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Blasenkrankheit? Bauchweh? Markierverhalten? Ratlosigkeit...Hallo Zusammen, ich mache mir etwas Sorgen um mein Kaninchen und dachte, ich frage einmal hier nach Tipps/ Anregungen. Insbesondere erfahrene Kaninchenzüchter haben ja häufig sogar mehr Ahnung als ein Tierarzt und deswegen hoffe ich, hier richtig zu sein. Mein kastrierter Kaninchenbock ist jetzt grade ein Jahr alt. Ende Oktober 2012 waren wir das erste Mal beim Tierarzt mit ihm, weil er vereinzelt Anzeichen einer Blasenentzündung gezeigt hat. (Krummer Rücken beim Pischen, scheinbar angestrengtes Drücken, häufigeres Hinlegen und dabei oft Positionswechsel, Blume weit hochgestreckt und teilweise ruckartiges Abspritzen von Urin) Was mir damals schon komisch vorkam: Er hatte dieses Anzeichen höchstens 2-3 mal die Woche, nur abends, hat nicht aufgehört zu fressen und war bis auf diese Phasen total mobil, hat getobt, Haken geschlagen usw. Zudem war im Geschlechtsbereich nichts verklebt, feucht oder gerötet. Beim ersten Tierarztbesuch wurde "angeblich" eine Blasenentzündung festgestellt, Uringewinnung durch Schieben eines Katheters und anschließende mikroskopische Untersuchung und er hat 2 mal für jeweils drei Tage Antibiotikum gespritzt bekommen. Die Anzeichen waren dann erstmal weg, nach 2 Wochen fing es wieder an, also zurück zum Tierarzt, Röntgenbild gemacht, welches ohne Befund war und wieder Antibiotika. Bis Anfang Januar war dann Ruhe. Als die Anzeichen wieder losgingen sind wir natürlich wieder zum Tierarzt, der hat wieder (diesmal wieder mit Katheterschieben und Teststreifen) Antibiotikum gespritzt und mir RodiCare Uro mitgegeben. Im Urin waren Kristalle zu sehen, welche nach Aussage des Tierarztes das Problem wären. Leider habe ich erst danach, weil mir das alles mittlerweile komisch vorkam, tiefergehend recherchiert und somit erfahren, dass die Calciumkristalle normal sind und auch der PH-Wert in Ordnung war, entgegen der Aussage des Arztes. Danach hatte ich eindeutig die Schnauze voll und hab mich geärgert, so falsch beraten worden zu sein, wo man dem Tierarzt ja großes Vertrauen entgegenbringt. Also haben wir den Tierarzt gewechselt, Urinprobe hingebracht und diesmal zum Glück an jemanden geraten, der Ahnung von Kaninchen hat. Der Urin war vollkommen in Ordnung, keine übermäßige Anzahl von Kristallen, kein Blut, keine Bakterien, PH-Wert OK. Trotzdem hat mein kleiner Schatz hin und wieder diese Anzeichen, als ob er Schmerzen hätte und dann irgendwohin pischt, ohne das er ansonsten das Fress- oder Spielverhalten ändert. Also was bitte könnte das noch sein? Mache ich mir zu viele Sorgen? Zu der Ernnährung der Kaninchen, um auszuschließen, dass es sich auf die Blase auswirkt: Sie bekommen keinerlei Trockenfutter, Luzerne oder "Rollis" und dergleichen. Hin und wieder gibt es mal eine Hand voll getrocknete Blüten und getrocknetes Gemüse als Mischung, ziemlich teures Futter aus einem Bioladen im Odenwald oder mal ein Stück hartes Brot. Ansonsten gibt es nur Heu, Möhren, Gurke, Äpfel, verschiedene Sorten Salat (meist Eisberg und Romana Salatherzen). Also schon sehr calziumarm bis auf das Heu, aber das kann ich ja nicht weglassen. Als Leckerli und wegen des harnanregenden Effekts gibt es manchmal noch Cranberries oder ein Stück Vollkorn-Cranberry-Keks. Zudem haben sie einen zweistöckigen Käfig und Auslauf in der ganzen Wohnung, sobald einer zu Hause ist. (Wir arbeiten in Schicht, weswegen fast immer einer da ist) Die neue Tierärztin sagte auch, dass ich an der Ernährung nichts mehr verbessern kann. Hat nun einer von euch sowas schonmal erlebt oder sonst eine Idee, was das alles bedeuten könnte? Vielen Dank im Voraus und Sorry für den Roman, aber das ganze zieht sich ja auch schon eine Weile. LG
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| Hallo nochmal und Danke für die Antwort. Also eine Kotprobe habe ich bisher noch nicht abgegeben, weil wir ja immer nur von der Blase ausgegangen sind. Allerdings habe ich ihn beim letzten Mal, als er die Symptome zeigte, abgetastet und er hatte keinen harten oder angespannten Bauch. Zudem hatte ich schon öfters gelesen, dass dann auch der Bauch gluckert und da war auch nichts. Insbesondere das er während dieser Phasen plötzlich unrein wurde und auf den Teppich und aufs Parkett gepischt hat, ließ uns immer wieder Schmerzen beim Wasserlassen vermuten. Also zu dem harten Brot z.B.: Das bekommen sie ja wirklich extrem selten (alle 1-2 Monate ein kleines Stück), weil 99,9% davon eh für mein Pferd draufgehen Eine Empfindlichkeit für Salat und Möhren kann man natürlich nicht ausschließen, aber warum dann nur abends, nur unregelmäßig und erst seit einem Vierteljahr? Grade im Winter muss ich ja irgendwas füttern ![]() Ich habe im letzten Frühling bzw. Sommer langsam angefangen, sie mit Gras anzufüttern, weil die beiden ja erst ein paar Monate alt waren. Würdest du bestimmte Wiesen empfehlen? Welche Kräuter sind gut, welche nicht? Oder kann ich einfach Gras auf einer reinen Graswiese pflücken? Der kleine Mann ist kein Schecke, er ist schwarz mit drei weißen Füßen und einer weißen Blesse Seine Schwester ist grau/weiß gescheckt.
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| Bekommen sie vielleicht Abends die grösste Futterration und er schlingt dann? Haben sie immer Futter zur Verfügung, heisst, das sie rund um die Uhr fressen können, wann sie wollen, oder gibts nur an bestimmten Zeiten Futterrationen? Bauchgluckern und harter Bauch kommen bei Verdauungsproblemen nicht immer vor, davon kann man also nicht ausgehen, das er da keine Probleme hat. Wiesenkräuter kannst du sehr viele füttern, am Besten, du gehst an verschiedenen Stellen sammeln und nimmst so viele verschiedene Kräuter und Gräser, wie du findest. Meine Kaninchen bekommen täglich ca. 20-30 verschiedene Wiesenkräuter und Gräser. Je mehr Vielfalt, umso besser, da kannst du nichts falsch machen, auch von der Menge her nicht, Wiese sollten sie unbegrenzt zur Verfügung haben. Kennst du diese Seite: [URL="http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de"]www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de[/URL] Lies dich da mal in Ruhe durch, ist sehr interessant. ![]()
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