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Futterstelle KaninchenmamiHallo, Ich habe ein Kaninchen vor fünf Tagen bei mir aufgenommen, da es mehrere Tage in unserem Garten verbracht hatte und eindeutig kein wildlebendes Tier ist. Nach drei Tagen hatte ich sieben kleine Kaninchenbabys in ihrem Häuschen im Käfig (der offen ist...ist mehr als Rückzugsort gedacht) Ich habe mich nun schon informiert was den Umgang mit den Babys (Nicht anfassen, kontrollieren ob Tote drin sind etc.) betrifft, was die Kaninchenmami angeht, so fehlt mir noch einiges an Fachwissen. Ich lese überall, dass es wichtig ist, dass sie genug zu fressen bekommt (da ist sie versorgt), dass es nichts ist was sie nicht kennt (keine Futterumstellung...ist praktikisch nicht durchführbar, da ich nicht weiß, was sie zuvor zu essen bekam)...... Nun aber zu einer für mich sehr wichtigen Frage: Die Kaninchenmami verbringt die meiste Zeit außerhalb des Käfigs (schläft in einer Ecke hinter der Couch (für mich gut einzusehen, aber sie fühlt sich geschützt). Ihr Futter und Wasser befindet sich allerdings im Käfig. Soll ich ihr auch in ihrer Ecke Futter und Wasser bereit stellen, damit sie versorgt ist, oder ist es besser dies auf den Käfig zu beschränken, damit sie öfter reingeht? Ich würde mich riesig über hilfreiche Antworten (und zusätzliche Tipps) freuen! lg, hasenmami_neu
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| Da sie die Jungen nur 1-2x täglich (meist nachts) säugt, wäre es sinnvoll, ihr außerhalb des Käfigs eine Kaninchenecke mit Toilette, Heu, Grünfutter (Gras/Wiesenkräuter), Ästen, Wasser und Haferflocken einzurichten. Die Haferflocken finde ich persönlich sehr wichtig, da die Häsin während des Säugens eine Menge Energie braucht, die ja durch die Milch auf die Kleinen übergehen soll, ansonsten kann es sein, dass die Kleinen eingehen, wenn die Häsin selbst unterversorgt ist.
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| Es ist nicht sinnvoll, sie möglichst oft in den Käfig zu locken, weil das die Gefahr steigert, dass sie die Babies versehentlich erdrückt. Das ist schon mehrfach untersucht worden. Wenn Du Wiesengemisch anbieten kannst, sollte sie das gut vertragen. Auch Petersilie wäre vorteilhaft, denn jetzt braucht sie Calcium. Ich würde ihr jetzt viel verschiedenes anbieten, das (normalerweise) gut verträglich ist: Fenchelkraut, Karottenkraut, Kohlrabiblätter, Selleriebüschel, und, wenn es geht, Wiesenkram. Die Kleinen lernen so sehr viele Pflanzen via Muttermilch kennen.
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| Zitat:
Wenn du kein Grünzeug füttern kannst, sondern Gemüse füttern musst, solltest du zusätzlich entweder ein strukturiertes Fertigfutter (ohne Pellets, die sind gefährlich für die Jungen) oder viele verschiedene Trockenkräuter (Löwenzahn, Spitzwegerich, Brennessel usw.) zusätzlich anbieten. Das ist vor allem sinnvoll, wenn das Heu recht kräuterarm ist. Gutes Fertigfutter, das man im Handel kaufen kann wäre z.B. JR Farm grainless Herbs.
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| hab jetzt eine zusätzliche Kaninchenecke eingerichtet mit zusätzlichem Wasser, Heu, JP Farm- Kräutermischung, Salat, Karotte, Gras, Rückzugsort und zweites Kisterl (da sie stubenrein ist geht sie nur aufs nun umfunktionierte Katzenklo) Äste, Fenchel (frisch?), Karottenkraut und Haferflocken möchte ich morgen noch besorgen, das hab ich heute nicht mehr geschafft ich habe aber das Heu und Trockenfutter sowie das Wasser und Kisterl nicht aus dem "Kaninchenbabyzimmer" bzw Käfig entfernt....ich denke, sie lebt erst sooooooooooo kurz bei mir, ich möchte durch Umstellungen keinen zusätzlichen Stress erzeugen. Gibt es bestimmte Kräuter bzw bestimmtes Futter, welches die Häsin bei der Milchbildung unterstützt? mit 7 Babys hat sie da doch einiges zu produzieren... und gibt es Dinge die ich momentan nicht Füttern darf? Ich habe nur herausgefunden, dass Äpfel jetzt nicht gut sind, da sie für die Kleinen Durchfall bedeuten könnten, genauso wie Kohlsorten, und dass Minze die Milchbildung verringert sorry für die vielen Fragen...aber dieser große Kaninchensegen hat mich halt komplett überrascht
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| Da ich gelesen habe, dass du Gras fütterst, gehe ich davon aus, dass du auch an Wiesenkräuter rankommst. Wenn du diese besorgst und zwar so viele verschiedene, wie dir möglich ist und soviel wie dir möglich ist, dann brauchst du dir über Milchbildungskräuter, oder andere Sachen keine Sorgen machen. Zusätzlich Heu und ein "Kraftfutter" (Trockenkräutermischung/Haferflocken) zur freien Verfügung, dann passt das wunderbar. Die Häsin nimmt sich dann schon, was sie braucht. Sie darf auch so viele Haferflocken fressen, wie sie mag und wenn die Kleinen dann irgendwann davon fressen, ist das für deren Verdauung auch gut.
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