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| Die beste Vorsorge ist eine artgerechte, saubere Haltung und eine gesunde Ernährung, so bleibt das Immunsystem gesund und Parasiten haben keine Chance. ![]() Wie der Züchter das macht, keine Ahnung...ich denke mal er verabreicht ein spezielles Futter, in dem Kokzidiostatika enthalten sind, das soll vorbeugend wirken. Da es sich dabei aber um ein Arzneimittel handelt, halte ich das für nicht gut, Medikamente vorbeugend geben sollte vermieden werden weil es auch immer eine Belastung für den Körper ist.
__________________ Geändert von hasis2011 (16.09.2013 um 23:14 Uhr).
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| Diese Kokzidienkur besteht entweder aus Futter mit entsprechenden Mittelchen oder Arzneimittel wie Sulfadimidin oder Baycox. Das wird dann über einen Bestimmten Zeitraum verabreicht. In wie weit das sinnvoll und ausreichend ist kann ich nicht sagen…
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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| Ja, das machen Züchter oft, weil sie vergleichsweise häufig neue Tiere in den Stamm bringen und keine Quarantäne abwarten können oder wollen. Also lieber vorsorglich alle mit Baycox behandeln, und das funktioniert auch.
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| Es gibt Futtersorten mit Kokzidostatika, und ich denke dass der Züchter genau so etwas einsetzt für seine "Kuren". Enthalten sind z. B. Wirkstoffe wie Robenidin. So etwas wird nötig, weil die herkömmlichen Züchter keinen Wert auf artgerechte Haltung und Ernährung legen. Das Immunsystem der Tiere ist deshalb häufiger als in guter Liebhaberhaltung in Mitleidenschaft gezogen, und aufgrund der engen räumlichen Nähe sehr vieler Kaninchen ist die Ansteckungsgefahr enorm hoch. Ein Qualitätsmerkmal ist so etwas höchstens für andere Züchter mit gleicher Einstellung. Aus tiermedizinischer Sicht ist die Vorgehensweise bedenklich, da zum einen jedes Mittel das eine medizinische Wirkung hat auch Nebenwirkungen hat, und zum anderen es vorkommen kann dass Kokzidien resistent werden gegen die Wirkstoffe die gegen sie eingesetzt werden. Wie es sich im Fall der eingesetzten Kokzidostatika mit der Verwandtschaft zu den vom TA eingesetzten WIrkstoffen verhält weiß ich nicht, im ungünstigsten Fall würden die Züchter vielleicht sogar dafür sorgen dass die tierärztlich eingesetzten Medikamente irgendwann wirkungslos werden.
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