Oder neu anmelden!

 
Zurück   Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online > Kaninchen Forum > Kaninchen Ernährung & Futter
Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online.

Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen.
 

 
Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen.
(Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!)


Zwangsernährung auf Kaninchen Forum

Like Tree11Likes

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2013, 07:03

Zwangsernährung


Hallo zusammen,
Ich bin wirklich ratlos. Mein kleiner Happy frisst nicht mehr alleine.
Gestern war ich beim Tierarzt. Die Zähne sind alle in Ordnung. Dann hat sich rausgestellt, dass er einen Haarballen im Magen hat. Sie hat ihm dann Infusion, was für den Darm und zwangsnahrung gegeben.

Diese soll ich ihm zweimal am Tag geben. Auch am gleichen Abend noch mal. Wollte ich tun! Allerdings hat er sich so verkrampft, dass er mit seiner Pfote gezittert hat. Ich dachte. Er stirbt mit im Arm weg. Habe dann aufgehört. Heute morgen wollte ich wieder, allerdings hat er so Angst, dass er sich wieder total verkrampfte und ich es gelassen habe. Hab es ihm mal vor die Schnauze gestellt, in der Hoffnung er füttert es so, aber vergeblich. Der andere würde es futtern.

Ich weis nicht mehr weiter. Was könnte ich ihm denn noch geben? Hat jemand eine Idee?

Lg



Kaninchen Forum Werbeninchen
Werbe-Kaninchen
 
Diese Werbung wird auf diese Weise nicht angezeigt
wenn man angemeldet bzw. registriert ist.
Jetzt kostenlos einen Usernamen auswählen
und bei Kaninchenforum.de angemeldet sein
 
 

Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2013, 08:19

Ich glaube nicht dass du ihm zwangsweise was reinstopfen solltest, wenn ein Haarballen seine Darmpassage blockiert. Im schlimmsten Fall kannst du damit eine Magenüberladung und Magenwandruptur auslösen, dann ist dein Kaninchen tot. Als erstes muss der Haarballen weg.
Übrigens wird er bestimmt nicht gleich sterben, wenn er mit den Pfoten zittert. Wenn ich Krallen schneide oder die Kaninchen schere, zittern sie auch manchmal, vor allem wenn ich sie auf den Rücken legen muss. Noch leben alle und kommen auch immer noch zu mir.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.06.2013, 08:29

Des hab ich mir auch gedacht. Mit dem überladen des Magens. Die Tierärztin hat mit des cc mitgegeben und karlsberger Salz, Tropfen für den Darm und des simplex. Ich weis jetzt einfach nicht weiter.
Mein Mann hatte ihn fest gehalten und er St gemeint, das Herzchen hätte kurz ausgesetzt, als er mit der Pfote gezittert hat.
Wie bekomme ich den Haarballen raus, wenn er nix fressen will?




Benutzerbild von janaundeddy
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 1.332
janaundeddy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2013, 18:14

Hallo,
meiner hatte das auch mal. Wir haben es dann so gemacht, dass mein Bruder ihn ganz normal auf den Arm genommen hat. Dann habe ich mich mit der Futterspritze unter ihn gestellt und ihm die Düse (oder wie mans nennt) von unten seitlich ins Maul gegeben hat.
Eine andere Möglichkeit wäre, das Ninchen vorsichtig in ein Handtuch o.ä. zu wickeln und ihn so zu füttern. Das Handtuch ist Dunkel und warm, das beruhigt das Kaninchen.
Viel Glück,
LG Jana




Benutzerbild von Kadda
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 29.04.2013
Beiträge: 984
Kadda befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2013, 18:51

das heißt er hat jetzt schon fast 2 tage nicht gefressen? ich finde das gefährlich und würde ihn definitiv zwangsernähren. würd in den päppelbrei noch nen tropfen öl reintun, damit der Haarballen durchrutscht. Dass sich die kaninchen dabei wehren und zittern ist vollkommen normal, aber desto länger du wartest, desto schwächer wird der kleine ja und dann ist es nur noch gefährlicher. Wenn er so freiwillig wieder frisst, kannst du das päppeln dann aber auch gerne wieder sein lassen. Ich drück die daumen!!




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.06.2013, 18:58

Lies das bitte mal durch. Du solltest besonders den Abschnitt "Öl" beachten. Besonders wichtig ist auch Bewegung. Quelle diebrain.
Gute Besserung.

Woher kommt die Verstopfung?

Verstopfung kann verschiedene Ursachen haben:
Futterpellets, Einstreupellets oder Trockengemüse wurden in großen Mengen gefressen, quellen im Magen auf und führen dort zu einer lebensgefährlichen Magenüberladung.
Während des Fellwechsels aufgenommene Haare können zu Haarballenbildung führen, mehr Informationen dazu bekommen Sie hier: Fellwechsel beim Kaninchen.
Ein häufiger Grund ist, dass das Kaninchen etwas Schädliches gefressen hat: Plastik, Katzenstreu, andere giftige Einstreu, Kerzenwachs, Gummi etc.
Bewegungsmangel und Übergewicht ist oft auch ein Grund für Darmprobleme.
Wassermangel, werden zu viele nur trockene Futterbestandteile, vor allem auch Trockenfutter, gereicht, aber wird kein Wasser gegeben, kann es zu einer Verstopfung kommen.
Auch eine Aufblähung im Darmbereich kann eine Verstopfung zur Folge haben. Mehr Informationen dazu: Blähungen/Trommselsucht beim Kaninchen.
Ein massiver Befall mit Hefepilzen kann ebenfalls eine Verstopfung hervor rufen: Darmmykose (Hefepilzinfektion im Darm).
Selten sind Tumore oder Darmverschlingungen der Grund für Verstopfungen.
Der Hauptgrund für ständig wiederkehrenden Verstopfung ist meist eine grundsätzlich falsche Fütterung der Tiere. Getreide und/oder Melassehaltiges Trockenfutter, getrocknetes Gemüse und zuckerhaltige Snacks sorgen dafür, dass der Darm nicht vernünftig arbeiten kann. In dem Fall hilft nur eine langsame Umstellung auf eine gesunde Ernährung der Tiere.

Wichtig:

Suchen Sie mit Ihrem Tier unverzüglich nach der Entdeckung der Verstopfung einen Tierart auf. Eine länger andauernde Verstopfung führt zum Tode des Tieres!
Mitunter wird zur Behandlung ein Spasmolytikum (z.B. Buscopan) angewandt. Wir haben damit keine guten Erfahrungen gemacht und in Fachärztekreisen wird eher davon abgeraten. Dieses Mittel lähmt den Darm der Kaninchen zu stark, es sollte also nur eingesetzt werden, wenn andere Mittel nicht wirken.

Wenn die Verstopfung sich nicht löst, ist es sinnvoll, das Tier röntgen zu lassen um die Ursache für die Verstopfung abzuklären. Aufgasungen und Bezoare (Steinbildung) können so voneinander unterschieden werden.

Behandlung bei Verstopfung:

Grundsätzlich sollte keine längere Eigenbehandlung ohne Tierarztkonsultation statt finden!
Versuchen Sie die Ursache für die Verstopfung abzuklären, überprüfen Sie vor allem das Futter des Tieres.

Haarballen: Bei langhaarigen Tieren, die vorab schon Köttelketten ausgeschieden haben, könnte die Ursache der Verstopfung eine zu massive Aufnahme von Haaren (meist in Verbindung mit falscher Fütterung) sein. Wie in dem Fall noch zusätzlich zur Behandlung geholfen werden kann, können Sie hier nachlesen: Futterzusätze beim Fellwechsel.

Wasser/Tee: Flüssigkeit hilft beim Ausscheiden von Verstopfungen. Wasserhaltiges Grün- und Saftfutter sollte vermehrt gegeben werden.

Das Tier sollte viel Wasser, Kamillentee oder andere Kräutertees trinken. Sollte es nicht selber trinken, ist es wichtig mehrmals am Tag mit einer Pipette oder Spritze Wasser oder Tee einzuflößen!

Öl: Öl macht den Darminhalt rutschig und hilft so, den Darminhalt auszuscheiden und die Verstopfungen zu lösen. Flößen Sie dem Kaninchen, nach Absprache mit dem Tierarzt ein hochwertiges Speiseöl, beispielsweise Leinöl, Olivenöl, Sesamöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl ein. Zu Beginn der Behandlung 2 bis zu 5 ml Öl, anschließend 2 - 3 x täglich 1 - 2 ml. Die Anwendung von Rizinusöl ist umstritten, da dieses zu starken Darmreizungen führt. Paraffinöl ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da sich Bestandteile davon in den Organen anlagert und außerdem mit dem Mageninhalt verbinden kann, so dass es nicht den gewünschten Effekt als natürliches Gleitmittel erfüllt (wie neue Studien eindeutig belegen, egal was manche Tierärzte dazu sagen, es wird nicht komplett ausgeschieden).

Rodikolan®: Ergänzend oder statt des Öls kann auch Rodikolan® oder Herbi Colan® verabreicht werden. Es wirkt krampflösend und besteht aus verschiedenen Pflanzenölen. 10 Tropfen dreimal täglich als Zusatz, oder statt anderen Ölsorten die oben genannte Menge im akutem Fall. Hier können Sie die entsprechenden Produkte bekommen: Curasal Rodikolan, Herbi Colan Suspension.

Lactulose (Firma Albrecht) macht den Darminhalt glitschiger und hilft beim Ausscheiden.

Aufgasung: Meist haben die Tiere zusätzlich zur Verstopfung noch starke Blähungen. Da im Darm immer Gärprozesse stattfinden und die Gase nicht ausgeschieden werden können, bläht der Darm auf. Vorsichtshalber wird also immer ein Mittel gegen Gasbildung im Darm eingesetzt. Als gut verträglich gelten Medikamente mit dem Wirkstoff Simeticon (z.B. Elugan® Tropfen, Lefax, Sab Simplex). 3 - 5 x tägl. zwischen 0,2 und 0,4 ml vermischt mit der gleichen Menge Wasser werden direkt ins Mäulchen gegeben.

Schmerzmittel: Eine Verstopfung ist Schmerzhaft. Daher ist es immer sinnvoll, dem Tier ein Schmerzmittel zu verabreichen. Ein bis fünf Tropfen Metacam® 1,5 mg/ml (Suspension für Hunde) 2 x am Tag. Schlägt es nicht an, wird der Tierarzt evtl. Novalgin verabreichen.

Infusion: Es sollte unverzüglich auch eine Infusion gesetzt werden. Ringerlösung wird dabei direkt unter die Haut gespritzt. Die Infusion wirkt Kreislaufstabilisierend und ist unerlässlich.

Operation: Bei einer Magenüberladung durch aufgequollene Futterbestandteile im Bauch hilft oft nur noch eine Operation. Sollte sich die Überladung mit massiver Ölgabe auch innerhalb von 48 Stunden nicht lösen, muss der Einsatz einer Magensonde unter Narkose in Betracht gezogen werden.

Päppeln? Da der Darm eines Kaninchens bei der Verstopfung ohnehin schon überladen ist, raten wir dringend davon ab, dass Tier noch zusätzlich noch massiv zu päppeln. Erst wenn sich die Verstopfung gelöst hat und das Kaninchen vor Schmerzen und Stress noch zu erschöpft ist, um normale Nahrung aufzunehmen, kann ihm Päppelbrei zur freiwilligem Aufnahme vorgesetzt werden. Hält die Verstopfung allerdings länger als einen Tag an und nimmt das Tier keinerlei Nahrung auf, ist es leider nötig, ein wenig Nahrung zuzuführen. Nie mehr als 10 ml pro Mahlzeit!

MCP- Tropfen: Wir können MCP-Tropfen bei Verstopfung nicht uneingeschränkt empfehlen. Liegt eine massive Magenüberladung oder ein Darmverschluss vor ist von einer Anwendung von MCP abzusehen. Es wirkt ebenfalls nicht bei Verstopfungen im Colum. Nur bei leichten Verstopfungen im oberen Magen-/Darmbereich unterstützt MCP eine beschleunigte Magen-/Darmpassage. MCP darf nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, die Anwendungsdauer beschränkt sich auf höchstens 4 Tage. Dosierung: 1- 5 mg Metoclopramid pro kg Kaninchen = z.B. MCP-beta®Tropfen 1 ml = 4 mg Metoclopramid.

Abschließend:

Wenn sich die Verstopfung gelöst hat, kommen oft große, matschige Köttel. Seltener vorab auch sehr kleine, vertrocknete Köttel, die hinter der Verstopfung gesessen haben und nicht abgesetzt werden konnten, weil Kaninchen kaum Darmperistaltik haben und Kot nur abgesetzt werden kann, wenn Futter nachschiebt. Es kann nach der Verstopfung ein paar Tage zu großen, unförmigen Matschkötteln kommen, das ist nicht weiter bedenklich und völlig normal. Da die Tiere Öl bekommen haben, sind die Köttel auch häufig glänzend und Tropfenförmig.
Sobald das Tier wieder Kot absetzt, werden die meisten Medikamente auch abgesetz. Schmerzmittel sind meist nicht mehr nötig (es sei denn, dass Tier zeigt noch sehr deutlich Schmerzen), Öl wird ebenfalls nicht mehr verabreicht. Es kann aber noch einige Tage zu Aufgasungen kommen, daher ist es sinnvoll, täglich noch ca. 0,2 und 0,4 ml von dem Medikament gegen Blähungen zu geben.

Haben die Kaninchen bis dahin Trockenfutter, Leckerchen oder etwas anderes in der Art bekommen, dann ist eine Futterumstellung durch zu führen, kein Tier sollte mit solchen Futtermitteln krank gefüttert werden!

Die Kaninchen müssen langsam wieder an ihre normale Ernährung heran geführt werden. Achten Sie darauf, dass die Tiere viel Heu zu sich nehmen, damit eine langsame und gleichmäßige Darmpassage des Futters gewährleistet ist. Geben Sie mehrmals täglich kleine Portionen Frischfutter, gut vertragen werden Fenchelknollen, frische Kräuter (Basilikum, Dill und Pfefferminze wirken apetitanregend). Es ist wichtig, dass Frischfutter auf viele Portionen aufzuteilen, damit die Tiere sich nicht überfressen und der Darm gleichmäßig belastet wird. Nach ca. einer Woche sollte alles vergessen sein und das Kaninchen kann wieder ganz normal gefüttert werden.

Darmaufbau?
Wenn der Kot sich nicht innerhalb weniger Tage normalisiert, sollte ein Aufbau der Darmflora vorgenommen werden. Dazu wird vom Tierarzt meist Bird Bene Bac verabreicht, dieses Gel besteht aus gefriergetrockneten Bakterien, welche der Darmflora helfen sollen, sich wieder zur regulieren. Leider enthält Bird Bene Bac Zucker und von daher ist es fraglich, ob es wirklich so sinnvoll ist - denn Zucker schädigt den Darm.

Einfacher und gesünder wäre es natürlich, den Tieren Blindarmkot gesunder Kaninchen anzubieten, häufig versuchen die Kaninchen von sich aus, ihren Gehegegenossen diesen Kot zu stibizen. Als Mensch wird man da aber leider kaum dran kommen, deshalb wird alternativ Omniflora N gegeben. Diese Kapseln für Menschen sind in der Apotheke rezeptfrei zu bekommen. Der Inhalt der Kapseln wird in Wasser aufgelöst. Eine Kapsel auf 4 Tage verteilt.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2013, 15:13

Vielen dank für eure Hilfe. Allerdings habe ich ihn heute schweren herzens von seinen Schmerzen und Leiden erlöst.�� Ich habe ihm einschläfern lassen. �� Er war so schwach und hat das Futter nicht mehr geschluckt. Die Medikamente wollte er auch nicht mehr nehmen, da er ja nichts schluckt. Der Mund war voll. Keine böbbele kamen und Urin kam auch keiner mehr. War grad bei meinem Tierarzt und er hat gemeint, dass durch die Orientierungsprobleme wahrscheinlich schon die Niere angegriffen ist. Er meinte auch es wäre besser ihn zu erlösen.

Jetzt muss ich mich gründlich um meinen zweiten kümmern, der sucht ihn die ganze zeit. Aber in 4 Wochen bekommt er en neuen Freund.

Aber danke für eure Hilfen. ��

Jetzt geht es ihm wieder gut und hat keine Schmerzen mehr. Ich werde ihn nie vergessen.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.06.2013, 15:28

Ohje, das tut mir sehr leid für euch!

Sucht euch bitte für die Zukunft einen anderen Tierarzt, dieser scheint unfähig zu sein. Wenn der Darm verstopft ist darf man niemals zwangsernähren. Wichtig wäre viel Flüssigkeit (auch Infussionen), Öl, RodiCare akut (oder ein ähnliches Medikament), Schmerzmittel und ggf. eine Notoperation gewesen (aber solange er noch nicht schlapp ist). Normalerweise behandelt man unverzüglich so und damit umgeht man auch eine Not-OP, falls diese nötig ist, nimmt man sie jedoch vor bevor der Kreislauf versagt.



mausefusses and Valentina like this.
__________________

www.kaninchenwiese.de



Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.07.2013, 16:42

Ich schließe mich saloiv an, ich denke das dieser Tot bei rechtzeitiger, richtiger behandlung hätte verhindert werden können.




Benutzerbild von Chrissi1601
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.03.2013
Beiträge: 150
Chrissi1601 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.07.2013, 17:12

Das tut mir sehr leid, hoffe das sich dein nin schnell an den neuen partner gewöhnt....




Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 07:40

Hallo. Ich danke für eure Meinungen.
@Saloiv und mausefusses: Allerdings beurteilt ihr einen Arzt den ihr nicht einmal kennt. Er ist spezialisiert auf Kleintiere/Haustiere. Ihr schreibt, er hätte das und das bekommen sollen. Was glaubt Ihr eigentlich. Das hat er alles bekommen. Ich hatte die komplette Praxis für kaninchen an Medis zu Hause. Aber er wollte nichts nehmen. Am Anfang ja. Ich war am Mittwoch, am Donnerstag und am Samstag beim Tierarzt und da hat er immer infussionen, Schmerzmittel und Sachen für den Darm bekommen. Als ich dann am sonntag wieder zum arzt bin, war er schon leicht irientierungslos. er lag nur nich rum und hat gefiept, wenn uch ihn hoch genommen hab. den apfel und die möhrchen due er gefutter hat(von selber) konnte er nicht mehr svhlucken, der mund war voll. Ihr schreibt als hätte ich nichts getan und ihn von Anfang an einfach aufgegeben. Das find ich sehr hart und ungerecht. Es war keine leichte Entscheidung für mich. Er war mein Baby, ich hätte ihn mit 3 Monaten bekommen. Er war mein leben. Glaubt ihr nicht, ich hätte da alles versucht? Jetzt kümmere ich mich um meinen zweiten kleinen Schatz, den ich ebenfalls mit 3 Monaten bekommen habe. Mit ihm geh ich heut Abend zu Arzt und lass ihn durchchecken ob alles in Ordnung ist. Und in 4 Wochen nach meinem Urlaub bekommt er einen neuen Freund.

Vielleicht solltet ihr erst einmal nachfragen, was man alles versucht hat, bevor man sagt ein Arzt wäre unfähig. Denkt mal drüber nach.

Ich denke mal ihr hab eure Infos aus dem Internet. Da wäre ich sehr vorsichtig. Ich finde es ist widersprüchlich geschrieben. Auf der einen Seite muss ein Hase immer fressen, damit was rauskommt, andererseits "soll" man nicht füttern, wenn er darmprobleme hat.

Grüße




Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 07:41

Hallo. Ich danke für eure Meinungen.
@Saloiv und mausefusses: Allerdings beurteilt ihr einen Arzt den ihr nicht einmal kennt. Er ist spezialisiert auf Kleintiere/Haustiere. Ihr schreibt, er hätte das und das bekommen sollen. Was glaubt Ihr eigentlich. Das hat er alles bekommen. Ich hatte die komplette Praxis für kaninchen an Medis zu Hause. Aber er wollte nichts nehmen. Am Anfang ja. Ich war am Mittwoch, am Donnerstag und am Samstag beim Tierarzt und da hat er immer infussionen, Schmerzmittel und Sachen für den Darm bekommen. Als ich dann am sonntag wieder zum arzt bin, war er schon leicht irientierungslos. er lag nur nich rum und hat gefiept, wenn uch ihn hoch genommen hab. den apfel und die möhrchen due er gefutter hat(von selber) konnte er nicht mehr svhlucken, der mund war voll. Ihr schreibt als hätte ich nichts getan und ihn von Anfang an einfach aufgegeben. Das find ich sehr hart und ungerecht. Es war keine leichte Entscheidung für mich. Er war mein Baby, ich hätte ihn mit 3 Monaten bekommen. Er war mein leben. Glaubt ihr nicht, ich hätte da alles versucht? Jetzt kümmere ich mich um meinen zweiten kleinen Schatz, den ich ebenfalls mit 3 Monaten bekommen habe. Mit ihm geh ich heut Abend zu Arzt und lass ihn durchchecken ob alles in Ordnung ist. Und in 4 Wochen nach meinem Urlaub bekommt er einen neuen Freund.

Vielleicht solltet ihr erst einmal nachfragen, was man alles versucht hat, bevor man sagt ein Arzt wäre unfähig. Denkt mal drüber nach.

Ich denke mal ihr hab eure Infos aus dem Internet. Da wäre ich sehr vorsichtig. Ich finde es ist widersprüchlich geschrieben. Auf der einen Seite muss ein Hase immer fressen, damit was rauskommt, andererseits "soll" man nicht füttern, wenn er darmprobleme hat.

Grüße




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 09:18

Hallo,
ich mache dir keine Vorwürfe, du hast sicher alles getan um ihn zu helfen und zu retten. Aber die Gabe von Öl und RodiCare habe ich in deinen Ausführungen nicht lesen können und Öl ist die Hauptbehandlung um den Haarballen zu lösen.
Statt dessen lese ich bei dir von der Empfehlung zu Zwangsernährung (was meistens zum Tode führt weil ja sowieso schon alles durch den Haarballen verstopft ist, auch wenn man es mit Zwang einflößt).
Haarballen können zudem operativ entfernt werden.
Mein Tierarzt bestellt Haarballenkaninchen täglich ein und nimmt sie dann ggf. stationär auf um ggf. auch eine Not-OP zu machen, sterben muss dabei keines.

Durch kleine Fehler bei der Behandlung (Zwangsernährung, kein Öl etc.) kommt es jedoch recht schnell zu keiner Besserung sondern Verschlechterung. Leider haben Tierärzte im Studium fast nur Theorie zu Hunden und Katzen, Kaninchen werden nur nebenher etwas angerissen und wichtige Therapien kaum behandelt. Deshalb kann man nicht zu irgendeinem Kleintierarzt gehen sondern muss schauen, dass er sich fortgebildet und belesen hat.



mausefusses and Benny like this.
__________________

www.kaninchenwiese.de



Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.07.2013, 09:35

Ich habe, wie saloiv auch, meine Informationen aus eigener Erfahrung. Meine Jule hatte einen dauerhaften Bezoar, der mehrfach den Magenausgang blockierte.

Definitiv darf man in einer solchen Situation nur extrem wenig und mit sehr dünnem Päppelbrei zwangsfüttern, wenn überhaupt. Öl, Rodikolan, evtl. auch Lactulose, habe ich jetzt in deinen Ausführungen ebenso wenig gelesen wie eine Röntgenaufnahme um den Bezoar zu lokalisieren. Hätte sich bei Jule der Bezoar nicht wieder vom Magenausgang gelöst, wäre auch sie notoperiert worden. Das ist eine Option die man auf jeden Fall im Auge behalten muss, denn ein tödlicher Ausgang wie in deinem Fall wäre die Alternative.

Dass ein Tierarzt auf Kleintiere spezialisiert ist, heißt leider nichts anderes als dass er auf alles "spezialisiert" ist was kleiner als Rind, Pferd, Schwein oder Schaf ist. Das sind vor allem Hunde und Katzen, denn mit anderen Tieren ging man noch bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht zum Tierarzt. Der wirtschaftliche Wert des Tieres lag unter den Behandlungskosten... deshab haben auch viele Tierärzte kaum Ahnung von den anatomischen Besonderheiten vieler Nager und Hasenartigen.

Du solltest dich zusätzlich zu diesem Haustierarzt, der ruhig weiter unproblematische Sache wie Impfungen etc. übernehmen kann, auf die Suche machen nach einem Kaninchenspezialisten den du in kritischen Fällen zu Rate ziehen kannst. Es schadet ohnehin nie, wenn eine Behandlung nicht planmäßig anschlägt, eine zweite Meinung einzuholen.



saloiv and mausefusses like this.

Benutzerbild von Chrissi1601
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.03.2013
Beiträge: 150
Chrissi1601 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 09:47

Ich denke dem tierarzt jetzt die schuld zu geben ist übertrieben, manchmal kann man bestimmt einfach nichts mehr machen, aus welchen gründen auch immer...
Vielleicht erkennen wir als tierbesitzer auch nicht immer früh genug das mit unserem tier was nicht in ordnung ist, so das der tierarzt auch nicht mehr helfen kann...
Keiner sollte jetzt die schuld zugeschoben bekommen...
Ist meine meinung wenn ich die hier äußern darf....




Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 10:22

Mein Häschen hat rodi care Tropfen bekommen, er wurde geröngt und man hat dann festgestellt, dass das Bild sehr schwammig aussah und der Blinddarm doppelt so hroß aufgebläht ist. Er hat etwas gegen die Aufblähung bekommen, gegen die Schmerzen. Dann hat er auch karlsberger Salz bekommen. Auf dem Bild konnte man auch erkennen, dass der Magen nicht voll ist. Also lag es allein am Blinddarm. Notoperieren konnte man ihn nicht, weil er zu schwach war, von Anfang an.




Ninchen
 
Registriert seit: 01.04.2013
Beiträge: 21
Happy & Bilbo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 10:38

http://www.simon-and-simon.de/Team hier könnt ihr die Homepage meines Tierarztes ansehen. Ich finde er ist qualifiziert für kaninchen. Und ihr?




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 10:45

Zitat:
Er ist spezialisiert auf Kleintiere/Haustiere.
Das steht bei jedem Tierarzt auf dem Schild der Kleintiere behandelt, also Hund,Katze, Kaninchen und eben keine Rinder, Pferde und co. Das bedeutet also erstmal überhaupt gar nichts.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 10:46

Zitat:
Zitat von Happy & Bilbo Beitrag anzeigen
http://www.simon-and-simon.de/Team hier könnt ihr die Homepage meines Tierarztes ansehen. Ich finde er ist qualifiziert für kaninchen. Und ihr?
Aufgrund einer Internetseite vermag ich das nicht zu beurteilen.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.07.2013, 10:53

Ein stark aufgegastes Tier muß stündlich den Bauch massiert bekommen, rund um die Uhr. Ihm muß Sab Simplex oder ähnliches ebenfalls stündlich verabreicht werden und dazu gibt man dann noch Baby-Bauchwohl Tee mit vieleicht einer Messerspitze CC und Öl drin .
Außerdem muß das Tier zur Bewegung animiert werden um den Kreislauf in Schwung zu halten und die Darmtätigkeit anzuregen.
Bei Schwächesymptomen wird infundiert, mehrmals am Tag.

Keinesfalls darf Brei in größeren Mengen gefüttert werden.

Neben röntgen wäre eine noch Kotuntersuchung angebracht gewesen.

Was ich damit sagen will: So ein klinisches Bild ist ein Notfall und das Tier hätte stationär aufgenommen werden müssen und 24 Stunden am Tag betreut werden müssen.

Das ist ganz sicher kein Vorwurf an Dich sondern eher ein anzweifeln der tierärztlichen Leistung.



saloiv and Bibi&Tina like this.
 
 
Weitere Themen / Kaninchenforum.de Empfehlung
 
 
 
 
 
 
Antwort



Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
E cuniculi Zwangsernährung und Sonnenblumenkerne fredde Kaninchen Ernährung & Futter 5 20.05.2012 15:28
Tipps zur Zwangsernährung franzii110 Kaninchenkrankheiten & Gesundheit 0 31.07.2010 08:24
zwangsernährung miti Kaninchen Ernährung & Futter 3 22.07.2010 22:56

Copyright ©2010, Kaninchenforum.de

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.