8 Wochen oder älter sind, würde ich es nicht riskieren. Dann wäre aber das Thema Sozialisierung leider eh schon gelaufen...
__________________ Schöne Grüße von aliena mit Lulu (Kleinwidder *05.05.2007), Karla & Lisbeth (Deutscher Widder *27.12.2012) und Juno (Deutscher Widder *30.06.13) - R.I.P Herr Lehmann (Zwergwidder *01.04.2005 - 23.08.13) Bilder und Videos meiner vier Chaoten gibt es hier: [url]http://tinyurl.com/pre6us2[/url] und auf Wackelnasen-TV: [url]https://www.youtube.com/user/wackelnasentv[/url] Ich mache KF-Pause bis auf unbestimmte Zeit
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| Bei einem unkastrierten Rammler hätte ich auch bedenken das er in den Babys keine Babys sondern potentiellen Frauenersatz sieht. Hast du keine Rammler der kein Zuchttier ist und der eventuell eh kastriert wird für den Kindergärtner Job? Ein erwachsenes Mädel würde ich auch für wenig geeignet halten. Die sind auch oft so stürmisch gegenüber „fremder“ Ninchen. Ist eine 2te Häsin von Anfang an mit bei den Babys und sieht die sozusagen als Familie an dann klappt das mit Babys und Tante ganz gut. Meine Murgels sind auch mit Mama Tinka und deren Schwester Frau Kuh zusammen groß geworden. Da hat Frau Kuh auch wunderbar mit bei der Erziehung der Murgels geholfen. Ich hatte sogar schon mal vor vielen Jahren den Fall das ich 2 Mädels zusammen mit Babys hatte und beide Mütter haben alle Babys gesäugt.
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten Geändert von wollmonster (24.11.2013 um 20:41 Uhr).
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| Die Zwerge sind 5 und 7 Wochen alt. Und ich habe keinen Rammler der eh kastriert wird. Fred ist jetzt oben und das ganze ist sehr friedlich angelaufen, Fred hat erst bissl eckig geguckt und sich nicht zu bewegen getraut. Dann hat er erstmal alles beschnuppert, seine Kinndrüse muss mittlerweile leer sein Die Kinder sind die ganze zeit ganz aufgeregt um ihn rum gesprungen, richtig aufdringlich, aber er War gelassen und achtsam dass er nicht drauf tritt. Dann haben alle erstmal gefressen und etwas später fingen sie an, im Pulk um einander herum zu rennen, immer im Kreis um einen kleineren Karton Rum. Erst dachte ich es gäbe jetzt doch Stress, aber letztlich sah es dann mehr nach ausgelassenem Spiel aus. Immer mit gespitzten Ohren und achtsamen Bewegungen. Hätte nur noch das laute Kinderlachen gefehlt. Ich hoffe mal meine Rechnung geht auf zur Not können die Kleinen in Karton und Röhren flüchten da passt der Große nicht rein.
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| Ich drück euch die Daumen dass es gut geht! Aber es klingt schon mal super ![]()
__________________ Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern ![]() Die terrorzwerge abby und emil, phantomhamsteropi leroy und zwergenbaby jamie. Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)
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| Drück dir die Daumen das es klappt und sich Fred gut mit den babys benimmt.
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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![]() Ohne Worte ![]() Da sieht man recht deutlich, dass die Kleinen Nachhilfe in Sachen Fellpflege brauchen. Sie sehen neben Fred extrem struppig aus. Und vom Matschkot letztens haben etliche noch Andenken im Fell. Das kommt halt, wenn man übereinander gehäuft schlafen muss... Fred war heute morgen sehr erschrocken, als ich hoch kam und hat geklopft, hat sich dann aber von den Kleinen mitreißen lassen, die sofort um mich rum wuselten und sich auf den frisch gefüllten Futternapf stürzten. Er fraß dann sogar weiter, als ich alle streichelte und ihn mit. Sonst verfällt er in Starre, wenn ich ihn anfasse, diesmal hat er sich nicht weiter stören lassen. Da sehe ich einen Hoffnungsfunken, dass meine Rechnung mit der Win-Win-Situation und dem gegenseitigen Lernen aufgeht.
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| Ui, das freut mich, dass es so gut klappt da hat fred ja ordentlich was nachzuholen bei den kleinen ![]()
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Ich züchte nicht absichtlich mit Schnupfern, das Niesen ist halt irgendwann aufgetreten, als es die Jungen schon gab. Ursächlicher Zusammenhang ist meines Erachtens das alte, schlecht gelagerte und schimmelbefallene Stroh, das ich nun nicht mehr verwende. Fred hat meines Wissens noch nicht gedeckt und ja, ich habe gesehen, was die miteinander anstellen, als ich versehentlich die Tür zwischen den Rammlerboxen nicht richtig zugemacht habe. Bei den Kleinen hat er nichtmal ansatzweise Anstalten gemacht, übergriffig zu werden. Richtig, ich bin nicht ständig dabei, das bin ich aber unten im Stall auch nicht. Sie haben ihre Fluchtmöglichkeiten, falls er ihnen doch zu nahe treten sollte. Ich habe bereits ein Jungtier mit 10 Wochen in eine Gruppe erwachsener Tiere integriert und es hat es nicht nur überlebt, sondern sich auch gut behauptet. Emma habe ich mit ihren Jungen in die Gruppe zurück gesetzt, von der sie etwa einen Monat lang getrennt war, als die KLeinen 3 Wochen alt waren. Ich habe zuerst eine Gittertrennung gebaut, damit Emma sich in Ruhe wieder an die anderen herantasten konnte, die Jungen sind aber durhc das Gitter zu den Großen geschlüpft und haben unbehelligt mitten unter ihnen gefressen. Zwar hat der eine oder andere im Laufe seines Lebens (sie sind jetzt etwa zweieinhalb Monate alt) mal eine Schramme bekommen, aber ich kann nicht sagen, dass sie anderes aussehen als bei Erwachsenen. Die Haut wird nicht mit 4 Monaten urplötzlich elefanthautdick... Bei den erwähnten älteren Jungtieren habe ich eben das Problem, dass sie WAHRSCHEINLICH diese Pseudomonaden haben. Keins der Jungtiere hat je geschnupft und nachgewiesen wurde der Befall "nur" an einem Tier, weil ich halt nur eine Tupferprobe abgegeben habe, und das war mein Kastrat Robin. Den würde ich schon allein deshalb nicht als Erzieher nehmen wollen, obendrein ist er keineswegs so friedlich wie Fred. Momentan nimmt er die Onkelrolle bei den halbwüchsigen Rammlern ein und hat da keine Hemmungen, seine Meinung durchzusetzen. Das ist bei den Halbstarken aber auch nötig, ich habe doch die Hoffnung, sie zusammen halten zu können, bis sie einen neuen Besitzer finden.
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| Immer dieses Herunterbeten von aufgeschnappten Forenweisheiten… Man darf dies nicht, man darf das nicht. Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass grade das mit der Altersgrenze für die VGs mit Jungtieren absoluter Nonsens ist. Hab schon mehrfach deutlich jüngere als diese "magischen" 16 Wochen alten Hüpfer zu erwachsenen Tieren vergesellschaftet und das waren die harmlosesten und einfachsten VGs von allen. Und das ist auch kein Zufall, sondern ganz natürlich. Die Jungtiere kommen in der Natur mit etwa 5-6 Wochen aus dem Nest und laufen dann in der Gruppe mit. Normaler und natürlicher geht's also kaum noch. Bis zu 5 Monaten kann man noch relativ problemlos vergesellschaften, danach wird's dann schon schwierig. Erwachsene Tiere vergesellschafte ich deshalb überhaupt nicht mehr zu einer bestehenden Gruppe dazu, weil's einfach total unnatürlich ist und so oft wirklich böse ausgeht. Erfahrung schlägt halt immer noch alles vermeintliche Foren"wissen". Also lass dich nicht kirre machen. Wie man sieht läuft es prima!
__________________ Schöne Grüße von aliena mit Lulu (Kleinwidder *05.05.2007), Karla & Lisbeth (Deutscher Widder *27.12.2012) und Juno (Deutscher Widder *30.06.13) - R.I.P Herr Lehmann (Zwergwidder *01.04.2005 - 23.08.13) Bilder und Videos meiner vier Chaoten gibt es hier: [url]http://tinyurl.com/pre6us2[/url] und auf Wackelnasen-TV: [url]https://www.youtube.com/user/wackelnasentv[/url] Ich mache KF-Pause bis auf unbestimmte Zeit
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| Liebe Aliena, Ich weiss ja leider nicht, wie viel Erfahrung du hast. Leben bei dir alle älteren Tiere alleine? Rammler unkastriert? Aber leider ist es keineswegs ein "Herunterbeten", sondern auch persönliche Erfahrung Da ich nicht nur über Foren arbeite, kriege ich so einiges mit und sehe auch durch Notfälle, was so alles passieren kann... Hast du schon mal Jungtiere gehabt, die total zerfleischt waren? Ich ja Hattest du schon einen rammler, dessen komplette Haut 2 cm dick vernarbt war und komplett unter eiter stand? Schäden durch andere unkastrierte rammler? Wie viele Leute siehst du hier jeden Tag, die lesen wie einfach mal eben Kaninchenbabys machen ist und wie toll, aber dann hier schreiend sitzen und bei Problemen nicht weiter wissen, weil sie keine Ahnung haben? Ist ja so leicht... Und da hier auch viele Leute mitlesen, vor allem junges Publikum und man als gutes Beispiel voran gehen muss, sollte man versuchen auch richtig zu beraten. Man kann Ratschläge geben und sollte berücksichtigen, dass die Umsetzung vielleicht durch Amateure und Kinder im nächsten Kinderzimmer stattfindet. Dementsprechend sollte man sich überlegen, was man für Ratschläge erteilt Ich habe Angy keineswegs angreifen wollen. Sondern um Aufklärung gebeten.ich selber habe schnupfer, nicht freiwillig, sondern Notfalltiere. Ich bin auch keine von den Panikmachern, da ich um die Verbreitung der Erreger weiss Ich bin auch ganz klarer Gegner von Züchtern, auch wenn ich es hier etwas anders sehe. Es ist eine der seltenen Rassen, die auf der Liste der GEH stehen. Ich selber habe auch 2 Meissner Widder. daher kann ich es fast noch verstehen, wenn man richtige angoras züchtet Auf der anderen Seite lese ich, wie viel im letzten Jahr an Problemen aufgetreten sind in dieser Zucht. Was mir ja irgendwie leid tut. Wenn ich doch so vom Schicksal geplagt bin, würde ich es mir 2 mal überlegen, damit weiter zu machen. dein Engagement in allen Ehren. Nur finde ich auch, wenn man sich als Züchter mit breiter Brust in die Öffentlichkeit wagt, muss man auch mit Fragen rechnen... Daher das mit dem schnupfer. Es sind nunmal kranke Tiere und die Folgen des schnupfens kann man an vielen Beispielen sehen... Daher drehte sich mir der Magen um, als ich las, dass du mit einem infizierten Stamm an Tieren weiter machen willst. Sorry, ist nicht persönlich gemeint. Mich würde z.b interessieren, ob du Käufer darüber aufklärst, was das ist und was zu beachten ist Viele Leute sehen Züchter immer noch als Allwissend. Ich kenne viele Beispiele, wo das garantiert nicht zutrifft. Was nicht heißt, dass ich alle über einen Kamm schere Falls ich meine Fragen wo anders stellen soll, möge msn mir bitte sagen wo
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| Ich kümmere mich um den Pseudomonadebefall, das wirst du sicher festgestellt haben, wenn du meinen Thread gelesen hast. Ich betrachte sie deswegen aber nicht aus Aussätzige, und selbst wenn ich jetzt alle schlachten und neue anschaffen würde, was aufgrund der Seltenheit der Rasse quasi unmöglich ist, hätte ich noch lange keine Garantie, dass ich dann einen nicht infizierten Stamm habe. Das Schlachten wäre die einzige Alternative, wenn ich sie mit dem Erreger nicht abgeben kann. Ich betrachte sie noch nichtmal wirklich als Schnupfer, weil mittlerweile die beiden Tiere, die Symptome hatten, völlig ohne jegliche medizinische Behandlung, nur durch Verbesserung des Umfeldes, keine mehr zeigen und der Erreger ein gewöhnlicher Umweltkeim ist, der sich aufgrund unpassender Bedingungen (schlechtes Stroh) zu sehr vermehren konnte. Daher bleibt mir jetzt eigentlich nur der Weg, aus meinen Fehlern zu lernen und sie künftig zu vermeiden, und mit den vorhandenen Tieren einen gesunden Stamm herauszuzüchten. Aufgeben werde ich jedenfalls nicht, nur weil es ein paar Rückschläge gegeben hat. Auch wenn das sehr schmerzhaft für mich war und Leben gekostet hat. Oder gerade deswegen, denn so habe ich wenigstens für zukünftige Tiere aus den ganzen Problemen gelernt. Und wenn ich hier so verfolge, mit welchem Elan schwer kranke Tiere gepflegt werden, sehe ich für mich keinen Grund, meine Handaufzuchten mit ihren kleinen Wehwehchen nicht so gut wie nur irgend möglich weiter aufzuziehen. Meine adulten Rammler leben tatsächlich allein, du hast selbst festgestellt dass das nicht anders möglich ist. Eins meiner Zuchtziele ist, die Tiere so friedfertig zu bekommen, dass auch Rammler mit Partnertieren zusammen leben können. Mit den zugekauften Tieren sehe ich das aber bisher nicht. Lupo und Samson benehmen sich astrein rammlerhaft, nur Fred ist bisher sehr friedlich, wobei der sich auch zu wehren wusste, als Lupo in seine Box eingedrungen war. Die Narbe ist noch an meiner Hand zu sehen, weil ich wider besseren Wissens dazwischen gegriffen habe und dann 3,5kg Rammler an meiner Hand hingen. Als allwissend bezeichne ich mich ganz bestimmt nicht. Ich sehe, dass ich Fehler mache und bemühe mich, dazuzulernen und es das nächste Mal besser zu machen. Wer aber immer gleich aufgibt, wird nichts verbessern. Ich bin PRO Zucht, weil es nicht angehen kann, die planvolle Zucht gesunder Tiere aufzugeben, um wild vermehrte, kranke Tiere zu pflegen. Dann gibt es nämlich früher oder später NUR NOCH kranke Tiere. Das kann nicht das Ziel sein! Und gerade WEIL ich selbst feststellen musste, dass es NICHT so leicht ist, Kaninchen nachzuziehen, beschreibe ich ja mehr oder weniger schonungslos, was passiert. Zucht ist eben nicht das wahllose Aufeinanderlassen von Rammler X und Zibbe Y aus dem Zooladen. Außerdem möchte ich die Zucht in dieser Haltungsform so weit in den Griff kriegen, dass ich den "handelsüblichen Buchtenzüchtern" am praktischen Beispiel vor Augen führen kann, dass es auch anders geht. In anderen Ländern klappt das doch auch. Im RKZ-Forum hat kürzlich einer von seiner Frankreichreise berichtet, wo eine Züchterin ihre Rassekaninchen im großen Gruppengehege hielt, er beschrieb, wie ihm ungefähr 30 Kaninchen freudig und ohne Scheu entgegen wuselten, und TROTZDEM planvoll züchtete, Ausstellungen beschickte und schrankweise Trophäen vorzuweisen hatte. Es GEHT also! Man muss nur wollen und es richtig machen.
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| ich werde deinen Thread mal lesen, bisher hab ich nur Bruchstücke gelesen. Das es nur noch kranke Tiere gibt, dem ist so nicht. Und wenn man es mal ganz genau nehmen würde, würdest du jetzt dazu beitragen, denn deine sind Träger Und Tiere, die Träger waren und Symptome hatten, nennt man nunmal schnupfer. Ich würde Sie auch nicht als aussätzige bezeichnen. Das war deine Wortwahl, nicht meine. Aber es sind nunmal Tiere, die nicht ganz ohne sind. Meine beiden Handaufzuchten aus dem letzten Jahr sind beide Schnupfer, aktiv, mit richtig rotzenase. Und das lag sicher nicht an der Haltung. Ich weiss ja nicht wie kompetent dein Tierarzt ist und wie gut deine schnupfererfahrung ist. Klar beeinträchtig das schlechte Stroh etc, aber zum Beispiel auch das Wetter. Feucht, nass, kalt aber auch trocken und heiss. Das du an deiner Haltung arbeitest, finde ich löblich. Aber ich finde es fehlt an der Aufklärungsarbeit. Du solltest zumindest die neuen Besitzer drüber informieren. Und in der Lage sein, falls du so die Verantwortung übernimmst wie Tierschützer, Tiere bei Problemen zurück zu nehmen. Viele Leute schieben ihre Tiere manchmal ab, wenn sie krank werden Ich habe dich auch nicht mit allen allwissenden über einen Kamm geschert
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| Ich habe ja eben das Problem, dass ich diese drei Rammler nicht auf Dauer behalten kann, abgeben aber auch nicht guten Gewissens. Sollte ich jemanden finden, der sie haben möchte, dann kriegt er selbstverständlich den Hinweis auf den Keim. Die andere Möglichkeit ist die, meinem Freund nachzugeben, der unbedingt Kaninchenfleisch aus eigener Produktion essen will... Als Zuchttiere gebe ich sie jedenfalls nicht ab, ohne zumindest vorher eine Tupferprobe von genau diesen Tieren untersuchen zu lassen. Lies ruhig meinen Thread, ich habe nämlich in einem der letzten Posts genau das mit der Rücknahme geschrieben! Wie sich meine Handaufzuchten in puncto Gesundheit entwickeln werden, muss ich natürlich noch sehen. Das derzeit einzige Problem, wenn auch ein großes, ist Benjamins Blasenentzündung, die noch nicht ganz im Griff ist. Achso: Schnupfererfahrung hab ich keine und ich halte meinen Tierarzt für kompetent genug, dass ich es vorziehe, 45min zu genau diesem zu fahren, statt einen in der näheren Umgebung zu bemühen. Einen Tierarzt, der bei Anruf und Schilderung einer stark blutenden Häsin "abwarten und beobachten" empfiehlt, werde ich sicher kein zweites Mal mit meinen Tieren belästigen. Genausowenig eine Tierärztin, die nach einigem guten Zureden eine Tupferprobe entnimmt, diese aber an ein Labor schickt, dessen Aussage ist "Für Kaninchen werden gar keine Untersuchungen gemacht". Danke, da bleibe ich lieber bei dem TA, der meine Katzen im Alter von knapp 4 MOnaten so kastriert hat, dass nur drei winzige Stiche am Bauch zu sehen waren und die Tiere völlig problemlos alles überstanden haben, ohne Schmerzen oder sonstige Unpässlichkeiten, und die ein aufgegastes Kaninchenbaby sofort und sehr erfolgreich zur Behandlung dabehalten. Vom Service abgesehen, ich kann meine Tiere auch dann morgens abgeben und nachmittags nach der Arbeit holen, wenn sie eigentlich nicht stationär da bleiben müssten, und weiß sie gut versorgt! Geändert von Angora-Angy (26.11.2013 um 16:34 Uhr).
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| Warum lässt du nicht die 3 als Kastraten und Wolllieferanten erst mal bei dir mit laufen? Als Kastraten sind sie recht unkompliziert und der Schnupfenkeim ist doch eh wenn dann überall oder? Wenn sich dann doch jemand dafür findet lässt sich ein Kastrat meist ohnehin besser vermitteln als ein unkastrierter Rammler. Eventuell könntest du sie dann sogar als verträgliches Trio abgeben.
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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| Große kastrierte (Rassen) werden immer gesucht Wobei angora ja nicht einfach sind. Fellpflege... Ich Weiss nicht, wie da die Vermittlungschancen sind. Es gibt ja schon Liebhaber. Aber ich denke, du wirst dich informiert haben. Evt beim Rassebetreuer
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| Darüber hab ich natürlich auch schon nachgedacht. Wäre auch eine Option. Die Wolle potenter Rammler stinkt schon ganz ordentlich und sie reichen nicht an die Leistung der Damen heran. Das würde anders nach der Kastra. Mal sehen was die Finanzen sagen, so kurz vor Jahreswechsel. Da kommen immer so viele Rechnungen... Derzeit sind sie ja noch friedlich.
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