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e.cuniculi- einschläfern lassen? Hilfe!Im Jahr 2010 im Winter erkrankte mein Jonne an e.cuniculli. (der Schiefhalskrankheit) Er war damals knappe 3 Jahre alt. Wir sind sofort zum Tierarzt gefahren, wo er dann Cortison, Baitril und Panacur als auch Vitamin B bekam. Er wurde jeden Tag liebevoll versorgt und nach 2 Wochen kehrte tatsächlich Besserung ein. Bemerkbar machte sich die Krankheit erstmals dadurch, dass er den Kopf schief hielt und immer zur Seite kippte. Beim ersten Mal hatte er sich nach 2 Wochen so gut erholt, dass er wieder der Alte war und genauso fit herum hüpfte wie früher. So verbrachte er den Sommer und erfreute sich eine Zeit lang bester Gesundheit. Bis 2012 ging das alles wunderbar. Der Schiefhals kehrte nicht zurück. Im Oktober 2011 ließen wir die Zähne abschleifen. Wenn ich mir das rückwirkend überlege, war das vermutlich auch eine Reaktion auf die Medikamente. Denn auffälligerweise bekam er nach seiner ersten Krankheitsphase immer lange Zähne. Dann im Januar 2011 erkrankte er wieder an E.cuniculi und die Krankheit brach wieder aus. Zunächst fraß er nicht richtig. Danach hielt er wieder den Kopf schief und kippte zur Seite. Auch hier bekamen wir es mit liebevoller Pflege und den richtigen Medikamenten einigermaßen unter Kontrolle. Allerdings war es jedes Mal eine Tortur, da ihm die Spritzen ja ins Maul gegeben werden mussten. Auch danach war wieder für ein Jahr Ruhe. Auch im Oktober 2012 mussten die Zähne erneut abgeschliffen werden und jetzt vor einigen Wochen im Januar 2013 hat es ihn wieder total erwischt. Und dieses Mal stärker und heftiger als die Male zuvor. Zunächst sah alles so aus, als würde er die Medikamente gut annehmen und wir wären noch rechtzeitig zum Tierarzt gegangen. Dann verweigerte er die Nahrungsaufnahme und wir mussten ihn mit Babybrei über eine Spritze füttern. Danach schien alles als hätte er sich erholt. Bis er seit gestern nur noch auf einer Stelle saß. Ich habe ihn raus genommen und auf den Teppich gesetzt, weil ich testen wollte ob er noch läuft. Allerdings ist er da noch herum gelaufen. Als ich heute Morgen in den Käfig schaute saß er wieder nur an einer Stelle. Er zuckte und der Kopf sank in unregelmäßigen Abständen immer auf den Boden. Irgendwie habe ich gespürt: Das ist das Ende. Er kann nicht mehr.. Ich bin dann mit ihm zum Nottierarzt also dem Tierarzt gefahren, der Notdienst hatte. Sie hat ihn noch einmal eindringlich untersucht und noch einmal 2 Spritzen gegeben. An sich meinte sie, dass er jetzt keinen Eindruck macht, als ob er den Kampf ums Überleben aufgegeben hat. Dennoch machte sie mich darauf aufmerksam, dass Multiorganversagen nicht ausgeschlossen werden kann, da er eben so benommen wirkte und der Kopf immer weiter auf die Erde sank. Wenn es schlimmer wird, soll ich am nächsten Tag wieder kommen. (Morgen) Dann entscheidet sich, ob er eingeschläfert wird oder nicht. Ich muss sagen, dass ich sehr an meinem Jonne hänge. Wir haben bisher fast 6 schöne Jahre verbracht. Nur ich möchte ihn eben auch nicht unnötig quälen. Allerdings weiß ich auch nicht, wann der Punkt gekommen ist, an dem ein Einschläfern angebracht wäre? ich lese immer wieder von Kaninchenbesitzern, die ihre Tiere dennoch nicht aufgegeben haben und deren Kaninchen es doch geschafft haben. Hat hier jemand Erfahrung? Einerseits will ich ihn nicht quälen. Und andererseits will ich ihn auch nicht aufgeben. Ich habe so lange mit ihm gekämpft.
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| Ganz ehrlich, wenn er selber noch kämpft und leben will, würde ich ihn nicht einschläfern lassen. Wegen der Benommenheit stand im anderen Thread ein Mittel: Cerebrum comp. Soll wohl dagegen etwas helfen. Genaueres kann du hier nach lesen: http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/25214-sehr-starker-hartn%E4ckiger-e-c-fall-4.html Dort sind auch einige weitere Tipps angeführt.
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| Ich danke dir. Na, ja ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll. Er knirscht ständig mit den Zähnen, der Kopf zuckt fast im Sekundentakt wenn ich dort bin und dann senkt er den Kopf immer nach unten ab. Klar, auf der einen Seite denke ich mir, dass so viele schreiben, dass sie ihre Kaninchen wieder hinbekommen haben. Nur andererseits haben wir das alles schon drei Mal durch und man sieht richtig das es ihm schlecht geht. Wenn es wirklich Organversagen ist, will ich ihn nicht quälen. Nur ich will andererseits auch nicht aufgeben. Ich gehe morgen noch einmal zu meiner Tierärztin. Eine andere, die nicht Notdienst hatte. Wir behandeln ihn ja jetzt auch schon wieder seit fast 14 Tagen. Zwischendurch hat er wieder gefressen und ich dachte: Jetzt wird alles gut. Aber seit gestern sitzt er wie apathisch in der Ecke und jedes Mal zuckt der Kopf nach unten oder sinkt wie benommen runter auf den Boden. Mich macht die ganze Sache auch total fertig. Bin den ganzen Nachmittag nur am weinen ;( Ich habe momentan privat auch so viel um die Ohren. Bei meinem Studium geht bald die Prüfungszeit los. Ich habe etliche wichtige Prüfungen zu schreiben und ausgerechnet jetzt verschlechtert sich sein Zustand so rapide. Fast 6 Jahre ist er nun alt. Klar, will ich ihn nicht quälen. Wenn mir die Tierärztin dazu rät, muss ich ihn eben erlösen lassen. Nur ich hänge so verdammt an ihm. ;(
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| Du musst ihn nicht erlösen lassen, nur weil die TÄ das sagt ô.o Wenn du das möchtest, solltest du es tun, weil du es für richtig hälst, nicht weil die TÄ das meint! Ich weiß nicht, aber wenn er kämpft, dann zeigt er ja eigentlich, dass er weiter machen will oder? Steht ein Organversagen denn definitiv fest oder ist es eine Vermutung?
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| Jetzt hatte ich Deinen Thread gerade erst gelesen. (Bevor ich wegen Deines Beitrags im anderen Thread eine PN geschickt hab, sorry) Nimm doch für Deine Nerven unbedingt mal einen Vitamin B Komplex. Das würde Dir sicher gut tun.
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| Oje, das klingt nicht gut. Aber meine ehrliche Meinung...wenn es mein Kaninchen wäre würde ich unter den gegebenen Umständen einschläfern lassen. Für mich klingt das schon sehr das er sich quält und es ihm sehr schlecht geht, er knirscht mit den Zähnen, was zeigt, das er Schmerzen hat und Organschäden bei den vielen Medis sind schon sehr wahrscheinlich. Und wenn es jetzt schon der dritte Ausbruch ist, die Medis, der Stress usw...ich würde ihm das nicht mehr antun...und ich bin niemand, der gleich einschläfern lässt. Ich tu auch Alles, um meinen Nins, wenn sie krank sind, zu helfen, aber nicht um jeden Preis. Ich verstehe, das du sehr an ihm hängst...ich hab meinen Barney auch schweren Herzens im Sommer einschläfern lassen müssen...aber Liebe heisst auch loslassen und sie von ihrem Leiden erlösen. ![]()
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| Zitat:
![]() ![]() Habs von meiner Ärztin verschrieben bekommen. Man verkraftet so manches um einiges besser.
__________________ liebe Grüße von den Mädls ♀ ~~~ Hexi +7.2.19 ~~~ Dickie † 31.1.14 ~~~~ Brauni †1.3.15 ~~~ Lola † 10.3.14 ~~~
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| @valentina: Er bekommt Panacur, Baitril und Vitamin B. Cortison wollte die Tierärztin erst einmal nicht spritzen. Ich soll ja morgen noch einmal zu dieser anderen. Da entscheidet sich dann ob er eingeschläfert wird oder nicht. Obwohl ich jetzt schon Angst davor habe, dass sie mir den Vorschlag macht. Ich bin einfach nicht Gott, dass mir zusteht über Leben und Tod zu entscheiden. Lasse ich ihn einschläfern, werde ich mir mein Leben lang Vorwürfe machen. Tue ich es nicht, ist nicht ausgeschlossen dass er sich extrem quält. Und das ist eben das Letzte, was ich möchte. @arya: Ich weiß nicht, ob man das kämpfen nennen kann. Er versucht schon an Möhren und Blättern zu nagen und zu knabbern. Nur das ist kein Vergleich zu früher. Er ist auch schon richtig abgemagert. Ich weiß einfach gar nichts mehr. Bin schon den halben Nachmittag am weinen. @Tinachen. Danke für die lieben Ratschläge.
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| Wenn sein Zustand so kritisch ist, würde ich ihn auch gehen lassen. So schwer es fällt! Nur so am Rande erwähnt: Baytril ist ein AB das die meisten Resistenzen aufweißt. Es wird sehr oft von TÄ genutzt, gegen alles mögliche - Schnupfen, Abszesse, E.c. etc pp. Daher wäre das für mich die letzte Wahl.
__________________ 24 Pfoten grüßen Euch ganz lieb ![]() Kaninchenschutz e.V. In Memory: Chipsy 30.12.09 & Peppels 11.03.10 & Casimir 29.03.10 & Louis 03.08.11 & Bonny 07.03.2012, Whisky 28.07.13 & Caja 26.05.14 Tulip 30.09.15
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![]() Und wenn er auch schon so abgemagert ist, dann gehts ihm wirklich nicht mehr gut. Lilly-Star: Ich weiss, wie es dir jetzt geht, ich (und viele Andere hier auch)waren schon in derselben Situation, es ist sehr schwer zu entscheiden, was das Richtige ist...aber in deinem Fall kann ich klar sagen: Entweder du gehst mit ihm gemeinsam den schweren Weg oder du siehst zu, wie er (sorry) krepiert...mir wäre Ersteres lieber. ![]()
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| @hasis 2011: Ja, dass ist eben auch das was ich mir denke. Es ist ja nicht der erste Krankheitsausbruch sondern der dritte. Und derzeit sieht es nicht so aus, als ob es je besser werden wird. Wenn er "nur" etwas träge wäre. Aber der Kopf zuckt und fällt jedes Mal nach unten.
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| Ich würde ehrlich gesagt zum Einschläfern tendieren,ich hätte es wohl sogar schon viel früher gemacht auch wenn hier immer drauf hingewiesen wird dass es sich lohnt zu kämpfen. Bis Kaninchen deutliche Unwohlsymptome zeigen muss ja schon sehr viel passieren und vorallem was geht in einem Kaninchenkopf vor wenn es ständig den Kopf schief hält und zur Seite kippt oder sich nur noch drehen kann? Wir können ja nicht ins Kaninchen rein schauen und beurteilen was da wirklich im Gehirn passiert oder gibt es dazu irgendwelche Studien die genau wissen was dann im Gehirn vorgeht? Ich würde ein Kaninchen mit regelmäßigen E.C. Anfallen wohl einschläfern auch wenns schwer fällt.
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| @valentina: Es war zwischenzeitlich schon einmal wesentlich besser. So stark zur Seite gefallen ist er dieses Mal am Anfang gar nicht. Aber er hat eben nicht mehr gefressen. Vor vier Tagen hat er dann wieder gefressen und ich dachte: Endlich. Jetzt geht es bergauf. Dann saß er plötzlich wieder in einer Ecke und seit heute zuckt er ständig mit dem Kopf und lässt ihn nach unten fallen ;( Das mit den inneren Organen war nur eine Vermutung von der Nottierärztin. Das ist noch nicht bestätigt. @hasis: Ich hatte vor Jonne schon ein Kaninchen, das im Gegensatz zu ihm sehr plötzlich verstorben ist. Ich weiß noch wie das damals war. Ich war wirklich für eine Woche ein seelisches Wrack, weil mich die Sache extrem mitgenommen hat. Eigentlich wollte ich danach nie wieder ein Kaninchen haben. Aber dann habe ich ihn entdeckt.
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| Wahrscheinlich sackt sein Kreislauf zusammen. Kannst du die Temperatur messen? Ich würde mir überlegen heute noch die Möglichkeit der Erlösung in Betracht zu ziehen.
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| @Fluffys: Er hat vorher immer recht gut auf die Medikamente angesprochen. Der erste Ausbruch der Krankheit war Ende 2009 (ich muss mich korrigieren, hatte fälschlicherweise 2010 geschrieben) Danach war bis 2012 am Jahresanfang Ruhe und danach ging es wieder jetzt, im Januar 2013 los. Wie gesagt, war es damals nach spätestens 5 Tagen besser und nach einer Woche kaum noch etwas von der Krankheit zu spüren.
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| @Valentina: Fieber hat er keins. Die Herztöne waren laut Tierärztin auch normal.
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| Es geht mir weniger um Fieber, sondern eher um eine mögliche Untertemperatur.
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| Ich kann mich noch dunkel an die Werte erinnern, die die TÄ gemessen hatte und die waren mit den jetzigen gleich. Und da hatte er keine Temperatur.
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| Lebt er denn alleine? Oder nur zur Zeit getrennt vom Partner/in? Im anderen Thread von Jofelina hats den Kleinen ja glaub ich einstweilen ganz gut getan,daß sie ihm nen Partner dazugesetzt hat ![]()
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