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Narkose- wie oft?! auf Kaninchen Forum

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Veve9
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 23.11.2009, 20:59

Narkose- wie oft?!


Hey Leute!
Ich habe ein kleines größeres Problem.
Unszwar hat mein Rammler eine Schneidezahnfehlstellung, sein Oberkiefer trifft nichtz auf den Unterkiefer, also nur bei den Schneidezähnen nicht.
Nun haben wir ihm die Schneidezähne vor ca. 1 1/2 Jahren oder so ziehen lassen, in Narkose halt, hat 40€ gekostet.
Nun sind die Zähne aber ein paar Wochen nach der OP wieder nachgewachsen, unten richtig, oben nur ganz etwas, die sind ganz klein und stören nicht.
Ja und dann muss ich ja regelmäßig zum TA um sie nachschneiden zu lassen, und das geht auch irgendwann ins Geld.
HEute war wieder Termin zum Schneiden, da meinte die TÄ, wir sollten sie zähne doch nochmakl schneiden lassen.

Ja, jetzt meine Problem, bzw. meine Frage: Mein Rammler lag jetzt bestimmt schon 3 oder 4 Mal in Narkose (Kastrationu, usw.), und ich habe mal gehört, dass Kaninchen nicht allzu viele Narkosen vertragen.
Dann habe ich die TÄ heute drauf angesprochen, dass ich das so etwas Sorgen habe/hätte, aber dazu sagte sie nichts.
Jetzt meine eigentliche Frage:
Wie viele Narkosen hält ein Kaninchen (höchstwahrschjeinlich überzüchtet, vermutung, keine ahnung, ob es jetzt wichtig ist) aus?!
Also wie hoch ist die Gefahr, dass er es nicht schafft, nochmal so eine Narkose?!

UNd wenn, würdet ihr es noch ein zweites Mal machen, erneut mit dem Risiko, dass die Zähne wieder nachwachsen, und dann insgesamt 80 € in den Sand gesetzt wären?!

Brauche dringend Meinungen, werde es aber wahrscheinlich kein zweites Mal machen, da es einfach zu viel Geld ist für mich und einfach die Sorgen zu groß sind....

Danke schon mal für eure Antworten!
LG Veve9



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 23.11.2009, 22:18

AW: Narkose- wie oft?!


Mein Leo hat wegen seiner Backenzahnprobleme inzwischen so einige Narkosen hinter sich - alles Gasnarkosen übrigens. Ein Narkoserisiko besteht immer, aber eine schonende knapp dosierte Narkose, durchgeführt von einem erfahrenen Tierarzt, mit entsprechender Nachsorge, kann dieses Risiko minimieren.

Was die Kosten betrifft, solltest du kleine Beträge regelmäßig beiseite legen, das ist einfacher als wenn es einen plötzlich trifft.

Eine Backenzahnkorrektur bei Leo kostet übrigens so ca. 60 bis 65 Euro - jedes Mal. Die Abstände sind zwischen 3 und 5 Monaten. Klar, das ist eine Menge Geld, aber es muss eben sein.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.11.2009, 23:35

AW: Narkose- wie oft?!


Kann mich der Meinung von Lupine auch nur anschließen ,Restrisiko besteht immer nur bei einer Gasnarkose ist das Risiko geringer als bei einer Narkose mit Betäubungsmittel/Narkosemittel mit der Spritze (Lt. Aussage vom TA) .Durch Gas ermüdet das Tier stressfreier wobei es bei dem Mittel durch die Spritze es zu Stressreaktionen kommen kann aber nicht muss,dazu können auch Unverträglichkeiten entstehen wenn das Tier dieses Mittel nicht verträgt. Die Gasnarkose kostet etwas mehr da das Gas nicht gerade billig ist ,aber wenn man es sich finanziell leisten kann so bevorzuge ich generell Gasnarkose wenn es sich nicht vermeiden lässt. Die paar Euro die dann das mehr kostet nehme ich gern in kauf !.




Geändert von nugget100 (23.11.2009 um 23:38 Uhr).

Veve9
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 24.11.2009, 20:35

AW: Narkose- wie oft?!


Danke für eure beiden Antworten.

Ja, mit den Kosten okay, nur dass eigentlich noch eine TA-Rechnung aussteht., von meinem Weibchen, dass Anfang August fast gestorben wäre, mein Vater musste oft zum Notdienst, und die Rechnung ist komischerweise bis heute nicht da. Aber wir haben das Geld schon ziemlich zurückgelegt, das es bestimmt in den dreisteligen bereich mit ner zwei vorne geht, und dann muss ich eigentlich überall wo es geht sparen!

Ich werde noch einmal darüber nachdenken, und die TÄ beim nächstem Mal einmal fragen, wie sie das Tier dann narkotisieren würden! ;-)

Also, vielen Dank nochmal!
LG Veve 9 =)




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2009, 10:32

AW: Narkose- wie oft?!


Was die kosten betrifft so sind generell tierarztkosten nicht gerade kleine beträge ( je nach aufwand und krankheit) . Wie bei uns Menschen auch sind Arztbesuche nicht billig :-) . Ich hab hier Angebote liegen für Kastrationen für z.B. Kaninchen Weibchen indem man denen die Gebärmutter rausnimmt , die fangen ab 200-250 Euro an und nach oben keine grenzen. Die Kastration eines Rammlers dagegen ist recht günstig. Da kann man je nach Praxis und Tierarzt im Schnitt ca. 100-200 Euro rechnen. ( alle Angebote Inkl. Gasnarkose) .Zumindest in meiner Region. Kann gut sein das die Preise von Region zu Region variieren.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.11.2009, 10:38

AW: Narkose- wie oft?!


@ Nugget100:

Von Häsinnenkastrationen für 200 bis 250 Euro habe ich auch schon gehört.

Allerdings habe ich einen sehr guten Tierarzt der sich bestens mit Kaninchen auskennt und sonst nicht gerade ein Billigheimer ist - er fragt z. B. grundsätzlich nicht ob die Besitzer lieber eine Injektions- statt einer Gasnarkose haben wollen, wenn die Gasnarkose ausreicht lehnt er die Injektionsnarkose schlichtweg ab, reicht sie nicht aus macht er eine aufwändige Kombinationsnarkose.

Und die Kastration meiner Häsin hat incl. Nachsorge knapp 130 Euro gekostet. Die Kastra meines Rammlers hat 65 Euro gekostet.

Beides incl. Gas- bzw. bei der Häsin Kombinationsnarkose und Kontrollterminen zur Nachsorge, incl. Spezialwundverschluss so dass beide Tiere sofort wieder auf normale Einstreu zurück konnten, und incl. Fäden ziehen.

Ein guter Tierarzt muss nicht unverhältnismäßig teuer sein.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2009, 10:47

AW: Narkose- wie oft?!


Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
@ Nugget100:

Von Häsinnenkastrationen für 200 bis 250 Euro habe ich auch schon gehört.

Allerdings habe ich einen sehr guten Tierarzt der sich bestens mit Kaninchen auskennt und sonst nicht gerade ein Billigheimer ist - er fragt z. B. grundsätzlich nicht ob die Besitzer lieber eine Injektions- statt einer Gasnarkose haben wollen, wenn die Gasnarkose ausreicht lehnt er die Injektionsnarkose schlichtweg ab, reicht sie nicht aus macht er eine aufwändige Kombinationsnarkose.
Wie ich schon in meinem Post erwähnt habe ist es von Region zu Region unterschiedlich. Ein TA in der Innenstadt (z.B. Berlin,Hamburg,Frankfurt/Main,etc.) wird garantiert nicht die Preise haben wie ein TA auf dem Land !.

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Und die Kastration meiner Häsin hat incl. Nachsorge knapp 130 Euro gekostet. Die Kastra meines Rammlers hat 65 Euro gekostet.

Beides incl. Gas- bzw. bei der Häsin Kombinationsnarkose und Kontrollterminen zur Nachsorge, incl. Spezialwundverschluss so dass beide Tiere sofort wieder auf normale Einstreu zurück konnten, und incl. Fäden ziehen.

Ein guter Tierarzt muss nicht unverhältnismäßig teuer sein.
Siehe oben !




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Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.11.2009, 10:51

AW: Narkose- wie oft?!


Auf dem Land sind wir nicht gerade ich wohne in der Großstadt. Meiner Erfahrung nach sind oft große Tierkliniken deutlich teurer als Kaninchenspezialisten die nicht einer Tierklinik angeschlossen sind.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2009, 11:02

AW: Narkose- wie oft?!


Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Auf dem Land sind wir nicht gerade ich wohne in der Großstadt. Meiner Erfahrung nach sind oft große Tierkliniken deutlich teurer als Kaninchenspezialisten die nicht einer Tierklinik angeschlossen sind.
Hallo Lupine

Um das Thema zu beenden ,so würde ich dich bitten keine antworten mehr zu posten darauf. Es bringt letztendlich nichts wenn du alles Kritisierst auch wenn ich recht habe. Preise sind Preise ,egal ob du 65 euro gezahlt hat oder jemand 100 euro gezahlt hat !. Jeder Informiert sich schon über die Preislage in seiner Region. Ich selber wohne auch in einer Großstadt, na und ? . Da ich aber schon mehre Wohnsitze hinter mir habe so kenne ich diverse Preisänderungen bzw. Preise in diversen Bereichen. Jeder der sein Liebling zum TA schleifen muss oder einer der Beispiele sein Liebling zum TA bringt sollte mit den ca. Angaben kalulieren. Es ist klar dann sich zu freuen ein paar Euro wieder im Säckel zu haben wenn der Preis ein anderer ist als angegeben.Aber ds ist nun mal VON REGION ZU REGION UNTERSCHIEDLICH ! . Akzeptiere es und gut is. Es ist leider ein Fakt den du nicht Wegkritiseren und Wegignorieren kannst !. ausserdem gibt es keine festgelegte Preistabelle wonach der TA (egal wo er seine Praxis hat) zu festpreisen (Tabelle) arbeiten muss !. Das wäre auch nicht realistisch und auch nicht machbar da hier viele Finanzielle Faktoren aus dem Wirtschaftlichen Bereich berücksichtigt werden müssen (Miete,Unkosten,Personalkosten ,etc.) .




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Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.11.2009, 11:13

AW: Narkose- wie oft?!


Nun, da muss ich dich jetzt tatsächlich "kritisieren", das stimmt nämlich so nicht: es gibt durchaus eine solche Tabelle, auch wenn sie den Tierärzten einen großen Behandlungsspielraum einräumt. Sie heißt GOT - Gebührenordnung für Tierärzte. Dort kann jeder nachlesen, in welchem Rahmen ein Tierarzt abrechnen darf, und diese GOT ist verbindlich für ALLE Regionen in Deutschland.

Warum kommst du eigentlich auf die Idee ich würde dich kritisieren? Ich möchte nur darauf aufmerksam machen wie groß die Preisspannen in einem Umkreis von nur 10 km sein können, und dass ein niedrigerer Preis nicht gleichbedeutend ist mit einer schlechteren Qualität des Tierarztes. Also: GUTEN TA suchen, und dann erkundigen wie teuer er ist - und wenn man zwei GUTE TÄ zur Auswahl hat, darf auch der Geldbeutel entscheiden.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2009, 09:54

AW: Narkose- wie oft?!


Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Nun, da muss ich dich jetzt tatsächlich "kritisieren", das stimmt nämlich so nicht: es gibt durchaus eine solche Tabelle, auch wenn sie den Tierärzten einen großen Behandlungsspielraum einräumt. Sie heißt GOT - Gebührenordnung für Tierärzte. Dort kann jeder nachlesen, in welchem Rahmen ein Tierarzt abrechnen darf, und diese GOT ist verbindlich für ALLE Regionen in Deutschland.
Hallo Lupine

Sorry das stimmt so nicht wie du es darstellst.
Die Tabelle die existiert für die TA sind RICHTWERTE ! . Der TA kann sich dran halten wenn er will muss aber nicht. Die meisten TA halten sich aber daran nicht und machen Ihre eigenen Preise (was ich auch für richtig halte). Seit einem Gesetzlichen Text aus dem Jahre 2005/6 dürfen die TA Ihre Preise den Umständen frei anpassen wie die wollen. Sie sind somit nicht mehr an die Tabelle gebunden.Sie dürfen aber nicht hergehen uind für die gleiche Leistung unterschiedliche Preise verlangen . Also wenn Hr. X sein Kaninchen Impfen lassen will kostet das z.B. 25 Euro ( aus der Luft gegriffenes Beispiel). Frau Y hat auch ein Kanichen nur andere Fellffarbe wie das von Hr .X, sonst Identisch (Gewicht ,größe Geschlecht,etc.) und zahlt nur 15 Euro für die Impfung.Hr. X kriegt das mit Nix für ungut ,Ich habs auch erst über einen RA erfahren in einer anderen Sache und da kamen wir zufällig über die Rechte davon zum Sprechen,hat sich darüber so ergeben !. Was Vergünstigungen angeht dürfen das die TA auch machen daber dafür muss ein Grund oder eine gewisse Logik dahinterstecken. Um hier auch noch ein Beispiel aufzufassen .Normalerweise zahlt im schnitt jemand der sein Langohr Impfen lassen will ca. 20 Euro an aufwärtz bei meinem TA. Ich hingegen bekomme eine gewisse Vergünstigung die sich durch einer art "Mengenrabatt" erklären lässt. Denn wenn ich alle meine Langohren zusammen Impfen lassen will ,Zahl ich hier weniger als wenn ich nur ein einziges Impfen lasse. Ich hoffe das Beispiel kam korrekt rüber.

Um auch hier wegen den Preisen sich mal auch einen Überblick zu verschaffen auch hier ein Beispiel. In einer Großstadt (Beispiel : Frankfurt/Main) zahlt man dort ca. 20-25 Euro pro Impfung eines Langohres. Kosten verändern sich geringfügig durch die Größe des Tieres (wie erwähnt ist nur ein Beispiel) . Wenn man nun nach Langen oder Darmstadt fährt und dort sein Tier Impfen lässt (gleicher Impfstoff nur anderer Standort, auch nur als Beispiel erwähnt) kostet die Impfung pro Tier nur 12,50 bis 22 Euro (je nach Größe des Tieres). Der Durchschnittspreis kann sich so aus den unterschiedlichen Preisen aus verschiedene Regionen in Deutschland dann grob Kalkuliert werden. Daher kann man auch grob den Richtwert nehmen (wie auch schon hier erwähnt)
Auch wenn es einer Langohr Besitzerin aus dem Forum nicht passt.

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Warum kommst du eigentlich auf die Idee ich würde dich kritisieren? Ich möchte nur darauf aufmerksam machen wie groß die Preisspannen in einem Umkreis von nur 10 km sein können, und dass ein niedrigerer Preis nicht gleichbedeutend ist mit einer schlechteren Qualität des Tierarztes. Also: GUTEN TA suchen, und dann erkundigen wie teuer er ist - und wenn man zwei GUTE TÄ zur Auswahl hat, darf auch der Geldbeutel entscheiden.
Ich streite ja es nicht ab das es Unterschiedliche Preise je nach Region und Umfeld gibt. Ich versuche nur hier einen grob Kalkulierbaren Richtwert anzugeben ,damit man sich im klaren ist was für Kosten für jemanden zukommen können. Ich hab auch in meinem Freundeskreis Leute sitzen denen das nicht Bewusst ist und sich dann über eine hohe TA Rechnung wundern. Für meine Verlorene Alice hab ich für Röntgen und Ultraschall Untersuchung, Unterbringung und Pflege,Medikamente,etc. sowie Vorbereitung auf OP ( konnte ja nicht Operiert werden da Sie 15 Min. vor Op Termin verstarb) ,kamen so Kosten von über 180 Euro auf mich zu !, kein Kleckerbetrag !!!.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.11.2009, 15:00

AW: Narkose- wie oft?!


Nur ist es nicht sinnvoll, Preise anzugeben die höchstens für die Hälfte der Tierhalter überhaupt relevant sind. Das Problem: solche Preisangaben könnten dazu führen dass jemand sein Tier vielleicht zu spät behandeln lässt - völlig unnötig weil sein TA eben NICHT 250 Euro für eine Kastra nimmt sondern nur 120. Und dass unter Umständen da wenige Tage bis zum nächsten Ersten ein Problem werden können weißt du selbst.

Deshalb sollte man immer die Preisspannen angeben, nicht die Höchstpreise.

Die GOT ist in Deutschland für Tierärzte verbindlich. Genommen werden darf der einfache bis dreifache Satz der dort festgelegten Gebühren, je nach Schwierigkeit des Falls und besondere Eignung des Leistungserbringers. Keinesfalls jedoch darf der Tierarzt einfach darüber hinaus (oder weniger) abrechnen, einzige Ausnahme: eine andere Abrechnung wurde vor der Behandlung schriftlich mit dem Leistungsnehmer vereinbart (§ 4 GOT in der Fassung vom 30.06.2008).

Nachzulesen hier: [url=http://www.gesetze-im-internet.de/got/BJNR169100999.html]GOT - Gebührenordnung für Tierärzte[/url]




Veve9
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 09.01.2010, 18:08

AW: Narkose- wie oft?!


Hallo!
Ich melde mich jetzt aus folgendem Grund mal wieder zurück!
Ich war gestern wieder beim TA zum Zähne schneiden.
Sie meinte, ich sollte die Zähne doch nochmal ziehen lassen, das hat sie mir beim letzten Mal auch schon gesagt.
Dann habe ich sie gefragt, wie viel das Kosten würde, 22 €, das geht ja eigentlich noch. Sie machts zum halben Preis, da die Zähne ja schon mal von ihr gezogen wurden.
Und 22€ ist ja wikrlich kein Vermögen, wenn man aber bedenkt, dass sie nochmal nachwachsen könnten, dann wären 62€ (erstes Mal ziehen hat 40€ gekostet) in den Sand gesetzt.
Dann habe ich mich noch erkundigt, mit welche Art von Narkose sie arkotisieren: Injektionsnarkose, und ihr hattet ja gesagt, dass die Gasnarkose schonender sei.
Ja, und mein Rammler hat ja schon drei Narkosen (mind.) hinter sich, daher habe ich da etwas Bedenken, dass bei der Narkose/OP etwas schief geht!

Jetzt hat mir meine Freundin vo ein paar Tagen erzählt, dass das Kaninchen ihrer Freundin auch einen Überbiss hat und sie die Zähne immer selber schneiden. Würde das it dem richtigen "Werkzeug" theoretsich gehen?!

Bin da im Moment überfragt. ich möchte meinem Rammler natürlich jede Qual erspraen, im Sinne der Narkose und im Sinne des immer wieder zum TA fahrens.
Also, was würdet ihr mir raten? Brauche ringend wieder euren Rat! Danke schonmal im Voraus!

Schöne Grüße, Veve9 ;-)




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 09.01.2010, 21:02

AW: Narkose- wie oft?!


Theoretisch geht das durchaus, die Frontzähne mit dem richtigen Werkzeug selbst zu schneiden. Allerdings würde ich da unbedingt von Billigangeboten aus dem Internet abraten, und dann kostet so eine Zange so einiges. Außerdem brauchst du eine ausführliche Übungsstunde unter tierärztlicher Anleitung.

Und: das Zähnekürzen kann mit der Zange dazu führen, dass die Zähne splittern. Dann ist eine OP noch am selben Tag unumgänglich. Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Mein TA kürzt deshalb grundsätzlich die Zähne niemals durch abkneifen, er hat eine Art Mini-Schleifmaschine dafür. Frontzähne ohne Narkose, Backenzähne mit Gasnarkose.

Ob dich das günstiger kommt das selbst zu machen wage ich zu bezweifeln. Die Gefahr bei billigen nicht über den Tierarztzubehörhandel bezogenen Zahnzangen ein Splittern der Zähne zu erleben ist um ein vielfaches größer als bei Fachwerkzeug. Und auch für einen Ungeübten ist die Gefahr größer als für jemanden der es schon oft gemacht hat, da können wenige Grad Abweichung im Winkel schon über Gelingen oder Misslingen entscheiden. Dann musst du unter Umständen eine teure weil aufwändige Zahn-OP bezahlen.

Ich würde mir einen TA suchen der die Frontzähne mit Gasnarkose ziehen würde, und bei dem noch eine zweite Meinung einholen ob er das Ziehen der Zähne auch für sinnvoll hält.




Veve9
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 09.01.2010, 21:12

AW: Narkose- wie oft?!


Hallo Lupine!
Vielen Dank für deine Antwort!
Gut, dass du es so ausführlich erklärt hast. Bei solchen Gefahren werde ich die Zähne AUF KEINEN FALL selber schneiden.

Ich werde mich dann mal auf die Suche begeben, andere, günstigere TA's zu finden. Habe schon einige im Kopf, zu denen man mal gehen könnte!

Also nochmals vielen Dank, du hast mir sehr weitergeholfen!
Schöne Grüße Veve9




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 103
nugget100 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.01.2010, 00:18

AW: Narkose- wie oft?!


Das letzte mal das Fleckchen Zähne schneiden bekommen hat ,ist schon ne Weile her. Er wird dieses Jahr auch wieder die Zähne geschliffen bekommen. Die Vorderen Schneidezähne macht mein TA mit einer Diamantscheibe . Dazu Narkotisiert er den kleinen mit Gas zu erst und wenn er tief und fest pennt , kommt die Diamantscheibe zum Einsatz . Die Scheibe hab ich selber besorgt (Inkl. Halterung 80 Euro) . Sie liegt beim TA und als Maschine ists nen einfacher Dremel mit einer Beweglichen Spirale zur Krafübertragung. Die Backenzähne ,damit geht sie mit einem speziellen Kugelartigen Schleifgerät ran. Für jedes Tier das mit Zähneschleifen drann ist zahle ich Pauschal 20 Euro. Da ist alles drinn Narkose und Schleifarbeit. Zum Aufwachen kommen sie bei mir in Die Box und wenn sie wach sind kriegen sie wieder was zu fressen. Manchmal werd ich von den Minipiraten nur mit den "hinterteil" angesehen . Als ob ich denen was böses getan hab . Aber nach 3-4 Tagen ist alles wieder vergessen ^^ . Der Vorteil einer Schleifscheibe ist das die Zähne nicht splittern können und mit dieser Kugelartigen Fräse ists ebenso. Schneiden würde ich dann nur machen wenn man echt viel Ahnung und erfahrung damit hat. Schnell kann das schiefgehen und ein Zahn sich entzünden. Dann sind weitere Ta kosten fällig und im Schlimmsten Fall muss der Zahn gezogen werden. PS: Fleckchen wird dieses Jahr 8 Jahre alt und ist zur Zeit mein ältester Minipirat im Hause :-)




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.11.2009
Beiträge: 1.280
Uschi79 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.01.2010, 17:27

AW: Narkose- wie oft?!


Hallo,

zu dem Thema möchte ich mich auch mal äußern. Also, ich habe ein Löwenköpfchen aus der Zoohandlung. Irgendwann stellte ich fest, daß er seinen Kopf beim Fressen schief hielt und dann komplett die Nahrung verweigerte. Der TA stellte eine Zahnfehlstellung fest. Seine oberen Vorderzähne lagen weit vor den unteren Zähnen. Ich bin dann alle 2 Wochen mit ihm zum TA gefahren um ihm die Zähne kürzen zu lassen. Meine TÄ hat die Zähne immer mit einer Zange abgekniffen. Es ging schnell und schmerzlos und er hat absolut still gehalten.
Irgendwann beschlossen wir, daß wir ihm zuhause die Zähne selber kürzen wollen, damit er nicht alle 2 Wochen in diesen Stress verfällt. Also habe ich mir beim TA eine professionelle Zange bestellt die 120 Euro gekostet hat. Ich habe ihm dann die oberen Zähne jede Woche und die unteren Zähne alle 3 Wochen gekürzt. Ich habe mir vom TA dreimal zeigen lassen wie ich es machen soll, aber der kleine Mann hat enorm rumgezappelt und ich hatte jedes Mal Angst, daß ich ihn dadurch verletze. Mir war jedes Mal richtig schlecht, wenn ich wußte der Tag zum Zähne schneiden ist wieder mal da.
Und dann ist es passiert. Eines Tages hat sich der untere Zahn komplett gesplittet. Bin gleich zum TA und sie schnitt ihm die Zähne komplett runter. Sie legte mir den Vorschlag ans Herz dem kleinen Mann die Zähne zu ziehen. Nach einigen Überlegungen habe ich es dann machen lassen und bin heute absolut froh darüber.
Die Zähne bei meinem Nin sind nicht nachgewachsen, obwohl mir die TÄ sagte, daß es durchaus sein kann, daß sie ein Stück zurückkommen. Aber bis jetzt sieht alles gut aus.
Ich bin mit meiner TA-Praxis eigentlich sehr zufrieden. Allerdings habe ich erst hier im Forum gemerkt, daß Zähne kürzen mit eine Zange nicht so gut ist. Ich habe es leider erfahren müssen...oder besser gesagt mein Ninchen. Selbst die beste Zange gibt keine Garantie dafür, daß der Zahn nicht splittet. Ich würde Dir also eher davon abraten deinem Ninchen selber die Zähne zu kürzen. Auch deshalb, weil er sich das alles merken wird. Mein Kleiner ist ein sehr zutrauliches Kerlchen, aber je länger ich ihn damit "quälte", desto mehr hat er mich gemieden. Er war richtig stinkig auf mich und ich kann's ihm nicht verübeln.
Vielleicht solltest Du auch wirklich noch nach einem anderen TA Ausschau halten. Denn meine TÄ sagte mir damals, daß das Wurzel ziehen beim Kaninchen nicht einfach ist und sicher ist nicht jeder TA darauf auch ausgebildet oder spezialisiert.

LG Anja



__________________
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie ihre Tiere behandelt.
Mahatma Ghandi

Herzdame von Brausemaus' G. Clooney



Veve9
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 11.01.2010, 18:40

AW: Narkose- wie oft?!


Hey!
Ja, ich hatte ja schon gesagt, dass ich meinem Kaninchen bei einer solchen Gefahr AUF KEINEN FALL die Zähne selber schneiden werde. Noch dazu ist mir das Werkzeug auch zu teuer. Ich will ja nicht pingelig erscheinen, aber es steht seit August noch ne dreistelllige TA-Rechnung aus und da muss ich jeden Cent sparen.

Es ging/geht mir ja auch hauptsächlich um die Narkose, da ich einfach Angst habe, dass er sie nicht gut veträgt, weil er halt schon drei, oder vier gemacht hat.

Ob meine TA Zähne ziehen gut kann, weiß ich ehrlich gesagt nicht, war ja bei der OP nicht dabei. Aber ich denke mal schon, ich habe die Zähne damals mitbekommen und die waren sauber lang und glatt, also ohne Macken o.ä., und oben sind ja auch nur gaanz kleine süße Minizähnchen vorhanden, die ihn nicht stören. Und die TÄ hat auch gesagt, sie kann da ja nicht im Kiefer herumprökeln und die Zahnreste da rauspulen, und da hat sie ja selbstverständlich Recht!

So, ich muss dann jetzt auch mal meine Muckis versorgen, danke für die Antworten! ;-)

LG veve9




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.11.2009
Beiträge: 1.280
Uschi79 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.01.2010, 19:33

AW: Narkose- wie oft?!


Wie oft mußtest Du denn damals mit deinem Kleinen die Zähne schneiden lassen?



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Mahatma Ghandi

Herzdame von Brausemaus' G. Clooney



Veve9
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 12.01.2010, 18:12

AW: Narkose- wie oft?!


Zitat:
Zitat von Uschi79 Beitrag anzeigen
Wie oft mußtest Du denn damals mit deinem Kleinen die Zähne schneiden lassen?
Also ich muss jetzt wegen den unteren Schneidezähnen alle 5-6 Wochen hin. Vor dem Ziehen halt auch... oder was genau wolltest du wissen?!



 
 
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