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Bösartiger TumorHallo zusammen!!! Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben hat mein fast 10 jahre alter Speedy einen bösartigen Tumor der nich mehr entfernt werden kann. Den Befund von ihm hab ich meiner chefin gezeigt daher sie ja ärztin is um die lage realistisch einschätzen zukönnen. Sie sagte mir das der Tumor von den Drüsen kommt aber in seinem alter nich schnell wächst.#Leider Gottes wächst das ding enorm schnell und es tauchen woanders an seinem kleinem Körper Tumore auf. Hat jemand vielleicht erfahrung damit??
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| Erfahrung habe ich damit keine, aber ich würde das Kaninchen noch so lange leben lassen, wie es gut mit den Tumoren leben kann. Wenn es nicht mehr geht, weil die Tumoren es zu stark "behindern", würde ich es erlösen.
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| Mein freund sagte mir dieses we das meine murmel als sie so stark ec hatte auch nich mehr wollte. Ich hab das gar nich gemerkt. Ich hab se zwangsernährt und gewaschen und irgendwann hat se es von allein gemacht. Ich will mein speedy nich quälen weil ich mich blind stelle. Mom is er fit aber es wächs und wächst und was das weiter so geht schätze ich das er in 2 monaten probleme beim laufen bekommt was für mich kein grund wäre ihn zu erlösen
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| Es hat auch mit blind stellen nichts zu tun - man hofft und hofft und die sogenannte Erlösung ist ein gewaltiger Kraftakt. Mir fällt der Satz oft auf "Das Tier gibt ganz klar Signale, wenn es bereit ist zu gehen.", was Luke gesagt hat. Ich glaube, dass er gerade bei Kaninchen nicht stimmt. Denn Kaninchen verdecken normalerweise alle Signale einer Krankheit und verschleiern sie und was nicht alles. Das Tier gibt irgendwann also vor allem Signale, dass es wirklich nicht mehr verstecken kann. In diesem Sinne und besonders bei Tumoren sollte man vielleicht nicht warten, bis das Tier derart geschwächt und am Ende ist, dass es anscheinend "nicht mehr will". Kaninchen schreien nicht vor Schmerz. Sie hören nur auf, sich zu bewegen, sich zu interessieren. Das ist eine sehr trügerische Ruhe. Solange er fit ist, interessiert am Essen, interessiert an der Umgebung, an den anderen Kaninchen - der Ansatz passt.
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Ich hatte mal eine Farbmaus, die bekam am Hals einen Tumor. Leider ließ sich der Tumor nicht operativ entfernen, daher durfte die Maus so lange hier leben, wie sie noch einigermaßen gut damit klarkam. Als der Tumor dann so groß war, dass er sie beim Laufen behinderte und sie sich nur noch am Boden der Mäuseburg fortbewegen konnte und nirgends mehr hinaufklettern konnte, ließ ich sie einschläfern.
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| Hallo mal wieder. Neues unschönes vom bösartigem tumor. Mittlerweile is der tumor aufgegangen und hat einen durchmesser von 7cm. Einschränkungen hat er zum glück keine und schmerzen wenn nur wenig. Habe heute mit der ta getelt weil ich nich genau wusste was ich machen soll. Morgen bringt mein freund ihn hin dann wird er untersucht und wird erstmal antibiotikum und schmerzmittel bekommen. Habe lang mit der ta geredet wegens quälen und einschläfern daher er nich völlig normal is und auch wie immer frisst. Sie ist auch der meinung das ich ihn nich quäle und das es ihm gut geht. Allerdings kann es jetzt sehr schnell zu ende gehen daher dieser verdammte tumor aufgegangen is. Sie ruft mich morgen nachdem se speedy gesehen hat nochmal an und dann besprechen wir weiteres.
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| Das tut mir leid mit Speedy ![]() Darf ich fragen, wozu er das Antibiotika bekommen soll/muss?
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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| Die ta sagte das es sich entzünden könnte oder schon ist und das man das bei dieser art tumor nicht bzw schlecht merkt. Also is es prophylaktisch oder vielleicht auch wirklich nötig. Das werd ich dann morgen erfahren.
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| Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Entzündung nun schlimmere Auswirkungen haben soll, als der Tumor an sich. Ich persönlich würde bei dieser Diagnose und bei dem Alter so wenig wie möglich noch medikamentieren. Denn eine Heilung oder dauerhafte, stabile Zustandverbesserung ist ja ausgeschlossen. Das Einzige was ich holen würde, wären Schmerzmittel.
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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| Ich warte erstmal ab was sie sagt. Sie kann ja auch erst genaueres entscheiden wenn sie ihn sieht. Und ich vertraue dieser ta sehr!!! Sie war die einzige dir mir bei meiner murmel geholcen hat und nich glei einscchläfern wollte. Und sie weiß auch wie meine meinung über zu viel und zu lange medi gabe is und sie is zum glück der selben meinung. Sie weiß auch wie viel mir meine hasen bedeuten vor allem speedy und sie weiß auch das ich alles tun würde auch wenns mir früher oder später nicht leicht fallen wird.
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| Für mich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, bevor ich das Kaninchen wegen ein paar Tagen/Wochen noch mit einer täglichen Schmerzmittelgabe stresse.
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NachrichtHallo !! @speedy2201 : Das tut mir sehr leid mit dem Verlauf der Erkrankung. Dir ist ja auch bewusst , dass das Tier nicht mehr lange Zeit hat. Als unser Luke so krank war haben wir nur noch Schmerzmittel gegeben. Allerdings hatte er keine Tumorerkrankung. Vertrau auf Deine TA . Sie kennt das Tier und nur sie kann sich ein Bild vom jetzigen Gesundheitszustand machen. Du selbst wirst zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für Dein Tier treffen. Versuch zusammen mit Absprache Deiner TA eine Entscheidung für Dein Tier zu treffen. Ich habe mir auch immer Rat bei ihr gesucht, da ich nie wollte, das mein Tier leiden muss. Auch sie war der Meinung, das man alte Menschen ja auch nicht einfach tot spritzt, wenn sie nicht mehr können. Luke war auch 10 Jahre alt und hatte eine Arthrose der Wirbelsäule und konnte später gar nicht mehr laufen. ABER : Er hatte noch Freude am Leben und hat sich gefreut wie Bolle , wenn er mit uns oder weinem Partner kuscheln konnte und nur einfach bei uns war. Später kamen epileptische Anfälle dazu und vielleicht war es auch etwas Neurologisches. Ich weis es nicht, aber wir waren bis zum Schluss für ihn da und er hat wirklich schöne 10 Jahre bei uns gehabt!!! @ april: Richtig ist, dass Kaninchen wahre Könner im Krankheiten verdecken sind , aber ich kann nur sagen das Luke bis zuletzt inmitten unserer Familie genossen hat. Er war schmerzfrei und wurde von uns umsorgt, wie es nicht besser ging . Alles lief die ganze Zeit mit Absprache der TA. Ich habe sie eingehend darum gebeten , dass alles beendet wird, wenn es von Seiten des Tieres her nicht mehr zu vertreten ist . Ich meine jeder kennt sein Tier und ich merke sofort, wenn etwas nicht stimmt. Unsere Tierheilpraktikerin hatte mit ihrem Hund auch die Erfahrung gemacht, dass das Tier ihr ganz klar gezeigt hatte, als es nicht mehr weiter ging . Zum Zeitpunkt der Erkrankung war ich auch etwas im Zweifel, ob ich es wirklich merke, wenn der Zeitpunkt für mein Tier da ist . Im Nachhinein kann ich sagen, das Luke alleine den Zeitpunkt bestimmt hat. Wir sind dann sofort zu einem TA gefahren und er wurde erlöst. Dies soll kein Vorwurf sein, ich möchte Dir nur erklären, wie es bei uns war . Man bewegt sich bei sowas in einer Grauzone und vielleicht hätten sich andere früher zum letzten Schritt entschlossen. LG
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| @Luke: Verstehe Deine Anmerkung in meine Richtung nicht. Wenn man Schmerzmittel gibt, kann man auch AB geben. Ich sehe darin keine Verschlechterung der Lebensqualität eines Kaninchens.
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| Aber auch keine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität. Letztlich ist das Kaninchen chancenlos.
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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| Letztlich sind alle Lebewesen chancenlos. Kurzfristig kann das sehr wohl eine Verbesserung darstellen.
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| Ich stimme luke und april voll zu. Ich würde speedy nie durch medis am lebenerhalten wollen. Wenn ich mir auf arbeit die alten leute angucke die nur auf droge sind vergehts einem. Die bekommen nichts mehr mit und haben kein spaß mehr an irgendwas und das will ich speedy ersparen. Ihm geht es so noch gut und is wie immer. Durch die medis die er bekommen wird erhalte ich nur das bissl schönes leben was er noch hat und nich das ganze kaninchen. Wenn er ne infektion durch die wunde bekommt wird er viel schneller und qualvoller sterben also bekommt er sie auch. Und nur weil er unheilbar krank is und jetzt ein mini problem mehr dazu bekommen is was man wieder heilen kann werde ich ihn nicht einschläfern. Wenn man später selber tag täglich medis bekommen muss und man dadurch seine lebensqualität erhalten kann is man doch auch froh das keiner kommt und sagt wir schläfern dich jetzt ein.
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| @april: Ich glaube Du hattest die Beiträge verwechselt. Über Antibiotikagabe habe ich nichts geschrieben. Ich denke Schmerzmittel sind auf jeden Fall wichtig, denn das Tier soll keine Schmerzen leiden. Über weitere Medikamente sollte ihr TA entscheiden. Ich hatte Dich nur angeschrieben, weil Du geschrieben hattest, dass Du meinst , das Kaninchen keine Signale senden, wann sie selbst gehen möchten. Ich wollte Dir damit nur schreiben, dass es bei unserem Luke klar zu erkennen war, wo seine Grenze war . War nur informativ gemeint. Ich kann ja nur von meinem Fall berichten und das waren ganz klare Signale. Wie schon erwähnt , hatte ich vorher große Bedenken, ob man das Verhalten des Tieres richtig deutet. Bei jedem meiner Tiere würde ich individuell entscheiden. Das hängt mit Sicherheit auch von der Art der Erkrankung , Prognose und Verfassung des Tieres ab. Zu jeder Zeit hätte ich meinen Luke vorher erlöst, wenn unsere TA es für besser befürwortet hätte. Unser Luke war schmerzfrei und es ging ihm den Umständen entsprechend . Er konnte zwar nicht mehr laufen, hatte aber noch Freude unter uns zu sein.
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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