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Mein Kaninchen hat Oberschenkelbruch an 2 stellen :( Dringend. auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.05.2013, 21:58

Mein Kaninchen hat Oberschenkelbruch an 2 stellen :( Dringend.


Hallo bin bei hier , habe mich registriert um bei euch Rat zu finden.. Mein Löwenkopf kanninchen der 6 Jahre alt ist hat sich den Oberschenkeln gebrochen und das an 2 stellen. Er lief morgens auf einmal auf 3 Beinen. Wir Sind zum Tierarzt sofort gefahren , der kleine wurde dann geröntgt und Ergebnisse an 2 stellen gebrochen. Der Tierarzt meinte ist ein Todesfall, dass das Tier unheimliche Schmerzen hat und das eine op zu viel mit Risiko verbunden ist. Er hat uns 2 andere Ärzte empfohlen die mit Chirurgen zusammen arbeiten und die würden das kanninchen operieren aber das später dadurch andere Faktoren auftreten können zb Infektion etc. . und auch Er hat uns auch geraten von selbst heilen zu lassen (bis es gut geht) oder einschläfern lassen. Schmerzmittel noch gegeben. Heute zu einem anderen Tierarzt gefahren und dann verband gekriegt um das bein anzuheben. Sie hat uns auch von der Op abgeraten. War bei 3 verschiedenen Ärzten und diese sagen Op wäre nicht gut für das kanninchen, da es eine große Gefahr ist das er nicht mehr aufwacht oder dadurch andere Infektionen auftreten können. Meine frage ist , was wirklich besser für das kanninchen ist . Der Arzt meint 4 Wochen im kleinen Käfig mit verband und immer nachgucken ob es anschwillt. Ich möchte mein kanninchen nicht leiden lassen aber einschläfern kommt auch nicht in frage. Mein kleiner hatte so ein schönes leben. Ist nicht Scheu und Sehr fit gewesen, sehr qualvoll... Essen und trinken tut er nur eingesperrt mit einem gebrochenen Bein. Das macht mich sehr traurig wenn da nix passiert. Ich will ihn ja nicht Leiden lassen so und andersrum wenn die op misslingt? Ich möchte ihn noch weitere schöne Jahre schenken und das wird nicht mehr funkt? Ich sehe da noch Hoffnung . Jetzt sitzt er in seiner kleinen Box wo er sich kaum bewegen kann. Bitte um Rat von Erfahrenen.. der Bruch ist jetzt seid 4 Tagen Habe heute in der Tierklinik angerufen, morgen Fahre ich dahin. Mit dem Röntgen Bild nur, ich wünsche mir das dieser Chirurg mir positives dazu sagen kann.. Weil mein Kaninchen möchte ich nicht mehr weiter belasten. Bitte um Rat



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2013
Beiträge: 125
Mümmelmama13 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.05.2013, 23:21

Wie konnte es überhaupt zu so einem schlimmen Bruch kommen?




Benutzerbild von Applejack
Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 10.250
Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.05.2013, 23:36

Ich hab zwar keine Erfahrung damit (zum Glück). aber ich denke, wenn man es gut ruhigstellen kann und die Knochen nicht arg verschoben sind, könnte es gut so heilen, ohne OP. Einschläfern würde ich erst, wenn ich merken würde, er gibt auf, frißt nix mehr usw.



__________________
Mani wastete yo
Glück auf deinem Weg






Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 15.05.2013, 08:20

Du kannst viel für ihn tun - Schmerzen können durch Schmerzmittel gelindert werden. Die muss er natürlich bekommen.

Über ein Einschläfern würde ich auch nur dann nachdenken, wenn er sich aufgibt.

Folgende Möglichkeiten gibt es, um solch eine Verletzung zu behandeln:

1. Man hofft dass der Bruch von selbst ausheilt. Eine Stillegung ist nicht immer möglich, je nach Ort des Bruches, ein Stützverband kann aber evtl. möglich sein.

Die beiden anderen Möglichkeiten sind Operationen.

Generell besteht bei Operationen immer ein Narkoserisiko, dieses hängt vom Allgemeinzustand des Tieres ab. Ich habe schon eine OP mit einer tiefen Injektionsnarkose bei einem meiner Nins gehabt, da war Jule ca. 3 Jahre alt - sie wurde kastriert. Ich habe auch schon Narkosen bei einem 8 Jahre alten Kaninchen gehabt, sogar regelmäßig, fürs Zähne kürzen. Das waren aber leichte Gasnarkosen. Allerdings weiß ich auch von Kaninchen, die tiefe Narkose auch in einem Alter von 10 Jahren noch überstanden, und ich weiß auch von einer 6jährigen Häsin, die eine tiefe Narkose für eine Häsinnenkastra trotz bestehender Herzerkrankung schadlos überstand!

Das Narkoserisiko wegzudiskutieren wäre nicht richtig, es besteht und es ist real. Zu viel Gewicht sollte man ihm aber auch nicht beimessen wenn das Tier sonst gesund ist, denn auch eine Futterverweigerung kann bei einem Kaninchen tödlich enden.

Du bist deshalb darauf angewiesen, dass dir ein kompetenter Ansprechpartner (ein Tierarzt, der auf Kaninchen wirklich spezialisiert ist) die Risiken der einzelnen Behandlungsmethoden in deinem individuellen Fall darlegt und dir bei der Entscheidung hilft.

Hier nun die beiden weiteren Möglichkeiten, die mit Narkose und OP verbunden sind:

2. Man kann den Bruch richten, und evtl. einen Fixateur Extern einsetzen. Es ist richtig, dass es hier häufig zu Wundinfektionen kommt.

Die Erfolgsaussichten sind schwer zu beurteilen, ich selbst weiß von 2 Fällen. Bei dem einen (ein junger Stalli) kam es zwar zu einer Wundinfektion, die aber beherrschbar blieb. Es wurde sofort ein Antibiogramm erstellt und ein darauf perfekt passendes Antibiotikum ausgesucht, das auch Wirkung zeigte. Der süße Große ist heute trotz des sehr komplizierten Bruches gesund und munter, die Behandlung ist abgeschlossen.

Bei dem zweiten Fall, einem älteren Widder-Kastraten, blieb die Wundinfektion nicht beherrschbar, der Fixateur musste wieder entfernt werden, und er durchlief vor ein paar Tagen die dritte Möglichkeit:

3. Amputation des betroffenen Beines. Wo genau der Bruch bei dem Widder saß, kann ich gerade nicht sicher sagen. Da aber die Behandlung mit dem Fixateur fehlschlug, entschieden sich Tierarzt und Besitzer zu dieser radikalen Lösung. Leider setzen sich im Moment die Wundheilungsstörungen fort, allerdings ist das Kaninchen wirklich eine echte Kämpfernatur, und frisst nach wie vor selbstständig, so dass wir alle, die mitfiebern, Hoffnung haben dass er es schafft. Hoppeln kann er bereits jetzt auch mit 3 Beinen!


Ich hoffe, dass der Chirurg dir helfen kann herauszufinden welche der Möglichkeiten für euch die richtige ist.

Dein Kaninchen hat - wie die meisten Kaninchen - einen enormen Überlebenswillen und hält erstaunliches aus. So lange er frisst, kannst du davon ausgehen dass er leben WILL, und solltest an seiner Seite kämpfen. Du merkst es, wenn er aufgibt, dann ist immer noch Zeit um Abschied zu nehmen. Aber so lange ER will, solltest du ihn unterstützen so gut es geht.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 18:00

Zitat:
Zitat von Mümmelmama13 Beitrag anzeigen
Wie konnte es überhaupt zu so einem schlimmen Bruch kommen?
Ich weiß es leider nicht, es könnte vielleicht passiert sein dass er am Käfig beim rausspringen hängen geblieben ist




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 18:11

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Du kannst viel für ihn tun - Schmerzen können durch Schmerzmittel gelindert werden. Die muss er natürlich bekommen.

Über ein Einschläfern würde ich auch nur dann nachdenken, wenn er sich aufgibt.

Folgende Möglichkeiten gibt es, um solch eine Verletzung zu behandeln:

1. Man hofft dass der Bruch von selbst ausheilt. Eine Stillegung ist nicht immer möglich, je nach Ort des Bruches, ein Stützverband kann aber evtl. möglich sein.

Die beiden anderen Möglichkeiten sind Operationen.

Generell besteht bei Operationen immer ein Narkoserisiko, dieses hängt vom Allgemeinzustand des Tieres ab. Ich habe schon eine OP mit einer tiefen Injektionsnarkose bei einem meiner Nins gehabt, da war Jule ca. 3 Jahre alt - sie wurde kastriert. Ich habe auch schon Narkosen bei einem 8 Jahre alten Kaninchen gehabt, sogar regelmäßig, fürs Zähne kürzen. Das waren aber leichte Gasnarkosen. Allerdings weiß ich auch von Kaninchen, die tiefe Narkose auch in einem Alter von 10 Jahren noch überstanden, und ich weiß auch von einer 6jährigen Häsin, die eine tiefe Narkose für eine Häsinnenkastra trotz bestehender Herzerkrankung schadlos überstand!

Das Narkoserisiko wegzudiskutieren wäre nicht richtig, es besteht und es ist real. Zu viel Gewicht sollte man ihm aber auch nicht beimessen wenn das Tier sonst gesund ist, denn auch eine Futterverweigerung kann bei einem Kaninchen tödlich enden.

Du bist deshalb darauf angewiesen, dass dir ein kompetenter Ansprechpartner (ein Tierarzt, der auf Kaninchen wirklich spezialisiert ist) die Risiken der einzelnen Behandlungsmethoden in deinem individuellen Fall darlegt und dir bei der Entscheidung hilft.

Hier nun die beiden weiteren Möglichkeiten, die mit Narkose und OP verbunden sind:

2. Man kann den Bruch richten, und evtl. einen Fixateur Extern einsetzen. Es ist richtig, dass es hier häufig zu Wundinfektionen kommt.

Die Erfolgsaussichten sind schwer zu beurteilen, ich selbst weiß von 2 Fällen. Bei dem einen (ein junger Stalli) kam es zwar zu einer Wundinfektion, die aber beherrschbar blieb. Es wurde sofort ein Antibiogramm erstellt und ein darauf perfekt passendes Antibiotikum ausgesucht, das auch Wirkung zeigte. Der süße Große ist heute trotz des sehr komplizierten Bruches gesund und munter, die Behandlung ist abgeschlossen.

Bei dem zweiten Fall, einem älteren Widder-Kastraten, blieb die Wundinfektion nicht beherrschbar, der Fixateur musste wieder entfernt werden, und er durchlief vor ein paar Tagen die dritte Möglichkeit:

3. Amputation des betroffenen Beines. Wo genau der Bruch bei dem Widder saß, kann ich gerade nicht sicher sagen. Da aber die Behandlung mit dem Fixateur fehlschlug, entschieden sich Tierarzt und Besitzer zu dieser radikalen Lösung. Leider setzen sich im Moment die Wundheilungsstörungen fort, allerdings ist das Kaninchen wirklich eine echte Kämpfernatur, und frisst nach wie vor selbstständig, so dass wir alle, die mitfiebern, Hoffnung haben dass er es schafft. Hoppeln kann er bereits jetzt auch mit 3 Beinen!


Ich hoffe, dass der Chirurg dir helfen kann herauszufinden welche der Möglichkeiten für euch die richtige ist.

Dein Kaninchen hat - wie die meisten Kaninchen - einen enormen Überlebenswillen und hält erstaunliches aus. So lange er frisst, kannst du davon ausgehen dass er leben WILL, und solltest an seiner Seite kämpfen. Du merkst es, wenn er aufgibt, dann ist immer noch Zeit um Abschied zu nehmen. Aber so lange ER will, solltest du ihn unterstützen so gut es geht.
Hallo, erstmal danke für die detaillierte lange Antwort. Ich war heute in der Tierklinik und der Chirurg war leider nicht selber gekommen sondern die T.A Helferin. Mit dem Röntgen Bild ist sie zum Chirurgen selber gegangen. Und sie meinte eine op ist möglich , müssen Pin 2 3 Stück eingesetzt werden. Nur ob das hält ist die frage , sonst muss noch eine weitere Operation her. Ich habe ihn heute morgen in seinem Käfig gesetzt , wo er sich weniger drin bewegt. Weil in der kleinen Box dreht er sich nur. (Zuviel Bewegung). Ich bin nun sehr verzweifelt. Ich kann so eine Entscheidung selbst schwer entscheiden




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 15.05.2013, 19:26

Hat der Chirurg sich geäußert, wie lange du abwarten kannst mit der Entscheidung für eine OP?




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 15.05.2013, 19:40

Ich hatte mal ein Kaninchen, das hatte sich auch den Fuß gebrochen, allerdings nur 1x. Es musste 4 Wochen in einem kleinen Käfig (40x50cm) verbringen, damit der Fuß wieder zusammenwachsen konnte. Es war zwar dann etwas schief, aber hoppeln konnte er dann trotzdem wieder recht ordentlich.

Ich persönlich würde diesen Weg wählen, wobei das bei 2 Brüchen wahrscheinlich recht schwierig sein wird, dass die wieder einigermaßen gut zusammenwachsen ohne OP.

Mir wurde damals erklärt, dass Knochenbrüche bei Kaninchen sehr schwer zu operieren sind, da Kaninchen ziemlich spröde Knochen haben.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 21:08

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Hat der Chirurg sich geäußert, wie lange du abwarten kannst mit der Entscheidung für eine OP?
Ja, sie meinte wäre nicht schlimm das schon 5 Tage vergangen sind. Könnte sonst schwieriger werden wegen den Muskeln ?!




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 21:13

Die kleine Purzel von imi hatte doch im letzten Jahr auch das Hinterbein gebrochen. Ich such den Link gleich mal raus. Vielleicht hilft Dir das oder Du setzt Dich direkt mal mit imi in Verbindung.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 21:13

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ich hatte mal ein Kaninchen, das hatte sich auch den Fuß gebrochen, allerdings nur 1x. Es musste 4 Wochen in einem kleinen Käfig (40x50cm) verbringen, damit der Fuß wieder zusammenwachsen konnte. Es war zwar dann etwas schief, aber hoppeln konnte er dann trotzdem wieder recht ordentlich.

Ich persönlich würde diesen Weg wählen, wobei das bei 2 Brüchen wahrscheinlich recht schwierig sein wird, dass die wieder einigermaßen gut zusammenwachsen ohne OP.

Mir wurde damals erklärt, dass Knochenbrüche bei Kaninchen sehr schwer zu operieren sind, da Kaninchen ziemlich spröde Knochen haben.

Ja ich habe Angst das die Knochen aus der haut raus stechen. Wobei die Tierärztin gesagt hat oberschenkelbruch eher weniger. Am Fuß wäre die Wahrscheinlichkeit höher gewesen. Und ob die Pins den Knochen zusammenhalten ist auch eine frage. Und ihn noch mehr durch eine op belasten möchte ich ihn auch nicht antun. Ich bin am überlegen ob ich wirklich abwarten soll und beim TA ihn nochmal Röntgen lassen.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 21:15

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Hat der Chirurg sich geäußert, wie lange du abwarten kannst mit der Entscheidung für eine OP?
Frage morgen beim TA nochmal nach ..




Kaninchen
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 1.040
Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 21:18

Das Problem das ich hier sehe, ist, dass dein Kaninchen 2 Bruchstellen hat!

Von alleine würde ich diese 2 Bruchstellen nicht zusammenwachsen lassen bzw. ist die Wahrscheinlichkeit meiner Erfahrung nach auch sehr gering, dass beide Bruchstellen hier verheilen!

Natürlich darf man, wie Lupine schon geschrieben hat, das Narkoserisiko nicht außen vor lassen, ganz klar, aber ich würde Dir aufgrund der Tatsache, dass es 2 Bruchstellen sind, zu einer OP raten. Mit dieser Entscheidung würde ich persölich auch nicht lange warten, da aufgrund 2 Bruchstellen weitere Schädigungen entstehen können. Leider kann man ein Kaninchen nicht ans Bett fesseln und sagen, rühr sich nicht!

Ob eine solche OP positiv oder negativ ausfällt, kann man nie sagen, wir hatten Kaninchen, die es geschafft haben und hatten welche, die wir erlösen mußten, da Ihr Leben nicht mehr lebenswert war!

Das Problem bei deinem Kaninchen wird evtl. auch sein, dass bei 2 Bruchstellen oft Splitterungen vorhanden sind und da hat man dann bei der OP das Problem, dass du keine Fläche hast, wo etwas hält! Aber das sieht dein TA ja auf dem Röntgenbild!

Ich wünsche Dir und deinem Kaninchen trotz allem alles erdenklich gute!




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2013, 21:21

So, hier der Link:

http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/19861-meine-purzel-hat-einen-schlimmen-beinbruch-7.html

Vielleicht hilft es Dir ja etwas weiter. Du kannst imi auch anschreiben, wenn Du noch Fragen hast.

Alles Gute für euch!




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 12.06.2012
Beiträge: 323
elchen71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
elchen71 eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 16.05.2013, 00:46

Tu das Oberteil sofort weg!!!

Ansonsten drücke ich alle Daumen für das arme Nin das wieder dafür zahlen muss das sich der Besi nicht richtig informiert!!!*aufreg*




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.05.2013, 07:50

Elchen, auch wenn ich dich verstehen kann - das bringt jetzt niemanden weiter.

Das Oberteil des Käfigs KANN momentan nicht weg, weil das Nin sich nicht viel bewegen darf.

Und ich glaube, Wolleleinchen ist inzwischen auch längst klar geworden, dass man nicht einfach Zubehör für Tiere kaufen kann und darauf vertrauen darf, dass es nicht schädlich ist. Hier wurde einmal mehr im guten Glauben gehandelt, weil diese Käfige zur Standardausstattung gehören und im sonst so reglementierten Deutschland mit all seinen Vorschriften und Gängelungen angeboten werden dürfen. Diese Bürokratiewut erzeugt teils ein trügerisches Sicherheitsgefühl - nicht nur im Zusammenhang Kaninchen + Käfig.

Beispiele gibt es hunderte, vielleicht sogar tausende, angefangen von den fahrbaren Untersätzen für die Babyautoschalen ohne dabei zu schreiben, dass die gekrümmte Haltung in diesen Schalen die Atmung des Kindes erschwert und das Kind deshalb nicht mehr eine halbe Stunde pro Tag, in seltenen Ausnahmefällen 1 Stunde pro Tag, ohne Pause in der Schale verbringen sollte. Trotzdem sehe ich massenhaft Eltern, die mit diesen Konstrukten ihren Nachwuchs durch die Einkaufszentren kutschieren... auch denen ist vorzuwerfen, dass sie vertrauen! Vertrauen darauf, dass der Gesetzgeber, der sogar regelt welche Farbe eine Parkscheibe haben darf, auch regelt dass nichts einfach so angeboten werden darf was schwere Gesundheitsschäden verursachen darf.



marinahexe and samitu like this.

Ninchen
 
Registriert seit: 16.05.2013
Beiträge: 27
Tierhalterin2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2013, 14:43

Ich hab einen Dreibein :)


Hallo -

erstmal nur ganz kurz: Schreib gerad von der Arbeit und hab nicht viel Zeit.

Daher nur ein paar Fakten:

Ich hab einen Dreibeiner zu Hause, rechts hinten wurde amputiert.
Nach der OP etwas gepeppelt und nach 1 Woche gings ihm gut. Er kann Haken schlagen und alles machen, was er vorher auch konnte.

Ich war genau in der gleichen Situation - alle Tierärzte haben mir ageraten. Ich habs versucht, denn ein TA sagte: Warum sollen wir ihm nicht eine Chance geben? ...Und ich gab sie ihm!!!

Mit der Zeit kommen natürlich Fehlhaltung, Arthrose, etc. - aber auch, wenn er schief läuft, konnte ich ihm bis jetzt schon 2,5 Jahre mehr Lebenszeit schenken.

Meld Dich sonst einfach per mail bei mir: [email protected]
Betreff: Beinbruch (dann kann ich leichter suchen)

Alles Gute!




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.05.2013, 14:56

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Das Problem das ich hier sehe, ist, dass dein Kaninchen 2 Bruchstellen hat!

Von alleine würde ich diese 2 Bruchstellen nicht zusammenwachsen lassen bzw. ist die Wahrscheinlichkeit meiner Erfahrung nach auch sehr gering, dass beide Bruchstellen hier verheilen!

Natürlich darf man, wie Lupine schon geschrieben hat, das Narkoserisiko nicht außen vor lassen, ganz klar, aber ich würde Dir aufgrund der Tatsache, dass es 2 Bruchstellen sind, zu einer OP raten. Mit dieser Entscheidung würde ich persölich auch nicht lange warten, da aufgrund 2 Bruchstellen weitere Schädigungen entstehen können. Leider kann man ein Kaninchen nicht ans Bett fesseln und sagen, rühr sich nicht!

Ob eine solche OP positiv oder negativ ausfällt, kann man nie sagen, wir hatten Kaninchen, die es geschafft haben und hatten welche, die wir erlösen mußten, da Ihr Leben nicht mehr lebenswert war!

Das Problem bei deinem Kaninchen wird evtl. auch sein, dass bei 2 Bruchstellen oft Splitterungen vorhanden sind und da hat man dann bei der OP das Problem, dass du keine Fläche hast, wo etwas hält! Aber das sieht dein TA ja auf dem Röntgenbild!

Ich wünsche Dir und deinem Kaninchen trotz allem alles erdenklich gute!
Hallo Feli danke erstmal für deine wünsche und Antwort, wie gesagt ist der Bruch jetzt seid 6 Tagen und ich bin noch verzweifelt was ich tun soll. Der Arzt hat gesagt, dass es am Oberschenkel nicht so schbell absplittert als am Fußknochen. Je länger ich warte desto schwieriger wird das weil die Gewebe und alles wieder zusammenwächst , hat der TA gesagt. Mein wolle ist auch so aktiv nach wie vor , dass er nicht ruhig halten wird nach der op. Der frisst und trinkt auch genau soviel wie vorher, wobei er auch Probleme mit den Zähnen hat die alle 10 Tagen mal gekürzt werden müssen. Aber fressen und trinken ist für mich normal ob die tiere Schmerzen haben oder nicht wenn die Durst und Hunger haben tun sie das auch. Aber natürlich gibt es einzelne die nicht so sind und bin trotzdem froh darüber das meiner nicht sofort aufgibt und sehe es ein dass ich ihm noch helfen muss




Ninchen
 
Registriert seit: 14.05.2013
Beiträge: 8
Wolleleinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.05.2013, 20:00

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ich hatte mal ein Kaninchen, das hatte sich auch den Fuß gebrochen, allerdings nur 1x. Es musste 4 Wochen in einem kleinen Käfig (40x50cm) verbringen, damit der Fuß wieder zusammenwachsen konnte. Es war zwar dann etwas schief, aber hoppeln konnte er dann trotzdem wieder recht ordentlich.

Ich persönlich würde diesen Weg wählen, wobei das bei 2 Brüchen wahrscheinlich recht schwierig sein wird, dass die wieder einigermaßen gut zusammenwachsen ohne OP.

Mir wurde damals erklärt, dass Knochenbrüche bei Kaninchen sehr schwer zu operieren sind, da Kaninchen ziemlich spröde Knochen haben.
Ja genau, mir wurde auch gesagt das durch die op es auch nicht zusammenwächst, und die Knochen wieder brechen, je nach Bewegung. Und ohne op sowie Du es schon erwähnt hast , wird genau so schwierig sein.. Das ist was mich zum zweifeln bringt.. Das ich nicht die richtige Entscheidung treffe



 
 
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