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Beste Grüße aus dem OstenHallo liebes Forum. Ich habe mich hier angemeldet, da ich mich fleißig belesen möchte über die Haltung und Ernährung von Kaninchen BEVOR ich mich für 2 Wackelnasen entscheide. Zu mir: Mein Name ist Gina und meine Kids, mein Partner und ich wohnen in der Nähe von Chemnitz in einem Häuschen mit Garten. Seit 1994 bin ich Gurkenspender von Meerschweinchen, lediglich 2 Jahre Pause habe ich ausgehalten. Ich habe derzeit ein Bockduo, eine super funktionieren Männer-WG, die halbjährig in Außenhaltung lebt und ich habe bis vor kurzem eine 4-er Gruppe (Kastrat mit seinen WEibern) gehabt, die ganzjährig draußen lebt. Für mich steht schon etwas länger fest, dass ich die Meerihaltung auslaufen lasse und dafür eine andere Art von Kuschelnase, was den Streichelkontakt auch mal genießt, ins Haus lasse. Nun minimiert sich die meine Meeri-Gruppe und es wird Zeit, dass ich mich erkundige. Mein Kastrat und seine Rosettendame werden wohl demnächst in liebe Hände und neuem Wirkungskreis kommen (für ganzjährige Außenhaltung braucht es mind. 4 Muckels - daher ist der Schritt notwendig)....und da heißt es, da wird Platz frei! Mir schwebt vor, dass ich gern ein Zwergwidder-Paar haben möchte, da es heißt, dass sie ein super Gemüt haben, was besonders mit Kindern gut zusammen passen soll. Zumal sind die Schlappohren ja mal unwiderstehlich! Ich möchte mich gern hier schlau machen, was die Außenhaltung erfordert, was ganz besonders bei sommerlichen Hitze zu beachten ist und wie eine Vergesellschaftung am besten vorgenommen wird. Genauso hoffe ich genau zu erfahren, wie groß ein dauerhafter Auslauf am Hasenstall sein sollte und wie am besten gesichert! Ihr seht, ich hab noch einige Fragen, aber ich denke, hier wird mir schon geholfen. Wie lesen uns ![]() Gina
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| Hallo Luisa, Danke für die Hinweise. Da meine Meerschweinchen auch immer draußen leben (die Haremsgruppe), habe ich da schon einen vorhanden Stall, der dem Pärchen schonmal die Basis bietet, wenn der Rest der Meerigruppe ausgezogen ist. Ich plane und schaue nach guten Lösungen, wie man den Dauerauslauf gestaltet, ganz besonder die Sicherung ist ein Thema. Der Auslauf soll an den Stall mit Zugang gebaut werden, sodass die beiden dann je nach Lust und Laune Haken schlagen können. Glücklicherweise kann ich mich mit der Größe ziemlich gut auslassen! ![]() Ich halte viel davon, sich vorher schlau zu machen, auch bei der Meerschweinhaltung war das so und seit 1994 hat sich ja viel getan und ich bin da mit den Empfehlungen auch mitgegangen. Ich weiß, dass Kaninchen auch keine Plüschtiere zum Dauerbeknuddeln werden. Die Neugierde überwiegt aber durchaus schneller, als es das bei einem Meerschweinchen tut. Mein Bock-Duo frisst mir aus der Hand, einer lässt sich, wenn er Lust darauf hat, gern mal den Hals kraulen. Aber das wars. Bei den Weibern hab ich nun noch eine sitzen, die ist generell panisch und man sieht sie kaum. Ich lasse sie aber auch, das ist eben ihr Naturell. Meine Kinder (werden dieses Jahr 9 und 5 jahre alt) sind mit Meeris groß geworden und gehen mit dem nötigen Respekt mit den Tieren um. So ein wenig hats wohl von der Mutti abgefärbt! Generell bin ich aber diejenige, die hier im Haus die größte "Tiermacke" hat und sich vorwiegend darum kümmert. Es ist zwar schade, dass die restliche Draußengruppe abgeben werde, aber sie kommen in gute Hände und die Vorfreude auf was neues ist groß. Ab wann kann man im Frühjahr denn eigentlich Kaninchen, die die Außenhaltung noch nicht kennen nach draußen setzen, damit sie sich daran gewöhnen können? Was trefft ihr für Vorkehrungen gegen die Hitze? Meerschweine können nur über die Pfoten schwitzen, daher hatte ich bei der derben Hitze auch immer tierische Angst, dass was passiert. Ich meinte mal gelesen zu haben, dass Kaninchen ihre Körpertemperatur auch nur über die Löffel und die Atmung regulieren können. Richtig?! So ich werde mich fleißig belesen. Gina
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| Oh, ich hätte auch so gerne einen Garten in dem ich mich beim Gehegebau ausleben könnte. *träum* Deine Planungen hören sich schonmal gut an. Ich bin sehr gespannt was dabei raus kommt und hoffe auf viele Fotos Das Thema nach draußen setzen...man sagt, dass man die Tiere raus setzen kann, sobald die Temperatur Nachts nicht mehr unter 10°C fällt. Das ist letztendlich ein Richtwert und es hängt immer davon ab, wie groß die Schutzhütte ist und wie die Temperatur sich darin entwickelt. Einige haben ihre Kaninchen eher rausgesetzt ohne, dass sie krank geworden sind - andere halten das für falsch. Ich selbst stand (leider) noch nie vor der Entscheidung...denke aber, dass es auf keinen Fall mehr frieren sollte und eben eine gute Schutzhütte da sein sollte, wenn man sie eher raussetzt. Du hast auf jeden Fall richtig erkannt, dass Hitze das weit aus größere Problem für die Nins ist. Sie sind sehr Hitzeempflindlich und sobald es über 20°C ist, liegen die meisten Kaninchen nur noch rum. Wichtig ist, dass sie immer eine Möglichkeit haben der direkten Sonneneinstrahlung aus dem Weg zu gehen. Unter einer Plane z.B. staut sich allerdings die Hitze...ich halte eine Art Unterstand für ideal, so dass noch Wind drunter her wehen kann und Schatten gespendet wird Man kann auch Kühlpacks unter eine schwere Auflaufform (oder so) legen, da können sie sich dann zur Kühlung dran legen. Nasse Handtücher bringen auch kurzzeitige Erfrischung. Meine beiden ignorieren solche Extras ![]() LG und viel Spaß bei der Planung! Luisa
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| So, ich habe viel gelesen, und nun bin ich verwirrt! Erstens: gibt es tatsächlich Rassen, die für die Außenhaltung aufgrund ihrer Fellstruktur eher weniger geeignet sind? (Bedingung ist, dass meine zukünftigen Kaninchen sich nicht den Plüschpo in der Außenhaltung abfrieren sollen) Zweitens: Bei Satinmeerschweinchen gibt es die Krankheit Osteodystrophie. Gibt es die bei dem Satinkaninchen auch? Drittens: Wie gut beherrschbar ist die Haltung von 2 Kastraten? Ganz besonders, wenn sie Brüder sind (falls das überhaupt eine Rolle spielt) Viertens: Ich habe derzeit einen Hasenstall aus Massivholz. In der obersten Etage sind meine Meeri Böcke halbjahrlich auf 2 Ebenen untergebracht (die oberste Etage lässt ein großes Podest zu, sodass sie sich da gut bewegen können bis zum täglichen Auslauf), darunter sind 2 Etagen, die meine Außengruppe bewohnt. Jede Etage ist 1.40 x 80 cm groß. sie sind mit einer Rampe verbunden. Vom unteren Abteil weg möchte an der rechten Seite eine Öffnung schaffen, die zum Dauerauslauf mündet. Wie verbinde ich am besten den Auslauf, der aus Kanthölzern und Volieredraht bestehen wird am besten miteinander, sodass die Zwerge unter Garantie keine Lücke finden? Wie ist eigentlich die Idee mit einem KG-Rohr oder HT Rohr? Wir haben noch etliche, hauptsächlich HT-Rohre über vom Hausbau, DIN 200. Passen Zwergwidder mit ihren zum Teil 2 kg auch durch eine 20 cm Öfnung oder sollte die dann größer sein? Als nächstes habe ich zu der Untergrundsicherung des Auslaufs noch eine Frage. Bei der "Säuberung" unseres Grundstücks haben wir einige Rasengittersteine gefunden, die wir aufgehoben haben, aber wohl nicht verwenden werden, da es 2 verschiedene Varianten sind. Ich habe gelesen, dass man diese als Bodensicherung ebenso verbuddeln könnte.Ist das korrekt? Ich schwanke so ein wenig zwischen einem Paar, beide 2,5 Jahre alt, sie ist ein Satinninchen. Das andere sind Jungtiere, Brüder, die dann dementsprechend demnächst kastriert werden müssten. Man sagt, dass man sich so die Zickigkeit der Mädels vom Hals hält (was mir ja schon sehr lieb wäre), ich bin nur unsicher, ob das mit den Brüdern nicht doch nach hinten losgehen kann?! Meine restliche Meeriaußengruppe wird mich nächstes WE verlassen und ein neues, gut behütetes Zuhause finden. Es rückt die Zeit ran, dass der Platz tatsächlich wieder zu vergeben ist. Zu Hülf, ich brauch mal gute Ratschläge! ![]() Geändert von gibol (01.04.2013 um 20:25 Uhr).
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| Hallo Gina, schön wieder von dir zu lesen ![]() Es ist tatsächlich so, dass es einige Rassen gibt, bei denen Außenhaltung zu Problemen führen kann. Zu flauschig kann zu Problemen bei der Fellpflege führen und zu lang und zu kurz könnte im Winter zu kalt werden. Mr. Google wirst du vermutlich auch bemüht haben - ich persönlich habe das Gefühl, dass es bei Satinfell große Unterschiede gibt und es schwierig ist, eine grundsätzliche Aussage zu treffen. Wie lebt die Kleine denn im Moment? Innen- oder Außenhaltung? Osteodystrophie scheint bei Satinkaninchen kein Problem zu sein - leider habe ich keine wirklich belegte Quelle gefunden, aber auf verschiedenen Seiten die im Grunde gleiche Aussage. Vielleicht gibt es noch jemanden mit persönlicher Erfahrung zu dem Thema? 2 Kastraten sind letztendlich eine Explosive Mischung Es kann klappen - es muss aber nicht. Balu hat auch 2 Jahre lang mit seinem Bruder (beide kastriert) gelebt - danach haben sie sich nicht mehr verstanden (ich muss dazu sagen, dass ich nichts über die damalige Haltung weiß). Man kann es versuchen - gerade als "Anfänger" würde ich aber eher zu einem Päärchen raten. Oder du hälst dir die Möglichkeit offen im schlimmsten Fall noch ein Weibchen dazu zu holen.Zu Gehege: Kannst du eventuell mal ein Foto machen, damit man sich die Situation besser vorstellen kann? Gerade zur Verbindung ist sonst schwierig was zu sagen. Die Röhrengröße solltest du testen....sie sollten nicht drin steckenbleiben können. 20cm kamen mir immer recht klein vor - allerdings hat Leila auch 3.4kg. Balu würde mir seinen gut 2kg wohl durchpassen ![]() Wie stellst du dir das verbuddeln der Rasengittersteine vor? Als Untergrund könnte man die sicherlich nehmen - einem Marder würde ich allerdings zu trauen sich da reinzubuddeln. Eventuell könntest du darunter noch Volierendraht verlegen, dann wäre es ganz sicher. Zum Abschluss: Wie schon erwähnt würde ich eher zum Päärchen raten - wegen dem Satinfell würde ich mit den bisherigen Besitzern sprechen. Bildet sie richtiges Winterfell? - Wenn du unsicher bist schau dich lieber weiter um, es gibt sooo viele Kaninchen die ein zu Hause suchen. Ich hoffe ich konnte dir, trotz eigener Unwissenheit, ein wenig helfen. Eventuell meldet sich ja noch jemand, der selbst ein Satinkaninchen hat ![]() LG Luisa
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| Danke für die Anworten ![]() Ich habe meinen Tierarzt angerufen, der mich seit meinem ersten Meerschwein schon bekleidet. Er sagt, dass Satinkaninchen, anders als bei den Meerschweinchen, nicht anfälliger für OD sind, als ihre Artgenossen mit "normalen" Fell. Er machte mich aber darauf aufmerksam, dass das Fell der Satinkaninchen dünner ist und er beobachtet hat, dass die Unterwolle im Winter weniger ausgeprägt sein kann, wie es bei dem Normalhaar ist. Also, kann man sie wohl mit zu den Rexen eingruppieren und ich suche weiter. Schade, aber eben vernünftig. Ich habe keine Ahnung mehr, auf welcher Seite ich das gelesen habe, dass man Rasengittersteine als Buddelschutz vergraben kann.....ich hab soooo viel gelesen. Ich hatte daran gedacht, dass man diese in 50 cm Tiefe vergräbt, natürlich auch seitlich stehend einbuddelt, dass die Kaninchen da bleiben und ihrem Buddeldrang nachgehen können. Zudem war der Gedanke da, dass Wasser besser ablaufen kann (anders als bei vergrabenen Betonplatten), da wir bei uns auf dem Grundstück zum Teil Lehmboden haben. Und man hätte den teuren Volieredraht nicht vergraben müssen. aber stimmt schon, der Marder kann sich ganz schön schlank machen, wenn er das denn will/muss. Wenn meine Kamera wieder so mitmacht, wie ich das gerne habe, dann schieße ich mal ein Bild vom Stall, sodass man vielleicht erahnen kann, was ich möchte. Mein "Problem" ist, dass ich an den Stall von vorn ohne Hindernis öffnen muss, damit ich meine beiden Meerimänner gut versorgen kann und sie zu ihrem täglichen Auslauf bringen kann. Daher muss der Eingang seitlich ran. Es ist so ein Hasenstall, der ausschaut wie ein überdimensionierter Schrank, 2 Türen, aus massiven Holz gefertigt. (Wie soll frau das grad anders erklären?) Das Auslaufgehege am Stall dran soll nicht begehbar sein, also so, dass ein Mensch aufrecht drinnen laufen kann. Ich empfinde das als zu wuchtig und kann auf dem Stückchen Land, was ich als besonders geeignet befunden habe, auch gar nicht umgesetzt werden. Wie haben am Grundstückrand einen 5 m Grünstreifen, den wir nicht bebauen dürfen. Bebauung bedeutet, es darf eine gewisse Höhe nicht erreicht werden. Da wir mit dem Grünstreifen, der in der einen Ecke schön halbschattig ist, nicht wirklich anders nutzen werden, kommt dort das Gehege hin, wo das Dach aufgeklappt werden kann. Die Umsetzung bekommt mein Vater schon hin. Ich bin nur das Mastermind. ![]() Ich dachte da an 80cm bis 1 m Höhe, was das Auslaufgehege anbelangt. Das sollte zureichend sein, oder? So, ich hoffe, ich lese nun noch mehr, was mich nicht mehr so verwirrt und ich wünsche allen einen schönen Abend.
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| Also, dass ein Marder genau die Lücke des Rasengittersteines trifft....davon würde ich jetzt nicht ausgehen. Wir haben unseren Außenteil komplett mit Rasengittersteinen in 30 - 5 cm tiefe vergraben. Bei uns stehen Büsche und wollten sie als natürliche Bepflanzung darin erhalten. Machen ja auch einen schönen natürlichen Schatten zum verstecken....wenn sie nicht alle Äste abknabbern ![]() Die Schutzhütte haben wir mit Betonplatten ausgelegt und darauf ist Einstreu und Stroh. Beim Auslauf kommt es darauf an, ob Du in gleich begehbar haben möchtest oder nicht. Wir haben unseren Schutzstall mit festem Auslauf extra hoch gemacht, damit wir überall hinkommen. Außerdem sitzen wir öfter mal mit ner Kaffeetasse drin. Ein Extraauslauf für den Tag haben unsere Racker inzwischen auch, aber das liegt daran, dass wir eine sehr große Truppe haben und unsere Jungs beim Rasenmähen entlastet werden Außerdem haben die Kaninchen einen ausgesprochenen Bewegungsdrang! Und wenn ich in der Früh die Tür in das ca. 100m² große verstellbare Austobgehege öffne, dann flitzen die erstmal wie verrückt rum.... echt krass!Aber mit Kuscheln ist bei uns nichts, wir nutzen die Gelegenheit, wenn wir Gesundheitschecks machen oder sie halt behandelt werden müssen. Aber es ist ein großer Spaß ihnen zuzuschaun!
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