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Holz für Außengehege lasieren? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von djtose1983
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 12:38

Holz für Außengehege lasieren?


Hallo liebe Nincheneltern.

Da sich der Bodenfrost nun peu à peu verabschiedet, wollten meine Frau und ich so langsam mit dem Bau des neuen Außengeheges beginnen.
Als Grundfläche haben wir 2,5 * 3,0 Meter (7,5 m²) auserkoren und uns für KDI (kesseldruckimprägniertes) Kiefer/Fichte-Holz entschieden.

Nun stellt sich uns die Frage, ob wir das Holz lasieren müssen!
Und wenn ja, könnt ihr gezielte Produkte empfehlen?

Aktuell bin ich noch dabei, einen „Bauplan“ in Form einer Skizzierung mithilfe von Millimeterpapier im Maßstab von 1:10 anzufertigen.
Himmel, …, was für ein Aufwand.

Wir freuen uns über jede Hilfe und hoffen, hier den ein oder anderen nützlichen Tipp aufschnappen zu können.

Gruß,
djtose1983



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.03.2013, 14:00

Ja, ich würde auch kesseldruckimprägniertes Holz lasieren. Bitte achtet auch darauf, dass ihr die Kanten in Kaninchenreichweite so abdeckt, dass sie nicht am Holz knabbern können! Kesseldruckimprägniertes Holz ist oft mit Schwermetallen stark belastet. Da ihr wegen der Kesseldruckimprägnierung ohnehin Knabberschutz anbringen müsst, könnt ihr auch eine normale Lasur nehmen. Zieht dann den Volierendraht von Innen auf die Rahmen und bringt darauf unbehandelte und nicht imprägnierte Holzleisten an. So können sich die Kaninchen nicht an den Drahtenden verletzten und kommen auch nicht an das behandelte Holz. Die Leisten bringt ihr so an, dass ihr sie im Bedarfsfall austauschen könnt.

Falls ihr doch auf unbehandeltes Holz ausweichen und dann selbst lasieren möchtet und das lasierte Holz in Kaninchenreichweite ist, lasst euch bezüglich der Lasur am besten im Fachmarkt beraten. Es gibt verschiedene geeignete Lasuren, generell kann man Außenlasuren nehmen die für Kinderspielzeug geeignet sind (DIN irgendwas...) oder eine ausdrücklich für Tiere geeignete Lasur.

Wichtig, egal ob kdi oder selbst geschütztes Holz, ist der konstruktive Holzschutz. Plant das Gehege so, dass kein Wasser auf den Balken stehen bleiben kann - vor allem nicht auf den Hirnholzseiten. Sonst verwittern die Balken trotz Schutz recht schnell.




Benutzerbild von djtose1983
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 14:35

Zitat:
Zitat von Lupine
Ja, ich würde auch kesseldruckimprägniertes Holz lasieren.
Mist!

Zitat:
Zitat von Lupine
Bitte achtet auch darauf, dass ihr die Kanten in Kaninchenreichweite so abdeckt, dass sie nicht am Holz knabbern können! (...) Die Leisten bringt ihr so an, dass ihr sie im Bedarfsfall austauschen könnt.
Ich hatte mir schon gedacht, dass der Volierendraht quasi zwischen den Kaninchen und dem Rahmen angebracht wird.
Und nun meinst Du, egal ob lasiert oder nicht, dass man die für die Kleinen erreichbaren Holzteile mit unbehandeltem Holz schützen sollte?!
Macht irgendwo Sinn.

Zitat:
Zitat von Lupine
Falls ihr doch auf unbehandeltes Holz ausweichen und dann selbst lasieren möchtet und das lasierte Holz in Kaninchenreichweite ist, lasst euch bezüglich der Lasur am besten im Fachmarkt beraten.
Wäre das nicht unnötig, wenn wir die erreichbaren Teile mit Leisten schützen?

Zitat:
Zitat von Lupine
Plant das Gehege so, dass kein Wasser auf den Balken stehen bleiben kann
Als Dach denken wir an ein überstehendes Schrägdach, dass ich an der Gefälleseite zusätzlich mit einem Wasserlauf (Dachrinne o. ä.) versehe. Dieses Wasser werde ich dann entweder in einer Tonne sammeln oder Richtung Straße abfließen lassen.

Zitat:
Zitat von Lupine
vor allem nicht auf den Hirnholzseiten
Was ist das?




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 14:43

Zitat:
Zitat von djtose1983 Beitrag anzeigen
Was ist das?
Die Schnittflächen der Holzbalken



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"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Benutzerbild von Sushi
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.04.2010
Beiträge: 145
Sushi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 15:09

[URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Hirnholz"]Hirnholz – Wikipedia[/URL]




de.wikipedia.org/wiki/Hirnholz

Hirnholz oder Stirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn man einen Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschneidet....


Tja wegen der Lasur...ich hab innen im Haus nix gemacht, also orginal Kesseldruck.
Aussen lackiert und mit Bootslack versiegelt.
Allerdings sind die Kaninchen erst 3 Jahre später eingezogen.
War das Kinderspielhaus vom Junior.

Damit an dem Haus nicht geknappert wird liegen immer verschieden Hölzer im und ausserhalb vom Haus.



__________________



Benutzerbild von djtose1983
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 16:15

Zitat:
Zitat von janh
Die Schnittflächen der Holzbalken
+

Zitat:
Zitat von Sushi
Hirnholz oder Stirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn man einen Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschneidet....
Das ist aber auch ein scheiß Wort.

Aber danke.

Zitat:
Zitat von Sushi
Damit an dem Haus nicht geknappert wird liegen immer verschieden Hölzer im und ausserhalb vom Haus.
Bis kurz vorm Herbst, waren unsere Kleinen auch noch Outdoor-Ninchen. Doch musste ich schnell feststellen, dass das Gehege vor allem bei Schnee und Starkregen nicht genug Schutz bot.
So haben wir sie für die nasse und kalte Zeit (wir hatten noch dauerhaft ca. 10 °C) reingeholt. Aktuell haben die ein ca. 7m² großes Zimmer für sich.

Als sie noch draußen lebten, haben die sich auch immer wie die Irren über die Randhölzer hergemacht. Da war es völlig egal, ob ich denen gleiche Latten lose oder auch Äste und Sträucher hinlegte. Es wurde nur der Rahmen angefressen.

Auch aktuell als Indoor-Ninchen haben sie eine Holzbrücke, Äste und Holzlatten zum Nagen, etc.
Doch vor allem Er kämpt manchmal wie irre mit dem Gitter, dass deren Bereich vor dem Zimmertürbereich schützt.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.03.2013, 18:21

Zitat:
Zitat von djtose1983 Beitrag anzeigen
Mist!

Ich hatte mir schon gedacht, dass der Volierendraht quasi zwischen den Kaninchen und dem Rahmen angebracht wird.
Und nun meinst Du, egal ob lasiert oder nicht, dass man die für die Kleinen erreichbaren Holzteile mit unbehandeltem Holz schützen sollte?!
Macht irgendwo Sinn.
Wenn das Holz kesseldruckimprägniert oder mit einer Lasur versehen ist deren Giftigkeit man nicht einschätzen kann: ja.

Zitat:
Wäre das nicht unnötig, wenn wir die erreichbaren Teile mit Leisten schützen?
Ja, es wäre unnötig auf eine ungiftige Lasur Wert zu legen, wenn die erreichbaren Teile geschützt werden vor dem Zugriff der Kaninchenzähne. Ich meinte das nur für den Fall, dass ihr unbedingt den Draht außen aufziehen und auf Schutzleisten verzichten möchtet. Dann muss ungiftige Lasur her.

Zitat:
Als Dach denken wir an ein überstehendes Schrägdach, dass ich an der Gefälleseite zusätzlich mit einem Wasserlauf (Dachrinne o. ä.) versehe. Dieses Wasser werde ich dann entweder in einer Tonne sammeln oder Richtung Straße abfließen lassen.
Wenn ihr die Dachüberstände ausreichend groß wählt, ist das prima. Denkt auch daran, dass sich das Gehege im Sommer nicht zu sehr aufheizen sollte, falls es nicht im sowieso im Schatten steht.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 19:32

Also kesseldruckimprägniertes Holz, nimmt man eigentlich dann, wenn es erstmal nicht gestrichen werden muss. Sonnst könnte man sich das kesseldruckimprägnieren ja sparen.
Deshalb haben wir unseren Zaun und unser Kletterspielhaus aus kesseldruckimprägnierten Holz gebaut.
Für das Hasenhotel haben wir Naturholz genommen, dass wir jetzt dann endlich mal einlassen und streichen müssen.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.03.2013, 19:57

Auch kesseldruckimprägnierte Hölzer Nadelhölzer sollten geschützt werden. Die Imprägnierung sorgt vor allem dafür, dass nicht so haltbare Weichhölzer wie Kiefer oder Fichte überhaupt außenbereichstauglich werden. Wer kdi-Holz nicht entsprechend pflegt, hat zwar länger etwas davon als von nicht imprägniertem Holz gleicher Sorte, aber eben nicht so lange wie er etwas davon haben könnte wenn es entsprechend endbehandelt würde.

Wer nicht lasieren möchte, sollte auf Hölzer wie Lärche ausweichen. Diese besitzt durch ihre harzreiche Beschaffenheit und hohe Rohdichte eine gute Widerstandskraft gegen Witterung, Insekten- und Pilzbefall. Ähnlich wie die Douglasie kann man Lärche ölen, eine Lasur ist nicht notwendig.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 22:06

Was Du alles weißt.....krass!




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.03.2013, 23:21

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Was Du alles weißt.....krass!
Sorry, ich kann das klugscheißen eben nicht lassen

Mein Großvater war Schreiner und hat mir ein bisschen was über Holz beigebracht




Benutzerbild von djtose1983
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 11:25

Zitat:
Zitat von Lupine
Ich meinte das nur für den Fall, dass ihr unbedingt den Draht außen aufziehen und auf Schutzleisten verzichten möchtet. Dann muss ungiftige Lasur her.
In meiner Bauplanung sehe ich den Draht an der Innenseite des Geheges.
Um auf Nummer Sicher zu gehen werde ich die erreichbaren Stellen wohl dennoch mit unbehandeltem Massivholz versehen.

Zitat:
Zitat von Lupine
Wenn ihr die Dachüberstände ausreichend groß wählt, ist das prima.
Ich versuche mal meine Vorstellungen zu erklären:

Das Wetter kommt in unserem Fall quasi von links (Blick auf das baldige Gehege).
Direkt links (ca. 40 cm entfernt) neben dem Gehege steht eine ca. 1,70 m hohe Hecke, die sowohl die stärkste Phase der Mittagssonne, als auch einen Großteil des Wetters abfängt. Zusätzlich wollen wir diese Wetterseite und eine der Kopfseiten mit Spanplatten o. ä. schützen.

Zitat:
Zitat von Lupine
Denkt auch daran, dass sich das Gehege im Sommer nicht zu sehr aufheizen sollte, falls es nicht im sowieso im Schatten steht.
Das unterste Punkt des Daches beginnt auf der Wetterseite und erhebt sich im Winkel von 10° (entspricht ca. 50 cm Höhenunterschied auf 300 cm). Somit steht das Dach ca. 25 - 30 cm über den Stall hinaus.
Doch sind wir uns noch nicht einig, was wir als Dach selber nehmen. Teerpappe, Plastikwellprofil, Metallwellprofil?
Was könnt ihr da empfehlen?




Benutzerbild von janh
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Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 12:22

Zitat:
Zitat von djtose1983 Beitrag anzeigen
Das unterste Punkt des Daches beginnt auf der Wetterseite und erhebt sich im Winkel von 10° (entspricht ca. 50 cm Höhenunterschied auf 300 cm). Somit steht das Dach ca. 25 - 30 cm über den Stall hinaus.
Doch sind wir uns noch nicht einig, was wir als Dach selber nehmen. Teerpappe, Plastikwellprofil, Metallwellprofil?
Was könnt ihr da empfehlen?
30cm Überstand minimum,besser sind 40-50cm.Dann habt Ihr schon einen guten Wetterschutz nach allen Seiten,auch wenn der Regen mal schräg von der Seite kommt.
Die Frage was für Material fürs Dach nehmen,hatte ich mir beim Gehegebau auch gestellt.Ich habe mich für Dachpappe entschieden,weil die im Sommer kein Licht durchlässt,im Winter aber Wärme speichert.Und weil Plastik und Metall so laute Prasselgeräusche machen,wenn´s mal stark regnet.Ich glaube das gefällt den Ninchen nicht.
Vom Preis her gibt sich das nicht viel.Zwar ist Wellprofil teurer als Dachpappe,aber da kommen dann ja nochmal Kosten für eine Unterkonstruktion dazu,die man bei Wellenprofil so nicht braucht.
Ausschlaggebend war dann,dass mein Papa gute Connections zu einem Sägewerk Mitarbeiter hatte,der uns 30mm dicke Schaltafeln besorgt hat.Damit ist das Dach nun so stabil,dass man es auch mal begehen kann,ohne Angst haben zu müssen,durchzubrechen.

Im Boden verankert habe ich mein Gehege auch nicht.Es steht nur lose auf den Platten drauf.Aber es wiegt auch so um die 300kg habe ich mal ausgerechnet.Da müsste schon ein kleiner Tornado kommen,damit sich da was bewegt.



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"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Benutzerbild von djtose1983
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 13:09

Zitat:
Zitat von janh
30cm Überstand minimum,besser sind 40-50cm.Dann habt Ihr schon einen guten Wetterschutz nach allen Seiten,auch wenn der Regen mal schräg von der Seite kommt.
Wenn, dann kommt bei uns der Regen zu 90 % von Süden bzw. Südwesten. Und eben die Süd- und Westseite wollen wir komplett mit Holz verkleiden und somit wetterfest machen.
Daher dachte ich mir, dass bei einer Gehegebreite von 2,50 m ein Dach von 2,84 m Länge ausreichen dürfte. Mal gucken, vielleicht packe ich nochwas drauf bzw. dran.

Zitat:
Zitat von janh
Ich habe mich für Dachpappe entschieden,weil die im Sommer kein Licht durchlässt,im Winter aber Wärme speichert.Und weil Plastik und Metall so laute Prasselgeräusche machen,wenn´s mal stark regnet.Ich glaube das gefällt den Ninchen nicht.
Ich tendiere auch ein wenig zur Dachpappe. Der Bau ist doch erheblich einfacher.
Stützträger aufstellen, Trägerlatten verschrauben, Platten drauf, Pappe dran, fertig!
Zu den jeweiligen Dachseiten denke ich dann noch an Regenrinnen, die das Regenwasser dann entweder in eine Regentonne zwecks Gartenbewässerung oder aber in Richtung Gulli ablaufen lassen sollen.

Zitat:
Zitat von janh
Zwar ist Wellprofil teurer als Dachpappe,aber da kommen dann ja nochmal Kosten für eine Unterkonstruktion dazu,die man bei Wellenprofil so nicht braucht.
Hä? Verstehe ich inhaltlich nicht.
Du meinst wohl, dass eine Unterkonstruktion bei der Pappe-Variante unnötig ist, oder?!

Zitat:
Zitat von janh
Damit ist das Dach nun so stabil,dass man es auch mal begehen kann,ohne Angst haben zu müssen,durchzubrechen.
Das haben wir nun so oder so nicht vor.

Zitat:
Zitat von janh
Im Boden verankert habe ich mein Gehege auch nicht.Es steht nur lose auf den Platten drauf.Aber es wiegt auch so um die 300kg habe ich mal ausgerechnet.Da müsste schon ein kleiner Tornado kommen,damit sich da was bewegt.
Die Eckhölzer versenken wir mithilfe von U-Profilen, die wiederum mit einer Art Stange weitere 20cm in den Boden gehen. Zusätzlich zu den 30cm Eckholz ist die gesamte Konstruktion ca. 50cm im Boden. Das sollte Halt geben.




Benutzerbild von janh
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Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 13:54

Zitat:
Zitat von djtose1983 Beitrag anzeigen
Hä? Verstehe ich inhaltlich nicht.
Du meinst wohl, dass eine Unterkonstruktion bei der Pappe-Variante unnötig ist, oder?!
Nee,umgekehrt.Bei Dachpappe braucht man zwangsläufig Holzplatten unten drunter.Die Wellplatten kann man direkt auf die Dachträger schrauben.Beim Preisvergleich muss man also Holzplatte+Dachpappe gegen Wellprofil rechnen.Und da ist beides ungefähr bei 6-7 Euro/Quadratmeter.

Bei uns ist es so,dass die Ostseite geschützt ist,weil von da immer die Kaltfronten ankommen.Aber das ist natürlich von Standort zu Standort unterschiedlich.



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Benutzerbild von djtose1983
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Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 14:28

Zitat:
Zitat von janh
Nee,umgekehrt.Bei Dachpappe braucht man zwangsläufig Holzplatten unten drunter. (...) Und da ist beides ungefähr bei 6-7 Euro/Quadratmeter.
Alles klar. Verstanden!!!

Zitat:
Zitat von janh
Bei uns ist es so,dass die Ostseite geschützt ist,weil von da immer die Kaltfronten ankommen.Aber das ist natürlich von Standort zu Standort unterschiedlich.
Würde ich bei uns die Ostseite schließen, dann könnten wir sie von der Terasse aus nie sehen. Diese Seite zeigt zum Gebäude und ist von diesem ca. 3 Meter entfernt.

Was bietet sich eigentlich besonders gut (gerne auch günstig) als Seitenschutz an?
Spanplatte?
Plexiglas?
Schaltafeln?




Benutzerbild von janh
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Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 16:39

Ich habe Rauspund genommen.Das sind im Prinzip Nut und Feder Bretter,aber etwas dicker.Spanplatten eignen sich generell nicht für ein Aussengehege,weil sie aufquellen selbst wenn nicht direkt Wasser drauf kommt,die normale Luftfeuchte reicht da schon.Die wären nach einem Jahr hinüber und fangen draussen schnell zu schimmeln an.



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Registriert seit: 28.08.2012
Beiträge: 113
djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 17:05

Zitat:
Zitat von janh
Ich habe Rauspund genommen.
Müssen diese generell auch noch lasiert werden oder kommt es auch hier auf die Holzsorte an?

Und ja, ..., mit den Spanplatten hast Du natürlich Recht.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 20.03.2013, 17:10

Ich würde genau wie janh von Spanplatte abraten. Selbst die feuchtraumgeeigneten OSB-Platten sind da eher wenig geeignet.

Plexiglas ist recht teuer, lässt dafür Licht durch.

Schaltafeln sind möglich, ich würde aber der Optik wegen eher wie janh dem Rauspund den Vorzug geben. Er hat noch den Vorteil, dass durch die Nut- und Feder-Konstruktion auch größere Flächen so erstellt werden können dass sich durch das Arbeiten des Holzes keine Lücken bilden. Schaltafeln können sich mitunter durchbiegen. Achte nur bei den Nut- und Federbrettern darauf dass die Nut immer nach unten und die Feder nach oben zeigen muss - sonst läuft dir die Feuchtigkeit nämlich in die Nut hinein und bleibt darin stehen. Und dann gammelt es.

Wenn du es teuer, lichtundurchlässig und recht wetterfest haben möchtest, kommen evtl. auch noch sogenannte Siebdruckplatten in Frage. Manchmal werden sie auch als Fahrzeugbauplatten bezeichnet. Du hast sie sicher schon mal gesehen, sie sind so schwarzbrau beschichtet und meist auf einer Seite ganz glatt und auf der anderen aufgerauht.




Benutzerbild von djtose1983
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2012
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djtose1983 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.03.2013, 17:32

Zitat:
Zitat von Lupine
Achte nur bei den Nut- und Federbrettern darauf dass die Nut immer nach unten und die Feder nach oben zeigen muss - sonst läuft dir die Feuchtigkeit nämlich in die Nut hinein und bleibt darin stehen. Und dann gammelt es.
Auch auf diesen Punkt wäre ich nun nie gekommen.
Danke für den Tipp. Sonst hätte ich mich recht schnell schwarz geärgert.
Da merke ich doch recht schnell, dass ich echt kein geborener Handwerker bin.

Zitat:
Zitat von Lupine
Wenn du es teuer, (...) haben möchtest,
Nicht mehr als unbedingt nötig.



 
 
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