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Blindes Kaninchen vergesellschaften auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Tinachen
  • 1 Post By Mümmelmama13
  • 1 Post By Feli

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Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2011
Beiträge: 11
Böhmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 12:50

Blindes Kaninchen vergesellschaften


Hallo Ihr Lieben,

ich stelle diese Frage für meinen Schwager:

Er hatte eine dreier Gruppe in einem grossen Auslauf, drei Weibchen. Hat perfekt geklappt. Nun sind zwei Mädels leider gestorben und ein Weibchen ist mit den Meerschweinen allein. Dies soll natürlich nicht so bleiben. Das verbliebene Mädel ist blind. Da er sich nun von seiner Freundin trennen wird, kann er den Tieren nicht mehr den Platz bieten.

Er möchte das Kaninchen nun zu dem Kaninchen seiner Tochter geben. Es ist ein kastriertes Weibchen, das auch seinen Partner verloren hat.
Nun meine Frage: Kann das gut gehen?

Blindes Kaninchen Mädel zu einem kastrierten Mädel? In einem für das blinde Nin fremden Zuhause?

Wenn diese in dem gewohnten Auslauf stattfinden könnte, wäre es ja vl einfacher. Das geht jedoch wegen der Trennung und der räumlichen Distanz zu der Tochter nicht.

Also Ihr lieben Fachleute: Was tun? Wagen? Wie schätzt Ihr das ein?



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2011
Beiträge: 11
Böhmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 12:51

Nachtrag: Blindes Kaninchen wohl eher lieb, unterwürfig. Das Nin der Tochter ist wohl recht dominant und eine kleine Ziege




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2013
Beiträge: 125
Mümmelmama13 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 12:53

Hatte auch ein blindes Kaninchen die hat sich grundsätzlich mit jedem vertragen. Probieren geht über studieren...wichtig wäre wie bei jeder VG auf neutralem Boden.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 12:54

Puh, das ist eine verdammt heiße Kiste!

Wie sollen sie denn bei der Tochter leben? Wieviel Platz haben sie da?




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 12:57

Ja das ist traurig. Da hast Du Recht. Ich denke aber man sollte es auf jeden Fall probieren. Ein blindes Kaninchen in völlig fremde Hände zu geben stelle ich mir nämlich noch viel schwieriger vor als Eines ohne Handycap.
Ich würde das Gehege super gut reinigen alles für das blinde Ninchen gefährliche rausnehmen und dann nur erstmal das blinde Nin reinsetzen. Sie soll sich erstmal gut auskennen und zurecht finden. Erst wenn das gut klappt würde ich das alteingesessene Kaninchen dazu setzen. Ich halte ganz, feste die Daumen.



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 12:59

Zitat:
Zitat von Mümmelmama13 Beitrag anzeigen
Hatte auch ein blindes Kaninchen die hat sich grundsätzlich mit jedem vertragen. Probieren geht über studieren...wichtig wäre wie bei jeder VG auf neutralem Boden.
Das sehe ich in diesem speziellen Fall als problematisch an. Würde ja ein nochmaliges umstellen für die kleine blinde Maus bedeuten.




Ninchen
 
Registriert seit: 14.06.2011
Beiträge: 11
Böhmi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 13:04

Bei der Tochter haben sie ein 4 m² Gehege plus Auslauf. Wenn es mit dem Blinden nicht klappt, holt sie ein neues Böckchen.

Ja, besser im Gehege probieren oder auf neutralem Boden? Wobei die Frage ist, ob das blinde Kaninchen den Auslauf überhaupt nutzen kann? Da, wo sie jetzt ist, gab es nie Auslauf (ist ein komplettes Zimmer, das kannte sie vor der Erblindung).

Wie seht ihr die Kombi mit zwei Mädels?

Die Alternative wäre, dass sie bei den Meeris bleibt, wenn mein Schwager auszieht. Seine Freundin will kein zweites Kaninchen dazuholen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2013
Beiträge: 125
Mümmelmama13 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 13:09

Tinachen ja das stimmt schon. Hab mein blindes Kaninchen damals blind bekommen. Wurde blind weil sie in einem Raum ohne Tageslicht und so auch kein Licht gehalten wurde. Charakterlich ein Traum Kaninchen. Tiere mit Handicaps sind meist seeeehr dankbar. Bei mir gab es bei VG mit ihr nie Probleme. Hatte eine ganze Wohnung für den freien Auslauf und im Sommer draußen ein Gehege. Man merkt eh ob Angst mit dabei ist oder nicht und das war bei mir nicht der Fall.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 1.040
Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 13:09

Ach da kann ich mal helfen:Spreche aus Erfahrung, habe seit 4 Jahren ein blindes Pferd und hatte auch schon 2 blinde Kaninchen!

Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn man einige Regeln beachtet.
Die VG würde ich hier nicht auf neutralem Boden stattfinden lassen. Wichtig ist hier zu beachten, dass sich das blinde Kaninchen auf neutralem Boden nicht zurechtfindet. Ich habs immer so gemacht, dass das blinde Kaninchen als erst in das Gehege eingezogen ist, wenn ich "augenscheinlich" das Gefühl hatte, dass es sich zurechtgefunden hat, hab ich das Gehege sauber gemacht, wieder alles an seinen alten Platz gestellt, damit sich das blinde Kaninchen zurechtfindet und dann in dem Gehege die VG gemacht. Anders wird die VG hier in die Hose gehen.

Auch musst du einiges beachten was die Einrichtung im Gehege anbelangt, du mußt es quasi "Behindertengerecht" gestalten. Heißt z. B. keine Treppen in den Stall hinauf, Versteckmöglichkeiten mit Großen und mehreren Öffnungen!

Wenn du fragen hast, frag, ich denke ich kann Dir hier aus meiner Erfahrung sehr viel berichten. Und eines kann ich Dir sagen, man darf nur keine Angst davor haben, blinde Tiere zu halten!



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 13:38

Ich stimme Feli zu, obwohl die 4 qm vielleicht etwas knapp für 2 Weibchen sind. Also sollte das eingesessene Weibchen ein paar Tage "ausziehen". Wichtig ist auch, dass die Einrichtungsgegenstände nach einer Reinigung wieder auf den gleichen Platz kommen. Ich würde es einfach probieren. Wenn es nicht klappen sollte, würde ich für das blinde Weibchen einen Platz in einer Behintertengruppe suchen, weil sie sich ja mit den Meerschweinchen nicht austauschen oder kuscheln kann. Da kann ich Dir evtl. weiterhelfen. Melde Dich dann bei mir, ok?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 14:26

Probieren geht über Studieren. Ich würde allerdings irgendetwas Vertrautes dem blinden Kaninchen mitgeben, eine Schutzhütte oder so. Denn wenn es im Gehege des sehenden Kaninchens passiert - das wird nicht vergessen, dass es sein Gehege ist und die Reinigung alleine wird das auch nicht bewirken.




Kaninchen
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 1.040
Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.04.2013, 16:18

Der Platz ist hier natürlich etwas eng für ein blindes Kaninchen, daher wäre es von Vorteil, das Gehege vorher zu vergrößern. Zusätzlicher Auslauf ist auch kein Problem, einfach erst ein paar Tage das blinde Kaninchen alleine rein, damit es sich zurechtfinden und dann seinen Spielkamaraden dazu, sollte es dann mal zu Stress kommen, kennt sich das Kaninchen im Auslauf auch schon aus.
Achten muss man auch darauf, dass es im Gehege keine Engstellen gibt, in die das blinde Kaninchen getrieben werden kann.
Ich habe damals das Gehege eingerichtet und bin mit verbundenen Augen durchgegangen und dabei hab ich festgestellt, dass ich überall angestoßen bin, von daher wurden alle Einrichtungsgegenstände nach außen an die Wände gestellt.

Ein gewohntes Häuschen von dem alten Gehege würde ich persönlich jetzt nicht mitnehmen, da du den Geruch der vorherigen fremden Meerschweinchen und fremden Kaninchen nicht entfernen kannst. Meiner Erfahrung nach setzt sich ein blindes Tier in einer gewohnten Umgebung genauso durch wie ein nichtblindes Tier. Ein blindes Tier ist auch nicht körperlich schlechter und es sieht die Blindheit nicht als Nachteil, da es nicht weiß, dass es blind ist. Für blinde Tiere ist einfach NUR das Licht ausgegangen und gSie gehen davon aus, dass keiner mehr was sehen kann.



 
 
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