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merkwürdiges verhalten auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Lupine
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  • 1 Post By Lupine

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Ninchen
 
Registriert seit: 09.07.2012
Beiträge: 17
chocosmile befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2013, 10:11

merkwürdiges verhalten


hi
ich hab mal ne frage zu meiner häsin zu den vorinfos: ich hab 2 hasen, ein böckchen und ein zickchen :P der kleine rammler ist kastriert, die häsin nicht und hat auch ziemlich mit ihren hormonen zu tun.
so zu meinem problem
meine häsin ist ja eigentlich ein richtiger wirbelwind und super frech noch dazu allerdings habe ich jetz schon zum 2. mal beobachtet, dass es ihr wohl nicht gut ging. das äußerte sich so: sie lag nur im käfig rum, anstatt im zimmer, wie üblich, luftsprünge zu machen. es wirkte so, als wenn sie nicht so ganz mit sich klar käme, also sie hat sich hingelegt, ist aufgestanden, hat sich anders hingelegt, ist wieder aufgestanden, um sich dann an einer anderen stelle hin zu legen, aufzustehn, hin zu legen.... sie hat einfach keine position gefunden..
als es dann essen gab, hat sie nichts angerührt, nicht mal die heißgelebte petersilie :/ schon merkwürdig, dachte ich und hab mal ihren bauch abgetastet... und es war ganz merkwürdig, als wenn sie überhaupt keine spannung hat. ich konnte richtig die rippen fühlen und fast unter die rippen greifen und sogar die wirbelsäule konnte ich fast zwischen den finger fassen.. so als wär sie abgemagert, nur ein gerippe :/ der bauch hing ganz schlaff
dass war ca. ne stunde lang so und dann, als ich wieder nach ihr geschaut habe, war alles normal Oo ihr bauch war fest und sie hoppelte fröhlich herum, ist frech wie eh und je und fraß ihre geliebte petersilie..

was kann das sein? Oo es war jetz schon das 2. mal, wie gesagt ( das erste mal ist auch erste eine woche her)



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 18.03.2013, 10:24

Bitte suche umgehend einen Tierarzt auf. Das Verhalten was du beschreibst, kann auf erhebliche Bauchschmerzen hinweisen deren Ursache abgeklärt werden muss.

Nimm bitte eine Kotprobe mit zum Tierarzt, zunächst eine frische - die Sammelkotprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen kannst du dann am Mittwoch nachreichen.

Der Tierarzt sollte sich außerdem die Zähne ansehen und evtl. auch den Bauch röntgen um auszuschließen dass sie einen Fremdkörper (z. B. Haarballen, Plastik, Teppichfasern o. ä.) im Magen-Darm-Trakt hat.

Auch nach der Gebärmutter sollte geschaut werden, denn sie hat ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen in diesem Bereich weil du beschreibst sie hätte sehr mit den Hormonen zu tun.




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 18.03.2013, 10:58

Warum soll sie umgehend einen TA aufsuchen wenn sich das verhalten des Tieres wieder normalisiert hat?

Zitat:
dass war ca. ne stunde lang so und dann, als ich wieder nach ihr geschaut habe, war alles normal Oo ihr bauch war fest und sie hoppelte fröhlich herum, ist frech wie eh und je und fraß ihre geliebte petersilie..




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 18.03.2013, 11:40

Weil es bereits zum zweiten Mal aufgetreten ist und damit die Wahrscheinlichkeit, dass die zugrunde liegende Problematik nicht beseitigt ist recht hoch ist.

Das Zusammenspiel aller genannten Faktoren spricht dafür, dass sich ein Problem im Bauchraum befindet. Aus der Ferne bzw. für einen Laien ist nicht abschätzbar, ob es sich um eine eher harmlose Sache wie eine Futtermittelunverträglichkeit handeln könnte (wobei eine Aufgasung aus diesem Grund auch gefährlich werden kann), oder ob es wegen der genannten Hormon"probleme" möglicherweise eine zweitweise schmerzhafte Veränderung an der Gebärmutter sein könnte (hier kann eine frühzeitige Entfernung unter Umständen das Leben retten), oder ob es z. B. ein Bezoar ist (in diesem Fall steht die Beratung des Halters durch den Tierarzt im Vordergrund um im Fall von weiteren Problemen ein fehlerhaftes Handeln zu verhindern - Stichwort Päppeln bei Magenüberladung), oder ob ein Hefenbefall die Probleme verursacht hat (Ursache?) und gegebenenfalls eine Hefendiät eingehalten werden sollte.

Es geht darum, nach Möglichkeit eine Diagnose zu bekommen da es sich nicht um ein einmal aufgetretenes, sondern um ein wiederkehrendes Verhalten handelt.

Wäre es erst einmal aufgetreten, hätte ich zunächst nach Fütterung und Lebensweise gefragt und auch eine Kotprobe angeregt, so aber halte ich es für sicherer einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.

Zitat:
Zitat von chocosmile Beitrag anzeigen
hi
Oo es war jetz schon das 2. mal, wie gesagt ( das erste mal ist auch erste eine woche her)




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2013, 13:05

Ich würde das auch lieber abklären lassen. Kaninchen zeigen eben erst sehr spät, wenn es ihnen schlecht geht, deshalb würde ich da sichergehen und mich nicht darauf verlassen, dass es nicht wiederkommt... Ich denke auch, dass es aufgrund des wiederholten Auftretens wohl eine Ursache für die Bauchschmerzen gibt. Wenn zwischenzeitlich der Bauch so leer ist, muss sie auch vorher längere Zeit nichts oder nur wenig gefressen haben, sonst würde das nicht so extrem auffallen. Vielleicht liegen ja auch leichte Zahnprobleme vor, die dazu führen, dass zeitweise nicht mehr ausreichend gefuttert wird, und der leere Bauch macht dann die Bauchschmerzen...

Manchmal ist so etwas wirklich schwer zu erkennen. Ich musste erst letztens ein Kaninchen zum Tierarzt fahren, weil es augenscheinlich immer gut gefressen hat, in Wirklichkeit aber so spärlich, dass ich es eines Morgens völlig entkräftet gefunden habe. Und mir ist vorher absolut nichts Ungewöhnliches aufgefallen.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 09.07.2012
Beiträge: 17
chocosmile befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2013, 21:04

hi^^
danke für eine antworten und meinungen
also ich war heute beim tierarzt, der konnte aber nichts weiter feststellen, was schon zu erwarten war, da sich ja alles normalisiert hat. er hat mir ein päppelfutter mitgegeben, da sie ja zu dem zeitpunkt, als sie so merkwürdig war auch nichts gefressen hat. er vermutet, dass es etwas mit der gebärmutter sein könnte und ich muss mich wohl drauf einstellen, dass die kleine kastiert werden muss, da sie ohnehin viel zu oft scheinschwanger ist. er meinte auch, falls sie sich noch mal so komisch benehmen sollte, dass ich ihren bauch sorgfälltig abtasten soll. vermutet wurde auch ein bauchdeckenriss, allerdings konnte er nichts fühlen und an sich ist ja auch wieder alles fest.
nja ich kann jetzt nur abwarten und beobachten :/
momentan gehts der kleinen aber gut jetzt muss sie sich erst mal wieder vom tierarztbesuch erholen ^^




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 18.03.2013, 21:10

Ich würde einen anderen TA aufsuchen um eine Zweitmeinung einzuholen. Wie sollst denn du als Laie beim Bauch abtasten etwas ungewöhnliches fühlen können?

Und wenn er tatsächlich Gebärmutterprobleme vermutet, warum hat er dann keinen Ultraschall gemacht bzw. dich an eine Tierklinik weiterüberwiesen die ein solches Gerät hat, wenn er selbst das nicht kann?

Hast du eine Kotprobe mitgehabt, hat er die untersucht? Falls ja, worauf hat er sie untersucht und mit welchem Ergebnis?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2013, 21:12

Papperlapapp! Er vermutet, dass es ... sein könnte. Das ist Kaffeesatzleserei! Wenn hätte er ein Ultraschall von der Gebärmutter machen sollen. Hat er sich wenigstens die Zähne nochmal gründlich angesehen? Hat er eine Kotprobe vorgeschlagen?




Ninchen
 
Registriert seit: 09.07.2012
Beiträge: 17
chocosmile befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2013, 21:36

ne er hat nichts von dem gemacht, aber sie frisst ja auch wieder normal :/
vllt hätt ich ihn drauf ansprechen solln? ich hab in dem moment selbst gar nich daran gedacht.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2013, 22:35

Hast Du die Möglichkeit zu Frau Dr. Ewringmann in Berlin zu fahren, oder ist das zu weit weg? Sie ist eine Kaninchenexpertin!



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Ninchen
 
Registriert seit: 09.07.2012
Beiträge: 17
chocosmile befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 13:44

naja momentan bin ich nich in berlin, sondern in ilmenau und in nächster zeit fahr ich auch leider nicht hin :/
ist sie eine besonders gute ärztin?




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.03.2013, 13:52

Ja, ich denke Frau Dr. Ewringmann kann man guten Gewissens als wirklich sehr kaninchenerfahrene Tierärztin bezeichnen. Sie wird auch von Fachkollegen sehr geschätzt und hat auch schon diverse vielbeachtete Artikel zu Kaninchenkrankheiten verfasst.

Wo genau liegt Ilmenau, vielleicht kann dir ja jemand einen kaninchenerfahrenen Tierarzt empfehlen?




Ninchen
 
Registriert seit: 09.07.2012
Beiträge: 17
chocosmile befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2013, 15:09

das ist in thüringen
eigentlich finde ich meinen arzt ganz gut ^^




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.03.2013, 18:36

Es mag sein, dass dein Tierarzt nett ist und freundlich mit den Tieren umgeht.

Aber in einer solchen Situation hätte er:

- eine Kotprobe anfordern sollen
- wenn er schon den Verdacht äußert dass die Gebärmutter beteiligt sein könnte, UMGEHEND ein Ultraschall veranlassen sollen!

Diese scheinbar so kleinen Versäumnisse (weil sie ja frisst...) könnten im schlimmsten Fall wirklich böse Folgen haben.

Damit dir klar ist, was im - zugegebenermaßen seltenen - schlimmsten Fall passieren könnte, möchte ich dir Wuschels Geschichte erzählen.

Mein Wuscheltierchen war immer eine ruhige Häsin. Unauffällig, eher schüchtern, nur 2 Male in ihrem Leben überhaupt scheinschwanger, die Hormone machten sich ebenfalls nicht bei ihr bemerkbar.

Eines Tages hörte Wuschel sehr plötzlich auf zu fressen. Sie mochte nichts mehr. Ich bin mit ihr sofort zur Tierärztin. Die hat sie abgetastet, und sie hat sie geröntgt. Sie verfügte selbst nicht über ein Ultraschallgerät, so dass ich in eine nahegelegene Tierklinik weiterüberwiesen wurde zum Ultraschall. Richtig: es war die Gebärmutter. Schon am Tag nachdem sie den Appetit verlor, wurde sie notkastriert.

Aber trotz aller Eile, es war zu spät Wir haben verloren, nach einer Woche Kampf.

Deshalb kann ich dir nur eines sagen:

Ein Tierarzt, der den Verdacht auf Gebärmutterbeteiligung an einer Befindlichkeitsstörung bei einem Kaninchen hat und nicht UNVERZÜGLICH eine Abklärung veranlasst, handelt in meinen Augen fahrlässig.

Wenn nichts sein sollte, um so besser.

Wenn aber etwas zu finden ist, dann finde es - anders als wir - BEVOR es ihr richtig schlecht geht!

Kaninchen zeigen fast immer erst extrem spät an, wenn es ihnen schlecht geht. Das schützt sie in freier Wildbahn vor Fressfeinden und vor dem Ausgestoßenwerden aus der Gruppe.

In der Heimtierhaltung aber ist es so, dass man viele Kaninchen möglicherweise hätte retten können, wenn man eher etwas von ihrer Erkrankung bemerkt hätte. Wuschel hat es mir zu spät gezeigt dass es ihr nicht gut ging. Ich habe es nicht bemerkt.



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