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Unglücklicher VergesellschaftungsversuchHallo zusammen, Nachdem ich nun 2 Tage auf meine Freischaltung warten musste, kann ich euch jetzt endlich meinen Fall schildern und Fragen stellen ![]() Folgendes: Meine zwei Fellnasen Penny (w) und Neptun (m, kastriert) habe ich seit 1 Jahr. Die beiden verstehen sich soweit ganz gut, trotzdem ist komischerweise Neptun der dominantere und zeigt das Penny auch regelmäßig.. ohne Beißerei oder größere Streits, aber sie wird ins Haus vertrieben, angerempelt und schon auch mal gezwickt. Um das Ganze zu entspannen, wollte ich ein zweites Weibchen dazu setzen. Gesagt, getan - 2türigen Kartons und Futterablenkungen habe ich in meinem gründlichst geputzten Flur verteilt und alle 3 dort hin gehockt. Der Mann hat sich gefreut, gleich geschleckt und ich dachte "oh wie schön", doch dann kam Penny. Es hat keine 2 Min gedauert, da hat sie angefangen das Kleine so "zusammenzuscharren" und kaum hatte es sich bewegt, hat sies auch schon gepackt. Resultat: ledierter Löffel (Biss vorne, 10ct große, offene Stelle hinten) und einen weiteren, kleinen Biss am Nacken. Ich war ganz perplex, dass so viel passiert ist in den 5 Sek bis die Kleine gequeitscht hatte und ich sie getrennt hab ![]() Der Kleinen gehts gut, die Wunden heilen sehr gut, es scheint sich immerhin nichts zu entzünden. Beim TA war ich auch schon - das wars aber auch mit dem Positiven.. Mein Plan war jetzt eigentlich, die kleine wachsen zu lassen, sodass sie sich auch mal wehren kann und das ganze in ca 4 Wochen nochmal zu versuchen. Bis dahin wollte ich sie und das Paar in getrennten Käfigen und Räumen halten. Der TA meinte, ich soll die Käfige nebeneinander stellen, dass sie sich langsam kennen lernen - dabei habe ich mehrfach gelesen, dass gerade das extrem schlecht sein soll. Auch mit der Gruppenkonstillation les ich dauernd gegenteiliges.. 3 ist heikel, 3 ist sehr harmonisch mit einem Kastraten.. *seufz* Deshalb wollte ich hier mal die Fachfrauen (und -männer) befragen.. was schlagt ihr vor. Habt ihr Verbesserungsvorschläge für den 2. Vergesellschaftungsversuch? Ich freue mich über jede Anregung und alle Tipps.. Liebe Grüße, Kathrin
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| Die neue ist übrigens gute 8 Wochen alt
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| Hallo und herzlich willkommen hier! Das ist natürlich traurig, dass die Kleine gleich so verletzt würde. Da sie erst 8 Wochen alt ist, würde ich sie erstmal noch wachsen lassen. Oft klappt es ganz gut, wenn ein so kleines Kaninchen dazu kommt, aber Dein Weibchen hat da anders reagiert. Wieviel Platz hast Du für die 3 eingeplant? Wäre es möglich noch ein gleichaltes Kleines für das Baby zu holen, damit es nicht so lang allein sitzen muss. 8 Wochen ist schon arg jung.... Wenn Du Platz hast noch ein Kleines nachzuholen, würde ich sogar warten bis sie dann 16 Wochen alt sind und schon etwas "stabiler" zum Wehren ![]()
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Hallo und herzlich willkommen ![]() Das mit dem "zu jung sein" stimmt so nicht ganz. Das 8 Wochen zu jung sind mag sein, normal sollten die kleinen immer bis zur 10. Woche bei der Mama bleiben. Allerdings hab ich meine jetzten 2 Kaninchen beide mit 10 bzw 13 Wochen mit den "alten" vergesellschaftet und es lief unglaublich unkompliziert. Ich glaube eher das hier deine Hasendame das Problem ist. Von dem her hast du alles richtig gemahct indem du die kleine erstmal rausgenommen hast. Wenn du jetzt schon weißt das deine Dame sich anderen "neuen" gegenüber so benimmt würde ich nun allerdings auch warten bis die neue alt genug ist um sich zu wehren. Ob es dann allerdings besser klappt ist nicht gesagt... Viel mehr besser machen kannst du da wohl auch beim zweiten mal nicht... Allerdings (wenn du die Möglichkeit hast) wäre ein 4. Kaninchen sicher auch nicht schlecht wenn es jeh garnicht klappen würde könntest du 2 Gruppen machen. Und so hätte die neue jemand den sie schon kennt, bei der zweiten VG ![]()
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| Wow, danke für die vielen, schnellen Antworten und die Willkommensgrüße ![]() Das Paar hat momentan einen doppelstöckigen Übergrößenkäfig (140x90) und zusätzlich die ganze - natürlich hasensichere - Küche zum Freilauf (ich schätze nochmal ca. 8 qm). Wenn ich dann zu Hause bin zusätzlich Flur und Wohnzimmer. Momentan hat die Kleine eben das WZ mit extra Käfig für dich. Ein viertes Kaninchen kommt eigentlich nicht in Frage. Ich hab mit dem dritten jetzt schon gehadert und es eben gemacht, um die Situation zu entspannen. In Feiertagszeiten muss ich meine Moppels nämlich einpacken und mitnehmen, also 2-3 mal im Jahr. Mit zwei extra Päärchen würde das leider meine Möglichkeiten sprengen.. ich weis, dass sie dann so lange alleine ist :/ auch wenn ich keinen Artgenossen ersetzen kann, werd ich mich ausgiebig mit ihr beschäftigen - in leiser Voraussicht auf baldige Gesellschaft.. mit wem auch immer. Also ist der Plan, sie erst mal ordentlich wachsen zu lassen auf jeden Fall ratsam.. Penny war außerdem mit ihrem 1 Jahr bereits 2x scheinträchtig, weshalb ich ohnehin über eine Kastration nachgedacht habe. Würde die im Bezug auf Aggressionen und Territorialverhalten auch noch einen positiven Effekt haben? Ich habe gehört, dass das manchmal schon zu spät ist, wenn sichs so fest gefahren hat. Trotzdem soll ich sie die Wochen über jetzt unbedingt räumlich getrennt halten, also keine Käfige nebeneinander stellen oder? Macht es Sinn, meinen Kastraten schon mit ihr im Freilauf zusammen zu lassen weil der sie ja mochte? Oder stiftet das dann wieder nur Unruhe zwecks fremder Gerüche mit Penny? So hätte sie bei einem zweiten Versuch dann vll halt auch schon einen Verbündeten.. Eine Bekannte hat mir eine Tierheilpraktikerin empfohlen.. vll kann ich so ja was an Aggression eindämmen?
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| Hallo Kathrin1810, ich bin gerade dabei vier schwierige Kandidaten zu vergesellschaften. Bei der ersten VG haben sich die Weibchen so ineinander verbissen, dass auch eine tierärztlich behandelt werden musste. Ich musste auch die Tiere trennen. Ich habe das Gehege (19 m²) mit einem Gitter getrennt. Die Tiere konnte sich durch das Gitter sehen und riechen. Ca. alle 8 bis 10 Tage war Gehegewechsel. Da haben die Tiere den jeweiligen Gehegeabschnitt getauscht. Auch habe ich regelmäßig die benutzten Toilettenschale ausgetauscht. So hat dann am Ende das ganze Gehege nach allen Tieren gerochen. Dies habe ich ca. drei Monate so gemacht. Bis die Tiere am Gitter zusammenlagen. Auch das Futter habe ich ans Gitter gestellt. Nach drei Monaten ist das eine Weibchen durch einen Minitürspalt in das Gehege der anderen gesprungen. Sie haben sich zwar kurz gejagt und auch ein bisschen gezwickt (ganz wenig) aber nach ca. einer halben Stunde war die Jagerei vorbei. Jetzt läuft die 3. Woche und es wird immer noch von Tag zu Tag besser. Achte nur darauf, dass die Weibchen sich aus dem Weg gehen können und biete genügend Versteckmöglichkeiten an. LG Mollemaus
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