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Erfahrungen Kaninchenstall von HemoHallo ihr Lieben ![]() Bin neue stolze Besitzerin zweier süßer Kaninchen. Beide haben sich langsam bei uns eingewöhnt und nun wollen wir die Chance im Mai nutzen, beide eine Außenhaltung zu ermöglichen. Nun ist meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit Kaninchenställen von Hemo????? [url=http://www.kaninchenstall.net/kaninchenstall-hasenstall/index7.html]Villa Molli - DUO 150 Kaninchenstall[/url] Wir wollten uns oben genanntes Exemplar zulegen. Natührlich ist das hier nur die Basis. Aber wir dachten uns, dass ist eine perfekte Grundlage. Oder kann uns jemand einen ähnlichen Stall vorschlagen? Wäre echt super, wenn jemand seine Erfahrungen aufschreiben könnte! VG Julia ![]()
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| Danke Das ihr mir so schnell geantworte habt.Noch ein paar Fragen habe ich Verena: Wie lange hast du den Stall schon? Und hast du den dort gekauft oder woanders? Vielleicht eine günstigere Alternative? HasisX3 Sorry das du den Link nicht öffenen konntest, vielleicht habe ich etwas falsch gemacht. Leider habe ich, um mir einen selber zu bauen, das handwerkliche Geschick nicht hihi mir geht es nicht um Schönheit, sondern das es den Kaninchen gut geht. Weil ehrlich gesagt, das Highligt ist der Stall nicht gerade X) VG, Julia
__________________ VG, Julia
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| Hallo Bei mir hat der Link auch nicht funktioniert, aber wenn ich richtig recherchiert habe, kostet das gute Stück 345 Euro? Dann finde ich ihn viel zu teuer, denn du müsstest ja noch jede Menge an Auslauf anbauen und ich denke, dann würde ich lieber selbst bauen (und ich habe auch zwei linke Hände) und das Geld dahingehend investieren, eine möglichst große Grundfläche zu schaffen. Zum Bespiel haben wir eine ganz einfaches Gartenhäuschen im Baummarkt (ab 199,-) gekauft und daran ein Gehege angebaut. LG Tara
__________________ LG von Tara mit Sir HENRY und Sweet BELLA
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| Hallo, als bloßen Rückzugsort in einem größeren Gehege finde ich ihn ziemlich überdimensioniert und viel zu teuer. Wir nehmen für's Außengehege eine Hundehütte. Dort kommt eine Kunststoffwanne von IKEA (Komplement) rein und darüber hängen wir die Heuraufen auf. Das ist dann ein prima überdachtes Klo für unsere vier. Sie haben aber auch noch eine separate Schutzhütte, in die nicht gepinkelt wird und die gerade so groß ist, dass alle bequem reinpassen und die sie dann mit ihrer Körperwärme warmhalten können. So ein klassischer Kaninchenstall bringt irgendwie wenig Nutzen, wenn man Gehegehaltung anstrebt. LG aliena
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| Vielen Dank für die lieben Antworten. Ja! Das Kaufen eines Kaninchenstalls ist gar nicht so einfach Es ist echt immer schwieriger. Ich habe vorhin ein gutes Angebot gesehen und auch gleich zugeschlagen hihi* Habe den Federik für 199 € gekauft und werde dort einfach ein Anstellgehege anbauen. Aber es ist ja noch Zeit. Erst im Mai möchte ich beide nach draußen verlagern. Nach einem Gartenhaus bzw. nach einer Hundehütte habe ich auch geschaut. Nur leider waren diese viel zu groß und preislich über meinem Limit. Natührlich brauchen Kaninchen ein großes Gehege um frei zulaufen. Aber leider wurden diese Tiere so überzüchtet, dass die den Instinkt des richtigen hoppelns verlernt haben. Selbstverständlich hoppeln sie gerne ob in der Wohnung oder im Garten. Aber auch eine Wohnung, ein Garten oder ein Balkon ist begrenzt. Platz ist schön und gut. Aber ich denke es ist super wichtig, dass man sich mit den Tieren richtig beschäftigt. Das man sie lieb hat und es ihnen gut geht. Oft habe ich hier in dem Forum mitbekommen, dass jmd. schrieb: Ob ihm jmd. helfen können bei dem und dem Problem, sei es das Verhalten der Tiere oder eine kreative Idee beim Kaninchenstall gestalten. Und sofort wurde hier gefragt: Wieviel Platz hast du? Warum ist das denn so eng usw. Damit wird jeder Tierliebhaber abgeschreckt! Und was bleibt? Die kleinen süßen bleiben beim Zoohändler und da glaub ich weiß jeder was dann passiert. Echt gemein. Keine Sorge! Ich bieten den beiden mehr als mir ![]()
__________________ VG, Julia
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die Hundehütte (Woody M), die ich für mein Außengehege gekauft habe, hat die Innenmaße 93x55 und kostet derzeit bei Zooplus im WSV 56€, also etwa ein Viertel dessen, was du für den Stall ausgegeben hast ![]() Wie kommst du auf die Idee, unsere Kaninchen hätten verminderte Instinkte bezüglich ihres Bewegungsablaufs? Das ist wirklich Humbug. Und ja, sie brauchen sehr viel Platz. Ich persönlich finde die hier oft geforderten 2qm pro Tier viel zu wenig. Meine Kaninchen schlagen Haken, machen große Sprünge, schleichen auch mal geduckt, wenn etwas unbekannt ist - also all das was wilde Kaninchen so tun. Platz brauchen sie auf jedenfall nötiger als von uns Menschen "bespielt" und "bespaßt" zu werden, soviel ist sicher. Das können die Nasen nämlich auch ganz gut allein, sofern sie nicht alleine leben müssen und genug Platz haben. LG aliena
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| Ich fand es toll von dir, dass du hier nachgefragt hast VOR dem Kauf. Nur scheint dein Intersse an den Antworten nur gering gewesen zu sein... schade. Was du über verkümmerte Kanincheninstinkte schreibst, kann ich nicht nachvollziehen. Auch glaube ich leider nicht, dass du bei all deiner Fürsorge einen großen Stall mit viel Platz zum Rennen ersetzen kannst. Meine zwei haben knapp unter 6 qm, halb Hütte, halb außen, mit Platz zum Buddeln, was besonders das Mädel ausgiebig tut - und... ich finde inzwischen, es ist zuwenig Platz! Denn wenn ich sie im Garten laufen lasse, dann sieht man erst richtig, was in ihnen steckt - dann geht mir das Herz auf.
__________________ LG von Tara mit Sir HENRY und Sweet BELLA
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| die Hundehütte (Woody M), die ich für mein Außengehege gekauft habe, hat die Innenmaße 93x55 und kostet derzeit bei Zooplus im WSV 56€, also etwa ein Viertel dessen, was du für den Stall ausgegeben hast ![]() Ich habe da schon nach einer etwas größeren Hütte geschaut. Aber danke Stimmt, da hätte ich auch schauen sollen. Da war es aber leider schon zu spät. ![]() Wie kommst du auf die Idee, unsere Kaninchen hätten verminderte Instinkte bezüglich ihres Bewegungsablaufs? Das ist wirklich Humbug. Und ja, sie brauchen sehr viel Platz. Ich persönlich finde die hier oft geforderten 2qm pro Tier viel zu wenig. Meine Kaninchen schlagen Haken, machen große Sprünge, schleichen auch mal geduckt, wenn etwas unbekannt ist - also all das was wilde Kaninchen so tun. Platz brauchen sie auf jedenfall nötiger als von uns Menschen "bespielt" und "bespaßt" zu werden, soviel ist sicher. Das können die Nasen nämlich auch ganz gut allein, sofern sie nicht alleine leben müssen und genug Platz haben. Kaninchen die zu dem "Zweck" dienen Haustiere zu sein haben durch die Überzüchtung die Neigung ihren Bewegungsdrang zu reduzieren bzw. haben erst gar nicht den Drang soviel zu hoppeln. Das ist keine Idee sondern eine Tatsache (siehe Überzüchtung). Wenn die Eltern deines Kaninchens es nicht gewohnt waren einen Auslauf zu haben, dann sind es deine auch nicht. Kaninchen sind, bewiesen durch ihre hohe und starke Wandlungsfähigkeit (Innen- und Außenhaltung) schnell an alles gewohnt. Wieviele Besitzer gibt es, die durch Mangelndes Wissen ihre Kaninchen im 1x1 m Gäfig halten und trotzdem muss es nicht sein, dass es diesen Kaninchen schlecht geht. Natürlich tun mir diese Kaninchen wie auch dir (bestimmt!) total Leid, weil wir unseren so viel bieten können. Aber daran können wir nur etwas ändern in dem wir sie hier nicht einschüchtern und auf ihren Platzmangel ständig hinweisen. Sondern indem wir ihnen Idee liefern die einer artgerechten Haltung entsprechen. Ich wollte mit meinen Zeilen weder eine große Diskussion starten noch jemanden zu nahe tretten, noch irgendwelche Vermutungen äußern. Keine Sorge. Meine Kaninchen leben weder alleine, noch unter 20 qm Platz.
__________________ VG, Julia
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__________________ VG, Julia
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Hast du mal eine seriöse Quelle bitte? Ich halte seit 25 Jahren Kaninchen und mir ist noch keines untergekommen, das diese angebliche Tatsache belegen würde. Auch habe ich noch nie derartiges in glaubhafter Literatur gelesen. Für mich klingt das eher nach einer typischen Ausrede für Käfighersteller oder Buchtenhalter, die damit ihr Gewissen erleichtern wollen. LG aliena Geändert von aliena (15.02.2013 um 22:42 Uhr).
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Nachdem ich mir mein Kaninchen geholt habe, wollte ich es gleich vom TA durch checken lassen und da hat dieser mir dies erzählt. Das ich die Tiere langsam an den Freilauf gewöhnen soll. Aber das Kaninchen LEIDER überzüchtet sind, kannst du hier nicht leugnen. Genetische Defekte, durch Inzest usw. sind gegeben. Du weißt NIE außer du hast Tiere von einem Verein oder ähnliches erworben, wo bzw. was bzw. wie diese Tiere gehalten wurden. Ihre Vorgeschichte kannst du nicht in Erfahrung bringen. Und die Welt in der wir leben wird immer grausamer. So hält z.B. eine gute Freundin von mir ein Kaninchen das eigentlich für die Schlachtung gedacht wurde. Sie bietet ihm alles an frisches Gemüse usw. jedoch leider kein Erfolg. Das Tier frist es nicht. Es ist durch jahrelange Gäfighaltung einfach das alles nicht gewohnt. Auch werden Kaninchen (meiner Meinung nach!!!) immer mehr vermenschlicht. Das auch eine Gefährdung darstellt.
__________________ VG, Julia
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| Also dein TA ist deine "Quelle" und eine solche Aussage lässt dich bereits annehmen, dass dies eine Tatsache ist? Ja, Kaninchen (besonders die ganz klein gezüchteten Zwerge, aber auch die sogenannten "Fleischrassen") sind überzüchtet. Aber das impliziert nicht, dass sie deshalb einen reduzierten Bewegungsdrang hätten. Ein TA, der mir so einen Unsinn erzählen würde, hätte mich jedenfalls das letzte Mal zu Gesicht bekommen ![]() Gib mir doch bitte mal ein paar Links, die dieses "Faktum" belegen. Ich finde keinen einzigen und bin sehr erfahren im recherchieren, weil ich das beruflich mache. Auch dass das Kaninchen deiner Freundin das angebotene Gemüse (das übrigens auch nicht der natürlichen Ernährung des Kaninchens entspricht - weshalb die Gemüseverweigerung deine Theorie eher nicht stützt) kann ganz viele Gründe haben. Der naheliegendste wäre wohl, dass sie dem Tier auch hochkalorisches (Pellets, Fertigfutter) füttert und es dadurch einfach so gesättigt ist, dass es kein Interesse an Gemüse zeigt. Auch käme ein möglicher Zahnfehler dafür in Frage. Mit vorangegangener Käfighaltung oder der Tatsache, dass es eigentlich geschlachtet werden sollte, hat es jedenfalls sehr wahrscheinlich nichts zu tun. LG aliena Geändert von aliena (15.02.2013 um 23:22 Uhr).
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Mein eines käfignin ist der größte Sportler und menschenkuschler geworden, obwohl es nur seine bucht kante. Mein anderes käfignin muss sich auch erst an Den Platz gewöhnen. Kaninchen bleibt trotzdem Kaninchen und tief im innern bleibt das auch. Wenn du fett bist und nur Fernseh glotzt, kannst du nicht wie ein Sportler ein rennen laufen. Die müssen des auch erstmal lernen. Klar, werden die dann vielleicht end so Gut, aber wenn sie trainieren dann klappt das schon. Die Kaninchen leben als Babys ja auch in den boxen oder käfigen. Wenn sie den Platz haben, gewöhnen sie sich schnell dran un wollen dann klar nicht mehr in dran Käfig zurück. Mit der Fütterung kann ich nicht zustimmen. Meine beiden Kaninchen haben auch beide nur trockenftutter gekannt. Hab ich Gemüse rein, haben sie klar nur das süchtigmachende Futter gefreEssen. Dann hab ich es immer runter portuiniert und Gemüse rein. Der eine hat es gleich gefressen. Der andere Hafen es nicht angeführt.da es der andere auch gefressen hat, und er nichts anderes hatte, hat er einmal eingelassen und aLied verschlingt .. Wenn du 100000 döner haben könntest, würdest du den sicher Essen anstatt Suppe zu Essen/trinken. Das ist halt meine Sicht. Jeder hat halt eine andere Meinung )
__________________ “Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.” — Arthur Schopenhauer † R.I.P Momo 10.03.2016, Speedy 18.11.2012 & Fetty im Jahr 2010- werd euch nie vergessen.♥
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| Vermenschlichung von Tieren ist in der Tat ein großes Problem! Und genau da muss man ansetzen: mit einer Haltung die möglichst an die Gegebenheiten in der freien Natur angelehnt ist, und nur zu einem kleinen Teil darauf ausgerichtet dem Menschen zu nutzen (z. B. durch das beobachten-können). Ich habe ein überzüchtetes Boxen-Kaninchen übernommen damals, und kann nur sagen: es ist nicht notwendig es langsam an Auslauf zu gewöhnen. Was man allerdings machen muss: man muss dem Kaninchen was bisher einen eng umgrenzten Raum gewöhnt war, Schutz vermitteln! Zum Beispiel mittels überdachter Gehegebereiche ("Büsche-Ersatz") zum Verstecken. Das hat aber - anders als möglicherweise dein TA glauben machen will - nichts mit einer Überzüchtung zu tun, sondern mit einer Verhaltensstörung. Leider sind selbst viele Tierärzte die sich mit Nins auskennen immer noch nicht so weit, auch über das Verhalten und Verhaltensstörungen dieser Tierart Bescheid zu wissen. Das ist auch ein großes Feld, und entsprechend aufwändig. Allerdings ist es schade, dass dadurch immer wieder solche Fehlinformationen aufkommen. Dass Hauskaninchen einen geringeren Bewegungsdrang haben als Wildkaninchen ist zum Teil richtig - und auch wieder nicht. Zum einen kommt dies auf die individuellen Charakterstrukturen an. Ich vergleiche hier einmal drei meiner Nins: - Wuschel (Häsin, stark überzüchtet, da Teddykaninchen, Gewicht ca. 2,7 Kilo, lebenslange Gehegehaltung, sehr ruhig, wenig Bewegungsdrang) - Leo (Kastrat, stark überzüchtet, da typische Zwergkaninchenstatur, Gewicht ca. 2 Kilo, nach entsprechendem Platzangebot und Gesundung ausgeglichen, aber mit deutlichem Bewegungsdrang) - Jule (Häsin, Zwergkaninchen, jedoch nicht mit extremer Körperform, Gewicht ca. 2 Kilo, lebenslange Gehegehaltung, extremster Bewegungsdrang) Leo, der es nicht gewöhnt war und überdies krank (Darmschädigung, Zahnkaninchen) und total überfettet zu mir kam, war deutlich bewegungsfreudiger als Wuschel, die immer schlank war und lebenslang nur Gehegehaltung kannte. Jule war noch extremer - ihre Haltungsbedingungen und ihr Alter waren identisch mit dem von Wuschel, jedoch war ihr Bewegungsdrang schon an der Grenze zur Hyperaktivität. Man kann also nicht allein aus der Tatsache, dass es sich um ein Hauskaninchen handelt, sehen ob das Kaninchen einen geringeren Bewegungsdrang hat als ein Wildkaninchen. Und auch die Vorgeschichte gibt nur zufallsweise einen Hinweis. Futterumstellungen von Trockenfutter zu gesundem Frischfutter sind ein langer Weg. Leo hat diesen Weg damals hinter sich gebracht, er kannte außer mal ab und an einer Möhre oder ein paar Halmen normales Gras rein gar kein Frischfutter. Natürlich dauert es eine Zeit, bis ein Kaninchen ungewohntes Futter annimmt, und gerade bei Futterumstellungsversuchen bei total Trockenfutterernährten Kaninchen werden aus Unwissenheit oft Fehler begangen. Diese Fehler liegen vor allem in folgenden Punkten: - Es wird das falsche Frischfutter angeboten! Und zwar Gemüse. Besser, weil dem natürlichen Nahrungsspektrum eher entsprechend, sind als erste Frischfuttersorten frische Kräuter. - Das satt machende Trockenfutter wird zu langsam reduziert! Es sollte umgehend mit gesünderen, wenig verarbeiteten Trockenkräutern "gestreckt" werden, und dann Schritt für Schritt reduziert werden. - Die ungewohnten Frischfuttersorten werden zu kurz angeboten. Kaninchen probieren vorsichtig, ob neues unbekanntes Futter auch bekömmlich ist! Das kann ein paar Tage, in Einzelfällen auch bis zu 2 Wochen dauern. Schneller geht es zwar oft, wenn sich das Kaninchen das Fressverhalten bei Artgenossen abschauen kann. Aber das funktioniert nicht immer. Was ist nun das Ergebnis dieser Fehler? Der wohlmeinende Halter verzweifelt, weil er nicht weiß wie das Kaninchen "denkt". Und gibt in der Folge seine Versuche auf. Und das Kaninchen frisst weiter sein dickmachendes Trockenfutter... Hast du schon mal versucht, dir eine ungesunde Essgewohnheit abzugewöhnen? Das ist alles andere als einfach - es dauert relativ lange, und man kommt besser nicht in Versuchung. Kaninchen können dieser Versuchung nicht widerstehen, weil sie von der Natur darauf programmiert sind in Zeiten des Überflusses sich Energiereserven zuzulegen für Zeiten des Mangels. Nur - der Mangel kommt nicht, für ein Hauskaninchen ist immer Zeit des Überflusses. Das weiß aber das Kaninchen nicht, das seiner Natur folgt. Deshalb ist hier der Mensch gefragt, und muss seinerseits dafür sorgen, dass der Überfluss begrenzt wird und das richtige Futter zur Verfügung steht. Überzüchtung gibt es, ja. Aber sie darf NIEMALS als Ausrede dafür herhalten, dass man den Aufwand scheut seinen Kaninchen ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten. Das muss jedem klar sein der Kaninchen halten möchte. Zusätzlich hierzu ist man dann als Halter noch gefragt, mit den Folgen der Überzüchtung fertig zu werden (Zahnprobleme etc.). Grundlage jeder Kaninchenhaltung ist aber zunächst eine größtmögliche Anlehnung an natürliche Lebensweise.
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| Also grundsätzlich sehen die meisten Holzställe nur ein Jahr lang hübsch aus. Nach einem Jahr im Regen haben die alle ihre Macken und meine Nins knabbern die auch gerne mal ganz durch. Also ich würde den eventuell noch fliesen, also den Boden und auch die Seiten so hoch wie die Nins knabbern könnten. Dann hast du länger was davon.
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| erfahrungen, hemo, kaninschenstall |
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