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| Meine persönliche Meinung: Ja. Beckenbruch, Zahnprobleme, Verdauungsprobleme, wunde Haut durch das ständige Waschen....wieviel soll das Kaninchen noch aushalten? Für mich wäre der Beckenbruch alleine schon ein Grund gewesen, das Kaninchen sofort zu erlösen, wenn das nicht operiert werden kann. Ein Becken heilt m.E. sicherlich nicht so leicht/gut zusammen wie z.B. ein unkompliziert gebrochener Fuß.
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| Naja, ich sehe das ehrlich gesagt wie der TA. Du kennst sie am besten und wenn du meinst das sie sich quält und trotz Medikamenten schmerzen hat, dann solltest du den letzten gang zum TA machen. Da ich schon zwei mal in einer ähnlichen Situation war(nur nicht mit Kaninchen), kann ich dir nur sagen das du auf dein Bauchgefühl hören musst. Beim ersten mal war es bei mir die falsche Entscheidung und lag auch, obwohl wir bei 3 Ta waren, auch an der falschen Diagnose. Beim zweiten mal habe ich zu lange gewartet und das Leid nur verschlimmert. Es ist als Halter der seine Tiere sehr liebt immer schwer die richtige Entscheidung zu treffen! Wenn du dir total unsicher bist, dann frag deinen TA des Vertrauens nach seiner ehrlichen Einschätzung, ob Besserung eintreten kann und nach seiner ehrlichen Meinung. Das habe ich damals beim zweiten mal auch gemacht und ohne die Meinung hätte ich das Tier nicht erlöst, erst danach wurde mir klar was ich dem kleinen Tier "antat". Baden, Medikamente und Schmerzmittel, ab und zu mal füttern( Päppeln)... Ich würde es nicht noch mal machen. Es ist purer Stress, (es war für eine Ratte) wenn sich hätte Besserung einstellen können hätte ich weitergemacht.
__________________ "Würde man Menschen mit Tiere kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Tiere herabsetzen." Mark Twain ![]() Mein Vorstellungsthread: [url]http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27165-home-sweet-balkon.html#post490826[/url]
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| Puuuuuuuh,schwere Entscheidung..sdie leider auch nur du treffen kannst..... Ich bin nicht in deiner Situation...... Ich drücke dir die Daumen bei deiner Entscheidung.... Hast du mal an EM gedacht für die Verdauung?? ( effektive Mikroorganismen?)) lg ela
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| Hallo Natie, vorab, hier kann und will dir keiner die Entscheidung abnehmen. Du kennst dein Kaninchen am Besten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, an diese Entscheidung heran zu gehen. Wie wäre es in der Natur (ok, dann hätten wir wohl viiiieeeele Kaninchen weniger) ? Wie geht es dem Kaninchen ? Was sagt der TA ? In freier Wildbahn wären wohl viele Kaninchen nicht mehr am Leben, weil da ja schon Verdauungsprobleme zum tot führen können. Da ist es aber natürliche Auslese und auch nötig, daß nicht alle Kaninchen überleben (Populationexplosion), weil dann nicht genug Futter für alle da wäre, bzw. sich einfach eine anfällige Population entwickeln würde. TÄ fällen oft vorschnelle Urteile, auch da muß man abwägen und seinem Instinkt vertauen. Für mich entscheident ist, wie geht es dem Kaninchen ! Kann es ein halbwegs normales Leben führen (ggfs. auch erst wieder nach einer längeren Behandlung)? Meine Meinung ist, es gibt einige Dinge, die mich zum Erlösen bringen würden. Wenn ein Kaninchen dauerhaft Schmerzen hat und nicht die Möglichkeit besteht, das abzustellen ohne Schmerzmittel, würde ich ans Einschläfern denken. Wenn ein Kaninchen nicht mehr fähig ist, normal Nahrung aufzunehmen, ist auch so ein Moment (natürlich meine ich da auch dauerhaft und nicht, weil gerade mal Zahnspitzen da sind !). Kurz gesagt, wenn ein Tier (ich denke das trifft auf alle Haustiere zu) nicht mehr ohne Medikamente oder Päppeln oder gar Baden auskommt, würde ich mir Gedanken machen. Ich persönlich frage mich immer :" Ist das noch das Leben, was sich das Tier wünscht?" "Kann das Tier so zufrieden und glücklich leben, mit allem was es gerne tut ?" Einfach, wie "natürlich" kann das Tier noch leben. Denn ich denke, gerade für Kaninchen sind "Zwangsmassnahmen" ja auch Stress. Wenn aber abzusehen ist, daß eine Besserung eintritt (auch erst in ein paar Wochen) und das Tier danach wieder normal leben kann, würde ich nicht ans Erlösen denken ! Leider musst du diese Entscheidung aber selbst (evtl. zusammen mit deinem TA) treffen. Mir hilft es immer, das Tier zu beobachten, oft zeigen sie einem, ob sie kämpfen oder aufgegeben haben. Unser letzter Hund z. B. hat mir ganz deutlich gezeigt, daß er nicht mehr will (er hatte einen Nierentumor). Er war nicht mehr froh, wenn wir raus sind, ist nicht mehr rumgerannt (trotz Schmerzmitteln)! Er hat sich eines Tages einfach nur neben mich auf die Wiese gelegt. Da wusste ich, was los ist (man ich heule schon wieder). Wir haben dann lange da im Gras gesessen und ich habe ihn gedrückt , er hat mir durch`s Gesicht geleckt. Zu hause habe ich die TÄ angerufen und ihr gesagt, daß er nicht mehr kann. 2 Stunden später ist er auf der Couch auf meinem Schoss eingeschlafen. Auch wenn es mir heute noch das Herz zerreisst darüber zu reden/schreiben, war es damals die richtige Entscheidung! Nimm` dir Zeit, überlege, was sie wollte und sieh sie genau an, sie kann nicht sprechen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für das was kommt, egal was es ist ! LG Passat
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| Mein Lebensgefährte und ich waren vorhin beim TA und sind mit Molly ihren letzten Weg gegangen. Sie ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen, hat aber bis zuletzt gekämpft - eine wahre Kämpferin! Jetzt hüpft sie über den Regenbogen und spielt wieder mit ihrer ersten großen Liebe Harvey. Ich bin todtraurig und heule nur - aber irgendwie ist ein riesengroßer Brocken von mir gefallen ... ich bin erleichtert. Schwer wird gleich nur den Käfig zu säubern und alles wegzuräumen... ![]() Danke an Euch für Rat/Tipps/Meinungen und Beistand: Benny - für die klare Meinung - genau das waren meine Hauptüberlegungen. Gopu - eine ganz krasse Sache wenn man im Nachhinein merkt das man die falsche Entscheidung getroffen hat und der TA Mist gebaut hat - das muss sehr schwer zu verarbeiten sein. Tut mir sehr leid! Ich hätte auch weitergemacht, wenn es eine Chance gegeben hätte, die gab es aber nicht mehr. Elchen - ja, sie hat Omniflora bekommen. Passat - danke für deine Geschichte, auch wenn sie sehr traurig ist, tat sie gut zu lesen. Molly ist auch in meinen Armen eingeschlafen, ganz friedlich.
__________________ Schaut doch auch mal in unserem Thread vorbei: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/26593-naties-thread-mein-gehege-meine-tiere-mein-zuhause.html Oder bei Facebook: https://www.facebook.com/kanuggels.muckels Geändert von Natie (09.02.2013 um 16:12 Uhr).
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| Das tut mir so leid. ![]() Aber ich denke, es war die richtige Entscheidung. Deine Molly hat sich ja nurnoch gequält. Prinzipiell bin ich ja gegen Einschläfern, da ich denke, dass ein Mensch nicht das Recht hat darüber zu entscheiden, ob ein Lebewesen leben soll oder nicht. Aber wenn sich ein Tier so quält und nur Schmerzen hat, es kaum Hoffnung gibt, muss man es dem Tier ja nicht noch schwerer machen. Fühl dich ganz doll von mir gedrückt. Ich kann deine Trauer sehr gut verstehen. Ich musste meinen Baby-Kater damals auch einschläfern lassen, da er sich so verletzt hat, dass man nichts mehr für ihn tun konnte. Und mach dir keine Vorwürfe deswegen, sie muss jetzt nicht mehr leiden.
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| Danke Emily! Ja, hat sie sich wahrscheinlich - sie hat aber nichts gezeigt, dadurch fiel die Entscheidung so schwer. Ich habe schon einige Tiere (Meeries) einschläfern lassen müssen, da viel mir die Entscheidung aber leichter - ihnen ging es akut schlecht, hatten Probleme mit dem Herz, der Atmung oder ihr Kreislauf kolabierte bereits. Sie lagen quasi schon im sterben und so brauchten sie sich nicht zu quälen. Aber Molly kämpfte... Sogar heute morgen beim TA - wo sie mal vorhoppeln sollte und auf den Boden gesetzt wurde, hoppelte sie munter los und markierte den Schreibtisch der Ärztin. Sie hatte ja auch zu genommen und ihr Fell glänzte wieder mehr. Aber in dem betroffenen Beinchen gab es schon Nervenschädigungen, es wurde normal durchblutet, man konnte aber rein kneifen und sie reagierte nicht. Es hätte irgendwann amputiert werden müssen. Sie hatte auch neurologische Ausfälle, hoppelte schief, durch den Bruch und den druck aufs Rückenmark. Das ihr das Fell ausfiel - die TA vermutete einen Pilz, das hätte bedeutet ihr Antimykotika zu geben, die dann aber auf Leber, Nieren und auch ihren Apetit schlagen hätten können. Da sie schon Verdauungsprobleme hat, schlecht. Viel zu viele Baustellen die alle einzeln gut behandelbar gewesen wären. Aber Molly hatte laut hier geschrien und alle bekommen Ich bereue die Entscheidung nicht - es ist besser so - trotzdem bin ich traurig. Aber mir geht es besser - ich werde gleich ins Bett gehen und hoffe endlich wieder ruhig schlafen zu können. Seit Ende Nov. hab ich nicht mehr wie 3 Stunden die Nacht geschlafen (nicht nur wegen Molly, sondern auch viel Stress auf der Arbeit). Seit 2 Wochen hatte ich Magenschmerzen und Sodbrennen. Das soll sich jetzt nicht herzlos anhören, aber eine Last ist weg gefallen. Hätte es aber ne Chance für Molly gegeben, ich hätte weiter gemacht und alles getan was nötig gewesen wäre. Sorry fürs rumjammern - aber jetzt geht's mir besser ![]()
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| Das tut mir sehr leid, fühl dich von mir auch ganz doll gedrückt. ![]() Ich kann so gut nachvollziehen, wie es dir jetzt geht, ich hab das mit meinem Barney auch durchgemacht und ich hab mir tagelang den Kopf zerbrochen, wie es mit ihm weitergehen soll... und im Endeffekt hab auch ich mich fürs einschläfern entschieden. Es ist eine so schwere Entscheidung, aber in so einer Situation tut man dem Tier nichts Gutes, wenn man es am Leben erhält... das ist kein Leben mehr. ![]()
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