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Simba und seine Geschichte...
…Freund, Helfer, Schokoliebender, immer dagewesener, gern gekraulter Hase. Ich war ein Belgisches (Genter) Bartkaninchen. Groß, hatte einen fuchsbraunen, vielleicht etwas dunkleren, Rücken und langes, graues, dichtes Fell an den Flanken, im Nacken, an den Ohren und an den Wangen. Am Ende war ich stolze 4.500 Gramm schwer, doch als ich am Juni 2011 zu meinen neuen Eltern kam, wog ich grade mal 1.200 Gramm. Geboren wurde ich am 22.04.2011 mit 8 Brüdern und meiner Schwester, Kiara. Als ich ungefähr ein halbes, dreiviertel Jahr alt war verschwand fand ich einen kleinen Tunnel in die Erde gegraben, von meinen kleineren Freunden. Ich lebte mit meiner Schwester, einer gleichaltrigen Zwergkaninchendame und zwei Minizwergen zusammen. Die Kleinen hatten so einen schönen Tunnel gegraben, ich wollte da auch mal rein. Aber als ich darin war, kam ich nicht wieder heraus. Es war sehr eng, und dunkel. Ich hatte Angst und hoffte, dass meine Menschen mich finden würden. Eineinhalb Tage war ich da unten. Aber es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit, und es war so staubig, dass ich kaum Luft bekam, ich hatte Hunger und die Steine, die da zum Teil waren drückten in meine Schultern. Aber dann hörte ich die Stimmen von meinen Menschen, es würde alles gut werden... Doch dann sagten sie „Der ist tot!“ War ich tot? Nein! Ich wollte nicht tot sein, und ich nahm den Schmerz kaum wahr, so glücklich war ich, das Licht zu sehen, die frische Luft zu atmen...JA! Ich wollte leben. Aber ersteinmal ließ ich mich von meinen Menschlein verwöhnen. Mir ging es gut und alle waren froh. Kiara verloren wir leider durch einen Fehler unseres damaligen Tierarztes im März 2012. Ich war so traurig. Mit wem sollte ich denn nun kuscheln? Die Kleinen wollten immer nur spielen, aber das wollte ich nicht immer... Dann wurde ich krank. Kaninchenschnupfen. Wir wechselten den Tierarzt, weil unser jetziger nicht so viel davon verstand Die neue Tierärztin mochte mich sofort, das weiß ich ganz sicher! Aber dann sagte sie etwas, das passte mir gar nicht und machte meine Mami und ihre Familie sehr traurig: Es wäre wahrscheinlich, dass ich es nicht überleben würde. Habt ihr das gehört?! Aber meine Eltern glaubten an mich und wir versuchten es, noch gab es Hoffnung. Es wurde schlimmer. Meine Nase fing an weh zu tun, sie sagten etwas von Eiter... Meine Eltern waren kurz davor aufzugeben, aber: Die Tierärztin machte uns Mut. Schließlich hatte sie längst erkannt: Ich war ein Kämpfer. Ich wollte leben! Trotzdem war die Operation riskant und ich durchstand starke Schmerzen. Aber ich wollte nicht sterben. Ich trank, fraß und spielte, auch wenn es weh tat. Aber am meisten genoss ich die täglichen Krauleinheiten (die immer öfter wurden) aus vollen Zügen. Lag entweder ganz lang da, oder alle Viere von mir gestreckt auf dem Bauch. Bis ich irgendwann meine Liebe zur Schokolade entdeckte. Ich saß ganz ruhig auf dem Schoß von Mama, fühlte wie sie atmete, dann kurz stoppte, und bis dann in eine Tafel Vollmilchschokolade. Das musste ich probieren, es schien schließlich zu schmecken, als stellte ich mich auf die Hinterläufe. Den Rest könnt ihr euch sicherlich denken. Genüsslich biss ich ein Stück ab. Ahh... schmeckte das gut. Ab da saß ic regelmäßig auf ihrem Bett und schnappte ihr die Schokolade oder was sie grade aß vor dem Munde weg. Es gab auch Zeiten, da hab ich neben ihr im Bett gelegen und war dort eingeschlafen (ich war stubenrein müsst ihr wissen ). Am Morgen wenn ich aufgewacht war hab ich oft gewartet bis sie aufwacht oder hab sie kurzerhand geweckt.Ich hatte ein gutes Leben, denn ich war nett und erlaubte Mami alles zu benutzen, was auch ich benutzte: Das Bett, den Schreibtisch und den Stuhl und den Mülleimer (um ihn auszuräumen, versteht sich), aber ich duldete sie überall. Ab und zu hoppelte ich auch zu ihren Eltern in die Stube und reservierte mir dort ihre Hände, die mich fütterten und kraulten. … Ja wir haben fiel mit dir erlebt Simba. Doch das Schlimmste kommt noch, denn das ist der Moment, wo es kein Happy End gibt. NEIN! Es war am 04.05.2013. Ich hatte grade Geburtstag gehabt, den meine Mami natürlich vergessen hatte (aber die Schokolade hatte ich mir an diesem Tag trotzdem gesichert), da durfte ich am ersten schönen Tag in diesem Jahr raus (im Winter musste ich wegen dem Schnupfen drinnen leben). Ich durfte frei herrumlaufen. Abgehauen wäre ich nie. Und dann haben meine Eltern mich gerufen: „Simba“ Wie immer bin ich zu ihnen gehoppelt. Ja ich kannte meinen Namen im Gegensatz zu den anderen Kaninchen. Und ich hörte im Gegensatz zu der kleinen Schwester meiner Mami (meistens zumindest). Dann waren da Hunde. Zwei riesige Weimaraner, grau und braun, jagten auf mich zu. Es waren die Köter unseres Nachbars, unseres alten Tierarztes... Ich rannte weg, das erste Mal in meinem Leben, ich verstand nicht warum meine Menschen mir nicht halfen, obwohl sie schon in meine Richtung kamen. Wollten sie mich retten? Was sollte denn sein? Wollten diese großen Kreaturen mir etwa was böses? Dann ging es nicht mehr, ich konnte nicht schneller, sie bissen mich und... Ich quikte, schrie. Das hatte ich nie gemacht, auch als sie mir den Eiter aus der Nase ausgedrückt haben, war ich ganz brav, denn ich wusste warum sie das taten. Warum half meine Familie mir nicht? Ich flüchtete mich hinter einige Steinplatten, die Hunde wollten sie umkippen, da kam meine Mama und trat den einen Weg, den anderen verscheuchte ihr Vater. Aber ich lebte noch! Auch dies würde ich schaffen! Ich hab alles geschafft, ich wollte, aber... Mami streichelte mir den Nacken, aber da war Blut. Ich glaube sie stand unter Schock, so wie ich. Ihr Vater nahm mich auf den Arm. Inzwischen war die Frau des Tierarztes da und brachte die Hunde zurück, dann fuhr sie mit uns zur Tierklinik. Noch lebte ich. Ich kämpfte, wollte aufstehen. Aber mein Opa, der mich im Arm hielt beruhigte mich. Und ich tat so, ich vertraute ihnen... Dann kamen wir an, nachdem wir gefühlte drei Stunden an den Schranken gestanden hatten. Es tat so weh... Die Tierärzte röntgten mich um zu sehen, ob ich innere Blutungen hatte. Aber das war mir egal. Ich lag da, kämpfte und VERLOR! Es ging nicht mehr... Lieber Simba, es tut mir leid für all die Male, wo ich mich von dir genervt gefühlt habe, weil du immer zu mir gekommen bist oder ich dich sogar angeschnauzt habe. Tschuldigung. Ich hab dich lieb Simba und werde dich nie vergessen. Zwei Jahre nur und dennoch. Ich war bei dir trauriger als bei so manchem Menschen. Denn du hast mir mehr gegeben, als mir ein Mensch je hätte geben können. Einen Freund, einen Zuhörer, einen Schokoladen-Vernichter. Jemand der immer da war und der geliebt hat und geliebt wurde. Und nur wer nicht mehr geliebt wird ist tot. Bis in alle Ewigkeit: Simba! Man kann Tränen vergießen, weil sie gegangen sind, oder man kann lächeln, weil sie gelebt haben. Man kann seine Augen verschließen und beten, dass sie wieder kehren, oder man kann sie öffnen und das sehen, was sie hinterlassen haben. Euer Herz kann leer sein, weil Ihr sie nicht mehr sehen könnt, oder Ihr könnt voll Liebe sein, die Ihr bekommen habt. Man kann sich vom Morgen abwenden und im Gestern leben, oder man kann morgen glücklich sein, wegen Gestern. Man kann weinen, sich verschließen und abwenden, oder wir können das tun, was sie gewollt hätten: Lächeln, die Augen öffnen und weitermachen. -Verfasser mir unbekannt- Still, seid leise, Es ist ein Engel auf der Reise, Er wollte nur kurz bei uns sein, Warum er ging, Weiß Gott allein, Vergesst ihn nicht, er war so klein. Ein Hauch nur bleibt von ihm zurück, In unseren Herzen ein großes Stück. Er wird jetzt immer bei uns sein, Vergesst ihn nicht, er war so klein. Geht nun ein Wind an mildem Tag, So denkt, es ist sein Flügelschlag. Und wenn wir fragen, wo mag er sein? Ein Engel, der ist nie allein! Er kann jetzt alle Farben sehen, Auf Pfoten durch die Wolken gehen Und wenn wir ihn auch so vermissen und weinen, Weil er nicht bei uns ist, dann denken wir, Im Himmel, wo's ihn jetzt gibt, Erzählt er stolz. Ich werd geliebt! -Verfasser unbekannt-
__________________ Nach manchem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. -Maxim Gorki- R.I.P. Simba Geändert von Simba112 (08.09.2013 um 21:58 Uhr).
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| Danke, und ja es war traurig. Mein Vater wollte mich zum Psychologen schicken...
__________________ Nach manchem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. -Maxim Gorki- R.I.P. Simba
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| mein beileid ): so habe ich mich gefühlt als ich mein katzenbaby Bärle verlor. (war schwer krank) . es ist jahre her aber tut immer noch weh und das gedicht "still, seid leise..." habe ich auch auf einem zettel mit einem bild von ihm und ich muss heute noch weinen wenn ich das gedicht lese. simba112, ich kann dich verstehen. es ist immer schwer sein geliebtes tier zu verlieren ): . aber wir werden all unsere lieblinge irgendwann auf der anderen seite der regenbogenbrücke wieder sehen und das gibt mir hoffnung .
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| Ich bin ja ziemlich nah am Wasser gebaut und mir sind die Tränen gekommen. Das ist echt wunderschön geschrieben und man liest richtig heraus, wie sehr Simba geliebt wurde. Sein Tod tut mir sehr Leid. Aber die Erinnerungen an ihn werden nie verloren gehen und er wird immer in deinem Herzen bleiben, auch wenn es manchmal schmerzt.
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| Das tut mir so leid... ![]() Du arme... ich weiß jetzt gar nicht, was ich schreiben soll. ![]() Das ist sehr sehr gut geschrieben, ich sitze hier und heule. Die Gedichte sind wunderschön ![]() Ganz liebe Grüße ich weiß, du wirst Simba irgendwann wiedersehen![]()
__________________ Ihr fehlt mir so, kleine Troublemaker.. Rennt über die Regenbogenbrücke. Zeigt allen, wie schnell ihr seid <3
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| Danke an euch alle. Ja ich glaube auch daran, dass wir uns wieder sehen. Aber es war das erste Mal, dass ich einen Hund getreten habe, und ich hoffe auch das letzte...
__________________ Nach manchem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen. -Maxim Gorki- R.I.P. Simba
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