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Nachwuchs: Garten oder Käfig? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2013
Beiträge: 7
Steppe76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 22:08

Nachwuchs: Garten oder Käfig?


Hi
Wir haben drei Kaninchen (1 Widder-Weibchen, 2 kastrierte Farbenzwerge), seit ungefähr 2 Jahren. Zuerst hatten wir einen Einzelkäfig (1,40x0.70 m). Schließlich haben wir noch einen zweiten draufmontiert, mit Durchgang, selbes Format.
Nun haben wir nach Umzug einen Garten, wo die drei wenn wir zu Hause sind rumwuseln können.
Vor drei Wochen waren wir im Urlaub, gaben die Kaninchen zur Pflege ab, und unser Weibchen wurde in der Zeit von einem Rammler besprungen, was uns sehr geärgert hat, da wir es auf jeden Fall bei dreien belassen wollten!
Nun gräbt unser Ninchen fleißig an einem Bau im Garten, den sie heute Abend "vorschriftsmäßig" wieder verschlossen hat.
Aufgrund dieses ungewöhnlichen Verhaltens, und weil einer der kastrierten Zwerge mit ihr bei Kontakt sofort die Rauferei anföngt, vermuten wir, dass sie tatsächlich trächtig ist, und haben sie in einem Teil des Gartens (8x2 m) isoliert, und nachts schläft sie auch isoliert im oberen Käfig, die übrigens in unserem Wohnzimmer stehen. Terassentür und Käfig sind kaum 2 meter voneinander entfernt, so dass sie schnell vom Käfig ins Freie und zurück können.

Nun endlich unser Anliegen: der Wurftermin wäre um den 25. Juni herum.
1. Sollen wir sie isoliert halten?
2. Soll sie im Käfig bleiben, bis die Kleinen da sind?
3. Oder sollen wir sie in ihrem (ausbruchsicheren) Gartenteil nunmehr auch nachts belassen?
4. Oder weiterhin abends in den Käfig verfrachten?

"Natürlicher" wäre es doch, wenn wir sie bis zum Wurf draußen behielten, auch in Anbetracht des Nachwuchses, der dann in Ruhe sich entwickeln kann, und nach den ersten Wochen eine stete Auslaufmöglichkeit hat. Auch für uns wäre das sicher weniger umständlich.

Was würdet Ihr machen?
Für Antworten/Tips wären wir extrem dankbar!!!!

Liebe Grüße
Benita & Mark




Geändert von Steppe76 (14.06.2013 um 22:22 Uhr).
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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 22:11

Wenn das Außengehege sicher ist vor ein und ausbrüchen und sie dort eh immer ist würde ich sie dort belassen.
Sie braucht genügend Platz um vor den Jungen auch mal Abstand zu gewinnen.
Auf engem Raum bereitet das den Häsinnen oft stress in der Natur liegt es das sie das Nest tagsüber garnicht beachten und nachts zum säugen aufsuchen um keine Fressfeinde anzulocken.

Wer ist denn bei ihr?
Der papa?
Ist der jetzt kastriert?




Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2013
Beiträge: 7
Steppe76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 22:21

Nein, unsere "Urlaubsvertretung" hatte einen nichtkastrierten Rammler.
Den sieht unser Ninchen nie wieder.
Unsere beiden anderen Kaninchen sind kastrierte Rammler.
Z.Z. ist sie tags- und nachts fast immer isoliert (tags in ihrem Gartenteil, nachts in ihrem Käfig im Wohnzimmer), da sie sich mit dem Dritten (Jacki) übelst zofft sobald sie sich sehen, und Stress bestimmt nichts für werdende Kaninchenmamis ist.
Sie sondert sich aber auch vom zweiten (Felix) ab, wenn wir sie zusammenlassen, auch wenns da keinen Streit gibt.
Wie gesagt, keiner ist momentan bei ihr.




Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 22:26

ok dann lass sie auch getrennt aber nicht mehr die orte wechseln das ist auch purer Stress für werdende Mamis.
Käfig ist zu klein für Mami mit babys, auch für mami allein.
Entweder im Außengehege allein oder drinnen allein mit einem Auslaufgitter vor dem Käfig.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2013
Beiträge: 7
Steppe76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 22:44

OK, dann wäre deine Empfehlung, sie ab jetzt rund um die Uhr draußen zu lassen?!
Meine Freundin fürchtet, dass wir dann die ersten Wochen garnichts von den Kleinen mitbekommen. Aber dass die Mutter die Kleinen versteckt hält ist sicher der natürlichere Weg...
Desweiteren: der Gartenbereich ist ausbruchssicher. Maschendrahtzäune, im Boden verankert, in den drei Monaten gab es von keinem der Kaninchen einen Ausbruchsversuch.
Katzen allerdings könnten (via Nachbarbaum) in unseren Garten reinkommen. Die erwachsenen Kaninchen haben keinerlei Scheu vor ihnen, da mache ich mir keine Sorgen. Doch ob die Kleinen dann in Gefahr kommen könnten?
Kaninchen "verbuddeln" ihren Nachwuchs ja, und unser Ninchen scheint da triebmäßig durchaus talentiert zu sein. Also müsste die Katze quasi "buddeln", wenn sie Fährte aufgenommen hätte. Hunde buddeln, ja, aber Katzen?
Weiteres "Problem": Stechmücken. Wir Zweibeiner werden ziemlich gepisackt zur Zeit, besonders in der Abenddämmerung. Auch unsere Kaninchen sind mitunter "umschwirrt". Die Kleinen wären ja sicher im Erdbau. Doch könnte dieser nicht unerhebliche Blutverlust (10 Stiche bei einem Gewicht von 3 Kilo am Tage) zum Problem für die Mutter werden?




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 23:01

Sind Deine Kaninchen geimpft? Die Mücken machen ihnen ja so nichts aus, aber sie übertragen halt ggf. Myxomatose.
Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, laufen die Kaninchen normal frei im Garten?
Das ist soweit sehr schön, aber für den Nachwuchs ist das ganz gefährlich! Für Katzen sind sie leichte Beute! Ich spreche leider aus Erfahrung! Und durch den Maschendrahtzaun kommen die Kleinen auch durch.
Irgendwie müsst Ihr Euch überlegen, wie Ihr am schnellsten und ohne großen Streß für die Mami ein provisorisches Ein-und Ausbruchsicheres Gehege drumrumbaut.
Eine meiner Hasenmamis hatte auch eine Erdhöhle gegraben und dort ihr Nest gebaut. Die Jungen waren gute 2 Wochen komplett unterirdisch "aufgeräumt". Danach haben sie angefangen auf Ausflüge zu gehen.
Grundsätzlich müsst Ihr Euch wohl überlegen, wie Ihr Eure Kaninchen in Zukunft halten könnt. Sie sollten rund um die Uhr genügend Platz haben. In einem Doppelstockkäfig eingesperrt wird es Riesenzoff geben. Oder hattet Ihr ein Stellgitter als Auslauf dran?
Es gibt ja diese Mindestplatzgrundregel: Pro Tier Innengehege 2m²; Außengehege 3m²



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 23:02

Moment.
Die leben frei im garten?
Ok dann rein mit ihr!
Hatte verstanden das sie ein festes gehege haben

Holt euch im internet oder so gehegeelemente und Zäunt ihr ein Stück im haus ab.

Katzen sind euer geringstes problem.
Füchse, marder und wenn die kleinen rauskommen Raubvögel!
Und sag nich die gibts bei euch nih die gibt es überall^^




Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2013
Beiträge: 7
Steppe76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 23:32

Ne, um unseren Garten ist ein 1,5 meter hoher Maschendrahtzaun.
Das ist zumindest ausbruchssicher. Marder und Füchse kommen da auch nicht rüber.
Luftsicher ist es nicht, habe aber noch keine Greifvögel gesehen.
Geimpft haben wir sie.
Die sind tagsüber alle draußen, nur nachts im Doppelkäfig.
Meines Erachtens könnten wir sie auch nachts rauslassen, aber naja...
Die gesamte Auslauffläche ist: ca 3 qm Käfig, ca 18 qm Wohnzimmer, ca 25 qm Terrasse (großteils Wiese). Diese Auslauffläche haben wir nun unterteilt, damit unser Mädel keinen Streß hat.
Und ihr Gartenteil hat 8x1,5, also ca 15 qm, und hier hat sie ihren Erdbau gegraben, und hier ist sie von früh bis spät, nur nachts packen wir sie in den Käfig.
Unsere Überlegung ist nun, ob wir sie komplett in diesem abgetrennten Gartenteil lassen sollen, damit sie dort ihren Nachwuchs bekommt und aufziehen kann.




Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 23:36

1, 50 sind kein problem für marder zumal sie durch maschendraht zaun so durchkommen.

Ich würde sie nicht mehr rauslassen nur in einem der zimmer oder mehreren dann aber immer wenn ihr sie mit den babys im Käfig einsperrt auch wenns nur über nacht is kanns euchbgut passieren das sie sie tod trampelt.

Ganz ehrlich über naht ist es eindeutig zu gefährlich vielleicht geht es ein paar Nächte gut aber auf lange sicht glaube ich da nich dran.




Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 23:40

Zitat:
Zitat von Steppe76 Beitrag anzeigen
Ne, um unseren Garten ist ein 1,5 meter hoher Maschendrahtzaun.
Das ist zumindest ausbruchssicher. Marder und Füchse kommen da auch nicht rüber.
Der Zaun ist leider nicht Mardersicher! Weder durch seine Substanz, noch durch seine Höhe.
Durch die Maschen ist ein Marder schnell durchgeschlüpft.

Ich kann dir auch nur raten, das Weibchen samt Nachwuchs in einem großen ein - und ausbruchsicheren Gehege draussen oder drinnen in einem entsprechend großen Gehege zu halten.

Bestenfalls mit Wurfkiste.



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24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb

Kaninchenschutz e.V.

In Memory:
Chipsy
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11.03.10 & Casimir 29.03.10 &
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Tulip 30.09.15






Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.06.2013, 23:41

Wenn es nicht gesichtert ist, kann ich Dir nur davon abraten. Ein Marder klettert rückwärts mit verbunden Augen über den Zaun, wenn er vorher nicht den einfachen Weg durch den Maschendraht nimmt. Katzen sehen Hasenkinder als Beute! Ich würde es auf gar keinem Fall so locker sehen! Auch Elstern sind immer auf der Suche nach zarten Leckerbissen!
Und in einen Käfig in der Nacht einsperren soll man gar kein Kaninchen. Wie gesagt es gibt Richtmaße für Kaninchen, die durchaus ihren Sinn haben. Doppelstöckige Gitterkäfige sind auch leider oft schon schuld daran gewesen, dass sich Kaninchen die Beinchen gebrochen haben. Und das kann man nur sehr schlecht behandeln.



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Panzerknacker
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 31.08.2013, 08:49

Wie ist es denn mit ausgewachsenen Kaninchen und Elstern?

Ich habe jetzt das zweitemal eine Elster auf der Balkonbrüstung entdeckt und könnte sie direkt verscheuchen. Holen die sich auch die Erwachsenen Kaninchen oder haben sie es eher aufs Futter abgesehen?

Werde jetzt gleich erstmal Vorsichtsmaßnahmen treffen und ein Netz über den Balkonauslauf spannen!



 
 
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