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Gehege untergittern? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.09.2012
Beiträge: 149
Moritz90 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.12.2012, 18:57

Gehege untergittern?


Hallo

Wir möchten ein neues Aussengehege bauen. Wir wollen ein Rasengehege.
Auf der Erde ist es uns klar, nur drunter kommen noch Fragen.
Maße sind 2mx7,5m.
Wir dachten wir graben auf 50cm Volierendraht ein und gehen dann noch L-förmig 10 cm auf die Seite. Reicht das? Oder müssen wir das ganze Untergittern?
Können wir auch auf das L-förmig verzichten?
Wir wollen keine Platten auf den Boden legen, das wird zu matschig bei uns.
Was für einen Draht habt ihr genommen? Ich meine damit das ganze haltbar ist.

Wir sind für jede Info dankbar.

Viele Grüße
Moritz



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.12.2012, 19:05

Hallo,

der einzige Draht, der mardersicher ist und nicht zerbissen werden kann, ist vierpunktverschweißter Volierendraht bis zu einer Maschenweite von 2cm. Der 6eckige Kaninchen- und Hühnerdraht taugt nichts.

Gerade wenn es matschig ist, wären Platten zumindest in einem Teil des Geheges doch hilfreich? Der Rasen wird kaum lange halten und dann habt ihr bei Regen irgendwann überall Matsche... was für die Kaninchen dann auch nicht so super ist. Es sei denn natürlich, ihr überdacht das Gehege ganz oder teils.

50cm Draht einbuddeln reichen nicht aus und auch die 10cm Einschlag bringen gar nichts. Wenn einmal losgelegt wurde, kommen Extrembuddler in einer Nacht raus oder, wenn ein Gang, der Richtung Gehegerand führt, unenetdeckt bleibt, geht es nach und nach und plötzlich sind sie futsch. Auch können sich ungebetene Gäste ins Gehege buddeln, z.B. Ratten oder ,schlimmer, Füchse und Marder. Falls ihr euch dafür entscheidet, nur außen Draht einzugraben, müssen zusätzlich sowohl innen als auch außen am Gitter entlang jeweils 50cm breite Platten zusätzlich verlegt werden, damit die Kaninchen nicht nur tief buddeln müssen, sondern auch weit. Außerdem müssen täglich alle Löcher in Gitternähe zugeschüttet werden.

Wenn ihr sichergehen wollt, solltet ihr das komplette Gehege einmal ca. 50cm tief ausheben, Volierendraht oder Platten (mit ein paar Zentimetern Fuge, damit Wasser abfließen kann) verlegen, auch die Seiten mit Randsteinen oder Draht dicht verschließen und dann die Erde wieder auffüllen. Das ist viel Arbeit, aber dann bricht garantiert keiner ein oder aus und ihr habt ein dauerhaft sicheres Gehege.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.12.2012, 19:22

50cm drum herum eingegraben reichen aus, sofern ihr täglich schaut was neu gegraben wurde und alles zu macht, was Richtung Gehegerand geht. Die L-Form ist überflüssig, aber ich würde Gehegeplatten ums Gehege legen oder auch innen herum an den Gehegerändern, dann haben sie auch einen weiteren Buddelweg nach draußen.

Wie groß soll das Gehege werden? Denn bei kleinen Gehegen geht die Grasnarbe schnell kaputt und es ist nur noch Schlamm, daher sind dann Platten sinnvoll.



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Benutzerbild von Zwergwidder Liebhaber
Ninchen
 
Registriert seit: 22.07.2012
Beiträge: 14
Zwergwidder Liebhaber befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2013, 21:24

Hallo, bei unserem ersten Gehegebau haben wir 50 cm Gehwegplatten am Rand hochkant eingegraben. Dann haben wir festgestellt es reicht nicht aus. Trotzdem wir jeden Tag die Löcher zugeschüttet haben, reichte es nicht aus. Dann haben wir nachträglich komplett in 50 cm Tiefe Gehwegplatten eingegraben (Keine einfache Arbeit bei einem fertigen Gehege). Außerdem haben wir auch einen Teil des Geheges nachträglich gepflastert, um eine Saubere Futterstelle zu haben. Statt Gehwegplatten kann man wie schon geschrieben den vierpunktverschweißter Volierendraht verwenden. MW und Stärke weiß ich nicht mehr genau, aber ich glaube wir haben die Stärke 1,5 mm und Mw 10x10 mm verwendet.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2013, 21:39

Wie habt ihr denn die Gänge verschlossen, wenn ihr welche vorgefunden habt?



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2013, 21:48

Das Schwierige ist halt, wenn man nicht komplett den Boden sichert, die gegrabenen Löcher wieder so zuzuschütten, dass sie nicht mal eben so wieder aufgebuddelt werden können. D.h. da steckt, wenn du Buddler hast, ständig Arbeit drin, weil die Erde wieder richtig fest in die Gänge gestampft werden muss. Locker aufgeschüttete Erde ist binnen kürzester Zeit wieder aufgegraben. Das hatte ich bei meinem alten Gehege auch unterschätzt, daher kam die Lösung für mich nicht mehr in Frage.

Volierendraht muss eine größere Stärke haben, je weiter die Maschen sind. Bei 20mm Maschenweite sollte die Stärke an die 2mm betragen, bei 10mm Maschenweite kann auch eine Stärke von 1mm ausreichen.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2013, 21:54

Ich habe momentan 8 Kaninchengehege die nicht komplett nach unten gesichert sind (solche habe ich auch) sondern nur drum herum und bisher ist noch kein einziges Kaninchen der Gruppen ausgebrochen.
Ich mache es so, dass ich täglich beim Beobachten, füttern und tränken der Tiere auch den Zustand der Gehege überprüfe und Löcher gut im Auge habe. Wenn ein Loch entweder in Randnähe ist oder dort schon etwas mehr Erde rausgewühlt wurde (dann ist es tief/lang), mache ich es zu indem ich die Erde wieder zurück schaufel und eine schwere Steinplatte drauf lege, bis sich die Erde dort gesetzt hat und die Kaninchen kein Interesse mehr an der Stelle haben, dann entferne ich die Platte.
Ausgebrochen ist bisher noch kein Kaninchen. Nicht einmal annähernd...
Wenn man komplett nach unten zu macht, braucht man gar nicht auf die Buddelaktivitäten der Tiere zu achten, das ist sicherlich bequemer und weniger Arbeitsaufwand. Ich persönlich schaue aber auch bei gesicherten Gehegen nach den Löchern, damit kein Kaninchen im einstürzenden Bau stirbt und ich jeder Zeit die Tiere erreiche (z.B. um sie medizinisch zu versorgen), trotzdem dürfen sie ihren Spaß beim Buddeln haben. Ich wähle dabei so einen Mittelweg...



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Geändert von saloiv (01.01.2013 um 21:56 Uhr).

Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2013, 23:00

Unser Gehege hat komlett Rasengittersteine eingegraben. Wir haben immer Extrembuddler. Die arbeiten auch an einem Tunnel zu mehreren und schaffen einiges an Strecke in kurzer Zeit.
Und jetzt können sie nur noch bis zu den Steinen buddeln und wir haben keinen Stress mehr
Ist eine ziemliche Schinderei mit den riesen Steinen 40x 60 cm aber es ist eine dauerhafte Lösung.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.09.2012
Beiträge: 149
Moritz90 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.01.2013, 23:13

Hallo Gerti

Wir hatten auch den Gedanken an Rasenkantensteine, ist das Loch darin aber nicht zu groß?

Viele Grüße
Moritz



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2013, 16:12

Nein auf gar keinem Fall, die Steine sind ja auch ziemlich dick, da können die nicht durchgraben.
Der Vorteil ist, dass Wasser ablaufen kann. Wir haben sie so 20 cm tief drinnen. Am Rand vom Gehege musst Du nur aufpassen, dass ihr weiter hoch gehen, damit sie keinen Buddelspalt haben!
Die finden alles!!!




Geändert von gerti (06.01.2013 um 16:26 Uhr).
 
 
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