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Durchfall mit Blinddarm-Kot auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Tinachen
  • 2 Post By Aika

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Benutzerbild von Aika
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.12.2012
Beiträge: 30
Aika befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.01.2013, 21:24

Durchfall mit Blinddarm-Kot


Hallo zusammen

Ich habe mich zwar noch gar nicht vorgestellt, hole das dann später nach.
Mein "Spezial-Gebiet" sind eigentlich Meerschweinchen, nicht Kaninchen. Ich habe momentan 22 Meerschweinchen und 2 Kaninchen.

Momentan bin ich am Ende meines Lateins bei Margrithli... sie hat seit Monaten immer wieder Durchfall mit Blinddarm-Kot, den ich einfach nicht in den Griff kriege.
Die Tierärztin ist auch ratlos.

Margrithli ist geschätzte 7 Jahre alt und stammt aus einer miesen Garten-Haltung, anfangs 10 Kaninchen auf rund 2 m2 Gehege-Fläche. Diese Kaninchen reduzierten sich natürlich immer mehr durch Krankheiten, Marder, Füchse, Stress, usw. da kenne ich keine Details.

Am Ende war nur noch Margrithli übrig, ganz alleine sass sie trübselig in diesem Garten-Gehege. Ob und wie sie gefüttert wurde, weiss ich nicht. Ich habe nur noch den Stall im End-Stadium gesehen... sah grauslich aus!

Die Nachbarin dieser vernachlässigten Haltung ist meine beste Freundin, die sich dann ins Zeug legte für das einsame Margrithli. Ich liess mich breitschlagen, das Mädel halt wohl oder übel aufzunehmen, denn in eine Notstation wollten es die Leute partout nicht geben. Sie kennen mich und wollten um jeden Preis, dass einzig und alleine nur ich sie aufnehmen dürfe... na ja, so organisierte ich einen Kastraten aus dem Tierheim (ausgesetzter Bock, Alter unbekannt), bereitete ein Gehege vor im Hobbyraum von 4 m2 und nahm Kastrat Aladin und Margrithli zur genau gleichen Zeit auf, so dass beide gleichzeitig ins neue Gehege kamen.
Natürlich war dadurch die VG kein Problem. Ich habe die beiden jetzt seit 2 Jahren.

Durchfall entdeckte ich immer mal wieder, liess beide natürlich untersuchen und fütterte sie möglichst gesund, getreidefrei und heureich, aber nichts half.

In den letzten 2 Monaten tritt dieser Blinddarm-Durchfall vermehrt auf. Manchmal ist 2 - 3 Tage Ruhe, aber dann rieche ich wieder diesen typischen Blinddarm-Geruch und finde richtig matschige, dunkle Pfützen auf dem Liegeplatz.

Ich liess mehrmals den Kot untersuchen, ging zu verschiedenen Tierärzten, strich das Saftfutter komplett (nur Knollen-Gemüse, keine Gurke, kein Salat, kein Kohl), gebe ihnen verschiedene Heusorten und viele Blatt-Mischungen (Brombeer-, Himbeer-, Haselnuss, etc.), Trocken-Gemüse, Erbsenflocken und Johannisbrot.
Auch Rodikolan gebe ich regelmässig (sie hassen es)... nichts hilft.

Margrithli ist eigentlich munter und ganz normal, frisst aber kaum Heu. Ich befürchte, sie hatte in dieser Garten-Haltung kein gesundes Futter und wohl kaum Heu.
Meine nächste Verzweiflungs-Tat wird sein, dass ich ihr Vitamin B gebe, weil sie offenbar den Blinddarm-Kot nicht frisst. Seltsamerweise ist Margrithli recht übergewichtig, Aladin jedoch normalgewichtig.

Aber jetzt bin ich langsam wirklich am Ende meines Lateins... hat jemand noch weitere Ideen?
Soll ich ihr auch das Trocken-Gemüse und die Erbsenflocken streichen? Dann weiss ich langsam aber wirklich nicht mehr, was ich ihr denn überhaupt noch füttern soll.

Die Zähne sind übrigens in Ordnung.



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.01.2013, 22:48

Hallo Aika und herzlich willkommen im Forum.
Durch die schlechte Haltung von der Du sprichst weiß man natürlich nicht ob eine gewisse Vorschädigung des Darmes sein kann. Wenn ich mir so durchlese wie Du fütterst, fällt mir auf das Du womöglich zu Nährstoffreich (z. B. Knollengemüse) fütterst. Blinddarmkot wird deshalb womöglich vermehrt gebildet.
Versuch doch mal vom Gemüse, Erbsenflocken usw. wegzukommen. Ich würde wesentlich "Blättriger" füttern und zwar unbedingt frisch und getrocknet im Moment nur sehr, sehr wenig. Wiese mit all ihren Kräutern wäre natürlich am Besten. Da das in der vegetationsarmen Zeit natürlich schwer umzusetzen ist, solltest Du frische Kräuter, Gelberübengrün, Kohlrabiblätter, Chiccoree, Äste usw. geben. Chinakohl wird gut vertragen (wenn sie es nicht gewöhnt ist langsam anfüttern, genauso wie Kohlsorten). Salate würde ich nicht füttern.
Zur Unterstützung einer gesunden Darmflora würde ich Heutee geben. Gutes Heu mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseien und abgekühlt anbieten. Viel Erfolg



Valentina likes this.

Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 05.01.2013, 10:14

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Wenn ich mir so durchlese wie Du fütterst, fällt mir auf das Du womöglich zu Nährstoffreich (z. B. Knollengemüse) fütterst. Blinddarmkot wird deshalb womöglich vermehrt gebildet.
Das sehe ich genauso und ich denke, das ist der Grund für diesen Blinddarmkotmatsch. Ich würde pro Kaninchen allerhöchstens 1 Möhre pro Tag verfüttern wenn überhaupt und den Rest des Frischfutters blättrig gestalten. Trockengemüse würde ich komplett weglassen.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2013, 12:54

Was ergaben die Kotproben ?
Was genau wurde untersucht?

Zitat:
strich das Saftfutter komplett (nur Knollen-Gemüse, keine Gurke, kein Salat, kein Kohl), gebe ihnen verschiedene Heusorten und viele Blatt-Mischungen (Brombeer-, Himbeer-, Haselnuss, etc.), Trocken-Gemüse, Erbsenflocken und Johannisbrot.
Das ist nicht gut und könnte eine Ursache sein.
Knollengemüse sollte saparsam verfüttert werde. Die Hauptnahrung sollte blättriges sein, also im Sommer viel artenreiche Wiese und im Winter saisonalen Kohl, Küchenkräuter etc..
Dazu ergänzend kann man eine Mischung Trockenkräuter mit ein wenig Sämereien anbieten.
Außerdem sammel draußen was Du bekommen kannst, je nachdem wo Du lebst läßt sich noch der ein oder andere grüne Stengel ernten, auf jeden Fall lassen sich aber in jeder Region Äste finden.

Trockengemüse würde ich gar nicht geben, wozu auch , kann man doch alles frisch haben. Erbsenflocken/Johannisbrot ganz ganz wenig mal als Leckerei aber keinesfalls täglich.

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Benutzerbild von Aika
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.12.2012
Beiträge: 30
Aika befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2013, 09:18

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Was ergaben die Kotproben ?
Was genau wurde untersucht?
Ich habe "alles" untersuchen lassen, also bakterieller Zustand, Kokzidien, Würmer, Hefe-Pilze, alles im Normal-Bereich, keine Parasiten.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Das ist nicht gut und könnte eine Ursache sein.
Knollengemüse sollte saparsam verfüttert werde. Die Hauptnahrung sollte blättriges sein, also im Sommer viel artenreiche Wiese und im Winter saisonalen Kohl, Küchenkräuter etc.
Ja, blättrig zu füttern ist natürlich schwierig im Winter, deshalb gebe ich ja auch viel getrocknete Blätter wie Himbeer-, Brombeer-Blätter, Ringelblumen, etc. Aber ich lasse aus dieser Mischung mal die Erbsenflocken weg und gebe ihnen weniger Knollen-Gemüse.

Ich beobachte sie in den kommenden Tagen genau, ob ich weniger Durchfall finde... hoff!




Pinkie
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 06.01.2013, 22:16

Zitat:
Zitat von Aika Beitrag anzeigen

Ja, blättrig zu füttern ist natürlich schwierig im Winter
Warum ist blättrig zu füttern im Winter schwer?
Du kannst verschiedene Kohlsorten sowie Gemüsegrün füttern.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2013, 03:20

Eigentlich fütterst du genau das, was die Verdauung noch mehr schädigt und lässt die guten Sachen weg.

Heu und getrocknete Blätter und Kräuter sind schon mal gut (so lassen).
Wasser in einem Napf darf nicht fehlen.

Dazu an Frischfutter: Mangold, Stangensellerie, Möhrengrün, Küchenkräuter, Endiviensalat, Chicoree, Feldsalat, Spinat, Wirsing, Grünkohl, Brokkoli, Chinakohl, Spitzkohl... viel Blättriges.
Etwas Knollen (Sellerie, Möhren usw.)

Nicht mehr füttern!
Johannesbrot, Erbsenflocken und Trockengemüse (alles höchstens als Leckerlie in Minimengen), das alles kann die Verdauung schädigen und ist auch keinesfalls als großer Futteranteil geeignet.

Vitamin B musst du ihr nicht geben, sie frisst den Blinddarmkot, hier handelt es sich nur um eine Überproduktion durch falsche Fütterung etc.
Hat sie nur überschüssigen Blinddarmkot oder auch Durchfall?



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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2013, 12:07

Zitat:
Ja, blättrig zu füttern ist natürlich schwierig im Winter
Eigentlich nicht.
Gemüsegrün, Küchenkräuter, Kohl, Salate......




Benutzerbild von Aika
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.12.2012
Beiträge: 30
Aika befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2013, 14:19

Mal ein Zwischenstand:

Es sieht wirklich viel besser aus, ich finde nur noch ganz selten matschigen Blinddarm-Kot.

Sie kriegen nicht mehr so nahrhaftes Futter, sondern mehr Blatt-Gemüse. Vielen Dank für Eure Hinweise.

Erbsenflocken und Trockengemüse habe ich natürlich nie "einfach so" gegeben, sondern die waren immer nur ein Bestandteil in ihrem Mischfutter aus Blättern (Brombeer-, Himbeer-, Hasel-Blätter, etc.) und diversen Kräutern und getrockneten Blüten.

Ich habe den Eindruck, dass die Kaninchen-Fütterung anspruchsvoller ist als bei den Meeries oder vielleicht sind meine beiden generell empfindlicher, weil beide aus "dubioser" Herkunft herstammen. Aladin wurde ausgesetzt, Margrithli sass in einer vernachlässigten Garten-Haltung, wo ich nicht weiss, wie sie dort überhaupt gefüttert wurde.

Ich beobachte sie natürlich scharf, aber es sieht positiv aus.



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Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2013, 15:05

Ja, Meerschweinchen nehmen einem Fütterungsfehler nicht so übel wie Kaninchen. Wenn Kaninchen jedoch richtig ernährt werden, ist ihre Verdauung auch ganz robust.



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Ninchen
 
Registriert seit: 16.11.2017
Beiträge: 1
Geliebte-Tiere befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2017, 02:38

Hallo, ich bin ganz neu hier und hatte gerade einen dramatischen Todesfall wegen eines Blinddarm-Appendix-Geschwürs. Als dann noch eine ReizungEntzündung dazukam, war es aus, insbesondere weil die TA im Notdienst uns ein AB verweigerte, als ob die Folgen einer einmaligen INJEKTION für die natürlich angegriffene Darmflora dramatischer wären als der absehbare Tod des Patienten. Allerdings hat sie auch garnicht entdeckt, dass der Blinddarm betroffen war, sondern nur den harten Bauch. Aufgasung gab es kaum, die Magenproblematik war ein Schmerzsymptom, Dick- und Dünndarm funktionierten, solange die Schmerzen nicht zu stark waren, um die Peristaltik zu hemmen. Also das war sehr unglücklich...

Herausgestellt hat sich erst bei der pathologischen Untersuchung, dass es der Blinddarm war. Es gab auch für mich das 'Erkennungproblem', dass sie ein durch chirurgische Minderleistungen verstümmeltes Hinterbein hatte, das als Schmerzzentrum bei mir immer im Focus war. Als mir klar wurde, dass es nicht das Bein ist,war es quasi schon zu spät....

Also interessant ist diese Geschichte vielleicht auch für andere, weil sie zwar zig OPs hatte und mit Magendarm schädigenden Medikamenten zugeworfen wurde, aber auch kleine Marotten, die mich vermuten lassen, dass sie quasi konstitutionell eine Blinddarm-Empfindlichkeit hatte.
Die Tiermedizin ist sich ja ziemlich sicher, dass es bei Pflanzenfressern keine Geschwüre gibt, aber ich würde sage, sie war ein verblüffender Fall von einer Art leichter Colitis Ulcera oder Morus Crohn Darmbelastung, da ihre Probleme - ungefähr so wie oben beschrieben zyklisch auftraten und immer gut zu behandeln waren. Nach einem halben Jahr mit ständigen OPs und Medikamenten hatte sie auf jeden Fall zyklische Beschwerden, die aber nie lebensgefährlich waren, wahrscheinlich eben so eine leichte Darmentzündung mit Geschwürbildung. Das Problem ist, dass die Geschwüre auch die Darmwand durchbrechen können - außerdem quasi fließend bösartigen Charakter annehmen können, wodurch Darmbakterien in die Bauchhöhle gelangen und eine Peritonitis, Lähmungen, Vergiftungen etc erzeugen. Vielleicht sind diese Fälle von Kaninchen mit chronischen Darmentzündungen sehr viel häufiger, als man denkt, da ja meistens keine postmortale Untersuchung stattfindet bei den unzähligen Kaninchen, die an "Magendarmproblemen" sterben. Ich würde (werde ab jetzt) deshalb immer ein AB spritzen lassen, präventiv, wenn eine Magenaufgasung diagnostiziert wird. Es gibt auch viele bakterielle Infektionen ohne Fieber, z.B. Clostridien, und selbst eine Peritonitis kann mit lediglich leichtem Fieber verbunden sein. Dann schwanken bei den TAs noch die Auffassungen, was als Fieber gelten darf.... manche halten 40° noch für normale Temperatur. Außerdem ist mit Vergiftungen durch Magendarmbakterien im Blut häufig auch Untertemperatur verbunden, bei resultierenden Herz-Kreislaufstörungen oder einem septikämischen Schock.

Bei der Ernährung kann man sich sicher auch nach den Vorlieben des Ninchens richten. Meinem Hasi bekamen Colostrum Therapie as Nahrungsergänzung, Sonnenblumenöl und andere Öle gut, sehr gut auch Leinöl. Leinsamenschleim (g**) würde ich jetzt noch gezielter einsetzen, hätte ich meine kleine Megamaus noch. Leider war mir die Problematik davor nicht wirklich bekannt, die Idee, sie könne ein (Magen-)Geschwür haben, da sie auf orale Antibiotika mit Schmerzen, Appetitlosigkeit und Stressschlaf reagierte, hatte man mir ausgeredet. Ich sollte ihr einfach Benebac geben, das hat sie als Pulver ziemlich regelmäßig erhalten und im Prinzip ging es ihr ja auch bis auf gelegentlich matschigen Blinddarmkot nahezu säuisch gut Bis sie dann einmal etwas Stress hatte - insbesondere machte ihr der Temperaturwechsel -tags warm, nacht sehr kalt - im späten September und Oktober sehr zu schaffen- und aus der Reizung wieder ein neues Geschwür wurde, das sich zur Darmaußenwand durchpustelte und einen Schwung Bakterien mitbrachte....

Also mein Fazit aus der Geschichte:
bei Gelegenheitsshittern potenziell chronisch darmgereizten Hasis:
regelmäßige ...
- Darmpflege mit Reizstillern, Leinöl, Mash, Sonnenblumenöl, Aloe Vera???
- Immunoglobine (bei winzigen Darmperforationen lebensrettend)
- Kälteschutz, Temperaturwechsel vermeiden
- sanftes Bewegungsprogramm (meine sind Kaninhop-Kaninchen, im Winter machen wir jetzt aber alle mehr Spaziergänge oder Konditionstraining mit flachen Sprüngen)
- bei Probemen sofort AB und Metacam oder besser Novalgin, alles per Injektion (bloß nicht oral)
- regelmäßige Darmuntersuchung per Ultraschall und Blutbild (auf Darmbakterien im Blut hin)

Mein Hoppi-Baby war bis auf die letzte Krise immer super aktiv und strenggenommen ungeheuer stressfest, sie hat die ganzen entsetzlichen OPs gut überstanden, auch als die Magendarm-Schwankungen schon sichtbar waren, eine kleine Implantats-Entfernungs-OP, die allerdings sehr schonend durchgeführt wurde. Sie durfte auch essen, was und mehr oder weniger soviel sie wollte, bei uns wird nahezu alles angeboten, was gesund ist und Spaß macht. Ihre Nahrungsergänzungen (siehe oben) liebte sie inniglich und ich befürchte fast, es war der Fehler meines Lebens, dass ich das Colostrum und Sonnenblumenöl eine Zeitlang weggelassen habe, weil es natürlich ordentlich Kalorien hat und sie a bisserl abspecken sollte, ich ja außerdem von ihrem Reizdarm nichts wusste.....

Als mir dann auffiel, dass sie es vielleicht wirklich braucht, kam die Bestellung viel zu spät an, da war sie schon mitten in der Krise...




Geändert von Geliebte-Tiere (16.11.2017 um 12:42 Uhr).
 
 
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