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Überwintern in Buddelgängen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 03.02.2013
Beiträge: 8
Cupcake befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2013, 11:16

Überwintern in Buddelgängen


Hallo zusammen!

Meine drei Kaninchen haben ein ca 5qm großes Außengehege. Es ist überdacht und am Wochenende kommt auch noch eine Plane an Seiten, an die beiden Seiten an denen kein Schutz durch Wände o.ä besteht.

Sie haben mehrere Häuser zur Verfügung, die ich auch dick und fett mit Stroh eingepackt habe.

Das Problem ist, dass sie diese nicht nutzen, außer als Toilette.

Um den Kaninchen die Gelegenheit zu geben buddeln zu können, haben wir das Gehege auf der Erde stehen. (Nach unten hin ca 40cm tief und gegen Ein-und Ausbruch gesichert)

Und natürlich haben sich die Nins nun ein wunderbares Gänge-Labyrinth gebuddelt in dem sie wohnen. Und sie wohnen tatsächlich nur dort.

Nun mache ich mir doch Sorgen, ob das über Winter so gut ist...

Was meint ihr? Soll ich die Erde noch zusätzlich mit Stroh oder Rindenmulch bedecken?



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2013, 11:27

Wenn den Kaninchen zu kalt wird, dann werden sie sich erst anpassen und anschliessend wärmere Plätze suchen. Ich sehe wegen Kälte keinen Handlungsbedarf.

Wohl aber solltest Du Dir Gedanken machen, wie Du erkennst, dass ein Kaninchen krank ist und wie Du es allenfalls im Bau lokalisierst und herausholst? Meist ziehen sie sich ja erst einmal zurück. Vielleicht kommen sie dann mal für Futter hoch - aber bekommst Du das mit und kannst es dann einfangen, bevor es wieder abhaut?

Und: Wie gewährleistest Du, dass Du nicht irgendwann mal einbrichst und auf einem Kaninchen landest?




Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 01.11.2013, 11:51

Gerade im Winter bei den eisigen Temperaturen sind die Gänge von Vorteil. Meine hatte damals auch einen sehr tief liegenden und großen Bau unter der Erde. Sie haben den gesamten Winter dort verbracht, Heu, Stroh und Futter habe ich ihnen zwar ins Haus gelegt aber alles wurde in den Bau getragen.
Ab einer gewissen Tiefe friert es im Boden nicht mehr, da haben es die Nins unter der Erde wärmer als über.
Wir hatten -25 Grad Dauerfrost, ich vermute ohne den Bau hätten es meine nicht geschafft, da auch die gesamte Hütte zugefroren war.

Bezüglich Krankheit war es zwar aufwendiger und schwieriger aber ich fand das jetzt auch nicht das Problem. Kontrolle und Medigabe waren zwar was komplizierter aber ging auch.



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(Oskar Kokoschka)



Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 01.11.2013, 14:53

Ich denke mal, dass es in diesen Gängen sogar wärmer ist als in einer eingestreuten Schutzhütte.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2013, 16:07

Zitat:
Wohl aber solltest Du Dir Gedanken machen, wie Du erkennst, dass ein Kaninchen krank ist und wie Du es allenfalls im Bau lokalisierst und herausholst? Meist ziehen sie sich ja erst einmal zurück. Vielleicht kommen sie dann mal für Futter hoch - aber bekommst Du das mit und kannst es dann einfangen, bevor es wieder abhaut?

Und: Wie gewährleistest Du, dass Du nicht irgendwann mal einbrichst und auf einem Kaninchen landest?
Das sollte unbedingt geklärt werden.




Benutzerbild von Rojuni
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.04.2013
Beiträge: 271
Rojuni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2013, 20:05

Hallo,

meine sind auch so fleißige Buddler. Und zweimal ist hier schon etwas eingekracht :-(. Einmal haben sie direkt unter den Tunnel-Elementen aus Stein gebuddelt, so dass eins dann irgendwann eine Etage runterrutschte. Dann haben wir die Tunnel-Elemente auf Backsteine gesetzt, dass sie nicht mehr runterkrachen können.
Sie haben dann ordentlich in ihrem Buddelberg gewühlt und einen schönen langen Gang gebuddelt. Nach ein paar Tagen starkem Regen krachte das auch ein :-(. Und meine Tochter hat mit dem Fuß auch schon mal in einen Gang durchgetreten.

Zum Glück ist keinem Kaninchen etwas passiert, aber mich hat das schon erschreckt. Momentan haben sie am Rand einen einzelnen Gang, den ich sehr kritisch beobachte. Evtl. schütte ich den jetzt am WE zu.



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Benutzerbild von Streicher
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2009
Beiträge: 8.961
Streicher ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 01.11.2013, 20:53

Das Problem hatte ich nie, ich konnte im Gehege normal herum laufen und mich bewegen. Da ist nie etwas eingestürzt. Ich hatte sogar eine riesige Wurzel samt Baumstumpf im Gehege, die untergraben wurde. Habt ihr die Erde aufgeschüttet oder Naturboden?



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Ninchen
 
Registriert seit: 03.02.2013
Beiträge: 8
Cupcake befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.11.2013, 21:14

Also die Nasen verbringen ja nicht den ganzen Tag nur unter der Erde! ;-)

Sie haben noch ein 2qm großes Freigehege angebaut. Da das aber nicht ein-und ausbruchsicher ist, können sie da nur rein, wenn ich da bin. Da sind sie dann auch viel unterwegs und auch in ihrem normalen Gehege sind sie viel unterwegs, nur schlafen tun sie eben nur unterirdisch.

Ich sehe sie also durchaus mehrmals am Tag und weiß ob es ihnen gut geht.

Eingebrochen bin ich noch nie. Ich hatte anfangs auch ganz viel Angst deswegen. Aber das ist echt bombenfest. Selbst als es noch nicht überdacht war und es wahnsinnig viel geregnet hat ist nichts passiert. Wenn ich bei den Kaninchen drin bin, hoppeln sie eh um mich rum, also steh ich da auch keinem auf dem Kopf, selbst wenn ich einbrechen sollte! ;-)

Wie gesagt, ist aber noch nicht passiert.

Ist Muttererde. Wir haben das Loch ausgehoben und mit derselben Erde wieder zugeschüttet...

Dann danke ich Euch mal für die Antworten und bin beruhigt, dass es für die Schätze über Winter nicht gefährlich wird.
Die drei hätten es glaub ich gar nicht gut gefunden wieder ins Haus zu müssen. Die sind alle so viel ausgeglichener seitdem sie draußen sind, dass ich ihnen das ungern nehmen würde.




Benutzerbild von Rojuni
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.04.2013
Beiträge: 271
Rojuni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.11.2013, 09:53

Wir haben Erde aufgeschüttet. Vielleicht hat sich das bei uns noch nicht so gesetzt und ist instabiler.
Ich habe jedenfalls beschlossen, den einen Gang erstmal zu lassen. Bei dem Matschregenwetter mag ich nicht draußen buddeln :-).



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Ninchen
 
Registriert seit: 21.09.2010
Beiträge: 20
sammy2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.11.2013, 20:46

Buddelgänge


Wir haben leider ein Kaninchen verloren als ein Gang einstürzte. Eine Nachbarin ist während der Urlaubsbetreuung eingebrochen und ein Kaninchen war im Gang. Danach haben wir in ca. 2/3 des Geheges einen Zwischenboden eingezogen, so dass wir darüber laufen und die Kaninchen darunter immer noch buddeln können. Hin und wieder machen wir trotzdem immer mal wieder die Gänge zu und das Buddeln beginnt von vorn. Ansonsten überwintern unsere auch in ihren Tunneln.

Sammy



 
 
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