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Krebs - schwach - altHallo Ich spare mir gerade eine Vorstellung, da es recht dringend ist und erzähle direkt hier was wichtig ist. Ich habe eigentlich seitdem ich klein bin Kaninchen gehalten, früher typisch "Kinderzimmer" mäßig und mit ca 13 habe ich angefangen für weites möglichst tiergerchte Haltung zu Sorgen (große Gehege, Getreidefrei, Partner....). Vor 2 Jahren bin ich von zu Hause ausgezogen, und hatte das Glück das meine Familie sich bereit erklärt hat für die Kaninchen zu Sorgen, so dass sie in ihrem Außenstall bleiben dürfen. Die momentanen Kaninchen sind Rokke, den wir vor Jahren aus dem Tierheim geholt haben und Freya die vor 3 Jahren von einer Tierschutz-orga aus einem Animal-Hording Fall zu uns kam. Freya ist Schnupferin, kommt damit aber ganz gut zurecht ohne schwere Medis. Beide tragen wahrscheinlich auch den E.C. Virus in sich, aber nie ausgebrochen. Wie alt sie sind, wissen wir nicht, beide waren auf jedenfall schon ausgewachsen als sie kamen. Rokke hat nun in den letzten Monaten rapide abgenommen. Ich war im Ausland als wohl der erste Schub kam, und er apathisch rum saß, ganz dünn, schwach, Durchfall. Mein Vater ist zur THP unseres Vertrauen. Die konnte noch nicht mals Blut von ihm kriegen weil er so schwach und dünn war, hat ihm Sachen zum aufpäppeln gespritzt (Vitamin B und noch 2 Sachen) und aber eigentlich damit gerechnet das er das Wochenende nicht überleben wird. Der Kot war wohl beige Pudding-mäßig, hatte sie noch nie gesehen und konnte sie auch nur schwer beschreiben (und sie hat Erfahrung!). Er hat sich dann aber wundersamer Weise (mit viel Gladiator Plus, was sie ohne hin zur Unterstützung kriegen) berappelt und wurde wieder fit. Mittlerweile bin ich nun auch da, und momentan auch meine Eltern besuchen. Gestern saß er wieder nur still rum, Augen halb geschlossen. Popo gant Kot verschmiert. Ich bin also wieder zur THP gefahren und dachte er sei aufgebläht - rausstellte sich war er zwar ein wenig aufgebläht, aber er hat ein Geschwür/Krebs was auch immer und das nicht gerade klein. Blut stauen ließ sich schon wieder nicht - einfach zu dünn und schwach! Meine THP meinte, dass OP schon allein wegen seinem Zustand hoffnungslos ist. Er hat wieder Vitamin B und das andere bekommen (für Kreislauf und so weiter, sorry habs mir nicht gemerkt), und soll nun viel Gladiator bekommen (wer es nicht kennt, im Prinzip ein Saft der aus natürlichen Produkten recht viel Energie gibt - wir haben damit nur gute Erfahrungen). Er hatte wohl auch leichte Häckchen an den Zähnen, die wir abgefeilt haben. Trotzdem isst er nicht. Riesen Auswahl an Gemüse, Heu, getreidefreies Trockenfutter - nichts. Er sitzt nur in der Hütte, Freya dicht bei ihm. Geht auch nicht weg wenn ich komme, was er sonst immer getan hat seitdem ich ausgezogen bin (sie waren immer nur auf eine Person fixiert nämlich Futtergeberin, und das bin nicht mehr ich). Kommt nicht wie sonst angelaufen wenn meine Oma zur Fütterung kommt, und auch sie bleibt bei ihm sitzen kommt nur kurz zum fressen raus. Ich wollte eigentlich Critical Care besorgen, habe gerade aber den Beitrag gelesen das es nicht gut ist und werde was anmischen. Noch wehrt er sich (leicht) wenn ich was in den Mund spritze oder festhalte. Aber er ist wirklich komplett verändert und sieht ziemlich schlimm aus. Nun steh ich vor der großen Frage: Was kann ich noch tun? Wie kann ich ihn unterstützen? Wann ist der Punkt wo er nicht mehr leiden sollte? Bin um jeden Ratschlag dankbar ! Liebste Grüße P.S.: Und natürlich muss ich mir auch Gedanken machen, was ist wenn er stirbt/eingeschläfert werden muss. Freya darf zwar bleiben, aber meine Familie möchte gerne nicht wieder ein neues Tier, weil es dann nie ein Ende findet. Zu mir kann Freya nicht da ich mittlerweile zwei Hunde habe und auch nicht die entsprechenden zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten. So oder so muss ich die Tierschutz-Orga kontaktieren, von der sie ist. Aber was für Chancen ein neues zu Hause zu finden hat sie als Schnupferin und E.C. Trägerin die noch dazu recht dominant (war oder ist?) und bevor sie zu mir kam bei 4 verschiedenen Vergesellschaftungsversuchen die Männchen so untergebuttert hat, dass sie sich nicht mehr zu essen und raus kommen getraut haben?
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| Wäre es nicht mal sinn voll zu einem TA zu gehen? Ich hab meine Tiere auch schon von THP behandeln lassen. Aber immer nur in Verbindung mit der Schulmedizin. Es ist auch wichtig das ein TA einen Diagnose stellt. Vorallem wenn es sich um sowas wie Krebs handelt. Wenn sie von einer Tierschutz Orga ist, geht sie normalerweise auch wieder dorthin zurück. Ach ja, ca 80% aller Kaninchen sind EC Träger.
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| Meinst du nicht, es wäre sinnvoll, ihm ein langes Leiden zu ersparen? Wenn er Krebs oder ein sonstige Geschwür hat, schon so sehr abgebaut hat, dass man noch nichtmal Blut nehmen kann, dann lass ihn gehen! Seid froh, dass es für Tiere diese Möglichkeit gibt! Ich habe meinen Opa an Krebs - Verzeihung für den Ausdruck - verrecken sehen. Er wurde monatelang künstlich "am Leben" gehalten, im ständigen Morphiumnebel, beatmet, Sondennahrung, eigentlich lag da ein Toter im Bett, der nicht gehen durfte! Lass den kleinen Rokke gehen und gib Freya über den Tierschutz ein neues Zuhause!
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| Oje armes Ninchen. Du solltest wirklich ganz schnell eine Kotprobe beim TA abgeben und diese untersuchen lassen. Ich kann mir nicht helfen, irgendwie glaube ich das dass ein vorrangiges Problem ist (Kokzidien, Hefen,usw.). Das würde ich jetzt wirklich als ersten Schritt machen. THP schön und gut aber da kommst Du jetzt um die Schulmedizin nicht herum. Bezüglich des (angeblichen) Krebsgeschwüres sollte man da auch nochmal mit den betreffenden Geräten, z. B.Ultraschall drauf schauen lassen. Alles Gute und bitte reagiere jetzt schnell und bring die Kotprobe zu einem Tierarzt. Kotprobe wird eigentlich über drei Tage von verschiedenen Ecken des Geheges gesammelt. In diesem Fall würde ich heute einfach einsammeln.
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| Hallöchen!! Einschläfern sollte der letzte Schritt sein. Vielleicht kann er ja doch behandelt werden. Ich habe auch so einen Pflegefall zu Hause und pflege ihn inzwischen über Wochen. Er nimmt noch sehr am Familiengeschehen teil und freut sich wie Bolle , wenn jemand kommt und ihn hoch nimmt. Er hat einfach noch so viel Lebensfreude in sich und sitzt quasi bei uns mitten im Mittelpunkt. Wir freuen uns für jeden Tag , den er noch bei uns ist. Sollte es schlechter werden , sodaß wir merken würden,er will und kann nicht mehr, werden wir ihn erlösen lassen. Klär alles ab und wenn nur ein Fünktchen Hoffnung besteht , kämpfe um ihn. Einschläfern ist endgültig ! Geht es nicht mehr , lass ihn gehen!!! LGBirgit
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