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Hilfe bei AußengehegeplanungHallo ihr! Bald werde ich mit dem Bau meines Außengeheges für 5 Kaninchen anfangen. Nach stundelangem Lesen im Internet konnte ich mir viele Fragen schon beantworten, habe aber trotzdem noch einige; *Den Boden will ich mit ca 50cm tief vergrabenem Volierendraht sichern, wie verbinde ich die einzelnen Drahtteile am besten? Gibt es da spezielle Klammern? *Das halbe Gehege soll aus Holz bestehen die andere aus Voliere(ich hoffe man versteht was ich meine) welches Holz nimmt man am besten als Latten und welches als Wände? Wenn es finanziell etwas bringt würde ich selber lackieren, schleifen möchte ich aber nicht unbedingt selber. *Muss das Gehege zusätzlich im Boden befestigt werden(habe keine Vorstellung was soetwas wiegt)? Habe noch nie soetwas großes gebaut und habe echt Sorgen, dass ich es nicht sicher genug baue oder es irgendwie nicht klappt also bin ich über jede Hilfe dankbar! LG P&B Geändert von pugandbunnys (18.03.2013 um 21:28 Uhr).
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| So habe den Text mal etwas gekürzt, vielleicht antwortet mir jetzt einer ![]()
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| Guten Morgen, ich habe letztes Jahr ein Pyramidengehege eigenhändig gebaut- bin weiblich und schon 56 Jahre! - es ist nicht schwer. Das Ausheben des Bodens ist das Schwerste!! Der in den Boden gelegte Draht kann mit Draht von der Rolle zusammen gebunden werden oder man legt ihn überlappend - mindestens 15 cm weit übereinander. Mein Gehege ist komplett mit Betonplatten ausgelegt, die so liegen, dass das Gehege am Rand darauf steht. Das Gehege ist so schwer, das kein Tier es anheben kann - außer vielleicht Grizzlys - aber die gibts hier ja nicht. Außerdem könnte man den Holzrand des Geheges mit Metallwinkeln an den Platten festschrauben. Ich habe an den Enden der Längsseiten auf einer Seite von Oben bis Unten Nut und Federholz auf einen Meter Breite angebracht - gegen Wind und Sonne - und auf der anderen Seite in gleicher Breite und Höhe - es ist die Schattenseite - eine Wellplastikbahn angebracht. Sie haben also Licht und Sicht und sind trotzdem geschützt. Dazu ist dazwischen - es sind jeweils die Enden des Geheges - in ca. 1 m Höhe auf beiden Gehegeseiten Ebenen von einer Längsseite zur anderen angebracht. Hört sich kompliziert an, sie sitzen also zwischen der Wand aus Nut und Feder und dem Wellplastik. Die schmalen Enden des Geheges - sind Dreiecke - habe ich auch aus Nut und Federholz gemacht. Außen an einer der Schmalseiten steht ein Schlafkäfig und der ist durch Abwasserrohr mit dem Gehege verbunden und sie können raus wie sie wollen. LG.
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| Habe vergessen: es ist das ganz normale Holz aus dem Baumarkt. Latten 58x48 mm Kiefer/Fichte, das ich nur ordentlich d.h. mehrmals gestrichen habe mit einer Lasur die den "Blauen Engel" auf der Dose hatte.
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| Beim Draht im Boden reicht es, wenn du ihn 50cm überlappen lässt, dann musst du ihn nicht irgendwie zusammenmachen.
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| Wenn du ein begehbares Gehege baust, musst du alles etwas massiver planen. Mein begehbares Gehege hat z.B. Balken mit einer Stärke von 10x10cm, die Dachbalken 7x12cm. Die Wetterseite ist mit Nut- und Federholz geschützt. Was das Verankern betrifft, steht ein Gehege zwar meist auch so und kann nicht angehoben werden. Ein begehbares Gehege mit dichter Wetterseite bietet Wind aber z.B. eine große Angriffsfläche und entsprechend ist es nicht verkehrt, so etwas richtig zu verankern, damit es auch lange steht. Außerdem ist zu beachten, dass Balken oder Latten, wenn sie direkt auf dem Boden stehen, von unten immer Wasser ziehen, wenn die Witterung feucht ist. Baut man auf Erdboden, ist es daher sinnvoll, die Holzbalken in passende Metallschuhe zu stellen, die in den Boden eingebracht und ggf. auch einbetoniert sind. Baut man auf Stein - z.B. auf Steinplatten oder eben auf Randsteinen - wäre es schon angebracht, das Holz mit dem Stein zu verschrauben. Idealerweise entweder schwebend, wenn man so etwas massiv hinbekommt, oder mit Dachpappe o.ä. zwischen Holz und Stein, damit keine Feuchtigkeit von unten ins Holz eindringen kann. Das ist nicht zwingend notwendig, aber die Lösung mit der Dachpappe wäre ja kein großer Mehraufwand. Edit: Denk auf jeden Fall auch an Diagonalen in der Konstruktion, wenn du quasi in Rechtecken baust, damit sich nicht im Laufe der Zeit das komplette Gehege verzieht und schief wird.
__________________ Geändert von Keks3006 (19.03.2013 um 18:36 Uhr).
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Also stand euer Gehege ein Jahr lang ohne Lasur draußen und ist trotzdem noch einwandfrei? Zitat:
![]() Das ganze auf Betonplatten zu bauen hab ich mir auch schon so überlegt, allerdings nur als Umrandung, so dass das Holz nicht die Wiese berührt und zum Befestigen des darunter verlaufenen Drahts. Vorm verankern habe ich ein bisschen Angst, gibt es nicht irgendeine ganz einfache Lösung bzw ist es wirklich gefährlich, wenn es nicht verankert ist? Diagonalen-wird notiert ![]() Danke für die Antworten an alle! Im Moment glaub ich aber, dass ich mir das ganze zu einfach vorgestellt habe Hoffentlich werd ich überhapt bis Mitte Mai fertig...
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| Ich habe nur gedacht falls es ein rauhes Holz ist und ich die Lasur auftrage müsste ich ja viel mehr verwenden, daher soll es ein möglichst "glattes" Holz sein. Also stand euer Gehege ein Jahr lang ohne Lasur draußen und ist trotzdem noch einwandfrei? Es hat offensichtlich keinen größeren Schaden bekommen. Außer, dass die Bretter nachgedunkelt sind und Markierpisser dran haben sind sie völlig in Ordnung. Die dicken naturbelassenen Balken, die wir vom Sägewerk schon pitschnass hatten, hatten schon beim Bauen bisschen Blauschimmel, der hat sich auch nicht verschlechtert und dafür gibts jetzt bald diese Grundlasur. Über dem Ganzen ist ein durchsichtiges Welldach, so dass es nicht ständig klitschnass wurde. So sieht es jetzt aus: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.4739463925974.1073741826.1276180290&type=1& l=01b7bf1c49
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Wenn du aber keinen extrem sandigen Boden hast, in dem so etwas nicht hält, lassen sich solche Metallschuhe auch so in den Boden einbringen und halten dann. Schau mal: http://files.rakuten.de/d7f469bb7285dc3ca2db8ab7b64da4ef/images/089239d7975630cb1e517ba0a2639f77.jpg So etwas meine ich. Ein großer Hammer und etwas Kraft und dann kannst du oben deine Holzpfosten reinstellen ![]() Ein begehbares Gehege würde ich selber auf jeden Fall irgendwie im Boden verankern, sei es mit diesen Metallschuhen oder am Stein (ist nicht so schwierig, aber du brauchst halt einen Schlagbohrer). Mir persönlich wäre das sonst einfach zu unsicher Allerdings ist so eine Konstruktion natürlich sehr schwer und steht durchaus auch von selbst, ohne dass man sie leicht bewegen könnte. Kommt sicher auch drauf an, was für Ansprüche du an das Gehege hast. Meins z.B. ist darauf ausgerichtet, dass es ein paar Generationen Kaninchen aushält... und entsprechend stabil gebaut.
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| Ahh ja ok das mit den Metallschuhe bekäme ich wohl hin ![]() Mein Gehege muss zwar nicht besonders lage halten (plane ein Studium in anderer Stadt), aber ich will nichts riskieren. Das klingt vielleicht blöd, aber seit mein Mädchen eine Fehlgeburt hatte, hab ich extreme Angst noch ein Kaninchen irgendwie zu verlieren und bei uns gibts viele Wildtiere und Katzen obwohl ich in Köln wohne( hatten z.b. schonmal nen Fuchs im Garten). Ab Montag habe ich Urlaub, dann kann ich endlich anfangen!! LG
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| Guten Morgen, kam erst jetzt dazu noch mal reinzugucken hier. Das Wellplastik ist nicht billiger als Holz Man kann - vorsichtig - durchbohren. Es ist aber - wen man die glasklare Variante nimmt - heller als Holzwand! Weiterer Vorteil ist die schnelle Abdeckung, dh. es geht schneller die Fläche abzudecken als mit Nut und Federholz. Wegen dem Winddruck auf geschlossene Wände: bei würfelförmigen/rechteckigen Bauten ist der Druck größer als auf die Wände des Pyramidengeheges. Meines ist für mich begehbar - bin nur 160 cm und das Gehege ist mittig 185 cm hoch, bei 200 cm Höhe der einzelnen Elemente. Und: die Elemente sind jeweils natürlich mit Querstreben versehen, damit sie sich nicht verziehen oder verbiegen. Da die Handhabung des Pyramidengeheges in meinen Augen aber nicht so optimal ist, ist die Erweiterung von 8 auf 14 m2 in rechteckiger Form aber nur in 1m Höhe erfolgt. Da sind die drei Deckelteile und ein vorne eingebautes Türchen zu öffnen, so das auch dieses Gehege voll begehbar ist. Dieser Anbau steht auch auf Gehwegplatten und ist damit durch Winkel - dadurch bleibt das Holz ca 1 cm über dem Boden - verbunden obwohl auch hier das Eigengewicht des Geheges reichen würde.
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Er hat meine Skizze auch teilweise verworfen( "hier müssen dann noch vier Pfosten hin und da kommt dann ein Zaunelement rein...") Der Kostenvoranschlag für das bloße Holz mit Stahlschuhen, also nur die Pfosten, Querverbindungen und Rahmen liegt bei 419,89€!! Dazu kommt dann noch das Dach(Holz,Dachpappe), der Volierendraht(ca 40m²), Schrauben, Scharniere, Winkel, Lasur, Betonplatten, Schlösser und die Schutzhütte. Muss dazu sagen, dass ich TFA Azubi bin und der Kostenvoranschlag ziemlich genau meinem Nettogehalt entspricht -.- Meine Mutter will, warum auch immer, Geld dazu tun, aber das wäre mir sehr unangenehm. Bin grad total verwirrt. Überlege nun auch ein Pyramidengehege (wieso heißt es so, es ist doch ein Prisma??) zu bauen da das wohl günstiger würde, aber da hat man ja egentlich weniger Platz. Daher denke auch ich darüber nach ein ca 1m hohes Gehege zu bauen, da ist dann aber das Problem, dass ich kein 16m² Klappdach bauen kann und das ganze ja schon begehbar sein soll... Puh grade bin ich froh dass es noch nicht Mai ist.. LG
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| Warum das Pyramidengehege so heisst weiss ich auch nicht.Vielleicht weil der Querschnitt der gleiche wie einer Pyramide ist. Ja,so ein Gehege kann ganz schön ins Geld gehen. Beim Holz gibt es schon große Preisunterschiede bei den einzelnen Händlern.Da hilft nur Preise vergleichen.Eventuell kannst Du auch was sparen,wenn Du etwas dünnere Leisten nimmst.Das kommt halt drauf an,was Du geplant hast. Aber 16qm sind halt schon eine ganz schöne Hausnummer.
__________________ "O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.
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Mir ist es das Geld durchaus wert und ich bin auch so sparsam, dass größere Beträge kein Problem sind, aber ich frag mich halt schon ob ichs irgenwie günstiger hinbekäme. Ich bin mir im Augenblick bei der Größe noch nicht ganz sicher. Oft lese ich auch, dass bei Gruppen die 3m² pro Kaninchen-Regel nicht ganz so wichtig ist. Wenn ich also die Schutzhütte größer baue(ca2m²) und außerhalb des eigentlichen Geheges hätte, mit Röhren oder sonst wie verbunden, denke ich eigentlich, dass ich schon auf 12m² runter gehen könnte und bei der Höhe auch etwas spare nur ca 1,8m hoch so dass ich druchpasse. Diese 12m² wären dann aber pure Hoppelfläche. Die Schutzhütte wäre dann nochmal unterteilt in Schlafbereiche und Klo/Futter/Wasser und im Gehege ständen noch 2 normale Kaufställe. Muss dazu sagen, dass sie täglich mindestens 7h zusätzlichen Freilauf haben auf 10m², wahrscheinlich werde ich mir aber noch ein paar Freilaufgitter besorgen. Haltet ihr es für zu wenig Platz? Ich finde diese ganzen 2-3m²-Regeln ziemlich seltsam. 2 Kaninchen hätten auf 6m² genug Platz um zu rennen und haken zu schlagen, 10 Kaninchen wären auf 25m² dazu nicht in der Lage??? Ich will jetzt nicht so klingen als wollte ich meine Kaninchen unbedingt auf kleinst möglichem Raum halten, aber wer hat sich diese Regeln ausgedacht und wieso ist es eine proportionale Zuordnung wenn der Platz der durch Schlaf-, Fress- und Beschäftigungsplätzen nicht auch proportional steigt.. Ich bin so ne Labertasche..höre ja schon auf ![]() edit: Das Gehge würde ich dann nur mit Voliere überdachen und eine 2. Etage einbauen unter der die 2Kaufställe stehen. Diese wäre dann sowohl begehbare Fläche für die Kaninchen, die aber keinen Platz weg nimmt, also nur die Pfosten, als auch ein Wetterschutz. Würde das dann mit Dachpappe überziehen. Geändert von pugandbunnys (25.03.2013 um 22:24 Uhr).
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| Standort ist bei Deiner Mietwohnung? Dann bietet es sich wohl an,das so zu bauen,dass Du es beim Auszug später mal mitnehmen,transportieren und woanders wieder aufbauen kannst. Es bringt ja nix,wenn Du jetzt hunderte von Euro ausgibts und in 2 Jahren dann alles in die Tonne treten musst. Ich denke mit 12qm Grundfläche kommst Du bei 5 Ninchen auch hin.Ich habe 6qm und zwei Ninchen,denke mir aber oft,dass da auch noch Platz für ein drittes wäre.
__________________ "O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.
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| Ja ich möchte es auf jeden Fall wiederverwenden können. Die bespannten Rahmen werden wohl auf jeden Fall noch nach ein paar Jahren gut sein, die Pfosten könnte ich dann ja bei Bedarf erneuern, weiß ja nicht wie groß men zukünftiger Garten sein wird.. Die Größe steht immer noch nicht fest, wird also irgenwo zwischen 12 und 16m² liegen, ich muss das ganze mal durchrechnen. Morgen muss mein Bauplan stehen, da ich in nem großen Wagen zum Baumarkt chauffiert werde und die Gelegenheut nutzen muss ![]() Wahrscheinlich baue ich es eher größer, da ich sonst ein schlechtes Gewissen bekomme...
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| Habe mich (ganz nach Lehrbuch) für 15m² entschieden, also 3x5m. Da ich mit der Planung soweit durch bin und auch schon die Hälfte gekauf habe werde ich bald einen neuen Thread als Baudoku erstellen, vor allem interessiert es mich selbst wie viel Geld der Spaß denn nun wirklich kostet, ansonsten verlier ich wohl den Überblick ![]() LG& nochmal Danke an alle für die Tipps
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